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Euroframe Conference on Economic Policy Issues in the European Union: Growth and Inequality – Challenges for EU Economies – Call for Papers

Workshops, Konferenzen und andere Veranstaltungen, 9.6.2017, More Details
The 14th annual Conference on Economic Policy Issues in the European Union in Berlin on Friday 9 June 2017 will focus on two main challenges: economic growth and inequality. Promoting high and socially inclusive growth has been a key issue on the European political agenda since many years. However, economic developments have also affected the distribution of income and wealth, with rising inequalities in a number of EU countries. The Euroframe group welcomes contributions related, but not limited to, the following questions: What is the relationship between economic growth and inequality? What are the effects of international trade, globalisation, and structural change on inequality and growth? What are the impacts of structural reforms on growth and inequality? What are the impacts of labour market institutions and financial regulation and deregulation on growth and inequality? What are the effects of fiscal and monetary policies on inequality? Is it politically sustainable to accept more inequality or should inequalities be reduced in the EU and if so, how?
 
Veranstalter: Euroframe – European Forecasting Research Association for the Macro-Economy
Online seit: 07.12.2016 0:00

Mark Sommer, Kurt Kratena, The Carbon Footprint of European Households and Income Distribution

This paper calculates the carbon footprint of private consumption in the EU 27 by five groups of household income, using a fully fledged macroeconomic input-output model covering 59 industries and five groups of household income for the EU 27. Due to macroeconomic feedback mechanisms, this methodology – besides induced intermediate demand – also quantifies: 1. private consumption induced in the other household groups, 2. impacts on other endogenous final demand components, and 3. negative feedback effects due to output price effects of household demand. The carbon footprint is calculated separately for the consumption vector of each of the five income groups. The simulation results yield a non-linear income elasticity of direct and indirect emissions at each income level: the value of the direct footprint income elasticity decreases from 1.32 (first quintile) to 0.69 (fourth quintile). The value of the indirect footprint income elasticity is always below unity and decreases from 0.89 to 0.62. The results in general reveal a relative decoupling effect: the share of the top income group in income (45 percent) is much larger than its share in the carbon footprint (37 percent) and vice versa for the bottom income group (6 percent in income and 8 percent in footprint).
 

Peter Laimer (ST.AT), Sabine Ehn-Fragner, Oliver Fritz, Gerhard Streicher (WIFO), Ein Tourismus-Satellitenkonto für Oberösterreich. Ökonomische Zusammenhänge, Methoden und Hauptergebnisse 2015

Projektberichte (in Arbeit), März 2017
Der Tourismus ist eine wichtige Säule für die oberösterreichische Regionalwirtschaft : Die Gesamtaufwendungen für Urlaubs- und Geschäftsreisen, Verwandten- und Bekanntenbesuche sowie Aufenthalte in Wochenendhäusern und am Zweitwohnsitz betrugen 2015 auf Basis des von Statistik Austria und WIFO entwickelten regionalen Tourismus-Satellitenkontos für Oberösterreich 3,49 Mrd. € (+2,9%). Sie verteilten sich zu 71,83% auf inländische Reisende, zu 27,73% auf ausländische Reisende und zu 0,44% auf die Ausgaben im Zuge von Aufenthalten in Wochenend- und Zweitwohnungen. Die direkt durch den Tourismus in Oberösterreich erwirtschaftete Wertschöpfung erreichte einschließlich der Dienst- und Geschäftsreisen 1,86 Mrd. € (+2,3%) sowie einen rechnerischen Anteil am Bruttoregionalprodukt von 3,2% (unverändert gegenüber 2014). Zusammen mit den indirekten Effekten trug der Tourismus in Oberösterreich 2015 4,4% zur regionalen Wirtschaftsleistung bei (konstanter Wert seit 2009).
 
Studie von: Statistik Austria – Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auftraggeber: Oberösterreich Tourismus

Andreas Reinstaller, Peter Reschenhofer, Der Beitrag österreichischer Erfindungen zur Entwicklung von Schlüsseltechnologien. Ergebnisse auf der Grundlage eines neuen Patentanzeigers

Projektberichte (in Arbeit), März 2017
Die vorliegende Studie präsentiert eine neue Analyse der Bedeutung von Patentanmeldungen in sechs Technologiefeldern, die von der Europäischen Kommission als Schlüsseltechnologien, oder Key Enabling Technologies (KETs) definiert werden, sowie der Biotechnologie. Demnach steuern in Österreich in allen Technologiefeldern österreichische Erfinder und Erfinderinnen Patente mit einer hohen Bedeutung für das jeweilige Technologiefeld bei, und die Bedeutung von Erfindungen mit österreichischer Beteiligung nahm in den vergangenen zehn Jahren in jedem Technologiefeld teilweise stark zu. Dies trifft vor allem in den Bereichen fortschrittliche Werkstoffe und fortschrittliche Fertigungstechnik sowie in geringerem Maße der Photonik zu. Auch in der Biotechnologie gewannen Erfindungen mit österreichischer Beteiligung erheblich an Bedeutung. In diesen Bereichen entwickelte sich Österreich in den letzten 20 Jahren zu einem wichtigen Akteur in Europa und weltweit. Trotz der zunehmenden Bedeutung österreichischer Beiträge zu diesen Technologien stammen jedoch bahnbrechende, paradigmenbildende Erfindungen ("Superpatente") nicht aus Österreich. Solche "Superpatente" liegen zumeist neuen Industriezweigen zugrunde und erzielen auch die höchsten wirtschaftlichen Erträge.
 
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auftraggeber: Rat für Forschung und Technologieentwicklung

Julia Bock-Schappelwein, Ulrike Famira-Mühlberger, Thomas Leoni, Arbeitsmarktchancen durch Digitalisierung

Projektberichte (in Arbeit), März 2017
Die Detailanalyse der Beschäftigung nach Tätigkeitsschwerpunkten wird ergänzt um Expertenbefragungen, um das Phänomen der Digitalisierung aus detaillierten Informationen zur aktuellen Situation und zur Entwicklung in der jüngeren Vergangenheit zu ermitteln. Auf dieser Basis werden Handlungsempfehlungen formuliert, um die Arbeitsmarktchancen aus der Digitalisierung in Österreich verstärkt zu nutzen.
 
Auftraggeber: Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung

Hedwig Lutz, Einkommen im Gesundheitsbereich. Analyse von Einkommensunterschieden als Grundlage für die Diskussion der Frage der Arbeitsbewertung

Projektberichte (in Arbeit), März 2017
Vor dem Hintergrund der anhaltend hohen geschlechtsspezifischen Entlohnungsunterschiede nach Branchen und Berufsgruppen werden in der Studie die Erwerbseinkommen im Spitalswesen betrachtet. Dieser Bereich ist gekennzeichnet durch einen hohen Frauenanteil an den Beschäftigten, große psychische und physische Belastungen sowie eine vergleichsweise große Bedeutung von Schicht-, Nacht- und Wechseldiensten. Die Untersuchung geht auf die Entlohnungsunterschiede in dieser Branche in Abhängigkeit von Tätigkeitsfeld, Erfahrung und Arbeitszeit sowie Geschlecht ein, wie sie sich aus den Daten des Mikrozensus ergeben. Die Ergebnisse für das Spitalswesen werden in einem weiteren Schritt mit jenen für andere Bereiche des Gesundheitswesens sowie andere ausgewählte Branchen verglichen, um etwaige Unterschiede der Remuneration herauszuarbeiten. Die Befunde dienen als Einstieg in eine intensivere Diskussion der Unterschiede der Arbeitsbewertung, deren zentraler Einflussfaktoren, der gesellschaftspolitischen und ökonomischen Konsequenzen daraus sowie möglicher Ansätze zur Veränderung.
 
Auftraggeber: Kammer für Arbeiter und Angestellte für Salzburg
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung

Ulrike Famira-Mühlberger, Die Bedeutung der 24-Stunden-Betreuung für die Altenbetreuung in Österreich

Projektberichte (in Arbeit), März 2017
Seit Einführung des Pflegegeldes im Jahr 1993 stieg die Zahl der Pflegegeldempfängerinnen und Pflegegeldempfänger kontinuierlich. Zur Zeit erhalten rund 5% der österreichischen Bevölkerung Pflegegeld. Zusätzlich zu Geldleistungen können Pflegebedürftige Sachleistungen in Form von stationärer, mobiler, teilstationärer und Kurzzeitpflege erhalten, wobei der stationäre Bereich mit 74% der Nettoausgaben für Sachleistungen den größten Anteil der Mittel bindet. Zur Entlastung der Ausgaben für stationäre Pflege – aber auch um den Wünschen der Betroffenen gerecht zu werden – wurde und wird die mobile Pflege ausgebaut und ein Fördermodell der 24-Stunden-Betreuung zu Hause etabliert. Letzteres erfreut sich wachsender Beliebtheit: Waren im Jahr 2008 durchschnittlich 3.200 Förderfälle pro Monat verzeichnet worden, so erreichte ihre Zahl im Jahr 2015 bereits 21.900. Es gibt Hinweise, dass die 24-Stunden-Betreuung den Bedarf an stationärer bzw. auch mobiler Pflege hinausschiebt und etwas verringert. Damit das Modell der 24-Stunden-Betreuung allerdings zu einem nachhaltigen Modell werden kann, sind qualitätsfördernde Maßnahmen unabdingbar.
 
Auftraggeber: Institut für angewandte Gewerbeforschung
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung

Philipp Piribauer, Peter Huber, Beschäftigungseffekte entlang des hochrangigen Straßennetzes in Österreich

Projektberichte (in Arbeit), März 2017
Eine Verbesserung der Infrastruktur und damit verbunden eine stärkere Vernetzung im ökonomischen Raum erhöhen den Aktionsradius von Personen und Unternehmen. Diese Produktivitätseffekte stehen in direktem Zusammenhang mit Beschäftigungs- und Wachstumseffekten. Ziel der Studie ist eine Analyse von Struktur und Entwicklung der Beschäftigung entlang des hochrangigen Straßenverkehrsnetzes in Österreich. Auf Basis kleinräumiger Beschäftigungsdaten ermittelt die Studie Beschäftigungseffekte von Erweiterungsinvestitionen in das hochrangige Straßennetz in Österreich im Aggregat und nach Sektoren. Anhand dieser Erkenntnisse werden die Effekte der geplanten S1-Erweiterung (Schwechat–Süßenbrunn), der S1 Spange Seestadt und der S8 Marchfeld Schnellstraße (S1/S8 Gänserndorf–Obersiebenbrunn) sowie deren räumlichen Implikationen geschätzt.
 
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auftraggeber: Autobahnen- und Schnellstraßen-Finanzierungs-AG

WIFO-Monatsberichte, Heft 3/2017

WIFO-Monatsberichte, 2017, 90(3), 80 Seiten
   
Christian Glocker, Konjunktur zieht in Österreich an, Teuerung beschleunigt sich • Michael Peneder, Julia Bock-Schappelwein, Matthias Firgo, Oliver Fritz, Gerhard Streicher, Ökonomische Effekte der Digitalisierung in Österreich • Fabian Gabelberger, Konkurrenz und Kooperation von Hochgeschwindigkeitsverkehr auf der Schiene und Flugverkehr. Intermodales Reisen in Europa und Perspektiven für Österreich • Hans Pitlik, Österreich 2025 – Verwaltungsreform zwischen Effizienzstreben und Reformwiderständen. Ein Überblick • Werner Hölzl, Klaus S. Friesenbichler, Agnes Kügler, Michael Peneder, Andreas Reinstaller, Österreich 2025 – Wettbewerbsfähigkeit, Standortfaktoren, Markt- und Produktstrategien österreichischer Unternehmen und die Positionierung in der internationalen Wertschöpfungskette
 
Online seit: 23.03.2017 0:00

Christian Glocker, Konjunktur zieht in Österreich an, Teuerung beschleunigt sich

WIFO-Monatsberichte, 2017, 90(3), S.155-162
   
Das österreichische BIP wuchs im IV. Quartal gegenüber der Vorperiode um 0,5%. Damit setzte sich der Konjunkturaufschwung in Österreich fort. Die Auftriebskräfte sind robust und fußten bislang auf der Binnenwirtschaft. Das Bild der Vorlaufindikatoren verbessert sich weiterhin und deutet auf ein Anhalten des Konjunkturaufschwunges im Frühjahr 2017 hin.
 
Online seit: 23.03.2017 0:00
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