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WIFO-Monatsberichte

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Michael Peneder, Von den "trockenen Tälern" der Risiko- und Wachstumsfinanzierung

WIFO-Monatsberichte, 2013, 86(8), S.637-648
   
Dieser einleitende Beitrag zum Schwerpunkt "Risikokapital in Österreich" behandelt den in der Literatur als "valley of death" bezeichneten kritischen Übergang von der öffentlichen Forschungs- zur privaten Wachstumsfinanzierung. Die Analyse identifiziert die Ursachen von Finanzierungslücken sowie die besonderen Eigenschaften der betroffenen Unternehmen und erörtert die wirtschaftspolitischen Handlungsmöglichkeiten. In einer Zusammenfassung der einzelnen Artikel dieses Heftes steckt der Beitrag den thematischen Rahmen dieses Schwerpunktheftes der WIFO-Monatsberichte ab. Besonderes Augenmerk wird auf den Gegensatz zwischen den in Österreich einerseits guten allgemeinen Finanzierungsbedingungen für kleine und mittlere Unternehmen und dem andererseits sehr schwach entwickelten Markt für Risikokapital gelegt.
 
Online seit: 23.08.2013 0:00
Forschungsbereich:Industrieökonomie, Innovation und internationaler Wettbewerb
Sprache:Deutsch

On the "Valley of Death" of Venture Capital Finance

Many innovation projects are abandoned before the idea is developed into a marketable product. This failure is sometimes called the "valley of death" and is most pronounced for technology-based entrepreneurial ventures, since the disadvantage of being small and new weighs all the more in the case of financing innovation. Due to the complex nature of most innovation projects, screening and monitoring is very costly and requires expensive expert knowledge, while entrepreneurs may be particularly reluctant to disclose information out of concern of imitation.

Verwandte Einträge

Klaus S. Friesenbichler, Thomas Url, Große Lücke bei Risikokapital

Pressenotizen, 12.09.2013 9:00
Mit 0,04% des BIP sind die Risikokapitalinvestitionen in heimische Unternehmen im internationalen Vergleich gering. Eine Gegenüberstellung der Standortfaktoren für Risikokapital spiegelt die Stärken des österreichischen Wirtschaftsmodells wider: Es ist auf stetiges Wachstum ausgerichtet und bietet in diesem Segment erfolgreich Finanzierungsvarianten für kleine und mittlere Unternehmen an. Andererseits sind die Finanzierungsinstrumente im hochriskanten Frühphasen- und Wachstumssegment schwach ausgeprägt. Selbst unter Berücksichtigung systemischer Unterschiede gegenüber den Vergleichsländern weist Österreich daher ein beträchtliches Potential zur Ausweitung der Risikokapitalinvestitionen auf.
 

Klaus S. Friesenbichler, Thomas Url, Standortfaktoren und Investitionspotential von Risikokapital in Österreich

WIFO-Monatsberichte, 2013(8), S.673-683
Risikokapitalgeber investieren in Unternehmen mit großem Wachstums- bzw. Ertragsteigerungspotential. Sie nehmen eine wichtige Rolle im Innovations- und Finanzierungssystem ein. Da der österreichische Risikokapitalmarkt unterentwickelt ist, bleibt ein Teil des Wachstums- und Beschäftigungspotentials ungenutzt. Lediglich 0,04% des jährlichen Bruttoinlandsproduktes wurden zwischen 2007 und 2011 als Venture Capital und Wachstumsfinanzierung zur Verfügung gestellt, wesentlich weniger als im Durchschnitt von Vergleichsländern wie Belgien, Dänemark (je 0,09%) oder Deutschland (0,06%). Bestimmungsfaktoren für die Höhe von Risikokapitalinvestitionen sind im internationalen Vergleich neben dem Finanzierungs- und Innovationssystem auch das Regulierungsumfeld der Branche, die Industriestruktur sowie die Unternehmensdynamik, die den Pool möglicher Investitionsprojekte bestimmt. Die Berechnungen mit einem ökonometrischen Schätzmodell ergeben vor diesem Hintergrund ein beträchtliches Potential für Risikokapitalinvestitionen in Österreich.
 
Online seit: 23.08.2013 0:00

Thomas Jud (Improveo), Jürgen Marchart (AVCO), Klaus S. Friesenbichler, Michael Peneder (WIFO), Stefan Haslinger (KPMG), Risikokapital in Österreich. Angebots- und nachfrageseitige Erklärungen der geringen Ausprägung und Empfehlungen zu ihrer Überwindung

Monographien, April 2013, 252 Seiten
Risikokapital spielt im nationalen Innovationssystem eine wichtige Rolle und ist insbesondere für die Finanzierung innovativer, wachstumsorientierter Klein- und Mittelbetriebe wichtig. Der Risikokapitalmarkt schrumpft im Gefolge der Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise sowohl auf europäischer Ebene als auch in Österreich deutlich. In Österreich zeigen sich bislang keine Erholungstendenzen. Dadurch haben vor allem junge, innovative Klein- und Mittelbetriebe in der Frühphasenfinanzierung Schwierigkeiten. Dieses Problem ist in Österreich umso schwerwiegender, als der Risikokapitalmarkt bereits vor der Krise unterentwickelt war. Vor diesem Hintergrund werden die Funktionsweise und die Dynamik von Risikokapital erläutert und gesellschaftsrechtliche sowie regulatorische Handlungsempfehlungen abgeleitet.
 
Auftraggeber: Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend – austria wirtschaftsservice gesellschaft mbH
Studie von: Improveo Beratungs-GmbH – Austrian Private Equity and Venture Capital Organisation – Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – KPMG Alpen-Treuhand AG Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaft
Online seit: 18.04.2013 0:00

Jürgen Marchart (AVCO), Der österreichische Risikokapitalmarkt im europäischen Vergleich

WIFO-Monatsberichte, 2013(8), S.685-697
Die Aktivitäten auf dem europäischen wie auch auf dem österreichischen Risikokapitalmarkt (Private Equity und Venture Capital) waren in den vergangenen Jahren stark rückläufig. Während der europäische Markt sich bereits wieder zu erholen beginnt, schwankt der österreichische Markt und ist tendenziell rückläufig.
 
Online seit: 23.08.2013 0:00

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