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WIFO-Publikation – Detailansicht
Staatsschuldenkrise erfasst die Realwirtschaft. Prognose für 2012 und 2013
[WIFO-Monatsberichte, 1/2012 , S. 3-15]

Marcus Scheiblecker
Als Reaktion auf die Staatsschuldenkrise im Euro-Raum nehmen viele Euro-Länder Einschnitte in ihrem Staatshaushalt vor. Dies wird die Binnenkonjunktur im Euro-Raum belasten und trifft die Wirtschaft zeitgleich mit einer Abschwächung der Weltkonjunktur. Für 2012 ist daher im Euro-Raum mit keinem weiteren Anstieg der Wirtschaftsleistung zu rechnen. In der Folge verliert auch die heimische Konjunktur merklich an Dynamik. Nach einem Anstieg des österreichischen BIP von real 3,2% im Jahr 2011 ist 2012 nur mit einer Ausweitung um 0,4% zu rechnen. Erst 2013 wird die anziehende internationale Konjunktur der heimischen Wirtschaft erneut Schwung verleihen. Das Wachstum soll sich dann auf 1,6% erhöhen. Während die Inflationsrate 2012 deutlich zurückgeht, nimmt die Belastung des Arbeitsmarktes zu. Die Beschäftigung dürfte schwächer zunehmen, während die Arbeitslosigkeit steigt.
Forschungsbereich: 
Makroökonomie und europäische Wirtschaftspolitik

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Publikationssprache: Deutsch
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