Suche nach Publikationen

Monographien und laufende Publikationen

Auftragsarbeiten werden regelmäßig als Monographien publiziert. Sie stehen wie die laufenden Publikationen (z. B. Konjunkturprognose, Bundesländerberichte) als Print- und Online-Version gegen Kostenbeitrag zur Verfügung.

Aktuelle Ausgaben(1724 Treffer)

Stefan Ederer, Stefan Schiman, Effekte der gesamtwirtschaftlichen Produktion auf die Entwicklung der Produktivität in Österreich und der EU

Monographien, November 2017, 40 Seiten
   
Die vorliegende Studie untersucht Verdoorn-Effekte in Österreich und der EU empirisch mittels ökonometrischer Methoden. Dabei ergeben sich sowohl für die Sachgütererzeugung als auch für die Gesamtwirtschaft signifikante Effekte. Demnach zieht ein Anstieg der Produktion um 1% eine Steigerung der Arbeitsproduktivität um bis zu ½% nach sich. Mit Hilfe von Impuls-Antwort-Funktionen werden zusätzlich endogene Verstärkungsmechanismen über eine stärkere Kapitalakkumulation und den dadurch induzierten technischen Fortschritt abgebildet. Eine Phase schwachen Wirtschaftswachstums hat demnach einen direkten negativen Einfluss auf das Produktivitätswachstum und daher den langfristigen Wohlstand und die Wettbewerbsfähigkeit. Angebotsseitige Politikmaßnahmen zur Steigerung der Produktivität sollten daher durch Maßnahmen zur Stärkung der gesamtwirtschaftlichen Nachfrage ergänzt werden.
 
Auftraggeber: Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 20.11.2017 0:00

Thomas Leoni (WIFO), Johanna Schwinger (IfGP), Fehlzeitenreport 2017. Krankheits- und unfallbedingte Fehlzeiten in Österreich – Die alter(n)sgerechte Arbeitswelt

Monographien, November 2017, 141 Seiten
   
Der Fehlzeitenreport gibt eine Übersicht über Entwicklung und Verteilung der gesundheitsbedingten Fehlzeiten in Österreich. 2016 verringerte sich die Krankenstandsquote gegenüber dem Vorjahr leicht, die Beschäftigten verbrachten durchschnittlich 12,5 Kalendertage im Krankenstand, das entspricht einem Verlust an Jahresarbeitszeit von 3,4%. Der aktuelle Bericht behandelt in einem Schwerpunktkapitel das Thema "Die alter(n)sgerechte Arbeitswelt". Die über 50-Jährigen verbringen zwar aufgrund von längeren Krankenstandsfällen im Durchschnitt mehr Zeit im Krankenstand als Jüngere, der Anteil der Personen, die im Jahresverlauf erkranken, ist aber in allen Altersgruppen etwa gleich groß. In Bezug auf Leistungsfähigkeit und Produktivität zeigt sich ein sehr differenziertes Bild, wonach mit zunehmendem Alter Veränderungen, aber keineswegs nur Verschlechterungen eintreten. Die Erwerbsbeteiligung Älterer ist, wie die Ergebnisse der Untersuchung zeigen, in weiten Teilen durch den Einsatz von alters- und alternsgerechten Maßnahmen gestaltbar.
EDV: Georg Böhs
 
Auftraggeber: Bundesarbeitskammer – Wirtschaftskammer Österreich – Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – Institut für Gesundheitsförderung und Prävention
Online seit: 14.11.2017 17:00

Margit Schratzenstaller, The Next Multiannual Financial Framework (MFF), its Structure and the Own Resources

Monographien, Oktober 2017, 23 Seiten
   
The EU budget is facing numerous long-term challenges, which are not adequately addressed, neither on the expenditure nor on the revenue side. Regardless of the future EU integration scenario, a fundamental overhaul of the Multiannual Financial Framework is required. EU expenditure should provide more European added value. Tax-based own resources partially replacing current own resources have the potential to reduce sustainability gaps within member countries' tax regimes as well as to alleviate the juste retour problem.
 
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auftraggeber: Europäisches Parlament
Online seit: 30.10.2017 0:00

Werner Hölzl, Klaus S. Friesenbichler, Michael Klien, Gerhard Schwarz, Konjunkturindizes auf Höchstwerten. Ergebnisse des WIFO-Konjunkturtests vom Oktober 2017

WIFO-Konjunkturtest, Oktober 2017, 11 Seiten
Die WIFO-Konjunkturindizes für die Gesamtwirtschaft stiegen im Oktober 2017 auf neue Höchstwerte. Die österreichischen Unternehmen bewerten die Konjunkturlage ausgezeichnet und sind für die kommenden Monate sehr optimistisch.
 
Mit finanzieller Unterstützung von: Europäische Kommission
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 30.10.2017 14:00

Projektgruppe Gemeinschaftsdiagnose, Gemeinschaftsdiagnose Deutschland #2-2017 – Aufschwung weiter kräftig – Anspannungen nehmen zu

Monographien, September 2017, 84 Seiten
Der Aufschwung der deutschen Wirtschaft hat an Stärke und Breite gewonnen. Neben den Konsumausgaben tragen nun auch das Auslandsgeschäft und die Investitionen zur Expansion bei. Die sehr hohe Konjunkturdynamik in der ersten Jahreshälfte wird sich zwar etwas abschwächen. Gleichwohl nimmt die Wirtschaftsleistung 2017 und 2018 stärker zu als die Produktionskapazitäten wachsen. Im Ergebnis steigt die gesamtwirtschaftliche Auslastung, und die Wirtschaftsleistung liegt über dem Produktionspotential. Das Bruttoinlandsprodukt dürfte 2017 um 1,9% und 2018 um 2% steigen (kalenderbereinigt +2,2% bzw. +2,1%). Die Arbeitslosigkeit geht weiter zurück, die Quote sinkt auf 5,7% im Jahr 2017 und 5,5% im Jahr 2018 (nach 6,1% 2016). Allerdings wird sich der Beschäftigungsaufbau verlangsamen. Die Teuerungsrate steigt deutlich, da die Rohölpreise nicht mehr zurückgehen; vermehrt macht sich auch der heimische Preisdruck bemerkbar. Die Inflationsrate wird daher mit 1,7% 2017 und 2018 merklich höher ausfallen als 2016, als die Verbraucherpreise um nur 0,5% anzogen. Die öffentlichen Haushalte erzielen spürbare Überschüsse, die nicht nur konjunkturbedingt sind. Sofern die nächste Bundesregierung die sich aus den strukturellen Budgetüberschüssen ergebenden Spielräume für Abgabensenkungen oder Mehrausgaben nutzt, wäre die Finanzpolitik nicht nur 2017, sondern auch im weiteren Prognosezeitraum expansiv ausgerichtet, andernfalls würde sie ab 2018 in etwa neutral wirken.
Autoren WIFO: Stefan Ederer (stefan.ederer@wifo.ac.at), Christian Glocker (christian.glocker@wifo.ac.at), Stefan Schiman (stefan.schiman@wifo.ac.at)
 
Auftraggeber: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
Studie von: Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung – Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – ifo Institut – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München e.V. – Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich – Institut für Weltwirtschaft an der Universität Kiel – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle – RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung – Institut für Höhere Studien
Online seit: 10.10.2017 0:00

Oliver Fritz, Elisabeth Christen, Franz Sinabell (WIFO), Julian Hinz (IfW), Russia's and the EU's Sanctions. Economic and Trade Effects, Compliance and the Way Forward

Monographien, September 2017, 59 Seiten
   
This report summarises empirical facts about the economic impact of the EU sanctions against Russia and the Russian countersanctions, both implemented in the summer of 2014. The observed decline in trade volumes between the EU and Russia is not only due to the sanctions, but also by other economic factors, such as the downturn of the Russian economy, largely caused by the falling oil price and the ensuing ruble depreciation. Furthermore, empirical evidence suggests that European and Russian companies alike managed to partly divert trade flows to other international markets in response to the deteriorating trade relationships. Overall trade diversion, however, cannot nearly compensate for losses of EU exports to Russia and thus mitigate the economy-wide negative impacts. Finally, descriptive evidence and additional information seem to indicate that compliance with the sanctions was partly circumvented right after the implementation of the sanctions in 2014, in particular for agri-food goods via countries of the Eurasian Economic Union. Legal trade diversion through countries unaffected by the sanctions has also taken place. It is important to emphasise that this study does not assess the political costs or effectiveness of the sanctions, but merely analyses potential economic costs caused by all sanction measures in place.
 
Auftraggeber: Europäisches Parlament
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – Institut für Weltwirtschaft an der Universität Kiel
Online seit: 10.10.2017 0:00

Peter Mayerhofer, Oberösterreichs Wirtschaft im europäischen Konkurrenzumfeld. Zweiter Bericht zur internationalen Wettbewerbsfähigkeit, 2017

Monographien, September 2017, 189 Seiten
   
Aufbauend auf einer ersten umfassenden Sichtung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit der oberösterreichischen Wirtschaft zum Datenstand 2008 (Mayerhofer et al., 2012) analysiert die Studie die Weiterentwicklung der regionalen Konkurrenzposition in der schwierigen Phase in und nach der Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise. Zu diesem Zweck werden international vergleichbare Indikatoren für Oberösterreich und wesentliche Konkurrenzregionen in harmonisierter Form aufbereitet und vergleichend analysiert. Benchmark ist ein Sample von insgesamt 108 hochentwickelten sachgüterorientierten Volkswirtschaften in Europa (HSRE), die auf Basis einer Clusteranalyse der europäischen NUTS-2-Regionen als engere Konkurrenzregionen Oberösterreichs identifiziert wurden. Wie die Analyse der Erfolgsindikatoren zur Wettbewerbsfähigkeit der oberösterreichischen Wirtschaft zeigt, verbesserte sich die Wettbewerbsposition der Region auch in der Krisen- und Nachkrisenphase weiter. Zugleich wird die Notwendigkeit einer pointiert wachstums- und produktivitätsorientierten Ausrichtung der regionalen Wirtschaftspolitik als Grundlage für eine Absicherung erreichter Wettbewerbsvorteile deutlich. Eine detaillierte Sichtung der zentralen Determinanten der Wettbewerbsfähigkeit in Innovationsorientierung, Qualifizierung und der Positionierung auf internationalen Märkten schließt sich daher an. Auf Basis der dabei identifizierten Stärken und Schwächen Oberösterreichs werden Handlungslinien für Internationalisierungspolitik, Forschungs- und Innovationspolitik sowie Aus- und Weiterbildungspolitik aufgezeigt, die geeignet scheinen, Wachstum und Produktivitätsentwicklung in der oberösterreichischen Wirtschaft als Grundlage für deren nachhaltige Wettbewerbsfähigkeit weiter zu stärken.
 
Auftraggeber: Wirtschaftskammer Oberösterreich
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 04.09.2017 10:00

Marcus Scheiblecker, Prognose für 2017 und 2018: Höchstes Wirtschaftswachstum seit sechs Jahren

WIFO-Konjunkturprognosen, September 2017, 31 Seiten
   
Nach einer Beschleunigung des Wirtschaftswachstums im 1. Halbjahr 2017 deuten die Unternehmensumfragen vorerst auf keine weitere Verstärkung des Aufschwunges in Österreich hin. Das BIP wird 2017 mit +2,8% die höchste Steigerungsrate seit sechs Jahren erzielen. Trotz der Euro-Aufwertung und der leichten Abschwächung der Dynamik in Drittländern wird sich die Wirtschaft im Euro-Raum aufgrund der nach wie vor lockeren Geldpolitik der EZB und einer nicht bremsenden Fiskalpolitik auch 2018 günstig entwickeln. Die heimische Wirtschaft sollte 2018 ebenso stark wachsen wie 2017. Eine Ausweitung der gegenwärtig expansiven Fiskalpolitik wäre daher unter konjunkturellen Gesichtspunkten nicht sinnvoll.
 
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 29.09.2017 10:30

Werner Hölzl, Klaus S. Friesenbichler, Michael Klien, Gerhard Schwarz, Weiterhin hohe Konjunkturdynamik. Ergebnisse des WIFO-Konjunkturtests vom September 2017

WIFO-Konjunkturtest, September 2017, 11 Seiten
Die österreichischen Unternehmen rechnen für die nächsten Monate mit einer Fortsetzung der dynamischen Konjunktur. Der Index der aktuellen Lagebeurteilungen für die Gesamtwirtschaft lag im September (saisonbereinigt) mit +19,6 Punkten um 1,1 Punkte über dem Vormonatsergebnis und weiter im Bereich der bisherigen Höchstwerte. In der Bauwirtschaft stieg der Index um 0,8 Punkte und gab mit +24,6 Punkten wie in den letzten Monaten eine sehr optimistische Stimmung wieder. In der Sachgütererzeugung erhöhte sich der Index um 1,1 Punkte auf 17,5 Punkte. Auch in den Dienstleistungsbranchen wird die Konjunktur sehr günstig eingeschätzt (+0,9 Punkte auf +19,8 Punkte).
 
Mit finanzieller Unterstützung von: Europäische Kommission
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 28.09.2017 14:00

Michael Klien, Birgit Agnezy, WIFO-Investitionstest vom Frühjahr 2017: Bauwirtschaft

Laufende Publikationen, August 2017, 11 Seiten
Nach dem rückläufigen Trend der vergangenen Jahre expandierte die Bauwirtschaft 2016 erstmals wieder deutlich. Noch kräftiger belebten sich die realen Bauinvestitionen laut VGR (+1,3%). Der Aufschwung wird dabei sowohl vom Wohnbau als auch von den Nichtwohnbauinvestitionen getragen. Letztere nahmen 2016 besonders stark zu (+2% gegenüber dem Vorjahr), nachdem sie 2015 um 2,6% gesunken waren. Die Wohnbauinvestitionen wurden dagegen mit +0,3% nur schwach gesteigert, waren jedoch bereits im Vorjahr um 0,9% gewachsen.
 
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Login-Formular