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Karl Aiginger, Österreich 2025: Eine Agenda für erhöhte Dynamik, sozialen Ausgleich und ökologische Nachhaltigkeit

Pressenotizen, 25.08.2016 10:00
 
Forschungsbereich:Makroökonomie und europäische Wirtschaftspolitik
Sprache:Deutsch

Verwandte Einträge

Franz Sinabell (Projektleitung), Innovation – A Motor of Growth and Employment in the Rural Economy

Abgeschlossene Forschungsprojekte
Innovations are a precondition for economic growth, for an efficient use of resources and for a better quality of life. This insight motivated a stronger focus on innovation in the most recent programme of rural development. It provides approaches and measures to strengthen the innovation system in agriculture and rural areas. In order to enhance the capacities of the innovation system it is necessary to make innovations measurable. Such a monitoring system is established for non-agricultural industries. The goal of this project is to develop approaches to make innovations in agriculture measurable and to apply the concept to the Austrian agricultural sector.
 
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – Universität für Bodenkultur Wien, Institut für Agrar- und Forstökonomie
Auftraggeber: Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
Abgeschlossen: 2015

Thomas Horvath (Projektleitung), Prognose des Arbeitskräfteangebotes

Abgeschlossene Forschungsprojekte
Die österreichische Bevölkerung wird in den nächsten Jahrzehnten weiter wachsen. Gleichzeitig wird aber die Zahl der Personen im erwerbsfähigen Alter bis 2030 vermutlich leicht sinken. Wieweit sich diese demographische Veränderung im tatsächlichen Arbeitskräfteangebot (Summe aus Beschäftigten und Arbeitslosen) spiegeln wird, hängt wesentlich vom Erwerbsverhalten ab. Wie die Analyse der Entwicklung der Erwerbsquote zeigt, wirken sich die Veränderungen der Ausbildungsstruktur, langfristige Trends im Erwerbsverhalten und die Verschärfung der Pensionszugangsbestimmungen deutlich erhöhend auf die Erwerbsbeteiligung aus. Auf Basis neuer Bevölkerungsprognosen wird eine aktualisierte Schätzung der Entwicklung des Arbeitskräfteangebotes bis 2030 erarbeitet.
 
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Abgeschlossen: 2015

Claudia Kettner (Projektleitung), Umweltinnovationen in Österreich. Performance und Erfolgsfaktoren

Abgeschlossene Forschungsprojekte
Mit der Diffusion des Konzepts der nachhaltigen Entwicklung in Politik und Gesellschaft wurde zunehmend erkannt, dass die derzeitigen Produktions- und Konsummuster nur eingeschränkt zukunftsfähig sind. Auf internationaler Ebene werden Strategien für ein ökologisch nachhaltiges Wachstum diskutiert ("OECD Green Growth Strategy", "EU 2020 Strategy"). Dabei wird die Relevanz von Umweltinnovationen, d.h. die Entwicklung von umwelt- und ressourcenschonenden Technologien, hervorgehoben. Die österreichische Umwelttechnikindustrie ist eine Wachstumsbranche, die sich durch starke Exportorientierung und hohe Innovationsneigung sowie eine ständig zunehmende Internationalisierung auszeichnet. Im Rahmen des vorliegenden Projektes wird eine Ex-post-Analyse der Performance der österreichischen Unternehmen im Bereich Umweltinnovationen auf Basis der OECD-Patentdatenbanken durchgeführt. Mit Hilfe einer Befragung relevanter Akteure werden zudem Erfolgsfaktoren für eine nachhaltige Stärkung der Innovationstätigkeit identifiziert.
 
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Abgeschlossen: 2015

Jürgen Janger (Projektleitung), Determinants of Innovation Outcomes. A Comparative Analysis of Austria

Abgeschlossene Forschungsprojekte
Many countries aspire to a position of "innovation leader". The Austrian government has set the goal of Austria to become an innovation leader by 2020. However, there is little consensus on what actually constitutes leading innovation performance and its drivers. This research project attempts to empirically identify various innovation leader concepts and to investigate their drivers, among them structural change towards knowledge-intensive industries and quality upgrading of existing industrial specialisations.
 
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Abgeschlossen: 2015

Michael Böheim (Projektleitung), Wettbewerb und Regulierung

Abgeschlossene Forschungsprojekte
Der durch "Überregulierung" verursachte Mangel an Wettbewerb bildet in Österreich einen Wachstumsengpass. Durch Intensivierung des Wettbewerbs und Abbau von überschießenden Regulierungen sind in Österreich substantielle positive Effekte auf das Wirtschaftswachstum zu erwarten. In Ergänzung zu Initiativen auf der EU-Ebene sind dazu auch eigenständige wettbewerbs- und regulierungspolitische Maßnahmen notwendig. Der Spielraum für eine wachstumsfördernde Wettbewerbs- und Regulierungspolitik ist in Österreich vergleichsweise groß und könnte "budgetschonend" genutzt werden.
 
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – Wirtschaftsuniversität Wien
Abgeschlossen: 2015

Gerhard Streicher (Projektleitung), The Position of Austrian Regions in the Global Value Chain

Abgeschlossene Forschungsprojekte
WIOD, the World Input-Output Database, contains supply and use tables for 40 countries, along with trade flows for 58 commodities. By disaggregating the information pertaining to "Austria" to the regional level (the 9 Länder) we will be able to assess the respective positions of Austria's regions in the global value chain, thereby identifying opportunities and threats posed by developments in other major economies. The base year for the analysis will be 2011, which will also serve as the base year for our new regional input-output models.
 
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Abgeschlossen: 2015

Rainer Eppel (Projektleitung), Arbeitslosigkeit und Arbeitsmarktpolitik in Österreich. Trends und künftige Strategien

Abgeschlossene Forschungsprojekte
In einer systematischen Zusammenführung und teilweisen Ergänzung des bestehenden Wissens über Arbeitslosigkeit und die Wirksamkeit arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen in Österreich werden die jüngsten Trends der aggregierten Arbeitslosigkeit und ihrer zentralen Determinanten auf der Angebots- und Nachfrageseite beschrieben (insbesondere Demographie, Erwerbsbeteiligung, Zuwanderung, Wirtschaftswachstum). In diese Zusammenschau fließen die aktuellsten Prognosen der Entwicklung von Bevölkerung, Arbeitskräfteangebot und Beschäftigung ein. Zudem wird auf Analysen mit Mikrodaten zurückgegriffen, um die Struktur und Dynamik von Arbeitslosigkeit näher zu beleuchten und besondere Risikogruppen zu identifizieren. Letztlich erfolgt eine Bestandsaufnahme der verfügbaren Evidenz zu den Beschäftigungswirkungen der Arbeitsmarktpolitik in Österreich. Auf dieser Grundlage sollen Strategien für den künftigen Umgang mit Arbeitslosigkeit bei schwachem Wirtschaftswachstum und wachsendem Arbeitskräfteangebot vorgeschlagen werden.
 
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Abgeschlossen: 2015

Ulrike Famira-Mühlberger (Projektleitung), Entwicklung der Pflegevorsorge in Österreich

Abgeschlossene Forschungsprojekte
Die Finanzierung und effiziente Ausgestaltung der Langzeitpflege gewinnt wegen der demographischen Entwicklung an politischer Bedeutung. Auf Basis der neuen Pflegedienstleistungsdatenbank, die erstmals flächendeckend Details zum Leistungsumfang auf regionaler Ebene und auf Basis der einzelnen Träger enthält, wird der Finanzierungsaufwand der Langzeitpflege bis zum Jahr 2030 und darüber hinaus geschätzt. In einem zweiten Modul beschäftigt sich dieses Projekt mit der öffentlichen Finanzierung der Pflegevorsorge in Österreich. Ein steigender Finanzbedarf der Pflegevorsorge und ein künftig möglicherweise niedriges Wirtschaftswachstum machen eine nachhaltige Strategie für die Finanzierung aus öffentlichen Mitteln notwendig. Ein drittes Modul ermittelt auf Basis des regionalen Input-Output-Modells des WIFO (ASCANIO) den volkswirtschaftlichen Effekt künftiger Ausgaben im Pflegebereich.
 
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Abgeschlossen: 2015

Franz Sinabell (Projektleitung), Perspektiven für Österreichs Landwirtschaft bis 2025

Abgeschlossene Forschungsprojekte
Im vorliegenden Projekt werden Fakten zur Entwicklung der Struktur der österreichischen Landwirtschaft und zur Produktion seit dem Jahr 2000 gesichtet und als Grundlage für Projektionen bis 2025 herangezogen. Viele der Projektionen sind keine Prognosen, sondern Fortschreibungen von Trendentwicklungen. Sie liefern somit ein Bild über Entwicklungen unter der Annahme einer gleichbleibenden Tendenz. Die Ergebnisse können verwendet werden, um im Zuge eines Strategieprozesses Zukunftsbilder zu entwickeln und geeignete Maßnahmen zu identifizieren, um angestrebte Zielzustände zu erreichen.
 
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Abgeschlossen: 2015

Hans Pitlik (Projektleitung), Verwaltungsreform zwischen Effizienzstreben und Reformwiderständen

Abgeschlossene Forschungsprojekte
Reformen der öffentlichen Verwaltung stehen schon seit vielen Jahren hoch auf der politischen Agenda. Maßnahmen zur Steigerung der Effizienz in der Administration gelten einerseits als notwendig, um die Wettbewerbsfähigkeit einer Volkswirtschaft zu verbessern und Engpassfaktoren für eine Wachstumsbeschleunigung zu beseitigen. Andererseits erhofft man sich auch Einspareffekte im Zuge von Konsolidierungsbemühungen. Reformen kommen jedoch häufig nur sehr langsam voran und treffen auf erhebliche Reformwiderstände in Politik und Verwaltung. Die Studie untersucht die Bestimmungsfaktoren von Reformprozessen in der öffentlichen Verwaltung im internationalen Vergleich aus einer polit-ökonomischen Perspektive. Dabei steht die empirische Analyse von politischen und ökonomischen Hemmnissen, Treibern und Erfolgsfaktoren von effizienzorientierten Verwaltungsreformen im Vordergrund.
 
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung
Abgeschlossen: 2015

Julia Bock-Schappelwein (Projektleitung), Bildung 2025: Herausforderungen für die Organisation eines zukunftsfähigen Bildungssystems

Abgeschlossene Forschungsprojekte
Autonomie wird in der aktuellen Bildungsdiskussion als notwendiger Reformschritt eingemahnt. Im Rahmen des Forschungsprogrammes "Österreich 2025" werden die unterschiedlichen Aspekte von Autonomie innerhalb des Bildungssystems aufgezeigt und die relevanten Steuerungsmechanismen diskutiert. Die zentrale Frage ist, wie Schulautonomie und staatliche Kontrolle innerhalb eines Bildungssystems zu definieren sind. Dafür werden aus einem internationalen Überblick über die Ausgestaltung von Bildungssystemen Anhaltspunkte zu den Ausgestaltungsmöglichkeiten von Schulverwaltung und Handlungsempfehlungen für Österreich abgeleitet. Diskutiert werden zudem die Herausforderungen und Optionen für die Gestaltung eines Bildungssystems und die Finanzierung der Bildungsbeteiligung vor dem Hintergrund fragmentierter Erwerbsbiographien und wachsender Anforderungen an Erwachsene zur beruflichen Neuorientierung.
 
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Abgeschlossen: 2015

Elisabeth Christen (Projektleitung), Globalisierungsstrategie Österreich 2025: Das Außenhandelspotential auf ausgewählten Zukunftsmärkten

Abgeschlossene Forschungsprojekte
Der Außenhandel gewann in den letzten Jahren erheblich an Bedeutung für die österreichische Wirtschaft, der Warenexport wurde zum wichtigsten Wachstumsmotor. Aus einer mittelfristigen Perspektive ist die Schwachstelle der Außenwirtschaft die einseitige geographische Konzentration auf den europäischen Markt, deren Folgen sich im Zuge der europäischen Schuldenkrise zeigten. Vor diesem Hintergrund wird ausgelotet, welche aufstrebenden Wirtschaftsräume ein Potential für den Export heimischer Waren und Dienstleistungen und damit Chancen für österreichische Unternehmen bieten. Im Detail untersucht die Studie das makroökonomische Umfeld und die mittelfristigen Wachstumsaussichten der ausgewählten Länder und analysiert anhand eines Gravitationsmodells die Wettbewerbsposition Österreichs auf diesen Märkten. Auf Basis von unterschiedlichen Entwicklungsszenarien wird gezeigt, wie die österreichische Wirtschaftspolitik zur Ausnutzung und Ausdehnung der Außenhandelspotentiale beitragen kann. Im Vordergrund stehen wirtschaftspolitische Maßnahmen, die die internationale Wettbewerbsfähigkeit von österreichischen Unternehmen stärken. Abschließende wirtschaftspolitische Schlussfolgerungen beschreiben Maßnahmen für den Aufbau von neuen und die Intensivierung bestehender Exportbeziehungen mit diesen Ländern.
 
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Abgeschlossen: 2015

Thomas Leoni (Projektleitung), Die gesundheitliche Dimension der Beschäftigungsfähigkeit. Bedarfsanalyse und Reformvorschläge

Abgeschlossene Forschungsprojekte
Neben einer Bedarfsanalyse in Bezug auf die Beschäftigungsfähigkeit und die Vermittlung von Personen mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen in Österreich werden die unterschiedlichen Ansätze untersucht, die international erprobt und implementiert wurden, um Arbeitsunfähigkeit zu bekämpfen und die gesundheitliche Komponente der Beschäftigungsfähigkeit zu fördern. Auf dieser Basis werden handlungspolitische Empfehlungen abgeleitet.
 
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Abgeschlossen: 2015

Hedwig Lutz (Projektleitung), Verteilung der Arbeitszeit als Ansatzpunkt für einen Ausgleich der Erwerbschancen

Abgeschlossene Forschungsprojekte
Vor dem Hintergrund eines tendenziell sinkenden bzw. stagnierenden Arbeitsvolumens, einer zunehmenden Heterogenisierung der Beschäftigungsformen und der Erwerbsarbeitszeit, einer anhaltend hohen Arbeitslosigkeit, der Notwendigkeit einer längeren Erwerbsintegration von Älteren und des Zieles der Chancengleichheit zwischen den Geschlechtern wird in diesem Themenschwerpunkt die Verteilung der Arbeitszeit von unselbständig Beschäftigten analysiert. Neben einem internationalen Vergleich der Entwicklung und Verteilung der Erwerbsarbeitszeit werden die personenbezogene Verteilung von bezahlter Erwerbsarbeit und das damit verbundene Erwerbseinkommen beleuchtet. Die Studie befasst sich zudem mit den institutionellen Aspekten sowie mit Möglichkeiten und Grenzen einer gleichmäßigeren Verteilung von Erwerbsarbeit zwischen den Personengruppen und erarbeitet Empfehlungen im Hinblick auf Maßnahmen und Arbeitszeitregimes, die sowohl den Arbeitszeitbedürfnissen der Arbeitskräfte als auch den Flexibilitätsanforderungen der Arbeitgeber entgegenkommen.
 
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Abgeschlossen: 2015

Helmut Mahringer (Projektleitung), Segmente mit schwacher Einkommensentwicklung

Abgeschlossene Forschungsprojekte
Seit den 1980er Jahren hat der Lohnanteil am Volkseinkommen (die Lohnquote) deutlich abgenommen. Dieser Trend wurde zwar ab dem Krisenjahr 2009 unterbrochen, da Unternehmens- und Vermögenseinkommen stärker auf den Konjunktureinbruch reagierten, er dürfte sich aber in Zukunft wieder fortsetzen. Das Ziel der Forschungsarbeit liegt darin, ein vollständigeres Bild über die bisherige Entwicklung der Einkommensverteilung zu liefern und dabei insbesondere die Ursachen der schwachen Entwicklung der Bruttoeinkommen der unselbständig Beschäftigten zu ermitteln. Ausgehend von dieser Darstellung des Status quo werden mögliche Entwicklungstendenzen bis zum Jahr 2025 skizziert und deren Konsequenzen für die Einkommensverteilung und die sozialen Sicherungssysteme aufgezeigt.
 
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Abgeschlossen: 2015

Michael Klien (Projektleitung), Perspektiven einer regional differenzierten Wohnungs- und Verkehrspolitik vor dem Hintergrund des demographischen Wandels in Österreich

Abgeschlossene Forschungsprojekte
Vor dem Hintergrund des anhaltenden Bevölkerungswachstums in Österreich analysiert das vorliegende Projekt die Wohn- und Mobilitätsentscheidungen von Haushalten. Im Mittelpunkt stehen dabei die individuellen Wohnentscheidungen, welche mit Haushaltscharakteristika (Haushaltszusammensetzung, sozioökonomischer Status) und regionsspezifischen Faktoren (Wohnkosten, Arbeitsmarktsituation) zusammenhängen. Zudem soll der potentielle Trade-off zwischen Wohn- und Verkehrsmittelwahl anhand von Pendlerflussdaten dargestellt werden. Solche Simulationen können grobe Hinweise darauf liefern, wie sich die Zunahme der Wohnbevölkerung bis 2025 auf die österreichischen Großregionen verteilt. Die ermittelten Haushaltselastizitäten etwa bezüglich der Wohnkosten lassen Schlüsse zu, wie eine zielgerichtete Wohn- und Verkehrspolitik gestaltet werden kann, um die Transformationsprozesse zu unterstützen.
 
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Abgeschlossen: 2015

Werner Hölzl (Projektleitung), Industrie 2025: Wettbewerbsfähigkeit, Standortfaktoren, Markt- und Produktstrategien und die Positionierung österreichischer Unternehmen in der internationalen Wertschöpfungskette

Abgeschlossene Forschungsprojekte
Wie Strukturanalysen der österreichischen Wirtschaft zeigen, vollzog sich der Strukturwandel in Österreich weitgehend innerhalb der Branchen und ging mit einer kontinuierlichen Verbesserung der Qualität der produzierten Waren und Dienstleistungen einher (Upgrading). Dennoch verlangsamt sich seit der Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise die Wachstumsdynamik des Außenhandels der Sachgütererzeugung. Dies wirft Fragen in Bezug auf die künftige Entwicklung der österreichischen Industrie und des Industriestandortes Österreich auf. Im Rahmen des Projektes wird ein geeignetes Indikatorenset erarbeitet, um die Entwicklung der Wettbewerbsfähigkeit der österreichischen Industrie darzustellen. Anhand einer Unternehmensbefragung werden die Veränderung der Wertschöpfungsstrategien (insbesondere Produkt-, Sourcing- und Marktstrategien), die Positionierung in Wertschöpfungsketten und die Kernkompetenzen österreichischer Unternehmen erhoben. Daraus werden die Implikationen für (institutionelle) Standortfaktoren und die Wirtschaftspolitik analysiert.
 
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Abgeschlossen: 2015

Sandra Bilek-Steindl (Projektleitung), Einfluss der Bildungsstruktur auf das langfristige Wachstum in Österreich

Abgeschlossene Forschungsprojekte
Die langfristigen Wachstumsaussichten für Österreich werden mit dem speziellen Fokus auf Humankapital als Produktionsfaktor analysiert. Das Humankapital bemisst den ökonomischen Wert von Fertigkeiten der Arbeitskräfte. Der Wert des Humankapitals wird anhand des damit erzielbaren Einkommens entsprechend Katz – Murphy (1992) erstmals für Österreich geschätzt. Ein qualitativ hochwertiger Humankapitalbestand erhöht nicht nur die Innovationskraft einer Volkswirtschaft, sondern verbessert auch deren Fähigkeit, technologische Innovationen aus dem Ausland nutzbringend einzusetzen. Diese Absorptionskapazität ist für kleine offene Volkswirtschaften wie Österreich besonders wichtig. Der in Effizienzeinheiten gemessene Humankapitalbestand wird dann in eine Produktionsfunktion eingebunden, um das Produktionspotential Österreichs zu berechnen. Dies erlaubt es, die Wachstumsbeiträge getrennt nach Inputfaktoren darzustellen und die Effekte von Politikentscheidungen zu simulieren; so lassen sich etwa die Produktionseffekte verstärkter Bildungsanstrengungen schätzen.
 
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Abgeschlossen: 2015

Marcus Scheiblecker (Projektleitung), Österreich 2025: Relaunch für ein Erfolgsmodell

Abgeschlossene Forschungsprojekte
Das Wirtschaftswachstum wird in Europa nach der Finanzmarktkrise weiterhin niedrig ausfallen, die Ungleichgewichte innerhalb Europas werden nur langsam abgebaut. Österreichs Nachbarländer werden im Durchschnitt zwar ein rascheres Wachstums verzeichnen, aber krisenbehaftet bleiben und mit großen Unterschieden zwischen den Ländern. Der Finanzsektor befindet sich in einem Umbruch. Europa wird hinter China, Indien und den USA an die vierte Stelle der Wirtschaftsleistung zurückfallen, und Nationalstaaten werden immer weniger an den internationalen Entscheidungsprozessen direkt mitwirken. Neue Industrieländer werden immer stärker in die Märkte mit mittleren Technologien nachrücken. Wirtschaftspolitische und gesellschaftliche Entscheidungen werden zunehmend auf globaler Ebene getroffen werden (Klimaschutz, Gesundheit, Festlegung von Standards und Regeln). Zur Lösung der wirtschaftlichen Probleme und der damit verbundenen ökologischen und sozialen Auswirkungen hat die EU im Jahr 2012 das vierjährige Forschungsprogramm "WWWforEurope – Welfare, Wealth and Work for Europe" in Auftrag gegeben, an dem das WIFO gemeinsam mit 32 europäischen Partnern arbeitet. Die daraus gewonnenen Erkenntnisse können teilweise zur Problemlösung in Österreich verwendet werden. Das zwischen Anfang 2015 und Ende 2016 abzuwickelnde Forschungsprogramm "Österreich 2025" analysiert vor diesem Hintergrund acht Problembereiche, um wirtschaftspolitische Handlungsspielräume aufzuzeigen und wirtschaftspolitische Empfehlungen auszusprechen.
 
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auftraggeber: Oesterreichische Nationalbank
Abgeschlossen: 2015

Martin Falk (Projektleitung), Unternehmensinvestitionen in Österreich: Entwicklung, Wachstumswirkungen, Bestimmungsfaktoren und investitionspolitische Maßnahmen

Abgeschlossene Forschungsprojekte
Das Projekt untersucht die Bestimmungsgründe und Auswirkungen der privaten Unternehmensinvestitionen auf Basis von Unternehmensdaten und Branchendaten. Im Mittelpunkt steht die Frage, ob eine private Investitionsschwäche oder Investitionslücke besteht. Wichtige Determinanten sind die Finanzierungssituation (Fremdkapital) und die Rahmenbedingungen. Auf Basis der Ergebnisse werden Schlussfolgerungen in Hinblick auf investitionspolitische Maßnahmen gezogen.
 
Auftraggeber: Wirtschaftskammer Österreich
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Abgeschlossen: 2015

Stefan Ederer (Projektleitung), Konsum, öffentliche Investitionen und Importe in Österreich

Abgeschlossene Forschungsprojekte
Anhand einer Analyse ausgewählter Komponenten der österreichischen Inlandsnachfrage werden Politikmaßnahmen zu deren Förderung abgeleitet. Die Studie konzentriert sich dabei auf den privaten Konsum und öffentliche Investitionen.
 
Auftraggeber: Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Abgeschlossen: 2016

Claudia Kettner-Marx, Daniela Kletzan-Slamanig, Österreich 2025 – Umweltinnovationen in Österreich. Performance und Erfolgsfaktoren

Projektpublikationen "Österreich 2025", Juni 2016, 42 Seiten
Mit der Diffusion des Konzepts der nachhaltigen Entwicklung in Politik und Gesellschaft wurde zunehmend erkannt, dass die derzeitigen Produktions- und Konsummuster nur eingeschränkt zukunftsfähig sind. Auf internationaler Ebene werden Strategien für ein ökologisch nachhaltiges Wachstum diskutiert ("OECD Green Growth Strategy", "Europa 2020"). Dabei wird die Relevanz von Umweltinnovationen, d.h. die Entwicklung von umwelt- und ressourcenschonenden Technologien, hervorgehoben. Im Rahmen des vorliegenden Projektes wurden eine Ex-post-Analyse der Performance der österreichischen Unternehmen im Bereich Umweltinnovationen auf Basis der OECD-Patentdatenbanken durchgeführt und mit Hilfe einer Befragung relevanter Akteure Erfolgsfaktoren für eine nachhaltige Stärkung der Innovationstätigkeit identifiziert. Wie die Analyse der Patentindikatoren zeigt, verlor die Entwicklung des Forschungsoutputs (gemessen an der Zahl der Patente) in der jüngeren Vergangenheit in Österreich an Dynamik, und die eindeutige Spezialisierung des Innovationssystems auf Umwelttechnologien ist nicht mehr feststellbar. Hingegen nahm etwa in Dänemark die Patenttätigkeit wie auch die Spezialisierung deutlich zu. Der Vergleich mit dem Politikumfeld in erfolgreichen Ländern wie auch die Ergebnisse der Expertbefragung geben Anhaltspunkte für eine erfolgreiche Unterstützung von Umweltinnovationen. Wesentliche Erfolgsfaktoren sind demnach stabile Rahmenbedingungen mit ambitionierten umwelt- und energiepolitischen Zielen, die zentrale Nachfragetreiber für Umwelttechnologien sind und damit auch entsprechende Innovationsaktivitäten auslösen.
Das Forschungsprogramm "Österreich 2025" wird von Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie, Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft, Oesterreichischer Nationalbank, Klima- und Energiefonds, Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz und Hannes Androsch Stiftung bei der Österreichischen Akademie der Wissenschaften finanziell unterstützt. Einzelne Projekte finanziert durch die Bundesarbeitskammer, das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft, die Landwirtschaftskammer Österreich und die Wirtschaftskammer Österreich werden ebenfalls im Rahmen des Forschungsprogramms abgewickelt.
 
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 14.06.2016 0:00

Rainer Eppel, Thomas Leoni, Helmut Mahringer, Österreich 2025 – Gesundheit und Beschäftigungsfähigkeit. Status quo, internationale Erfahrungen und Reformperspektiven

Projektpublikationen "Österreich 2025", April 2016, 110 Seiten
Die gesundheitliche Dimension der Beschäftigungsfähigkeit ist ein wichtiger Bestimmungsgrund der Qualität und Dauer der Erwerbsbeteiligung. Der vorliegende Bericht leistet einen Beitrag zur Ausarbeitung einer Strategie zur Prävention von Arbeitsunfähigkeit und zur Förderung von Beschäftigungsfähigkeit. Eine solche Strategie sollte auf drei Säulen ruhen: Prävention und medizinische Behandlung, Absicherung bei Krankheit und Arbeitsunfähigkeit sowie Aktivierung und Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt nach Krankheit bzw. bei gesundheitlicher Beeinträchtigung. Der erste Teil des Berichts liefert Evidenz zum Ausmaß und der Verteilung von Arbeitsunfähigkeit und gesundheitlichen Einschränkungen in der österreichischen Erwerbsbevölkerung. Der zweite Teil gibt einen Überblick über die Maßnahmen und Strategien, die in den vergangenen zwei Jahrzehnten in europäischen Vergleichsländern umgesetzt wurden. Der dritte Teil befasst sich mit der Frage der derzeitigen Gestaltung des österreichischen Systems mit besonderem Augenmerk auf den Reformen und gesetzlichen Neuerungen der letzten Jahre. Im Lichte dieser Analysen werden abschließend Problemfelder aufgezeigt und Empfehlungen zur Anpassung des österreichischen Systems gegeben.
Das Forschungsprogramm "Österreich 2025" wird von Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie, Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft, Oesterreichischer Nationalbank, Klima- und Energiefonds, Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz und Hannes Androsch Stiftung bei der Österreichischen Akademie der Wissenschaften finanziell unterstützt. Einzelne Projekte finanziert durch die Bundesarbeitskammer, das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft, die Landwirtschaftskammer Österreich und die Wirtschaftskammer Österreich werden ebenfalls im Rahmen des Forschungsprogramms abgewickelt.
 
Mit finanzieller Unterstützung von: Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie – Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft – Oesterreichische Nationalbank – Klima- und Energiefonds – Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz – Hannes Androsch Stiftung bei der Österreichischen Akademie der Wissenschaften
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 21.04.2016 0:00

Workshop "Österreich 2025"

Workshops, Konferenzen und andere Veranstaltungen, 12.5.2011
 
Veranstalter: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung

Karl Aiginger, Marcus Scheiblecker, Österreich 2025 – Eine Agenda für mehr Dynamik, sozialen Ausgleich und ökologische Nachhaltigkeit. Fortschrittsbericht (Executive Summary)

Projektpublikationen "Österreich 2025", Juni 2016, 6 Seiten
Österreichs Wirtschaft steht heute vor einer Weggabelung: Nach einem beeindruckenden Aufstieg in die Riege der einkommensstärksten Volkswirtschaften erlebt sie nun schon ein halbes Jahrzehnt schwachen Wachstums, sinkender Reallöhne, steigender Arbeitslosigkeit und schrumpfender Marktanteile. Ohne wirtschaftspolitische Neuorientierung droht ein Abgleiten ins Mittelfeld. Eine Rückkehr an die Spitze erfordert eine neue Strategie. Angesichts dieser Diagnose erarbeitet das WIFO in seinem aktuellen Forschungsprogramm "Österreich 2025" auf der Basis detaillierter Analysen eine über fünf Politikfelder gespannte Reformagenda: Innovationen stärken mit Fokus auf Erhöhung der Energie- und Ressourcenproduktivität – ökonomische Dynamik heben durch Investitionen in neue Infrastruktur und Verringerung der Einkommensunterschiede zur Belebung des Konsums sowie Senkung der Regulierungsdichte und Erleichterung von Betriebsgründungen und Unternehmenswachstum – Arbeitslosigkeit bekämpfen durch Qualifikationsstrategien, symmetrische (Arbeitnehmer- wie auch Arbeitgeberpräferenzen berücksichtigende) Flexibilisierung der Arbeitszeit sowie Senkung der Abgaben auf den Faktor Arbeit – Entkoppelung des Energie- und Materialverbrauchs vom Wirtschaftswachstum forcieren – Öffentlichen Sektor als Motor der Reform einsetzen durch Umstrukturierung der Abgaben weg vom Faktor Arbeit hin zum Ressourcenverbrauch (bei insgesamt sinkender Abgabenbelastung) sowie Ausrichtung der Investitionen auf ökologische und soziale Innovationen.
 
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 29.06.2016 10:30

Karl Aiginger, Marcus Scheiblecker, Österreich 2025 – Eine Agenda für mehr Dynamik, sozialen Ausgleich und ökologische Nachhaltigkeit. Fortschrittsbericht

Projektpublikationen "Österreich 2025", Juni 2016, 132 Seiten
Österreichs Wirtschaft steht heute vor einer Weggabelung: Nach einem beeindruckenden Aufstieg in die Riege der einkommensstärksten Volkswirtschaften erlebt sie nun schon ein halbes Jahrzehnt schwachen Wachstums, sinkender Reallöhne, steigender Arbeitslosigkeit und schrumpfender Marktanteile. Ohne wirtschaftspolitische Neuorientierung droht ein Abgleiten ins Mittelfeld. Eine Rückkehr an die Spitze erfordert eine neue Strategie. Angesichts dieser Diagnose erarbeitet das WIFO in seinem aktuellen Forschungsprogramm "Österreich 2025" auf der Basis detaillierter Analysen eine über fünf Politikfelder gespannte Reformagenda: Innovationen stärken mit Fokus auf Erhöhung der Energie- und Ressourcenproduktivität – ökonomische Dynamik heben durch Investitionen in neue Infrastruktur und Verringerung der Einkommensunterschiede zur Belebung des Konsums sowie Senkung der Regulierungsdichte und Erleichterung von Betriebsgründungen und Unternehmenswachstum – Arbeitslosigkeit bekämpfen durch Qualifikationsstrategien, symmetrische (Arbeitnehmer- wie auch Arbeitgeberpräferenzen berücksichtigende) Flexibilisierung der Arbeitszeit sowie Senkung der Abgaben auf den Faktor Arbeit – Entkoppelung des Energie- und Materialverbrauchs vom Wirtschaftswachstum forcieren – Öffentlichen Sektor als Motor der Reform einsetzen durch Umstrukturierung der Abgaben weg vom Faktor Arbeit hin zum Ressourcenverbrauch (bei insgesamt sinkender Abgabenbelastung) sowie Ausrichtung der Investitionen auf ökologische und soziale Innovationen.
 
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 29.06.2016 10:30

Österreich 2025 – Eine Agenda für mehr Dynamik, sozialen Ausgleich und ökologische Nachhaltigkeit

Pressekonferenzen, WIFO, 1030 Wien, Arsenal, Objekt 20, 29.6.2016 10:30
Rückfragen: Dr. Marcus Scheiblecker, marcus.scheiblecker@wifo.ac.at, Tel. 01 798 26 01/245
 
Veranstalter: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 27.06.2016 0:00

Franz Sinabell, Fabian Unterlass (WIFO), Peter Walder, Jochen Kantelhardt (BOKU), Österreich 2025 – Innovation: der Motor für Wachstum und Beschäftigung in der ländlichen Wirtschaft

Projektpublikationen "Österreich 2025", wien, Dezember 2017, 52 Seiten
Innovation ist der Motor für Wachstum und Beschäftigung. Dies gilt für alle Wirtschaftszweige, einschließlich der Landwirtschaft. Der Wissensstand über das Innovationssystem in der österreichischen Landwirtschaft ist jedoch relativ gering. Um diesen Mangel zu beheben, werden in dieser Studie zwei Aspekte eingehend untersucht. Im internationalen Vergleich der landwirtschaftlichen Innovationssysteme bleibt Österreich in Bezug auf wichtige Variable wie die Forschungsausgaben, Patente und wissenschaftlichen Veröffentlichungen hinter Ländern wie den Niederlanden oder der Schweiz. Wie eine Befragung landwirtschaftlicher Betriebe in Österreich zeigt, wurden wesentliche Innovationen nur von einer Minderheit der Betriebe umgesetzt. Die Studie präsentiert und diskutiert Möglichkeiten zur Steigerung der Innovationsfähigkeit von Betrieben in Österreichs Landwirtschaft.
 
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – Universität für Bodenkultur Wien
Online seit: 13.12.2017 0:00

Ulrike Huemer, Julia Bock-Schappelwein, Ulrike Famira-Mühlberger, Hedwig Lutz, Christine Mayrhuber, Österreich 2025 – Arbeitszeitverteilung in Österreich. Analyse und Optionen aus Sicht der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer

WIFO-Monatsberichte, 2017(11), S.865-876
Die Analyse der Arbeitszeitlandschaft der unselbständig Beschäftigten in Österreich zeigt einen hohen Gender Time Gap: Männer arbeiten durchschnittlich 39,8 Stunden pro Woche, Frauen mit 31,6 Stunden um ein Fünftel weniger. Eine Annäherung der Arbeitszeit entspricht sowohl individuellen Wünschen als auch gesellschaftspolitischen Zielen. Dabei würden Frauen laut Befragung durchschnittlich gern mehr Stunden pro Woche berufstätig sein, Männer hingegen weniger. Die Ansatzpunkte zu einer Verringerung der geschlechtsspezifischen Unterschiede zwischen den Arbeitszeitprofilen im Laufe des Erwerbslebens sind vielschichtig und reichen von der Änderung der Rahmenbedingungen bis hin zur Einführung neuer Arbeitszeitoptionen.
 
Online seit: 24.11.2017 0:00

Franz Sinabell, Fabian Unterlass (WIFO), Peter Walder (BOKU), Österreich 2025 – Elemente des landwirtschaftlichen Innovationssystems in Österreich

WIFO-Monatsberichte, 2017(10), S.807-814
Innovationen sind zentrale Voraussetzungen für Produktivitätsfortschritte. Über Jahrhunderte wurden sie aus der Landwirtschaft selbst erbracht, seit Mitte des 19. Jahrhunderts liegt die Rolle der Landwirtschaft vor allem in der Übernahme von Technologien und ihrer praktischen Umsetzung. Die Einführung leistungsfähigerer Produktionsverfahren bewirkte über Jahrzehnte Einsparungen von Arbeitskräften im Ausmaß von etwa 2% pro Jahr. In den letzten Jahren kommen vermehrt wieder unmittelbar von landwirtschaftlichen Betrieben vorangetriebene Neuerungen zum Einsatz. Veränderte Verbrauchergewohnheiten und eine damit einhergehende hohe Bereitschaft zum Kauf von Premiumprodukten ermöglichen mittlerweile wieder arbeitsintensivere Produktionsverfahren und einen höheren Wertschöpfungsbeitrag dieser Komponente.
 
Online seit: 25.10.2017 0:00

Franz Sinabell, Fabian Unterlass (WIFO), Peter Walder, Jochen Kantelhardt (BOKU), Austria 2025 – Innovation: A Motor of Growth and Employment in the Rural Economy

Projektpublikationen "Österreich 2025", August 2017, 64 Seiten
Innovation is the motor of growth and employment. This is true for all sectors in the economy including agriculture. Howerver, the state of knowledge about the innovation system in Austrian agriculture is relatively scarce. In order to address this deficiency, two aspects were investigated in depth in this study. Firstly, an overview is presented about the state of the agricultural innovation system relative to other countries. Austria is lagging behind countries like the Netherlands or Switzerland with respect to important variables like research expenditures. In the second part of the study results are presented that are based on a survey among Austrian farmers. They show that substantial innovations were made only by a minority of farmers in a four year period. The study presents and discusses options to enhance the innovative capacity of farms in Austria.
 
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 10.10.2017 0:00

Ulrike Famira-Mühlberger, Matthias Firgo, Oliver Fritz, Klaus Nowotny, Gerhard Streicher, Alexander Braun, Österreich 2025 – Herausforderungen und volkswirtschaftliche Effekte der Pflegevorsorge

WIFO-Monatsberichte, 2017(8), S.639-648
Die erste österreichweite mikroökonometrische Analyse der häuslichen Pflege zeigt den Gesundheitszustand als primären Faktor für die Wahl der Pflegeform sowie eine komplementäre Beziehung zwischen informeller und formeller Pflege. Projektionen der öffentlichen Ausgaben für Langzeitpflege unterstreichen die Bedeutung der demographischen Entwicklung für die zu erwartenden Kostensteigerungen. Die öffentlichen Ausgaben für Pflege- und Betreuungsdienste werden bereits 2025 real um etwa 50% höher sein als 2015, jene für das Pflegegeld um rund 12%. Der markante Kostenanstieg setzt jedoch erst nach 2025 mit zunehmender Alterung der Babyboom-Generationen ein. Zwischen 2025 und 2050 verdreifachen sich dadurch die Ausgaben für Pflege- und Betreuungsdienste. Über direkte und indirekte wirtschaftliche Verflechtungen generieren die Ausgaben für Pflege- und Betreuungsdienste ein Steuer- und Sozialversicherungsaufkommen von etwa 70% der Ausgaben und lasteten 2015 etwa 115.000 Beschäftigte aus, wie die erstmalige Analyse der volkswirtschaftlichen Effekte des österreichischen Pflegesektors belegt.
 
Online seit: 24.08.2017 0:00

Marcus Scheiblecker, Österreich 2025 – Herausforderungen im kommenden Jahrzehnt. Überblick über die Ergebnisse der Forschungsprojekte

Projektpublikationen "Österreich 2025", August 2017, 30 Seiten
Das WIFO untersuchte im Rahmen des Forschungsprogrammes "Österreich 2025" in 21 Projekten zu unterschiedlichen Themenbereichen wichtige Herausforderungen der kommenden Jahre an die heimische Wirtschaft. Zwei zentrale Herausforderungen – Verringerung der Arbeitslosigkeit und Senkung der Treibhausgasemissionen – wurden dabei als besonders bedeutsam und dringend erkannt. Auf Basis der Ergebnisse der einzelnen Forschungsprojekte werden wirtschaftspolitische Empfehlungen aufgezeigt, wie diesen Herausforderungen entsprochen werden kann. In einigen Bereichen wurde deutlich, dass zusätzlicher Forschungsbedarf besteht und ein verbesserter Zugang zu Daten notwendig ist.
 
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 23.08.2017 0:00

Peter Huber, Thomas Horvath, Julia Bock-Schappelwein, Österreich 2025 – Österreich als Zuwanderungsland

WIFO-Monatsberichte, 2017(7), S.581-588
Wie in fast allen Ländern weisen auch in Österreich Migranten und Migrantinnen gegenüber den im Inland Geborenen in unterschiedlichsten Bereichen Nachteile auf: Sie sind häufiger arbeitslos und seltener in den Erwerbsprozess integriert, arbeiten öfter überqualifiziert, beziehen niedrigere Einkommen und haben schlechtere Bildungschancen. Die Unterschiede hinsichtlich des Integrationserfolges hängen, wie die Analyse anhand von Mikrozensus-Daten zeigt, vom Herkunftsland, der Aufenthaltsdauer und dem Aufenthaltsgrund im Gastland, dem Alter, Geschlecht, Familienstand und Bildungsniveau ab und lassen sich zum Teil durch die unterschiedliche soziodemographische Zusammensetzung (Alter, Geschlecht und Ausbildung) der jeweiligen Zuwanderungsgruppen und der im Inland Geborenen erklären.
 
Online seit: 25.07.2017 0:00

Rainer Eppel, Helmut Mahringer, Petra Sauer, Österreich 2025 – Arbeitslosigkeit und die Rolle der aktiven Arbeitsmarktpolitik

WIFO-Monatsberichte, 2017(6), S.493-505
In den letzten Jahren nahm die Arbeitslosigkeit deutlich zu und verfestigte sich auf der individuellen Ebene, besonders unter Geringqualifizierten, Älteren und/oder Personen mit gesundheitlichen Einschränkungen. Vor diesem Hintergrund liefert der vorliegende Beitrag eine Bestandsaufnahme der nationalen und internationalen Evidenz zur Wirksamkeit der aktiven Arbeitsmarktpolitik hinsichtlich ihrer zentralen Aufgabe, Arbeitslose bei der Rückkehr in die Beschäftigung zu unterstützen. Die gesetzten Maßnahmen zeigen in Österreich und anderen OECD-Ländern – gerade auch bei schwacher Konjunktur und angespannter Arbeitsmarktlage – ihre Wirkung, indem sie für bestimmte Personengruppen die Beschäftigungschancen erhöhen und in moderatem Ausmaß auch zu einer Verringerung der aggregierten Arbeitslosigkeit beitragen. Dennoch besteht Verbesserungspotential hinsichtlich des Einsatzes und der konkreten Ausgestaltung der Förderungen.
 
Online seit: 28.06.2017 0:00

Sandra Bilek-Steindl, Christian Glocker, Serguei Kaniovski, Thomas Url, Österreich 2025 – Einfluss der Bildungsstruktur auf das langfristige Wirtschaftswachstum

WIFO-Monatsberichte, 2017(6), S.479-491
Ein qualitativ hochwertiger Arbeitseinsatz erhöht nicht nur die Innovationskraft einer Volkswirtschaft, sondern verbessert auch deren Fähigkeit, technologische Innovationen aus dem Ausland nutzbringend einzusetzen. Erstmals schätzt die vorliegende Arbeit einen qualifikationsgewichteten Arbeitseinsatz für Österreich, indem das in Stunden gemessene Arbeitsvolumen mit bildungsspezifischen Informationen verknüpft wird. Wie eine einfache Wachstumszerlegung zeigt, erhöht die Berücksichtigung von qualifikationssteigernden Effekten im Arbeitseinsatz den Wachstumsbeitrag des Faktors Arbeit auf das Drei- bis Vierfache. So kann ein Teil des Wirtschaftswachstums erklärt werden, welcher bisher der Restgröße "totale Faktorproduktivität" zugeordnet wurde.
 
Online seit: 28.06.2017 0:00

Ulrike Famira-Mühlberger, Matthias Firgo, Oliver Fritz, Gerhard Streicher, Österreich 2025 – Pflegevorsorge – Künftiger Finanzierungsaufwand und regionalwirtschaftliche Verflechtungen

Projektpublikationen "Österreich 2025", Juni 2017, 48 Seiten
Die öffentlichen Ausgaben für Pflegevorsorge werden, wie aktuelle Projektionen zeigen, bereits bis 2025 kräftig steigen. Unter der Annahme einer gleichbleibenden Betreuungsstruktur ergeben sich jedoch vor allem aufgrund der demographischen Entwicklung insbesondere zwischen 2025 und 2050 drastische Kostensteigerungen. Die Projektionen für das Pflegegeld zeigen bis 2025 gegenüber 2015 einen realen Ausgabenanstieg um etwa 12%, bis 2050 jedoch um 67%. In den von Ländern und Gemeinden finanzierten Pflege- und Betreuungsdiensten erhöhen sich die öffentlichen Ausgaben bis 2025 bereits um knapp 50%, bis 2050 sogar um 360%. Gemäß Schätzungen zu den regionalwirtschaftlichen Verflechtungen der Pflegedienste waren die öffentlichen und privaten Ausgaben für Pflege- und Betreuungsdienste von 3,4 Mrd. € im Jahr 2015 mit direkten, indirekten und induzierten Wertschöpfungseffekten von 5,9 Mrd. € sowie 115.000 Beschäftigungsverhältnissen (bzw. 86.500 Vollzeitäquivalenten) verbunden. Die Gesamtausgaben generieren somit ein Steueraufkommen von rund 1,1 Mrd. € und Sozialversicherungsabgaben von rund 1,3 Mrd. €. Die volkswirtschaftlichen Multiplikatoren des Pflegesektors sind aufgrund des hohen Anteils von Löhnen und Gehältern an den direkten Ausgaben und der damit verbundenen hohen direkten Wertschöpfung vergleichsweise hoch.
 
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 08.06.2017 9:00

Rainer Eppel, Thomas Leoni, Helmut Mahringer, Österreich 2025 – Segmentierung des Arbeitsmarktes und schwache Lohnentwicklung in Österreich

Projektpublikationen "Österreich 2025", Mai 2017, 90 Seiten
Die schwache Gesamtentwicklung der Einkommen aus unselbständiger Arbeit in den vergangenen fünfzehn Jahren war mit durch eine schwache Lohnentwicklung in einigen Teilsegmenten des Arbeitsmarktes bestimmt. In Österreich ist ein substanzieller und seit der Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise 2009 steigender Anteil der Arbeitskräfte instabil beschäftigt. Für diese Personen entwickelten sich die Löhne erheblich ungünstiger als für die stabil beschäftigten Arbeitskräfte. Offensichtlich greifen für diese Personen die in den Kollektivverträgen ausverhandelten Lohnerhöhungen weniger, weil sie immer wieder neu in ein Beschäftigungsverhältnis eintreten. Ausländische Arbeitskräfte, insbesondere jene aus dem östlichen EU-Ausland, sind besonders häufig instabil beschäftigt und niedrig entlohnt. Ihr vermehrter Zustrom infolge der Arbeitsmarkt-Ostöffnung dämpfte daher die Lohnentwicklung. Der Unterschied in der Lohndynamik zwischen stabil und instabil Beschäftigten war allerdings für inländische Arbeitskräfte noch stärker ausgeprägt als für ausländische.
 
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 26.05.2017 12:00

Rainer Eppel, Thomas Leoni, Helmut Mahringer, Österreich 2025 – Segmentierung des Arbeitsmarktes und schwache Lohnentwicklung in Österreich

WIFO-Monatsberichte, 2017(5), S.425-439
Die schwache Gesamtentwicklung der Einkommen aus unselbständiger Arbeit in den vergangenen fünfzehn Jahren war durch eine schwache Lohnentwicklung in einigen Teilsegmenten des Arbeitsmarktes bestimmt. In Österreich ist ein beträchtlicher und seit der Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise 2009 steigender Anteil der Arbeitskräfte instabil beschäftigt. Für diese Personen entwickelten sich die Löhne erheblich ungünstiger als für die stabil beschäftigten Arbeitskräfte. Offensichtlich greifen für diese Personen die in den Kollektivverträgen ausverhandelten Lohnerhöhungen weniger, weil sie immer wieder neu in ein Beschäftigungsverhältnis eintreten. Ausländische Arbeitskräfte, insbesondere jene aus dem östlichen EU-Ausland, sind besonders häufig instabil beschäftigt und niedrig entlohnt. Ihr vermehrter Zustrom infolge der Arbeitsmarkt-Ostöffnung dämpfte daher die Lohnentwicklung. Der Unterschied der Lohndynamik zwischen stabil und instabil Beschäftigten war allerdings für inländische Arbeitskräfte noch größer als für ausländische.
 
Online seit: 29.05.2017 0:00

Österreich 2025: Investitionen als Motor für Wachstum und Beschäftigung

Workshops, Konferenzen und andere Veranstaltungen, Wirtschaftskammer Österreich, Wiedner Hauptstraße 63, 1040 Wien, 26.4.2017 8:30-12:00, http://www.sozialpartner.at/?page_id=4341
Investitionen sind Ausdruck des Vertrauens in die Zukunft. Wie sich die öffentlichen Investitionen und die Unternehmensinvestitionen in Österreich seit der Krise entwickeln, hat das WIFO im Rahmen des Projektes "Österreich 2025" untersucht.
 
Veranstalter: Beirat für Wirtschafts- und Sozialfragen – Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 21.04.2017 0:00

Gerhard Streicher, Oliver Fritz, Fabian Gabelberger, Österreich 2025 – Regionale Aspekte weltweiter Wertschöpfungsketten. Die österreichischen Bundesländer in der Weltwirtschaft

WIFO-Monatsberichte, 2017(4), S.347-367
Der vorliegende Beitrag beschreibt die Ableitung von regionalen Input-Output-Tabellen für die österreichischen Bundesländer für das Basisjahr 2011. Diese Tabellen werden konsistent in das WIOD-System eingefügt, das Aufkommen und Verwendung von 63 Gütern in 43 Ländern beschreibt. Das Ergebnis, ein multiregionales Input-Output-System, wird verwendet, um die Einbettung der österreichischen Bundesländer in weltweite Wertschöpfungsketten darzustellen und regionale Unterschiede herauszuarbeiten. Demnach bewirken die interregionalen Handelsverflechtungen zwischen den Bundesländern einen regionalen Ausgleich der exportinduzierten Effekte, wovon am stärksten Wien profitiert. Die höchsten exportinduzierten Wertschöpfungsanteile weisen aber Vorarlberg und Oberösterreich mit etwa 40% der regionalen Wertschöpfung auf.
 
Online seit: 28.04.2017 0:00

Matthias Firgo, Klaus Nowotny, Alexander Braun, Austria 2025 – Informal, Formal, or Both? Assessing the Drivers of Home Care Utilisation in Austria Using a Simultaneous Decision Framework

Projektpublikationen "Österreich 2025", April 2017, 36 Seiten
Understanding the relation between different types of long-term care and the determinants of individual choice of long-term care types is fundamental for efficient policy making in times of ageing societies. However, empirical research on this issue has revealed both national and methodological factors as crucial for the policy conclusions drawn. Thus, the purpose of the present paper is twofold: First, at least to our knowledge, it is the first comprehensive assessment of this kind for Austria. Second, it extends the scarce literature explicitly focusing on the combined use of informal and formal care in addition to the exclusive use of these services based on an econometric framework accounting for the simultaneity and interdependencies in these types of long-term care. Our results provide strong evidence for a task-specific and complementary relation of formal and informal home care in Austria, with the health status and functional limitations as the main determinants of individual choice.
 
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 12.04.2017 0:00

Werner Hölzl, Klaus S. Friesenbichler, Agnes Kügler, Michael Peneder, Andreas Reinstaller, Österreich 2025 – Wettbewerbsfähigkeit, Standortfaktoren, Markt- und Produktstrategien österreichischer Unternehmen und die Positionierung in der internationalen Wertschöpfungskette

WIFO-Monatsberichte, 2017(3), S.219-228
Die österreichische Industrie trägt wesentlich zu den hohen Pro-Kopf-Einkommen in Österreich bei. Um die industriepolitisch relevanten Einflüsse auf die Wettbewerbsfähigkeit österreichischer Unternehmen herauszuarbeiten, befragte das WIFO mehr als 1.000 der größten österreichischen Industrieunternehmen zu Marktstrategien, Einbettung in internationale Wertschöpfungsketten und Standortpolitik. Demnach fußt die Wettbewerbsfähigkeit dieses stark internationalisierten Sektors zunehmend auf Technologie und Kompetenzen, die ausdifferenzierte Wettbewerbsstrategien sowohl des Produktportfolios als auch der Zielmärkte ermöglichen. Dies macht die Anforderungen an den Industriestandort Österreich und die Herausforderungen für die Wirtschafts- und Technologiepolitik vielfältiger.
 
Online seit: 23.03.2017 0:00

Hans Pitlik, Österreich 2025 – Verwaltungsreform zwischen Effizienzstreben und Reformwiderständen. Ein Überblick

WIFO-Monatsberichte, 2017(3), S.205-217
Überlegungen zur Reform der öffentlichen Verwaltung nehmen seit Langem einen prominenten Platz in der politischen Debatte ein. Die Notwendigkeit von Reformen ist in vielen Verwaltungsbereichen unbestritten; Reformschritte unterbleiben jedoch, oder initiierte Prozesse verlaufen sehr zögerlich. Möglichkeiten und Grenzen einer effizienzorientierten Verwaltungsreform werden von politisch-institutionellen und ökonomischen Faktoren bestimmt. Reformwiderstände sind mitunter besonders groß, weil Akteure in Politik und Bürokratie von Verwaltungsreformen unmittelbar betroffen sind. Budgetkrisen können Reformprozesse in Gang setzen, sind aber weder notwendige noch hinreichende Erfolgsfaktoren. Erfolgreiche Strategien zur Überwindung des Reformstillstandes müssen der Unsicherheit über Reformwirkungen ebenso wie den Eigeninteressen der Politik und der Bürokratie Rechnung tragen. Unter bestimmten Bedingungen kann eine reformfreundliche Regierung durch Bündelung komplementärer Reformvorhaben die Zustimmung im politischen Prozess gewinnen. Konsensbildende Institutionen und wechselseitige Kontrollen haben hohe Relevanz für die Akzeptanz und Glaubwürdigkeit der Reformpolitik.
 
Online seit: 23.03.2017 0:00

Jürgen Janger, Agnes Kügler, Andreas Reinstaller, Fabian Unterlass, Österreich 2025 – Die "Frontier" in Wissenschaft, Technologie, Innovationen und Wirtschaft. Messung und Bestimmungsfaktoren

WIFO-Monatsberichte, 2017(2), S.141-151
Die Leistung eines Innovationssystems kann anhand der Fähigkeit, zur Frontier oder der höchsten Leistungsgrenze in verschiedenen Bereichen beizutragen, gemessen werden. Die Differenzierung in die vier Frontier-Bereiche Wissenschaft, Technologie, Innovationen und Wirtschaft ermöglicht einen Fokus der Analyse auf die Überleitung von der Wissens- und Technologieproduktion in Beschäftigung und Wertschöpfung. Die beiden Dimensionen der Innovations-Frontier – Strukturwandel in Richtung wissensintensiver Sektoren und Verbesserung der Marktpositionen in bestehenden Spezialisierungen (Upgrading) – können als strategischer Rahmen für die FTI-Politik genutzt werden. Dieser lässt sich effektiver operationalisieren als eine Orientierung an radikalen Innovationen. Eine Anwendung des Konzepts auf Österreich zeigt derzeit gegenüber führenden Innovationsländern einen Rückstand in allen Frontier-Bereichen, besonders in der Wissenschaft und hinsichtlich des Strukturwandels.
 
Online seit: 20.02.2017 0:00

Julia Bock-Schappelwein, Ulrike Huemer, Österreich 2025 – Die Rolle ausreichender Basiskompetenzen in einer digitalisierten Arbeitswelt

WIFO-Monatsberichte, 2017(2), S.131-140
Mit dem Einsatz digitaler Technologien wandeln sich die mit einem Arbeitsplatz verbundenen Arbeitsinhalte und Arbeitsanforderungen – ein Prozess, der in Teilbereichen bereits weit fortgeschritten ist. Gefragt ist ein Bündel an formaler Qualifikation, Kompetenzen und Fähigkeiten, die die menschliche Arbeitskraft von Robotern oder programmierten Algorithmen merklich unterscheidet. Der Erwerb von Basiskompetenzen, wie sie im Erstausbildungssystem zu vermitteln sind, ist ein unverzichtbarer Grundstein. Allerdings erwerben nicht alle Schüler und Schülerinnen in Österreich während bzw. bis zum Ende ihrer Pflichtschulzeit die nötigen Kompetenzen. Der Anteil der Leistungsschwachen in Lesen oder Rechnen lag in den letzten zehn Jahren relativ stabil bei rund einem Fünftel aller Schüler und Schülerinnen.
 
Online seit: 20.02.2017 0:00

Jürgen Janger, Agnes Kügler, Andreas Reinstaller, Peter Reschenhofer, Fabian Unterlass, Austria 2025 – A New Strategic Innovation Policy Framework. Addressing Structural Change and Upgrading

Projektpublikationen "Österreich 2025", Februar 2017, 39 Seiten
Innovation is increasingly seen as the dominant policy to address both economic and societal objectives. As a survey of the innovation policy literature in this paper shows, performance goals for innovation efforts are usually very general, framed as increasing the rate of innovation activities or as changing the direction of innovation activities towards specific societal goals. We argue that there is a middle layer missing in the hierarchy of performance goals, a layer which connects bundles of individual policies and the overarching country-wide innovation performance. Recent research suggests that the economic effects of innovation must be reflected at the sectoral level in either structural change towards knowledge-intensive sectors or upgrading within sectors towards more knowledge-intensive segments. We propose to investigate whether this way of measuring innovation outcomes – which we call the innovation frontier – is a suitable focussing device for innovation policy-making at the national or regional level. The paper outlines the conceptual basis for further more empirically oriented research.
 
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 15.02.2017 0:00

Jürgen Janger, Agnes Kügler, Andreas Reinstaller, Fabian Unterlass, Austria 2025 – Looking Out For the Frontier(s): Towards a New Framework For Frontier Measurement in Science, Technology and Innovation

Projektpublikationen "Österreich 2025", Februar 2017, 70 Seiten
Several strands of the innovation and growth literature use the notion technological or innovation frontier for performance assessment of countries and for policy recommendations as a function of the distance to these frontiers. We show that these concepts and measures are not easily interchangeable due to the lack of a common definition and a consensus on how to measure different kinds of frontier. We propose a consistent framework for the measurement of the scientific, technological, innovation and economic frontier, which also takes account of the impact of global value chains on innovation indicators. This can be used as a basis for empirical validation of the different claims of the literature using the frontier concept as well as for guiding performance comparison of countries and hence policies.
 
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 15.02.2017 0:00

Ulrike Huemer, Julia Bock-Schappelwein, Ulrike Famira-Mühlberger, Hedwig Lutz, Christine Mayrhuber, Österreich 2025 – Arbeitszeitverteilung in Österreich. Analyse und Optionen aus Sicht der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer

Projektpublikationen "Österreich 2025", Februar 2017, 118 Seiten
Wie die Analyse von Dauer, Lage und Verteilung der Wochenarbeitszeit von unselbständig Beschäftigten in Österreich zeigt, ist die Erwerbsarbeitszeit ungleich zwischen Frauen und Männern verteilt. Die realisierten und die präferierten Arbeitszeiten stimmen für ein Viertel der unselbständig Beschäftigten nicht zusammen. Darauf aufbauend werden als Stellschrauben einer modernen Arbeitszeitpolitik vorhandene Instrumente im Bereich der Familien-, Bildungs- und Arbeitsmarktpolitik skizziert und Reformoptionen aufgezeigt, die eine Gleichstellungs- und Lebensphasenorientierung in der Arbeitszeitgestaltung unterstützen und den sich ändernden Arbeitszeitpräferenzen und Arbeitszeitmöglichkeiten im Lebensverlauf Rechnung tragen.
 
Mit finanzieller Unterstützung von: Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 24.02.2017 16:00

Elisabeth Christen, Sandra Bilek-Steindl, Christian Glocker, Harald Oberhofer, Österreich 2025 – Österreichs Wettbewerbsposition und Exportpotentiale auf ausgewählten Zukunftsmärkten

WIFO-Monatsberichte, 2017(1), S.83-95
Die österreichischen Handelsbeziehungen konzentrieren sich nach wie vor in hohem Maße auf den europäischen Markt. Die Analyse einer Vielzahl von Indikatoren, die die künftige Importnachfrage mitbestimmen, liefert ein Bild des makroökonomischen Umfeldes und der mittelfristigen Wachstumsaussichten für 55 Wirtschaftsräume außerhalb der EU und der EFTA, die ein Potential für den Export heimischer Waren und Dienstleistungen bieten. Auf Basis eines Gravitationsmodells für bilaterale Waren- und Dienstleistungsexporte werden in der Folge wirtschaftspolitisch beeinflussbare Angebotsfaktoren identifiziert, die maßgeblich zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit von Volkswirtschaften beitragen können. Im Zentrum der Untersuchung stehen Maßnahmen zur Steigerung der Forschungs- und Entwicklungsintensität und der (öffentlichen) Ausgaben im tertiären Bildungsbereich sowie die Umsetzung einer nachhaltigen Energiepolitik. Unter der Annahme, dass Österreich in Bezug auf diese drei Wettbewerbsindikatoren zu den skandinavischen Ländern (Dänemark, Finnland, Schweden) aufschließen könnte, ergeben sich in den simulierten Alternativszenarien für alle Angebotsfaktoren positive Exportimpulse. Die höchsten Exportpotentiale werden in den Industrieländern in Übersee sowie in den BRICS-Ländern identifiziert; sie wären dank der soliden mittelfristigen Wachstumsaussichten in diesen Regionen zudem am besten zu realisieren.
 

Stefan Ederer, Österreich 2025 – Einkommensverteilung und privater Konsum in Österreich

WIFO-Monatsberichte, 2017(1), S.67-81
Die Inlandsnachfrage entwickelte sich in Österreich seit Mitte der 1990er-Jahre weniger dynamisch als davor. Insbesondere die privaten Konsumausgaben, auf die der größte Teil der Inlandsnachfrage entfällt, nahmen nur verhalten zu. Seit der Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise 2008/09 verstärkte sich dieses Muster weiter. Der vorliegende Beitrag diskutiert mögliche Ursachen dieser Nachfrageschwäche, wobei der Entwicklung der Einkommen und ihrer Verteilung als wichtigster Determinante der Konsumausgaben besonderes Gewicht zukommt. In Modellsimulationen werden die Effekte verschiedener Maßnahmen zur Stärkung des privaten Konsums auf die Einkommensverteilung, die gesamtwirtschaftliche Nachfrage und die Beschäftigung untersucht. Während eine Senkung des Eingangssteuersatzes der Lohnsteuer und eine Senkung der Arbeitnehmerbeiträge zur Sozialversicherung die Einkommensverteilung kaum beeinflussen und daher nur bedingt geeignet sind, um die private Konsumnachfrage zu stärken, hat eine Erhöhung sozialer Transferleistungen für die Haushalte im untersten Einkommensdrittel aufgrund ihrer höheren Konsumneigung merklich positivere Effekte.
 

Franz Sinabell, Österreich 2025 – Perspektiven für Österreichs Landwirtschaft bis 2025

WIFO-Monatsberichte, 2016(12), S.895-904
Die künftige Entwicklung von Agrarstruktur oder Konsumverhalten dürfte nicht grundlegend von jener in den letzten Jahren abweichen. So wird der Rückgang der Zahl landwirtschaftlicher Betriebe und der Beschäftigung in der Landwirtschaft ebenso anhalten wie die Änderung der Verbrauchsgewohnheiten. Der Absatz von Nahrungsmitteln wird steigen, und zwar auch in jenen Bereichen, in denen zuletzt eine Abnahme des Pro-Kopf-Verbrauchs beobachtet wurde. Österreichs Landwirtschaft wird am erwarteten Marktwachstum teilhaben können. Allerdings ist nicht sicher, ob die heimische Produktionsmenge gesteigert werden kann, weil der Verlust an produktiven Agrarflächen rasch zunimmt. Angesichts der tendenziellen Knappheit der für die Landwirtschaft aus Strukturgründen wichtigen öffentlichen Mittel müssen die Betriebe verstärkt neue Einkommensquellen erschließen und/oder die Kosten senken. Kleinen Betrieben in Gebieten mit ungünstigen agrarischen Produktionsbedingungen bieten auch in Zukunft die Forstwirtschaft, die Direktvermarktung, der Tourismus und außerlandwirtschaftliche Tätigkeiten zusätzliche Potentiale.
 
Online seit: 22.12.2016 0:00

Klaus S. Friesenbichler, Österreich 2025 – Zur Zukunft der Telekommunikationspolitik in Österreich

WIFO-Monatsberichte, 2016(12), S.885-894
Im internationalen Vergleich wird in Österreich relativ wenig in Breitbanddatennetze investiert. Angesichts dieses nicht realisierten Wachstumspotentials verfügt die Wirtschaftspolitik über mehrere Optionen zur Investitionsförderung. Der durch die Verfügbarkeit neuer Übertragungstechnologien (Next Generation Access) stark erhöhte Investitionsbedarf bringt zunehmend Konflikte zwischen den Zielen der Liberalisierung zutage. Diese sind einerseits die Steigerung von Innovationen und Investitionen und andererseits die Sicherung eines niedrigen Preisniveaus. Obwohl sich die wirtschaftspolitische Debatte zum Netzausbau in Österreich intensiviert, werden weiterhin kaum strategische Entscheidungen über die Ausgestaltung des Sektors getroffen. Dies betrifft kurzfristig die Regulierungs- und, in geringerem Ausmaß, die Förderstrategie. Langfristig muss die Entscheidung über die grundsätzliche Organisation des Sektors getroffen werden. Hier steht ein staatlich-interventionistisches Modell einem privatwirtschaftlichen Ansatz gegenüber, wobei das derzeitig implementierte Mischmodell suboptimal erscheint.
 
Online seit: 22.12.2016 0:00

Michael Böheim (WIFO), Eva Pichler (WU Wien), Österreich 2025 – Mangelnder Wettbewerb, überschießende Regulierung und ausufernde Bürokratie als Wachstumsbremsen

WIFO-Monatsberichte, 2016(12), S.873-884
Der durch überschießende Regulierung und Bürokratie verursachte Mangel an Wettbewerb bildet in Österreich einen Wachstumsengpass. Durch Intensivierung des Wettbewerbs sowie den Abbau von überschießenden Regulierungen und bürokratischen Hemmnissen sind in Österreich substantielle positive Effekte auf das Wirtschaftswachstum zu erwarten. In Ergänzung zu Initiativen auf der EU-Ebene sind dazu auch eigenständige wettbewerbs- und deregulierungspolitische Maßnahmen notwendig. Der Spielraum für eine wachstumsfördernde Wettbewerbs- und Regulierungspolitik ist in Österreich vergleichsweise groß und könnte "budgetschonend" genutzt werden.
 
Online seit: 22.12.2016 0:00

Werner Hölzl, Klaus S. Friesenbichler, Agnes Kügler, Michael Peneder, Andreas Reinstaller, Gerhard Schwarz, Österreich 2025 – Industrie 2025: Wettbewerbsfähigkeit, Standortfaktoren, Markt- und Produktstrategien und die Positionierung österreichischer Unternehmen in der internationalen Wertschöpfungskette

Projektpublikationen "Österreich 2025", Dezember 2016, 37 Seiten
Wie Strukturanalysen der österreichischen Wirtschaft zeigen, vollzog sich der Strukturwandel in Österreich weitgehend innerhalb der Branchen und ging mit einer kontinuierlichen Verbesserung der Qualität der produzierten Waren und Dienstleistungen einher (Upgrading). Dennoch verlangsamt sich seit der Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise die Wachstumsdynamik des Außenhandels der Sachgütererzeugung. Dies wirft Fragen in Bezug auf die künftige Entwicklung der österreichischen Industrie und des Industriestandortes Österreich auf. Anhand einer Unternehmensbefragung werden die Veränderung der Wertschöpfungsstrategien (insbesondere Produkt-, Sourcing- und Marktstrategien), die Positionierung in Wertschöpfungsketten und die Kernkompetenzen österreichischer Unternehmen erhoben und Implikationen für die Wirtschaftspolitik abgeleitet.
Das Forschungsprogramm "Österreich 2025" wird von Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie, Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft, Oesterreichischer Nationalbank, Klima- und Energiefonds, Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz und Hannes Androsch Stiftung bei der Österreichischen Akademie der Wissenschaften finanziell unterstützt. Einzelne Projekte finanziert durch die Bundesarbeitskammer, das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft, die Landwirtschaftskammer Österreich und die Wirtschaftskammer Österreich werden ebenfalls im Rahmen des Forschungsprogramms abgewickelt.
 
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 09.12.2016 9:00

Martin Falk, Austria 2025 – Corporate Investment in Austria. Stylised Facts, Impacts, Determinants and Investment Policies

Projektpublikationen "Österreich 2025", Dezember 2016, 134 Seiten
This study provides an overview of the structure and development of investments in equipment and intangible assets in Austria as well as in the EU countries. In addition, investment climate factors and the main investment determinants (corporation tax, depreciation regulation, investment grants) are taken into account. A comprehensive empirical analysis of the effects and determinants of equipment investments in the enterprise sector is carried out. In the EU countries, the most common tax measures are the reduction of corporate taxes, followed by the expansion of tax incentives for R&D activities. Accelerated depreciation regimes and tax credits for investments are less frequently used. The results show that the total contribution of fixed assets to value added in constant prices amounts to 0.5 percentage point per year between 2010 and 2014. Of the different types of capital, intangible assets have the highest growth contribution (0.3 percentage point per year on average). For the group of highly developed industrialised countries, corporate taxation has a significantly negative impact on capital growth. The introduction of the patent/IP box is associated with an increase in domestic investment in intangible assets (for example in Belgium) or with a rise in domestic direct investment in R&D, design and technical services (e.g. in the Netherlands). Based on the results, a strategy to increase equipment investment is presented.
 
Auftraggeber: Wirtschaftskammer Österreich
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 02.12.2016 0:00

Elisabeth Christen, Sandra Bilek-Steindl, Christian Glocker, Harald Oberhofer, Austria 2025 – Austria's Competitiveness and Export Potentials in Selected Markets

Projektpublikationen "Österreich 2025", Dezember 2016, 85 Seiten
Given the strong focus of Austria's trade relations on the Single European Market this study analyses the trade potentials for Austrian exporters in 55 selected economies outside the EU and EFTA. Specifically, the study examines the macroeconomic environments and medium-term growth prospects for selected regions by concentrating on a variety of relevant future import demand shaping characteristics. For the empirical assessment of Austrian export potentials in overseas economies, the analysis augments the standard gravity model for bilateral trade in goods and services with supply-side and competitiveness-enhancing (policy) measures available for all OECD members. In particular, the empirical model focuses on the export effects of R&D expenditures, the funding for tertiary education as well as sustainable energy consumption. Assuming that Austria could catch-up to the average of the Scandinavian countries (Denmark, Finland, Sweden) in these three indicators, the results from alternative scenario analyses suggest positive export effects from all these different supply-side affecting variables. In quantitative terms the largest export gains are identified for the Industrial Countries in Overseas followed by the BRICS economies. These findings are additionally supported by solid growth prospects for these country groups.
The research programme "Austria 2025" has received funding from the Federal Ministry for Transport, Innovation and Technology, the Federal Ministry of Science, Research and Economy, the Oesterreichische Nationalbank, the Climate and Energy Fund, the Federal Ministry of Labour, Social Affairs and Consumer Protection, the Hannes Androsch Foundation at the Austrian Academy of Sciences. The Austrian Chamber of Labour, the Federal Ministry of Agriculture, Forestry, Environment and Water Management, the Austrian Chamber of Agriculture and the Austrian Economic Chambers funded each a project to be included into the research programme.
 
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 19.12.2016 0:00

Sandra Bilek-Steindl, Christian Glocker, Serguei Kaniovski, Thomas Url, Austria 2025 – The Effect of Human Capital Accumulation on Output Growth

Projektpublikationen "Österreich 2025", November 2016, 43 Seiten
The study measures the contribution of human capital to output growth in Austria. Human capital is usually referred to as the stock of knowledge and abilities of the labour force which raises productivity and can be attained by education or other processes. Following Katz – Murphy (1992), we construct a measure for the Austrian human capital stock. Using data on remuneration according to educational attainment, raw labour input is rebased into efficiency units. Applying a standard growth accounting approach we show the importance of human capital and education for the Austrian GDP growth. We are able to explain a part of the past output growth, which is otherwise subsumed in residual total factor productivity growth.
The research programme "Austria 2025" has received funding from the Federal Ministry for Transport, Innovation and Technology, the Federal Ministry of Science, Research and Economy, the Oesterreichische Nationalbank, the Climate and Energy Fund, the Federal Ministry of Labour, Social Affairs and Consumer Protection, the Hannes Androsch Foundation at the Austrian Academy of Sciences. The Austrian Chamber of Labour, the Federal Ministry of Agriculture, Forestry, Environment and Water Management, the Austrian Chamber of Agriculture and the Austrian Economic Chambers funded each a project to be included into the research programme.
 
Mit finanzieller Unterstützung von: Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie – Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft – Oesterreichische Nationalbank – Klima- und Energiefonds – Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz – Hannes Androsch Stiftung bei der Österreichischen Akademie der Wissenschaften
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 01.12.2016 0:00

Claudia Kettner-Marx, Daniela Kletzan-Slamanig, Österreich 2025 – Umweltinnovationen in Österreich. Performance und Erfolgsfaktoren

WIFO-Monatsberichte, 2016(11), S.809-820
Mit der Diffusion des Konzepts der nachhaltigen Entwicklung in Politik und Gesellschaft wurde zunehmend erkannt, dass die derzeitigen Produktions- und Konsummuster nur eingeschränkt zukunftsfähig sind. Auf internationaler Ebene werden Strategien für ein ökologisch nachhaltiges Wachstum diskutiert ("OECD Green Growth Strategy", Strategie "Europa 2020"). Dabei wird die Relevanz von Umweltinnovationen, d. h. der Entwicklung von umwelt- und ressourcenschonenden Technologien, hervorgehoben. Wie die Ex-post-Analyse der Performance der österreichischen Unternehmen im Bereich Umweltinnovationen auf Basis der OECD-Patentdatenbanken zeigt, verlor die Entwicklung des Forschungsoutputs (gemessen an der Zahl der Patente) in der jüngeren Vergangenheit in Österreich an Dynamik, eine deutliche Spezialisierung auf Umwelttechnologien ist nicht mehr festzustellen. Der Vergleich mit dem Politikumfeld in erfolgreichen Ländern und die Ergebnisse einer Expertenbefragung machen Erfolgsfaktoren für eine nachhaltige Unterstützung von Umweltinnovationen sichtbar. Dazu zählen, etwa stabile Rahmenbedingungen mit ambitionierten umwelt- und energiepolitischen Zielen, die zentrale Nachfragetreiber für Umwelttechnologien sind und damit auch entsprechende Innovationsaktivitäten auslösen.
Das Forschungsprogramm "Österreich 2025" wird von Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie, Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft, Oesterreichischer Nationalbank, Klima- und Energiefonds, Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz und Hannes Androsch Stiftung bei der Österreichischen Akademie der Wissenschaften finanziell unterstützt. Einzelne Projekte finanziert durch die Bundesarbeitskammer, das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft, die Landwirtschaftskammer Österreich und die Wirtschaftskammer Österreich werden ebenfalls im Rahmen des Forschungsprogramms abgewickelt.
 
Online seit: 21.11.2016 0:00

Michael Klien, Österreich 2025 – Perspektiven einer regional differenzierten Wohnungs- und Verkehrspolitik vor dem Hintergrund des demographischen Wandels in Österreich

WIFO-Monatsberichte, 2016(11), S.799-808
Das starke Wachstum der Wohnbevölkerung lässt regional unterschiedliche Veränderungen der Nachfrage nach Wohnungen erwarten. Wie die Ergebnisse einer Analyse mit Discrete-Choice-Methoden auf Basis aktueller Mikrozensusdaten zeigen, haben der Anstieg der Wohnkosten und eine Verbesserung der Erreichbarkeit großen Einfluss auf die Wahl der Wohnregion. Aus diesen Ergebnissen können Anforderungen an die Infrastruktur-, Wohnungs- und Verkehrspolitik abgeleitet werden, um den skizzierten Entwicklungen Rechnung zu tragen bzw. sie zu begleiten.
Das Forschungsprogramm "Österreich 2025" wird von Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie, Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft, Oesterreichischer Nationalbank, Klima- und Energiefonds, Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz und Hannes Androsch Stiftung bei der Österreichischen Akademie der Wissenschaften finanziell unterstützt. Einzelne Projekte finanziert durch die Bundesarbeitskammer, das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft, die Landwirtschaftskammer Österreich und die Wirtschaftskammer Österreich werden ebenfalls im Rahmen des Forschungsprogramms abgewickelt.
 
Online seit: 21.11.2016 0:00

Rainer Eppel, Thomas Leoni, Helmut Mahringer, Österreich 2025 – Gesundheit und Beschäftigungsfähigkeit. Status quo und Reformperspektiven

WIFO-Monatsberichte, 2016(11), S.785-798
Gesundheitliche Beeinträchtigungen bilden für viele Erwerbspersonen, insbesondere Arbeitslose und Ältere, eine große Hürde bei der Arbeitsmarktintegration. Durch die Verlängerung der Erwerbskarriere sowie aufgrund der steigenden Anforderungen an Flexibilität und Leistungsfähigkeit der Arbeitskräfte wird die gesundheitliche Dimension der Beschäftigungsfähigkeit in Zukunft weiter an Bedeutung gewinnen. Um dieser Herausforderung gewachsen zu sein, braucht Österreich eine effektive Gesamtstrategie zur Förderung der Arbeitsfähigkeit und zur Handhabe von Arbeitsunfähigkeit. Eine Analyse der derzeitigen Situation im Lichte internationaler Erfahrungen macht Handlungsbedarf sichtbar, vor allem in Bezug auf den Ausbau von Frühinterventionen, die bessere Abstimmung zwischen den Schnittstellen und Akteuren sowie eine stärkere Einbindung der Betriebe und der Ärzteschaft in die Prävention und Reintegration.
Das Forschungsprogramm "Österreich 2025" wird von Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie, Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft, Oesterreichischer Nationalbank, Klima- und Energiefonds, Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz und Hannes Androsch Stiftung bei der Österreichischen Akademie der Wissenschaften finanziell unterstützt. Einzelne Projekte finanziert durch die Bundesarbeitskammer, das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft, die Landwirtschaftskammer Österreich und die Wirtschaftskammer Österreich werden ebenfalls im Rahmen des Forschungsprogramms abgewickelt.
 
Online seit: 21.11.2016 0:00

Franz Sinabell, Österreich 2025 – Perspektiven für Österreichs Landwirtschaft bis 2025

Projektpublikationen "Österreich 2025", November 2016, 78 Seiten
Im vorliegenden Dokument werden Perspektiven zur Entwicklung und Struktur der österreichischen Landwirtschaft bis zum Jahr 2025 analysiert. Basierend auf umfangreichem Datenmaterial werden die wesentlichen Entwicklungstendenzen und Herausforderungen beschrieben. Die meisten der vorgestellten Projektionen sind keine Prognosen, sondern Fortschreibungen von Trendentwicklungen. Sie liefern ein Bild über Tendenzen unter der Annahme einer gleichbleibenden Entwicklung. Die Ergebnisse können verwendet werden, um im Zuge eines Strategieprozesses Zukunftsbilder zu entwerfen, die durch geeignete Maßnahmen angestrebt werden. Die Arbeit liefert damit die Grundlage für strukturierte Diskussionsprozesse unter Akteuren innerhalb und außerhalb der Landwirtschaft.
 
Mit finanzieller Unterstützung von: Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie – Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft – Oesterreichische Nationalbank – Klima- und Energiefonds – Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz – Hannes Androsch Stiftung bei der Österreichischen Akademie der Wissenschaften
Auftraggeber: Landwirtschaftskammer Österreich
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 11.11.2016 0:00

Klaus S. Friesenbichler, Österreich 2025 – Hebel zur Förderung von Investitionen in Breitbanddatennetze

Projektpublikationen "Österreich 2025", November 2016, 34 Seiten
In internationalen Vergleichen werden die Investitionen in Breitbanddatennetze in Österreich als sehr verhalten eingeschätzt. Vor diesem Hintergrund diskutiert die Studie mehrere wirtschaftpolitische Optionen zur Investitionsförderung. Der durch die Verfügbarkeit neuer Übertragungstechnologien (Next Generation Access) stark erhöhte Investitionsbedarf bringt zunehmend Zielkonflikte zwischen der Liberalisierung von Innovationen und Investitionen einerseits und der Sicherung eines leistbaren Netzzuganges andererseits zutage. Während sich die wirtschaftspolitische Debatte zum Netzausbau intensiviert, werden weiterhin kaum strategische Entscheidungen über die Ausgestaltung des Sektors getroffen. Dies betrifft kurzfristig die Regulierungs- und, in geringerem Ausmaß, die Förderstrategie. Langfristig muss die grundsätzliche Organisation des Sektors geklärt werden. Hier steht ein staatlich-interventionistisches Modell einem privatwirtschaftlichen Ansatz gegenüber, wobei das derzeit implementierte Mischmodell suboptimal erscheint.
Das Forschungsprogramm "Österreich 2025" wird von Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie, Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft, Oesterreichischer Nationalbank, Klima- und Energiefonds, Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz und Hannes Androsch Stiftung bei der Österreichischen Akademie der Wissenschaften finanziell unterstützt. Einzelne Projekte finanziert durch die Bundesarbeitskammer, das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft, die Landwirtschaftskammer Österreich und die Wirtschaftskammer Österreich werden ebenfalls im Rahmen des Forschungsprogramms abgewickelt.
 
Online seit: 14.11.2016 9:00

Michael Böheim (WIFO), Eva Pichler (WU Wien), Österreich 2025 – Wettbewerb, Bürokratie und Regulierung

Projektpublikationen "Österreich 2025", Oktober 2016, 45 Seiten
Der durch überschießende Regulierung und Bürokratie verursachte Mangel an Wettbewerb bildet in Österreich einen Wachstumsengpass. Durch Intensivierung des Wettbewerbes sowie den Abbau von überschießenden Regulierungen und bürokratischen Hemmnissen sind in Österreich substantielle positive Effekte auf das Wirtschaftswachstum zu erwarten. In Ergänzung zu Initiativen auf der EU-Ebene sind dazu auch eigenständige wettbewerbs- und (de-)regulierungspolitische Maßnahmen notwendig. Der Spielraum für eine wachstumsfördernde Wettbewerbs- und Regulierungspolitik ist in Österreich vergleichsweise groß und könnte "budgetschonend" genutzt werden.
Das Forschungsprogramm "Österreich 2025" wird von Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie, Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft, Oesterreichischer Nationalbank, Klima- und Energiefonds, Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz und Hannes Androsch Stiftung bei der Österreichischen Akademie der Wissenschaften finanziell unterstützt. Einzelne Projekte finanziert durch die Bundesarbeitskammer, das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft, die Landwirtschaftskammer Österreich und die Wirtschaftskammer Österreich werden ebenfalls im Rahmen des Forschungsprogramms abgewickelt.
 
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – Wirtschaftsuniversität Wien
Online seit: 21.10.2016 0:00

Thomas Horvath, Helmut Mahringer, Österreich 2025 – Entwicklung der Erwerbsbeteiligung bis 2030 unter Berücksichtigung von Änderungen des Bildungsverhaltens und rezenter Pensionsreformen. Ein Update

Projektpublikationen "Österreich 2025", September 2016, 31 Seiten
Die österreichische Bevölkerung wird in den nächsten Jahrzehnten weiter wachsen. Auch wenn sich das Bevölkerungswachstum nicht in gleichem Ausmaß in einer Zunahme Erwerbsbevölkerung niederschlagen wird, wird die Zahl der Personen im erwerbsfähigen Alter dennoch voraussichtlich bis 2020 deutlich zunehmen und schließlich – gemäß der Bevölkerungsprognose 2015 (Hauptvariante) von Statistik Austria – bis 2030 auf das Niveau von 2015 sinken. Wieweit sich diese demographische Veränderung im tatsächlichen Arbeitskräfteangebot widerspiegeln wird, hängt wesentlich vom Erwerbsverhalten ab. Wie die Analyse der Entwicklung der Erwerbsquote zeigt, wirken sich Veränderungen der Ausbildungsstruktur, langfristige Trends im Erwerbsverhalten und die Verschärfung der Pensionszugangsbestimmungen deutlich erhöhend auf die Erwerbsbeteiligung aus. Auf Basis neuer Bevölkerungsprognosen wird die Entwicklung des Arbeitskräfteangebotes bis 2030 geschätzt.
Das Forschungsprogramm "Österreich 2025" wird von Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie, Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft, Oesterreichischer Nationalbank, Klima- und Energiefonds, Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz und Hannes Androsch Stiftung bei der Österreichischen Akademie der Wissenschaften finanziell unterstützt. Einzelne Projekte finanziert durch die Bundesarbeitskammer, das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft, die Landwirtschaftskammer Österreich und die Wirtschaftskammer Österreich werden ebenfalls im Rahmen des Forschungsprogramms abgewickelt.
 
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 29.09.2016 0:00

Stefan Ederer, Josef Baumgartner, Jürgen Bierbaumer-Polly, Serguei Kaniovski, Silvia Rocha-Akis, Gerhard Streicher, Österreich 2025 – Privater Konsum und öffentliche Investitionen in Österreich

Projektpublikationen "Österreich 2025", September 2016, 48 Seiten
Die Inlandsnachfrage entwickelte sich in Österreich seit Mitte der 1990er-Jahre merklich weniger dynamisch als davor. Insbesondere die privaten Konsumausgaben, die den größten Anteil an der Inlandsnachfrage haben, nahmen nur verhalten zu. Seit der Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise 2008/09 hat sich dieses Muster weiter verstärkt. Die Studie diskutiert mögliche Ursachen dieser Nachfrageschwäche, wobei der Entwicklung der Einkommen und ihrer Verteilung als wichtigster Determinante der Konsumausgaben besonderes Gewicht zukommt. Die Effekte verschiedener Maßnahmen zur Stärkung der Inlandsnachfrage auf die Einkommensverteilung, die gesamtwirtschaftliche Nachfrage und ihre Teilaggregate sowie auf Wertschöpfung und Beschäftigung sowohl auf gesamtwirtschaftlicher als auch auf Sektorebene werden in einer Modellsimulation untersucht.
 
Auftraggeber: Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 29.09.2016 0:00

Michael Klien, Österreich 2025 – Perspektiven einer regional differenzierten Wohnungs- und Verkehrspolitik vor dem Hintergrund des demographischen Wandels in Österreich

Projektpublikationen "Österreich 2025", September 2016, 65 Seiten
Von der Prämisse eines starken Anstieges der österreichischen Wohnbevölkerung ausgehend, analysiert die vorliegende Studie die erwarteten regional differenzierten Veränderungen der Nachfrage in den Bereichen Wohnen und Verkehr. Sie befasst sich mit den wesentlichen Trends der regionalen Haushaltverteilung seit den 1970er Jahren in Österreich und ausgewählten Entwicklungen in den Bereichen Wohnen (Wohnfläche, Wohnkosten) sowie Verkehr und Mobilität (Verkehrserreichbarkeiten, Pendlerbeziehungen). Die Entscheidung österreichischer Haushalte für eine Wohnregion wird mit Discrete-Choice-Methoden modelliert, um die Effekte absehbarer Entwicklungen zu ermitteln. Demnach hat eine Veränderung der Wohnkosten und der Erreichbarkeit relativ große Auswirkungen auf die Wahl der Wohnregion, eine Veränderung der Haushaltsstruktur dagegen nur geringe Auswirkungen. Auf Basis dieser Ergebnisse werden Anforderungen an die Infrastruktur-, Wohnungs- und Verkehrspolitik diskutiert, um den skizzierten Entwicklungen Rechnung zu tragen bzw. diese zu begleiten.
Das Forschungsprogramm "Österreich 2025" wird von Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie, Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft, Oesterreichischer Nationalbank, Klima- und Energiefonds, Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz und Hannes Androsch Stiftung bei der Österreichischen Akademie der Wissenschaften finanziell unterstützt. Einzelne Projekte finanziert durch die Bundesarbeitskammer, das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft, die Landwirtschaftskammer Österreich und die Wirtschaftskammer Österreich werden ebenfalls im Rahmen des Forschungsprogramms abgewickelt.
 
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 03.10.2016 0:00

Karl Aiginger, Marcus Scheiblecker, Österreich 2025: Eine Agenda für erhöhte Dynamik, sozialen Ausgleich und ökologische Nachhaltigkeit

WIFO-Monatsberichte, 2016(8), S.573-591
Österreichs Wirtschaft steht heute vor neuen Herausforderungen: Nach einem beeindruckenden Aufstieg in die Gruppe der einkommensstärksten Volkswirtschaften wächst sie nun schon seit einem halben Jahrzehnt nur schwach, die Arbeitslosigkeit steigt. Die Kombination aus geringem Wachstum und höherer Inflation kann prima facie als wettbewerbsbedingte Produktionsschwäche gedeutet werden. Eine Rückkehr an die Spitze erfordert eine neue Strategie. Angesichts dieser Diagnose erarbeitet das WIFO in seinem aktuellen Forschungsprogramm "Österreich 2025" auf der Basis detaillierter Analysen eine über fünf Politikfelder gespannte Reformagenda: 1. Innovationen stärken mit Fokus auf Erhöhung der Energie- und Ressourcenproduktivität, 2. ökonomische Dynamik heben durch Investitionen in neue Infrastruktur, Senkung der Einkommensunterschiede und Verringerung der Regulierungsdichte, 3. Arbeitslosigkeit bekämpfen durch Qualifikationsstrategien, symmetrische Flexibilisierung der Arbeitszeit sowie Senkung der Abgaben auf den Faktor Arbeit, 4. Entkoppelung des Energie- und Materialverbrauches vom Wirtschaftswachstum und 5. den öffentlichen Sektor als Motor der Reform einsetzen durch Umstrukturierung der Abgaben (bei insgesamt sinkender Abgabenbelastung).
 
Online seit: 22.08.2016 0:00

Peter Huber, Thomas Horvath, Julia Bock-Schappelwein, Österreich als Zuwanderungsland

Monographien, März 2017, 104 Seiten
Migranten und Migrantinnen sind in Österreich auf dem Arbeitsmarkt etwa gleich oder sogar weniger benachteiligt als in historisch und in der Struktur ihrer Zuwanderung ähnlichen Ländern. Augenfällige Defizite verbleiben aber bezüglich der Bildungsintegration der im Ausland geborenen Jugendlichen und der zweiten Generation sowie der Wohnsituation der im Ausland Geborenen. Überdies fühlen sich in Österreich wohnhafte Migranten und Migrantinnen sehr häufig einer diskriminierten Gruppe zugehörig. Die Arbeitsmarktintegration der Migranten und Migrantinnen unterscheidet sich auch in Abhängigkeit von Herkunftsland, Aufenthaltsdauer und Aufenthaltsgrund im Gastland, Alter, Geschlecht, Familienstand und Bildungsniveau erheblich. Die zunehmende Heterogenität der nach Österreich zugewanderten Bevölkerung erfordert dabei differenzierte Politikansätze und die Entwicklung von Programmen zum Umgang mit sprachlich und kulturell sehr unterschiedlichen Gruppen in allen Gesellschaftsbereichen.
 
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 28.03.2017 10:30

Thomas Horvath (Projektleitung), Österreich als Einwanderungsland

Abgeschlossene Forschungsprojekte
Österreich hat sich in den letzten Jahrzehnten zu einem Einwanderungsland gewandelt. Im Rahmen des Projektes werden die Konsequenzen der Migration auf die unterschiedlichsten Teilbereiche des Sozialsystems anhand einer umfassenden Literaturanalyse untersucht. Im Mittelpunkt stehen dabei die Herausforderungen durch den mobilen, steigenden und zunehmend heterogenen Bevölkerungsanteil der im Ausland Geborenen und der zweiten Generation an die unterschiedlichen Dimensionen des Sozialsystems (Bildungspolitik, Familienpolitik, Arbeitsmarktpolitik, Gesundheitspolitik, Pflege, Altersvorsorge, Pensionssystem) sowie die verbleibenden Instrumente zur Migrationssteuerung.
 
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Abgeschlossen: 2015

Matthias Firgo, Klaus Nowotny, Alexander Braun, Informal, Formal, or Both? Assessing the Drivers of Home Care Utilization in Austria Using a Simultaneous Decision Framework

WIFO Working Papers, 2017, (533), 36 Seiten
Understanding the relation between different types of long-term care and the determinants of individual choice of long-term care types is fundamental for efficient policy making in times of ageing societies. However, empirical research on this issue has revealed both national and methodological factors as crucial for the policy conclusions drawn. Thus, the purpose of the present paper is twofold: First, at least to our knowledge, it is the first comprehensive assessment of this kind for Austria. Second, it extends the scarce literature explicitly focusing on the combined use of informal and formal care in addition to the exclusive use of these services based on an econometric framework accounting for the simultaneity and interdependencies in these types of long-term care. Our results provide strong evidence for a task-specific and complementary relation of formal and informal home care in Austria, with the health status and functional limitations as the main determinants of individual choice.
 
Online seit: 12.04.2017 0:00

Jürgen Janger (Projektleitung), Probleme und Herausforderungen im österreichischen Forschungsraum

Abgeschlossene Forschungsprojekte
Die österreichische Forschungspolitik steht vor der Herausforderung des weiteren Ausbaus des Forschungsstandortes und der besseren Verzahnung zwischen den Forschungsaktivitäten der Universitäten, außeruniversitären Forschungseinrichtungen und Unternehmen. Die Studie beschreibt und analysiert die Stärken und Schwächen sowie die Wettbewerbsfähigkeit des österreichischen Forschungssystems (bestehend aus Universitäten und außeruniversitären Forschungseinrichtungen, Fachhochschulen und Unternehmen). Dazu werden 18 Fragen zu fünf Themenblöcken untersucht, die insgesamt eine Gesamtdarstellung des österreichischen Forschungsraums ergeben. Neben Schlussfolgerungen für die Politikagenda werden auch offene Fragen identifiziert. Die Studie liefert Inputs für die Diskussion des in Alpbach 2014 organisierten ERA-Council.
 
Auftraggeber: Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Abgeschlossen: 2015

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