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Thomas Url, Altersvorsorgesysteme in Europa

Monographien, April 2015, 72 Seiten
   
In Europa besteht eine Vielfalt an Altersvorsorgesystemen, die sich entweder am Ziel der Armutsvermeidung oder am Ziel der Erhaltung des Lebensstandards orientieren. Diese Studie vergleicht die Systeme anhand des Rasters des Dreisäulenmodells. Europäische Länder setzen in unterschiedlichem Ausmaß verpflichtende staatliche Einrichtungen, Betriebspensionen oder freiwillige private Instrumente ein. Betriebliche und private Einrichtungen sind in Ländern, die eher am Ziel der Armutsvermeidung im Alter ausgerichtet sind, stärker verbreitet. Unter Berücksichtigung aller drei potentiellen Quellen für Pensionszahlungen erhalten Erwerbstätige mit einem Durchschnittseinkommen eine Pensionsleistung zwischen 55% und 100% ihres Erwerbseinkommens; der Großteil der Länder liegt im Bereich zwischen 68% und 85% des Erwerbseinkommens. Die betriebliche und die private Altersvorsorge haben vor allem in Ländern mit (aus derzeitiger Sicht) hohen prognostizierten Abgängen im öffentlichen Pensionssystem (Luxemburg, Zypern, Slowenien, Belgien, Malta und Slowakei) bzw. hohen erwarteten Kürzungen der Leistungsquote (Polen, Lettland, Portugal, Österreich, Rumänien, Griechenland, Zypern und Frankreich) ein Potential.
 
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auftraggeber: Verband der Versicherungsunternehmen Österreichs
Forschungsbereich:Makroökonomie und europäische Wirtschaftspolitik
Sprache:Deutsch

Retirement Income Provision throughout Europe

Europe shows a wide variety of institutions for retirement income provision. Countries orient their systems either towards avoiding old age poverty or towards sustaining the living standard of the gainfully employed. This study compares systems of retirement income provision throughout Europe and uses the 3-pillar model to structure this discussion. European countries use different combinations of statutory systems, occupational pensions and voluntary private annuities. Occupational and private arrangements are more common in countries with a statutory system which targets mainly poverty avoidance. Using all three sources of income, the pension benefit of the average gainfully employed person replaces between 55 and 100 percent of the working income; most of the European countries lie in a more narrow range between 68 and 85 percent. Occupational and private pensions do have future potential in countries having either a high projected deficit in the public pension system (Luxembourg, Cyprus, Slovenia, Belgium, Malta und Slovakia) or high expected cuts in future public pension benefit levels (Poland, Latvia, Portugal, Austria, Romania, Greece, Cyprus and France).

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