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Stefan Ederer, Josef Baumgartner, Marian Fink, Serguei Kaniovski, Effekte eines flächendeckenden Mindestlohnes in Österreich. Vorläufiger Endbericht

Projektberichte (in Arbeit), Juni 2017
Um die Auswirkungen der flächendeckenden Einführung eines Mindestlohnes in Österreich von 1.500 € oder 1.700 € zu schätzen, werden Zunächst mit dem WIFO-Mikrosimulationsmodell die Effekte auf die Personen- und Haushaltseinkommen und deren Verteilung untersucht. Im zweiten Schritt werden die Ergebnisse der Mikrosimulation ins WIFO-Macromod übernommen und die gesamtwirtschaftlichen Effekte berechnet. Wie die Ergebnisse zeigen, würde ein Mindestlohn einen breiten Personenkreis insbesondere am unteren Rand der Einkommensverteilung betreffen und das Einkommen dieser Gruppe deutlich erhöhen. Die Armutsgefährdung würde dadurch merklich sinken. Auf Produktion und Beschäftigung der Gesamtwirtschaft hat die Einführung eines Mindestlohnes hingegen kaum Auswirkungen.
 
Auftraggeber: Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Forschungsbereich:Makroökonomie und europäische Wirtschaftspolitik – Arbeitsmarkt, Einkommen und soziale Sicherheit
Sprache:Deutsch

Effects of a General Minimum Wage in Austria. Preliminary Report

The study analyses the impact of the implementation of a general minimum wage in Austria of 1,500 € or 1,700 € per month. First, we calculate the effects on personal and household incomes and their distribution. Second, we simulate the macroeconomic impact. We find that a minimum wage affects a broad group of employees, in particular at the lower margin of the income distribution, and increases their income substantially. The number of households at risk of poverty decreases markedly. The macroeconomic effects on production and employment are, however, limited.

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