{"id":104436,"date":"2024-01-22T13:56:27","date_gmt":"2024-01-22T12:56:27","guid":{"rendered":"https:\/\/www.wifo.ac.at\/publication\/104436\/"},"modified":"2024-11-07T03:00:41","modified_gmt":"2024-11-07T02:00:41","slug":"merkliche-wachstumsabschwaechung-aufgrund-unguenstiger-weltwirtschaftlicher-rahmenbedingungen-prognose-fuer-2001-und-2002","status":"publish","type":"publication","link":"https:\/\/www.wifo.ac.at\/en\/publication\/104436\/","title":{"rendered":"Merkliche Wachstumsabschw\u00e4chung aufgrund ung\u00fcnstiger weltwirtschaftlicher Rahmenbedingungen. Prognose f\u00fcr 2001 und 2002"},"content":{"rendered":"","protected":false},"featured_media":0,"template":"","class_list":["post-104436","publication","type-publication","status-publish","hentry"],"acf":{"subtitle":"","text":"Das Wirtschaftswachstum wird sich in \u00d6sterreich nach 3,2% im vergangenen Jahr heuer auf 2,2% abschw\u00e4chen. Dazu tr\u00e4gt vor allem die ung\u00fcnstigere Entwicklung der Weltwirtschaft bei. In den USA ist die Konjunktur eingebrochen, das BIP wird heuer real um nur noch etwa 1% expandieren. In Europa wird die Konjunktur durch das Nachlassen des Au\u00dfenhandels beeintr\u00e4chtigt, hingegen tragen umfangreiche Steuersenkungen zur Stabilisierung der Inlandsnachfrage bei. Das Wirtschaftswachstum k\u00f6nnte heuer noch etwa 2\u00bc% erreichen. Die Abschw\u00e4chung der Nachfrage wichtiger Handelspartner bremst die Dynamik des \u00f6sterreichischen Exports und in der Folge auch jene der Sachg\u00fctererzeugung und der Ausr\u00fcstungsinvestitionen. Die Inlandsnachfrage entwickelt sich aufgrund der umfangreichen Steueranhebungen wesentlich verhaltener als im vergangenen Jahr. Die Abschw\u00e4chung der Wirtschaftsentwicklung bewirkt zum einen eine Verlangsamung des Besch\u00e4ftigungsanstiegs, zum anderen erschwert sie im Jahr 2002 die Budgetkonsolidierung. 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Die Inlandsnachfrage entwickelt sich aufgrund der umfangreichen Steueranhebungen wesentlich verhaltener als im vergangenen Jahr. Die Abschw\u00e4chung der Wirtschaftsentwicklung bewirkt zum einen eine Verlangsamung des Besch\u00e4ftigungsanstiegs, zum anderen erschwert sie im Jahr 2002 die Budgetkonsolidierung. Die Beruhigung der Energiepreise d\u00e4mpft den Preisauftrieb, die Inflationsrate geht auf 1,7% zur\u00fcck.<\\\/p><p>AB  - Das Wirtschaftswachstum wird sich in \u00d6sterreich nach 3,2% im vergangenen Jahr heuer auf 2,2% abschw\u00e4chen. Dazu tr\u00e4gt vor allem die ung\u00fcnstigere Entwicklung der Weltwirtschaft bei. In den USA ist die Konjunktur eingebrochen, das BIP wird heuer real um nur noch etwa 1% expandieren. In Europa wird die Konjunktur durch das Nachlassen des Au\u00dfenhandels beeintr\u00e4chtigt, hingegen tragen umfangreiche Steuersenkungen zur Stabilisierung der Inlandsnachfrage bei. Das Wirtschaftswachstum k\u00f6nnte heuer noch etwa 2\u00bc% erreichen. 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