{"id":106720,"date":"2024-01-22T14:58:28","date_gmt":"2024-01-22T13:58:28","guid":{"rendered":"https:\/\/www.wifo.ac.at\/publication\/106720\/"},"modified":"2024-11-07T03:14:42","modified_gmt":"2024-11-07T02:14:42","slug":"auswirkungen-der-eu-erweiterung-auf-die-wirtschaft-oesterreichs","status":"publish","type":"publication","link":"https:\/\/www.wifo.ac.at\/en\/publication\/106720\/","title":{"rendered":"Auswirkungen der EU-Erweiterung auf die Wirtschaft \u00d6sterreichs"},"content":{"rendered":"","protected":false},"featured_media":0,"template":"","class_list":["post-106720","publication","type-publication","status-publish","hentry"],"acf":{"subtitle":"","text":"Die gemeinsame Grenze mit den ostmitteleurop\u00e4ischen L\u00e4ndern (MOEL) bildet fast die H\u00e4lfte der \u00f6sterreichischen Staatsgrenze. F\u00fcr die \u00f6sterreichische Wirtschaft bedeutet daher die Erweiterung eine besondere Herausforderung. Der Beitritt der MOEL l\u00f6st \u00fcber die reinen Handelsvorteile hinaus eine Reihe anderer Integrationseffekte aus. Die Modellsch\u00e4tzungen f\u00fcr eine Erweiterung im Jahr 2005 ergaben, dass die gesamten Integrationseffekte den Anstieg des realen BIP in den MOEL im laufenden Jahrzehnt um \u00fcber 1 Prozentpunkt pro Jahr beschleunigen. In den alten Mitgliedstaaten wird die Wirtschaft j\u00e4hrlich um durchschnittlich 0,13 Prozentpunkte rascher wachsen, wobei die Wachstumsimpulse f\u00fcr \u00d6sterreich, als ein Land mit engen Handelsbeziehungen zu den MOEL, fast 0,2 Prozentpunkte erreichen werden. Neben diesem Wachstumsimpuls bringt die EU-Erweiterung f\u00fcr \u00d6sterreich eine leichte Verbesserung der Leistungsbilanz, eine ged\u00e4mpfte Preisentwicklung und damit eine St\u00e4rkung der Kaufkraft sowie eine geringe Verbesserung des Staatshaushaltes. Die zu erwartende Migration wird allerdings zun\u00e4chst auch einen leichten Anstieg der Arbeitslosigkeit ausl\u00f6sen.","onlinedate":"2002-11-27 01:00:00","lang":"German","publication_series":"","publication_date":"20020201","publication_date_year":"","publication_date_full":false,"publication_num_pages":"94","keywords":"[]","jelcodes":"[]","related_publications":"[]","pdf":315616,"zip":null,"link":"","monthly_report":false,"monthly_report_main":false,"monthly_report_volume":"","monthly_report_pages":"","monthly_report_pages_sort":"0","issue":"","journal":"","publisher":"","invisible":false,"external":false,"embargo_date":null,"types":[81966],"research_groups":[3481,3500,3491],"collaboration":"","persons":[3811,3917,3621,3691,3957,3971,3981],"persons_data":"[{\"personId\":3811,\"personName\":\"Wilfried Puwein\",\"organisationNames\":[]},{\"personId\":3917,\"personName\":\"Fritz Breuss\",\"organisationNames\":[]},{\"personId\":3621,\"personName\":\"Peter Huber\",\"organisationNames\":[]},{\"personId\":3691,\"personName\":\"Peter Mayerhofer\",\"organisationNames\":[]},{\"personId\":3957,\"personName\":\"Gerhard Palme\",\"organisationNames\":[]},{\"personId\":3971,\"personName\":\"Fritz Schebeck\",\"organisationNames\":[]},{\"personId\":3981,\"personName\":\"Jan Stankovsky\",\"organisationNames\":[]}]","clients":[],"subclients":[],"partners":[],"topics":[],"host_publication_title":"","host_publication_subtitle":"","place_of_publication":"","host_publication_editors":"[]","type_description":"","output_media":"","chapter":"","article_number":"","citations":"{\"apa\":\"<div class=\\\"rendering rendering_researchoutput  rendering_researchoutput_apa rendering_bookanthology rendering_apa rendering_bookanthology_apa\\\"><span>Puwein, W.<\\\/span><span>, Breuss, F.<\\\/span><span>, Huber, P.<\\\/span><span>, Mayerhofer, P.<\\\/span><span>, Palme, G.<\\\/span><span>, Schebeck, F.<\\\/span><span>, &amp; Stankovsky, J.<\\\/span> (2002). <span><em>Auswirkungen der EU-Erweiterung auf die Wirtschaft \u00d6sterreichs<\\\/em><\\\/span>. 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F\u00fcr die \u00f6sterreichische Wirtschaft bedeutet daher die Erweiterung eine besondere Herausforderung. Der Beitritt der MOEL l\u00f6st \u00fcber die reinen Handelsvorteile hinaus eine Reihe anderer Integrationseffekte aus. Die Modellsch\u00e4tzungen f\u00fcr eine Erweiterung im Jahr 2005 ergaben, dass die gesamten Integrationseffekte den Anstieg des realen BIP in den MOEL im laufenden Jahrzehnt um \u00fcber 1 Prozentpunkt pro Jahr beschleunigen. In den alten Mitgliedstaaten wird die Wirtschaft j\u00e4hrlich um durchschnittlich 0,13 Prozentpunkte rascher wachsen, wobei die Wachstumsimpulse f\u00fcr \u00d6sterreich, als ein Land mit engen Handelsbeziehungen zu den MOEL, fast 0,2 Prozentpunkte erreichen werden. Neben diesem Wachstumsimpuls bringt die EU-Erweiterung f\u00fcr \u00d6sterreich eine leichte Verbesserung der Leistungsbilanz, eine ged\u00e4mpfte Preisentwicklung und damit eine St\u00e4rkung der Kaufkraft sowie eine geringe Verbesserung des Staatshaushaltes. Die zu erwartende Migration wird allerdings zun\u00e4chst auch einen leichten Anstieg der Arbeitslosigkeit ausl\u00f6sen.<\\\/p><p>AB  - Die gemeinsame Grenze mit den ostmitteleurop\u00e4ischen L\u00e4ndern (MOEL) bildet fast die H\u00e4lfte der \u00f6sterreichischen Staatsgrenze. F\u00fcr die \u00f6sterreichische Wirtschaft bedeutet daher die Erweiterung eine besondere Herausforderung. Der Beitritt der MOEL l\u00f6st \u00fcber die reinen Handelsvorteile hinaus eine Reihe anderer Integrationseffekte aus. Die Modellsch\u00e4tzungen f\u00fcr eine Erweiterung im Jahr 2005 ergaben, dass die gesamten Integrationseffekte den Anstieg des realen BIP in den MOEL im laufenden Jahrzehnt um \u00fcber 1 Prozentpunkt pro Jahr beschleunigen. 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