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Project reports (not yet published) (867 hits)

Reports (work in progress), December 2018
Commissioned by: Bertelsmann Stiftung
Study by: Austrian Institute of Economic Research
Das Wachstum der gesamtwirtschaftlichen Produktivität schwächte sich in den letzten Jahren in vielen Industrieländern ab. Diese Entwicklung liegt allerdings nicht an einer Verlangsamung der Dynamik an der weltweiten technologischen Frontier, sondern viel mehr an der Abschwächung der Produktivitätszuwächse abseits der Frontier. Die Studie beschreibt die Mechanismen hinter dieser ungleichen Produktivitätsentwicklung und entwickelt einen Analyserahmen, in dem Politikinstrumente in ihrer Wirkung auf Wachstum und Inklusion beurteilt werden können. Der Schwerpunkt der Untersuchung liegt dabei auf den Politikfeldern Wettbewerbs- und Regulierungspolitik, öffentliche Investitionen und Investitionsförderung sowie Innovationspolitik.
Reports (work in progress), December 2018
Commissioned by: Austrian Insurance Association
Study by: Austrian Institute of Economic Research
Die öffentlichen Altersvorsorgesysteme verfolgen in Europa einerseits das Ziel der Armutsvermeidung und andererseits das Ziel der Erhaltung des Lebensstandards. Die an der Armutsvermeidung ausgerichteten Systeme sehen tendenziell niedrige theoretische Einkommensersatzraten für Personen mit durchschnittlichem oder hohem Erwerbseinkommen vor und gleichzeitig hohe indirekte Förderungen der betrieblichen und privaten Altersvorsorge. Für die am Lebensstandard orientierten Systeme gilt das Gegenteil. Wie empirische Untersuchungen zeigen, steigert die Förderung der betrieblichen und privaten Altersvorsorge das gesamtwirtschaftliche Sparvolumen nicht eindeutig, verschiebt jedoch die Veranlagung privater Haushalte in langfristig gebundene Sparformen mit nachfolgender Verrentung. Die Bündelung von Langzeitpflegeversicherungen mit privater Altersvorsorge nutzt Vorteile einer besseren Risikodurchmischung. Dieser Vorteil kann durch die Ausweitung bestehender Förderungen auf Langzeitpflegeversicherungen genutzt werden.
Reports (work in progress), December 2018
Commissioned by: Federal Ministry of Labour, Social Affairs, Health and Consumer Protection
Study by: Austrian Institute of Economic Research
Gegenwärtig steht die Gestaltung der passiven Leistungen aus der Arbeitslosenversicherung zur Diskussion. Das aktuelle Regierungsprogramm sieht dabei vor, die Notstandshilfe und das Arbeitslosengeld zu einem "Arbeitslosengeld NEU" zusammenzuführen, die Leistungsberechnung zu vereinfachen, die Höhe des Arbeitslosengeldes degressiver zu gestalten und seine Höchstbezugsdauer stärker an erworbene Versicherungszeiten zu knüpfen. Diese Studie untersucht die Auswirkungen der konkreten Ausgestaltungsvorschläge für die Leistungsbeziehenden. Die Analyse auf Basis statischer Mikrosimulation umfasst sowohl die Veränderung der Zahl der Leistungsberechtigten und der Leistungshöhe als auch die Gesamtausgaben des vorgeschlagenen Systems im Vergleich zum Status quo. Die Wirkung der angedachten Überführung in das nachgelagerte System der Bedarfsorientierten Mindestsicherung wird mit einem stilisierten Modell der Bedarfsorientierten Mindestsicherung dargestellt.
Reports (work in progress), December 2018
Commissioned by: The Vienna City Administration
Study by: Austrian Institute of Economic Research
Gender Mainstreaming und Gender Budgeting zielen auf eine Erhöhung der Gleichstellung und Chancengleichheit zwischen Frauen und Männern ab. Im Gegensatz zur Mehrzahl der Evaluierungen von Geschlechtergleichstellung, die u.a. rechtliche, gesellschaftspolitische sowie verteilungsrelevante Aspekte analysieren, besteht das Ziel dieses Forschungsvorhabens in der Schätzung des ökonomischen Nutzens einer Erhöhung der Gleichstellung auf Basis ausgewählter Gender-Budgeting-Maßnahmen in Wien. Dafür werden zunächst die potentiellen makroökonomischen Auswirkungen erhöhter Gleichstellung in Wien analysiert und geeignete Maßnahmenbündel zu deren Realisierung identifiziert. Auf Grundlage einer umfassenden Machbarkeitsanalyse werden im Folgenden die ökonomischen Effekte konkreter Maßnahmen geschätzt. Der vorliegende Fortschrittsbericht gibt einen Überblick über den Stand der Umsetzung des Projekts zum Jahresende 2018.
Reports (work in progress), December 2018
Commissioned by: Liaison Office of the Laender
Study by: Austrian Institute of Economic Research
Dem arbeitssparenden Element des Einsatzes digitaler Technologien stehen positive Nachfrageeffekte durch eine Senkung der Produktionskosten und die Schaffung einer Vielzahl neuer Produkte gegenüber. Aufgrund der Komplexität dieser teils gegenläufigen Effekte sind theoretische Vorhersagen der Nettoeffekte des Einsatzes digitaler Technologien auf die Beschäftigung a priori kaum möglich. Ein strukturierter Survey der internationalen Literatur zeigt bisher überwiegend positive Wirkungen. Auch für Österreich liefern die im Rahmen der Studie durchgeführten Analysen vorwiegend positive Befunde: Die Beschäftigung wuchs in hoch digitalisierten Branchen in allen Bundesländern seit 2010 stärker als die Gesamtbeschäftigung. Insgesamt weisen urbane Regionen für hoch digitalisierte Branchen – bei beträchtlicher Heterogenität zwischen unterschiedlichen Indikatoren zur Messung des Digitalisierungsgrades – Standortvorteile gegenüber anderen Regionen auf, die sich in der Vergangenheit auch kaum verringerten. Die Nettoeffekte eines höheren Digitalisierungsgrades der lokalen Wirtschaft auf die Gesamtbeschäftigung vor Ort sind ebenso mehrheitlich positiv, wobei Regionen außerhalb der Zentren – bei entsprechender Ausstattung mit Humankapital – sowie die stärker von der Industrie geprägten Bundesländer besonders von einer hoch digitalisierten lokalen Wirtschaft profitieren dürften. Eine Verbesserung der Breitbandinfrastruktur (Downloadgeschwindigkeit) hat ebenfalls positive Effekte für die Beschäftigungsentwicklung, insbesondere für bevölkerungsarme Gemeinden und für Gemeinden mit anfangs niedriger Bandbreite sowie für die Beschäftigung in wissensintensiven Dienstleistungen. Für die Bevölkerungsentwicklung der Gemeinden scheint hingegen die Breitbandqualität, trotz damit verbundener besserer Möglichkeiten für Teleworking, eine vernachlässigbare Rolle zu spielen.
Reports (work in progress), December 2018
Commissioned by: Wiener Linien
Study by: Austrian Institute of Economic Research
Österreichs Bauwirtschaft befindet sich in einer Hochkonjunkturphase, die eine deutliche Steigerung der Baupreise zur Folge hat. Die vorliegende Studie zeichnet diese Entwicklung anhand wesentlicher Indikatoren wie Produktionswerte, Baukosten und Unternehmensumfragen nach. Zusätzlich werden Mikrodaten zu Bauvergaben analysiert, um die Wirkung des Konjunkturaufschwunges auf die Baupreise zu veranschaulichen. Abschließend wird die Baupreisentwicklung für die Jahre bis 2023 prognostiziert.
Reports (work in progress), November 2018
EDV: Georg Böhs (WIFO)
Commissioned by: Chamber of Labour: Lower Austria
Study by: Austrian Institute of Economic Research – Forschungs- und Beratungsstelle Arbeitswelt
Anstieg und Verfestigung der Arbeitslosigkeit seit der Wirtschaftskrise: Entwicklung, Ursachen und Handlungsansätze (WIFO) – Betriebliche Personalrekrutierung in Niederösterreich aus Sicht von Personalverantwortlichen, (ehemaligen) Arbeitslosen und ArbeitsmarktexpertInnen (FORBA) – Aktuell entspannt sich die Lage auf dem österreichischen Arbeitsmarkt. Die schwierige Phase im letzten Jahrzehnt hinterließ jedoch bleibende Spuren. Unmittelbar nach Ausbruch der Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise 2008/09 und während einer mehrjährigen Stagnationsphase der Wirtschaft ab 2012 stieg die Arbeitslosigkeit besonders stark und erreichte 2015/16 einen neuen Höchstwert. Als Folge dieser Entwicklung befindet sie sich trotz des aktuellen Rückganges nach wie vor auf einem außerordentlich hohen Niveau. Hinzu kommt eine zunehmende Verfestigung der Arbeitslosigkeit. Der vorliegende Synthesebericht fasst die wichtigsten Befunde aus zwei Studien zusammen, die vor diesem Hintergrund verfasst wurden und quantitative mit qualitativen Forschungsmethoden verbinden: Das WIFO zeigt anhand einer Analyse der Entwicklung im vergangenen Jahrzehnt die zentralen Ursachen des Anstieges und der Verfestigung der Arbeitslosigkeit auf und welche politischen Handlungsoptionen daraus abgeleitet werden können. Parallel dazu beleuchtet FORBA Praktiken der betrieblichen Personalrekrutierung in Niederösterreich aus der Perspektive von Betrieben, Arbeitslosen und externen Personalvermittlern. Demnach haben insbesondere bereits längere Zeit Arbeitslose nur eingeschränkte Chancen auf eine Wiederbeschäftigung.
Reports (work in progress), November 2018
Commissioned by: Austrian Economic Chamber, Association for Building, Materials and Ceramic Industries
Study by: Austrian Institute of Economic Research
Das WIFO prognostiziert für 2018 einen Rückgang der Zahl der Baubewilligungen um 1.100 Einheiten auf insgesamt rund 61.500. Nach dem starken Wachstum in den Jahren 2016 und 2017 stagnieren die Bewilligungen im Mehrgeschoßbau auf hohem Niveau, während die Bewilligungen von Ein- und Zweifamilienhäusern nach 2017 nochmals geringfügig sinken. Diese Tendenz wird sich 2019 fortsetzen, wobei die Baubewilligungen für Ein- und Zweifamilienhäuser wieder marginal zunehmen dürften. Die Gesamtzahl der Baubewilligungen dürfte in den kommenden zwei Jahren bei einem Wert über 60.000 Einheiten verbleiben.
Reports (work in progress), November 2018
Commissioned by: Federal Ministry Digital and Economic Affairs
Study by: Austrian Institute of Economic Research – CONSULTING AG
Seit 2003 werden die Internationalisierungsvorhaben österreichischer Unternehmen mit dem Förderpaket "go international" unterstützt. Das WIFO hat "go international" bereits mehrfach evaluiert, zuletzt 2015 sehr umfassend und in Kooperation mit der Consulting AG. Die vorliegende Studie ist ein Update wesentlicher Teile der letzten Evaluierung mit Fokus auf die Bewertung des neu implementierten Europa-Schecks für kleine und mittlere Unternehmen sowie technologiebezogener Instrumente des Förderprogrammes, auf die Umsetzung der Empfehlungen der letzten Evaluierung, die neue Präsentation des Leistungsangebotes sowie die Förderabwicklung. Das Update richtet sich dabei ausschließlich auf Soll-Ist-Vergleiche und eine Bewertung von Fördermaßnahmen auf Basis qualitativer Einschätzungen ausgewählter Unternehmen im Rahmen von Tiefeninterviews.
Reports (work in progress), November 2018
Commissioned by: Tourismusverband Innsbruck und seine Feriendörfer
Study by: Austrian Institute of Economic Research
Im Mittelpunkt dieser Studie stehen die volks- und regionalwirtschaftlichen Effekte von Veranstaltungen, die von Olympia Sport- und Veranstaltungszentrum Innsbruck GmbH ("Olympiaworld"), Congress und Messe Innsbruck GmbH sowie Tiroler Landestheater (einschließlich des Symphonieorchesters Innsbruck und der Innsbrucker Festwochen der Alten Musik) ausgerichtet werden. Neben den für spezifische Veranstaltungen relevanten Ausgaben auf der Nachfrage- wie auch Angebotsseite wird zudem der laufende Aufwand für den Betrieb der Veranstaltungsinfrastruktur (Messe- und Kongresshallen, Sport- und Spielstätten) in der Simulation berücksichtigt, die mit dem multiregionalen ökonometrischen Input-Output-Modell für Österreich (ASCANIO) durchgeführt wird.
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