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Euroframe Conference on Economic Policy Issues in the European Union: Economic Policies and Political Economy in the EU after the Crisis – Call for Papers

Workshops, Konferenzen und andere Veranstaltungen, 8.6.2018
The Euroframe group of research institutes (CASE, CPB, DIW, ESRI, ETLA, IfW, NIESR, OFCE, Prometeia, WIFO) will hold its 15th annual Conference on Economic Policy Issues in the European Union in Milan on Friday 8 June 2018. The Conference will focus on two main challenges for economic policies: 1. monetary policy normalisation and 2. political economy of fiscal policies.
 
Veranstalter: Euroframe – European Forecasting Research Association for the Macro-Economy

Eva Christine Erhardt, Wie entwickeln sich Wachstumsunternehmen weiter? Eine Analyse auf Basis verschiedener Wachstumsdefinitionen

Vortragsreihe "WIFO-Extern", 22.3.2018 13:15, veranstaltungen@wifo.ac.at
Schaffen schnell wachsende Unternehmen auf Dauer Beschäftigung, oder ist hohes Wachstum ein einmaliges Ereignis? Hängt die Antwort auf diese Frage davon ab, wie Wachstum gemessen wird? Dieses Papier analysiert Daten aus Amadeus für bulgarische Unternehmen in drei aufeinanderfolgenden Dreijahresperioden (2001/2004, 2004/2007 und 2007/2010). In der Vergangenheit wurden Wachstumsunternehmen ausschließlich auf Basis von relativen Wachstumsformeln definiert (Prozentveränderung oder logarithmische Differenz) oder einer Kombination aus relativen und absoluten Formeln wie von Eurostat und OECD vorgeschlagen (jährliches Wachstum von mindestens 20% in einer Dreijahresperiode und mindestens 10 Beschäftigte zu Beginn der Periode). Die vorliegende Untersuchung verwendet darüber hinaus eine rein absolute Definition für Unternehmenswachstum, d.h. die tatsächliche Veränderung der Beschäftigtenzahl. In einem Zweistufenmodell mit getrennten Gleichungen für die Überlebenswahrscheinlichkeit einerseits und das Wachstum von Unternehmen andererseits wird zusätzlich explizit der Einfluss von Unternehmensaustritten auf die Gesamteffekte identifiziert. Wie sich zeigt, sind Definitionen entscheidend für die Ergebnisse. Im Hinblick auf relative und kombinierte Wachstumsdefinitionen bestätigen die Ergebnisse für Bulgarien die bisherigen Erkenntnisse aus Hocheinkommensländern: Relativ definierte überlebende Wachstumsunternehmen zeichnen sich durch Rückgänge in der Folgeperiode aus. Nach Eurostat–OECD definierte Wachstumsunternehmen expandieren auch in der nächsten Periode. Wird Wachstum hingegen absolut anhand der tatsächlichen Beschäftigungsveränderung definiert, dann schaffen Wachstumsunternehmen in der Folgeperiode nur dann mehr Arbeitsplätze als andere Unternehmen, wenn ausschließlich überlebende Unternehmen berücksichtigt werden. Bezieht man auch Unternehmen ein, die aus dem Markt ausscheiden, dann sind andere Unternehmen im Durchschnitt auf Dauer den Wachstumsunternehmen überlegen. Dies hängt damit zusammen, dass Wachstumsunternehmen in der Regel über die Wachstumsphase hinweg eine sehr hohe Unternehmensgröße erreicht haben. Austritte dieser großen Wachstumsunternehmen fallen deshalb bei einer absoluten Wachstumsdefinition stark ins Gewicht. Es gibt jedoch eine Ausnahme: Absolut definierte Wachstumsunternehmen von ursprünglich geringer Größe (10 bis 49 Beschäftigte) wachsen auch langfristig schneller als andere Unternehmen und könnten in der Tat ein lohnendes Ziel für gezielte wirtschaftspolitische Förderung sein.
 
Veranstalter: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 15.02.2018 0:00

Jour fixe Industriepolitik und Wettbewerbsfähigkeit: Think global! Erfolgsfaktoren und Probleme der Positionierung in internationalen Wertschöpfungsketten

Workshops, Konferenzen und andere Veranstaltungen, WIFO, 1030 Wien, Arsenal, Objekt 20, Kleiner Sitzungssaal, 20.03.2018
Teilnahme nur auf Einladung (industriepolitik@wifo.ac.at)
 
Veranstalter: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 19.01.2018 0:00

Karl Aiginger, Neue Anforderungen an Industrie- und Strukturpolitik

WIFO Working Papers, 2018, (553)
Wirtschaftspolitische Begriffe, die unter nationalen Aspekten definiert wurden, müssen heute an die neuen Anforderungen von Technologieentwicklung und Globalisierung angepasst werden. So hat sich der Begriff der Wettbewerbsfähigkeit von einer vorwiegend kostenseitigen Betrachtung zu einem Konzept entwickelt, nach dem die Fähigkeit eines Landes zur Erreichung von Nachhaltigkeitszielen ("Beyond GDP") beurteilt wird. Diese Definition ermöglicht die konsequente Verfolgung einer "High-Road-Strategie": Sie nutzt Innovationen, Skills und Ambitionen, um damit hohe Einkommen, sozialen Zusammenhalt und ökologische Exzellenz zu erreichen. Auch Strukturpolitik und Industriepolitik müssen neu definiert werden, und der Erfolg der Globalisierung darf nicht nur an Indikatoren über Export- und Importanteile beurteilt werden, sondern auch an der Berücksichtigung von ökologischen und sozialen Standards. Unter Berücksichtigung von Nachhaltigkeitszielen ist die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Volkswirtschaften höher als gemessen am Pro-Kopf-Einkommen. Keines der erfolgreicheren europäischen Länder verfolgt eine kostenorientierte "Low-Road-Strategie".
 
Online seit: 12.02.2018 0:00

Marcus Scheiblecker, Christian Glocker, Serguei Kaniovski, Atanas Pekanov, Der Beitrag der Finanzmarktinterventionen des Bundes über die HETA Abwicklungsgesellschaft zur Stabilisierung des österreichischen Finanzmarktes

Projektberichte (in Arbeit), Februar 2018
Diese Studie beschäftigt sich mit einer Einschätzung des Beitrages der Finanzmarktinterventionen des Bundes zur Stabilisierung des österreichischen Finanzmarktes im Fall der Abwicklung der Hypo Alpe-Adria-Bank AG. Damit verbunden ist die Frage, ob die von der österreichischen Bundesregierung ergriffenen Maßnahmen rechtmäßig im Sinne der in § 1 Finanzmarktstabilitätsgesetz festgelegten Erfordernisse erfolgten. Laut diesem Gesetz ist der Bundesminister für Finanzen berechtigt, zur Behebung einer beträchtlichen Störung im Wirtschaftsleben Österreichs, zur Sicherstellung des gesamtwirtschaftlichen Gleichgewichtes sowie zum Zweck des Schutzes der österreichischen Volkswirtschaft Maßnahmen zur Rekapitalisierung von Rechtsträgern (Kreditinstituten und Versicherungen) zu ergreifen. Weiters ist er ermächtigt, Maßnahmen zur Schaffung einer eigenen Abbaueinheit zu ergreifen, was 2014 durch die Gründung der HETA Asset Resolution AG zur Abwicklung des notleidenden Teils der Hypo Alpe-Adria-Bank erfolgte.
 
Auftraggeber: Bundesministerium für Finanzen
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung

Yvonne Wolfmayr, Elisabeth Christen, Klaus S. Friesenbichler, Gerhard Streicher, Thomas Url, Evaluierung des österreichischen Soft-Loan-Verfahrens

Projektberichte (in Arbeit), Februar 2018
Die Studie untersucht das österreichische Soft-Loan-Verfahren vor dem Hintergrund seiner Zielsetzungen: Förderung der Markterschließung, Erhöhung des Exportvolumens, Realisierung kommerzieller Nachfolgeprojekte sowie technologische Spill-over-Effekte im Geberland und entwicklungspolitischer Beitrag in den Zielländern. Sie bewertet die Auswahl der seit 2005 im österreichischen Verfahren als Soft-Loan-tauglich eingestuften Länder nach deren Bonität, Struktur und Entwicklung der Nachfrage und analysiert die Wettbewerbsposition und Exportstruktur der österreichischen Exporteure in diesen Ländern. Ökonometrische Verfahren und das Input-Ouput-Modell des WIFO quantifizieren die von Soft Loans induzierten Rückwirkungen auf Exporte, Beschäftigung und Wertschöpfung. Aus Erfahrungsberichten von Unternehmen und den involvierten Institutionen im Rahmen von Interviews sollen ein Problemaufriss am Beispiel der Balkanregion sowie künftige Strategien vor allem im Hinblick auf Nachfolgeprojekte und ungebundene Hilfskredite abgeleitet werden.
 
Auftraggeber: Bundesministerium für Finanzen
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung

Thomas Url, Die Folgen staatlicher Wechselbürgschaften und Beteiligungsgarantien für Inlandsbeschäftigung und Leistungsbilanz

Projektberichte (in Arbeit), Februar 2018
Das österreichische System der Ausfuhrförderung besteht seit 1955 und hat in diesem Zeitraum ausgeglichen bilanziert. Staatliche Garantien können die asymmetrische Informationslage zwischen Kreditgebern und Kreditnehmern überwinden und damit den Zugang zu Kreditfinanzierungen verbessern sowie deren Finanzierungskosten senken. Die Ergebnisse eines Matching-Verfahrens zeigen für die Wechselbürgschaften des Refinanzierungsrahmens eine signifikant positive Wirkung auf Beschäftigung und Umsätze sowie eine Verringerung des Zinsaufwandes. Die Auswertung der Aval-Wechselbürgschaften bringt keine so eindeutigen Ergebnisse. Die Nutzer von Beteiligungswechselbürgschaften und G4-Beteiligungsgarantien unterscheiden sich hinsichtlich der Entwickllung von Beschäftigung, Umsätzen und Pro-Kopf-Löhnen auf den Inlandsstandorten statistisch nicht signifikant von der Kontrollgruppe. Die Wechselbürgschaften erwiesen sich während der Finanzmarktkrise als ein flexibles und geeignetes Instrument zur Aufrechterhaltung des Vertrauens zwischen den Marktteilnehmern. Staatliche Haftungen für Auslandsbeteiligungen deckten zwischen 2000 und 2009 etwa ein Fünftel der aktiven Direktinvestitionen im Ausland und verbessern über die Einkommen aus aktiven Direktinvestitionen die Leistungsbilanz.
 
Auftraggeber: Bundesministerium für Finanzen
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung

Christine Mayrhuber (Projektleitung), Matthias Firgo, Hans Pitlik, Alois Guger, Ewald Walterskirchen, Sozialstaat und Standortqualität

Projektberichte (in Arbeit), Februar 2018
Österreichs Standortqualität wird vor dem Hintergrund nachhaltigen Wirtschaftens und der "Beyond-GDP"-Ziele der Europäischen Kommission nicht nur von ökonomischen, sondern verstärkt auch von sozialen und ökologischen Indikatoren bestimmt. Gemessen an sozialen und ökologischen Faktoren liegt Österreich im europäischen Spitzenfeld. Determinanten dafür sind hohe Sozialstandards mit effizienter Mittelverwendung, kaufkraftstärkende Umverteilungsmaßnahmen der öffentlichen Hand und Investitionen in den Sozialstaat. Eine Verstärkung der Investitionen kann die Standortqualität von Österreich verbessern.
 
Auftraggeber: Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung

Jürgen Janger, Agnes Kügler, Innovationseffizienz. Österreich im internationalen Vergleich

Projektberichte (in Arbeit), Februar 2018
Innovationsaktivitäten sind ein zentrales Element von Strategien zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit und zur Bewältigung von Herausforderungen wie dem Klimawandel. Die Forschungs- und Entwicklungsausgaben sind wichtige Determinanten der Innovationsleistung. Österreichs F&E-Ausgaben wurden in den letzten 20 Jahren erfolgreich gesteigert, gemessen an der F&E-Quote nimmt es in der EU den 2., weltweit den 5. Rang ein. Gleichzeitig gelang es bisher nicht, in Innovationsrankings an die Spitze vorzustoßen. Die Studie geht deshalb der Frage nach, ob Österreichs Innovationsleistung nur unzureichend durch internationale Indikatoren erfasst wird, oder ob tatsächlich die Effizenz der Innovationsaktivitäten geringer ist. Methodisch wird neben der Vorstellung elementarer Input- und Outputindikatoren eine Dateneinhüllanalyse (DEA) eingesetzt, um Österreichs Effizienz mit anderen EU- und OECD-Ländern zu vergleichen. Wie die Ergebnisse zeigen, besteht für Österreich in drei Leistungsbereichen des Innovationssystems (Wissenschaft, Technologie und Innovationen) Aufholpotential zu den in den jeweiligen Bereichen effizientesten Ländern.
 
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auftraggeber: Rat für Forschung und Technologieentwicklung

Lisana B. Martinez, M. Belén Guercio, Aurelio Fernandez Bariviera, The impact of the financial crisis on the long-range memory of European corporate bond and stock markets

Empirica, 2018, 45(1), S.1-15, http://www.springer.com/10663
This paper investigates the presence of long memory in corporate bond and stock indices of six EU countries from July 1998 to February 2015. We compute the Hurst exponent by means of the DFA method and using a sliding window in order to measure long range dependence. We detect that Hurst exponents behave differently in the stock and bond markets, being smoother in the stock indices than in the bond indices. We verify that the level of informational efficiency is time-varying. Moreover we find an asymmetric impact of the 2008 financial crisis in the fixed income and the stock markets, affecting the former but not the latter. Similar results are obtained using the R/S method.
 
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