Project reports (work in progress)Advanced search

Project reports (not yet published) (862 hits)

Reports (work in progress), October 2018
EDV: Georg Böhs
Commissioned by: Chamber of Labour: Upper Austria
Study by: Austrian Institute of Economic Research
Psychische Erkrankungen bilden eine hohe Hürde für die Erwerbstätigkeit und sind eine der wichtigsten Ursachen von Invalidität. Ihre Bedeutung für das Krankenstandsgeschehen nahm längerfristig stark zu. Dieser Bericht befasst sich mit der Entwicklung und Verteilung psychisch bedingter Krankenstände in Oberösterreich in den Jahren 2005 bis 2016. Nach einem deutlichen Anstieg in den 2000-er Jahren gingen die Fehlzeiten aufgrund von psychischen Erkrankungen zwischen 2011 und 2016 leicht zurück. Dies war vor allem auf eine Verkürzung der durchschnittlichen Krankenstandsdauer zurückzuführen. Die Zahl der psychisch bedingten Krankenstandstage der Arbeitslosen war um ein Vielfaches höher als jene der Beschäftigten, sie folgte in ihrer Entwicklung über die Zeit aber einem ähnlichen Muster.
Reports (work in progress), October 2018
Commissioned by: Hilfswerk Österreich
Study by: Austrian Institute of Economic Research
Der vorliegende Bericht beleuchtet die derzeitige und künftige ökonomische Bedeutung mobiler Pflege- und Betreuungsdienste in Österreich vor dem Hintergrund des bevorstehenden demographischen Wandels und möglicher politischer Maßnahmen zur Veränderung des Versorgungsmix in der formellen Pflege. Die Studie zeigt einerseits den Status quo mobiler Dienste im nationalen und internationalen Kontext auf und gibt analog zu einer Reihe von weiteren rezenten WIFO-Studien Einblick in den projizierten, österreichweiten Leistungsumfang mobiler Dienste und der Pflegedienste insgesamt bis zum Jahr 2050. Darauf aufbauend wird versucht, in vier Politikszenarien (Verschiebung des Versorgungsmix zugunsten der stationären Pflege, der 24-Stunden-Betreuung und der mobilen Dienste, relative Erhöhung des Potentials für informelle Pflege) die Effekte möglicher Maßnahmen zu quantifizieren, die die Bedeutung der jeweiligen Pflegeformen in unterschiedlichem Ausmaß beeinflussen. Eine Reihe von evidenzbasierten Schlussfolgerungen und Argumenten zeigt abschließend die Bedeutung mobiler Dienste als integraler Bestandteil eines effektiven Pflegesystems auf.
Reports (work in progress), October 2018
Commissioned by: Chamber of Labour: Vienna
Study by: Austrian Institute of Economic Research
Das bestehende System der internationalen Unternehmensbesteuerung sieht für multinationale Unternehmen die getrennte Gewinnbesteuerung in jedem Land ihrer Tätigkeit vor. Dies bringt hohe Verwaltungskosten für Unternehmen und Steuerbehörden und die Möglichkeit von internationaler Gewinnverlagerung mit sich. Um diesen entgegenzuwirken, präsentierte die Europäische Kommission nun eine Neuauflage des Richtlinienvorschlages für eine gemeinsame konsolidierte Körperschaftsteuer-Bemessungsgrundlage (GKKB). Demnach sollen multinationale Konzerne innerhalb der EU die Bemessungsgrundlage für die Körperschaftsteuer einheitlich berechnen. In einem zweiten Schritt soll die unternehmensweite Bemessungsgrundlage konsolidiert und anhand eines Verteilungsschlüssels auf die Mitgliedsländer aufgeteilt werden (Formelzerlegung). Diese Studie untersucht die Auswirkungen dieses Vorschlages auf die fiskalische Situation in Österreich. Wie der Vergleich der harmonisierten Bemessungsgrundlage mit der aktuellen Regelung in Österreich vermuten lässt, wären die statischen fiskalischen Auswirkungen der Einführung einer einheitlichen Bemessungsgrundlage gering. Die Konsolidierung und Formelzerlegung würde einen mäßigen Rückgang der Steuereinnahmen in Österreich bewirken. Der zweite Teil der Studie beschäftigt sich mit längerfristigen Auswirkungen des GKKB-Vorschlages und untersucht die veränderten Anreize für Unternehmen und Steuerwettbewerb. Eine Einführung der GKKB würde den Steuerwettbewerb demnach nicht vollständig eliminieren, sondern vielmehr dessen Natur wesentlich verändern. Der Wettbewerb innerhalb des Geltungsbereiches verlagert sich von Gewinnverschiebung auf Aufteilungsfaktoren. Eine Möglichkeit, diesen Wettbewerb einzuschränken, wären EU-weit verbindliche Mindeststeuersätze.
Reports (work in progress), October 2018
EDV: Georg Böhs
Commissioned by: Federal Chamber of Labour – Austrian Economic Chamber – Federation of Austrian Social Security Institutions
Study by: Austrian Institute of Economic Research
Der Fehlzeitenreport gibt eine Übersicht über Entwicklung und Verteilung der gesundheitsbedingten Fehlzeiten in Österreich. 2017 waren die Krankenstände gegenüber dem Vorjahr nahezu unverändert, die Beschäftigten verbrachten im Jahresverlauf durchschnittlich 12,5 Kalendertage im Krankenstand. Das entspricht einem Verlust an Jahresarbeitszeit von 3,4%. Der Fehlzeitenreport 2018 behandelt in einem Schwerpunktkapitel das Thema "Präsentismus und Absentismus". Den verfügbaren Daten zufolge ist etwa die Hälfte der österreichischen Beschäftigten im Jahresverlauf mindestens einmal trotz Krankheitssymptomen am Arbeitsplatz. Absentismus, d. h. das Vortäuschen eines Krankenstandes, betrifft einen kleineren Beschäftigtenkreis und ist weniger gut erforscht als Präsentismus, aber ebenfalls ein relevanter Bestandteil der Arbeitswelt. Sowohl Präsentismus als auch Absentismus verursachen Kosten und können kurz- und längerfristige Schäden für die Wirtschaft und die Gesellschaft zur Folge haben.
Reports (work in progress), October 2018
Commissioned by: Vienna Employment Promotion Fund
Supported by: European Social Fund – Public Employment Service Vienna – The Vienna City Administration, Municipal Dept. 24
Study by: Austrian Institute of Economic Research – Institute for Advanced Studies
Die Maßnahme "Back to the Future – Beschäftigung" (B2F) bietet seit Oktober 2016 Wiener Jugendlichen (18 bis 24 Jahre) mit Mindestsicherungsbezug wirtschaftsnahe Beschäftigungsmöglichkeiten und unterstützt sie bei der Vermittlung auf weitere Arbeitsplätze. Die Maßnahme wird gemeinsam von Arbeitsmarktservice Wien, Stadt Wien und Europäischem Sozialfonds finanziert, im Rahmen zweier sehr unterschiedlich konzipierter Projekte abgewickelt und ist vorläufig bis September 2018 befristet. Die Implementierung der Maßnahme erfolgte unter großem zeitlichen Druck, dennoch konnten viele operative Zielvorgaben erfüllt werden. Wie sich zeigt, wurden die vorgesehenen innovativen Elemente jedoch in unterschiedlichem Maße umgesetzt.
Reports (work in progress), September 2018
Commissioned by: Tourismusverband Innsbruck und seine Feriendörfer
Study by: Austrian Institute of Economic Research
Im Mittelpunkt dieser Studie stehen die volks- und regionalwirtschaftlichen Effekte von Veranstaltungen, die von Olympia Sport- und Veranstaltungszentrum Innsbruck GmbH ("Olympiaworld"), Congress und Messe Innsbruck GmbH sowie Tiroler Landestheater und Innsbrucker Festwochen der Alten Musik ausgerichtet werden. Neben den für spezifische Veranstaltungen relevanten Ausgaben auf der Nachfrage- wie auch Angebotsseite wird zudem der laufende Aufwand für den Betrieb der Veranstaltungsinfrastruktur (Messe- und Kongresshallen, Sport- und Spielstätten) in der Simulation berücksichtigt, die mit dem multiregionalen ökonometrischen Input-Output-Modell für Österreich (ASCANIO) durchgeführt wird.
Reports (work in progress), September 2018
Commissioned by: Liaison Office of the Laender
Study by: Austrian Institute of Economic Research
Die geplante grundlegende Reform des Finanzausgleichs strebt auch eine verstärkte Aufgabenorientierung an. Vor diesem Hintergrund werden die Entwicklung großer funktionaler Ausgabenblöcke in den Budgets von Bund, Ländern und Gemeinden dargestellt und analysiert und vertikale Ausgabenverschiebungen zulasten der Landes- und Gemeindebudgets identifiziert. Haupttreiber sind dabei die Ausgaben für Spitäler und für soziale Sicherung. In diesem Kontext werden auch die durch die Dynamik erzeugten Herausforderungen für eine stärkere Aufgabenorientierung diskutiert, die in der bisherigen theoretischen und empirischen Debatte nur wenig beleuchtet werden.
Reports (work in progress), July 2018
Commissioned by: Federal Ministry of Labour, Social Affairs and Consumer Protection – Federal Chancellery
Supported by: Anniversary Fund of the Oesterreichische Nationalbank
Study by: Austrian Institute of Economic Research
Die Studie liefert einen aktualisierten Befund über die Einkommenssituation privater Haushalte vor und nach Umverteilung durch Einnahmen und Ausgaben des Staates. Der vorliegende Zwischenbericht zum ersten Teil der Studie bezieht sich auf das Jahr 2015 und knüpft methodisch an frühere WIFO-Umverteilungsstudien an. Neben den Markt- und Primäreinkommen werden die Sozialabgaben sowie die direkten und indirekten Steuern in Hinblick auf ihre Verteilungswirkung und Progressivität auf der Haushaltsebene diskutiert. Einen Schwerpunkt der Analyse bilden die wohlfahrts- und sozialstaatlichen Geld- und Sachleistungen der öffentlichen Hand in den Bereichen Gesundheit, Bildung, Familie, Wohnen, Arbeitslosigkeit und Mindestsicherung. Die Verteilung und Bedeutung dieser Leistungen auf Ebene der privaten Haushalte wird im Detail erläutert und mit der Situation im Jahr 2010 verglichen.
Reports (work in progress), July 2018
Commissioned by: Federal Ministry of Finance
Study by: Austrian Institute of Economic Research
This study estimates the potential revenues from introducing a financial transaction tax (FTT) through the enhanced cooperation set-up, as currently discussed between 10 EU countries (FTT10). In the EU the implementation of a financial transaction tax has been discussed for several years now, with the concept being redefined across several important dimensions. Using the methodology of the European Commission, we provide new country-specific estimates with the most recent data regarding the turnover volumes of key financial instruments for the FTT10 countries. We therefore can report both the overall revenue potential of an FTT as well as country-specific potential revenues. Depending on the key parameters (for elasticities, evasion effects and transaction costs) we estimate three different scenarios for the potential revenues from the FTT. We obtain potential revenues between 7.7 and 14.5 billion € for the FTT10 countries and between 158 and 380 million € for Austria. In the middle scenario, the estimated annual potential revenues are 11 billion € for the FTT10 countries and 242 million € for Austria. We also discuss the currently envisioned exemptions for certain types of products and market segments and estimate the revenue shortfall caused by these exemptions.
Reports (work in progress), July 2018
Commissioned by: Advisory Council for Economic and Social Affairs
Study by: Austrian Institute of Economic Research
Der Bericht diskutiert empirisch relevante Theorien zu den Wirkungskanälen zwischen Sozialpartnerschaft und makropolitischen Kennzahlen, vergleicht wesentliche Institutionen von Lohnverhandlungssystemen in 16 europäischen Ländern und zeichnet die Entwicklung der institutionellen bzw. korporatistischen Landschaften in diesen Ländern anhand vergleichbarer Daten in der längeren Frist und seit Ausbruch der Krise nach. Der deskriptive Vergleich der Länder mit ihren unterschiedlichen Lohnverhandlungsstrukturen im Hinblick auf ihre makroökonomische Performance zeigt, dass Länder mit einem sowohl auf der Arbeitnehmer- als auch auf der Arbeitgeberseite hohen verbandlichen Organisations- bzw. Koordinationsgrad ("sozialpartnerschaftliche Gruppe") im Durchschnitt hinsichtlich wichtiger makroökonomischer Größen tendenziell bessere Ergebnisse erzielen als andere Ländergruppen. Der Vergleich der Periode vor und nach 2008 zeigt darüber hinaus, dass sich die Ländergruppe durch eine schnellere Krisenbewältigung auszeichnet.
Mehr