{"id":103113,"date":"2024-01-22T13:29:01","date_gmt":"2024-01-22T12:29:01","guid":{"rendered":"https:\/\/www.wifo.ac.at\/publication\/103113\/"},"modified":"2024-04-18T11:47:04","modified_gmt":"2024-04-18T09:47:04","slug":"liberalisierung-auf-dem-elektrizitaetsmarkt","status":"publish","type":"publication","link":"https:\/\/www.wifo.ac.at\/en\/publication\/103113\/","title":{"rendered":"Liberalisierung auf dem Elektrizit\u00e4tsmarkt"},"content":{"rendered":"","protected":false},"featured_media":0,"template":"","class_list":["post-103113","publication","type-publication","status-publish","hentry"],"acf":{"subtitle":"","text":"Gem\u00e4\u00df einer Studie der EU-Kommission wird die Liberalisierung auf dem Elektrizit\u00e4tsmarkt in der Stromerzeugung f\u00fcr den gesamten EU-Raum mittelfristig Preis- und Kostensenkungen von rund 10% bewirken. Kurzfristig ist eine Zunahme des Stromau\u00dfenhandels zu erwarten; mittelfristig nimmt der Handel wieder etwas ab, da in den Hochpreisl\u00e4ndern st\u00e4rkere Kostensenkungen umgesetzt werden. Die Liberalisierung bedeutet wegen des in Monopolbereiche und Wettbewerbsbereiche segmentierten Leistungsangebotes auch eine tiefgreifende Ver\u00e4nderung des Regulierungsbedarfs im Elektrizit\u00e4tsbereich. Nur durch funktionierende Regulierung werden in Zukunft energiepolitische Ziele wie Nachhaltigkeit und Versorgungssicherheit zu gew\u00e4hrleisten sein. Die Untersuchung entwickelt zwei Grundszenarien f\u00fcr die Strompreise der Industrie (\u201321%, das entspricht der Differenz zwischen dem \u00f6sterreichischen und dem EU-Durchschnittspreis der Industrie) und der Tarifkunden (\u20137%). Kumuliert \u00fcber die drei Stufen der Liberalisierung ergeben sich f\u00fcr die Industrie insgesamt Einsparungen von 1,9 Mrd. S. Dar\u00fcber hinaus k\u00f6nnen im Bereich des Verkehrs und der \u00f6ffentlichen Anlagen (Dienstleistungen usw.) weitere Einsparungen von 600 Mill. S erzielt werden. Die Einsparungen f\u00fcr die Haushalte betragen 1,5 Mrd. 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