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Monographien und laufende Publikationen

Auftragsarbeiten werden regelmäßig als Monographien publiziert. Sie stehen wie die laufenden Publikationen (z. B. Konjunkturprognose, Bundesländerberichte) als Print- und Online-Version gegen Kostenbeitrag zur Verfügung.

Aktuelle Ausgaben(1676 Treffer)

Hans Seidel, Wirtschaft und Wirtschaftspolitik in der Kreisky-Ära

Monographien, Böhlau, Wien, Mai 2017, 264 Seiten
Hans Seidel (1922-2015) hatte ein Buch über die "Wirtschaftspolitik der Kreisky-Ära" geplant. Es sollte sein umfangreiches Werk "Österreichs Wirtschaft und Wirtschaftspolitik nach dem Zweiten Weltkrieg" aus dem Jahre 2005 fortsetzen. An der Darstellung der Wirtschaftspolitik in den 1970er und 1980er Jahren war Hans Seidel besonders gelegen, weil er daran als Leiter des WIFO, als Berater von Finanzminister Hannes Androsch, als Staatssekretär in der Regierung Kreisky und zuletzt als Direktor des IHS aktiv beteiligt gewesen war. Es war jene Zeit, in der die österreichische Wirtschaftspolitik wegen ihres Erfolges hohes internationales Ansehen genoss. Der wirtschaftliche Aufholprozess Österreichs war eklatant, und die Inflation konnte in turbulenten Zeiten in Grenzen gehalten werden. Hans Seidel prägte für die österreichische Wirtschaftspolitik den Begriff Austro-Keynesianismus und präsentierte dieses Konzept im In- und Ausland. Seidel wollte in das Buch nicht bloß sein umfangreiches Wissen als Wirtschaftsforscher einbringen, er unternahm ergänzend auch ausgedehnte Recherchen im Österreichischen Staatsarchiv sowie in den Archiven der Oesterreichischen Nationalbank und der Bruno Kreisky Stiftung. Wie alle seine Arbeiten zeichnet sich auch dieses Buch durch die Verknüpfung von ökonomischer Theorie mit empirischen Daten und wirtschaftspolitischer Praxis auf der Grundlage akribischer Recherche aus. Leider war es ihm nicht mehr vergönnt, dieses Werk selbst zu vollenden. Er hat jedoch eine Vielzahl von Text- und Datenfragmenten hinterlassen, die als Abschnitte bzw. Entwürfe des Buches geplant waren. Der Aufbau des Buches ist der Versuch der Herausgeber, Seidels Konzept in seinem Sinne zu rekonstruieren.
Herausgegeben von Ewald Walterskirchen, Gunther Tichy, Michael Böheim, Nora Popp
 
Online seit: 18.05.2017 10:00

Jürgen Bierbaumer-Polly, Sandra Bilek-Steindl, Quarterly National Accounts – Manual for Austria. Description of Applied Methods and Data Sources

Monographien, April 2017, 42 Seiten
   
The Austrian Institute of Economic Research (WIFO) has compiled the official Austrian Quarterly National Accounts since many years. This publication reflects the current state of the Austrian QNA compilation framework, covering both the QNA Flash Estimates (released at the end of the first month following the reference quarter) and the regular release (published at the end of the second month following the reference quarter).
 
Auftraggeber: Statistik Austria
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 10.05.2017 0:00

Projektgruppe Gemeinschaftsdiagnose, Gemeinschaftsdiagnose Deutschland #1-2017 – Aufschwung festigt sich trotz weltwirtschaftlicher Risiken

Monographien, April 2017, 76 Seiten
Die deutsche Wirtschaft befindet sich nun schon im fünften Jahr eines mäßigen Aufschwunges. Die gesamtwirtschaftliche Kapazitätsauslastung nimmt allmählich zu, die Produktionskapazitäten dürften mittlerweile die Normalauslastung leicht überschritten haben. Dabei bleibt die Dynamik der Konjunktur im Vergleich mit früheren Aufschwungphasen gering, auch weil der wenig schwankungsanfällige Konsum die Hauptantriebskraft ist. Einer stärkeren Kapazitätsanspannung wirkt zudem entgegen, dass die Nettozuwanderung das Produktionspotential erhöht. Das Bruttoinlandsprodukt dürfte 2017 um 1,5% (kalenderbereinigt +1,8%) und 2018 um 1,8% wachsen. Die Arbeitslosenquote dürfte nach 6,1% im Jahr 2016 auf 5,7% im Jahr 2017 und 5,4% im Jahr 2018 sinken. Nach einem Anstieg der Verbraucherpreise von nur 0,5% im Jahr 2016 werden im Prognosezeitraum mit 1,8% im Jahr 2017 und 1,7% im Jahr 2018 wohl wieder merklich höhere Raten erreicht. Die öffentlichen Haushaltsüberschüsse gehen etwas zurück; die Finanzgebarung der öffentlichen Hand ist 2017 leicht stimulierend und 2018 konjunkturneutral ausgerichtet.
Autoren WIFO: Stefan Ederer (Stefan.Ederer@wifo.ac.at), Christian Glocker (Christian.Glocker@wifo.ac.at), Stefan Schiman (Stefan.Schiman@wifo.ac.at)
 
Auftraggeber: Bundesministerium für Wirtschaft und Energie
Online seit: 03.05.2017 0:00

Werner Hölzl, Michael Klien, Gerhard Schwarz, Fortsetzung der dynamischen Konjunktur. Ergebnisse des WIFO-Konjunkturtests vom April 2017

WIFO-Konjunkturtest, April 2017, 12 Seiten
Die Ergebnisse des WIFO-Konjunkturtests vom April zeigen eine weiterhin sehr optimistische Konjunkturbeurteilung durch die österreichischen Unternehmen. Der Index der aktuellen Lagebeurteilungen für die Gesamtwirtschaft erreichte mit saisonbereinigt +16,8 Punkten (+0,2 Punkte gegenüber dem Vormonat) den höchsten Wert seit Februar 2007. In der Bauwirtschaft sank der Index leicht auf +28,4 Punkte, in der Sachgütererzeugung auf +11,4 Punkte. In den Dienstleistungsbranchen stieg er auf +17,8 Punkte.
 
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Mit finanzieller Unterstützung von: Europäische Kommission
Online seit: 27.04.2017 14:00

Matthias Firgo, Klaus Nowotny, Alexander Braun, Austria 2025 – Informal, Formal, or Both? Assessing the Drivers of Home Care Utilisation in Austria Using a Simultaneous Decision Framework

Projektpublikationen "Österreich 2025", April 2017, 36 Seiten
   
Understanding the relation between different types of long-term care and the determinants of individual choice of long-term care types is fundamental for efficient policy making in times of ageing societies. However, empirical research on this issue has revealed both national and methodological factors as crucial for the policy conclusions drawn. Thus, the purpose of the present paper is twofold: First, at least to our knowledge, it is the first comprehensive assessment of this kind for Austria. Second, it extends the scarce literature explicitly focusing on the combined use of informal and formal care in addition to the exclusive use of these services based on an econometric framework accounting for the simultaneity and interdependencies in these types of long-term care. Our results provide strong evidence for a task-specific and complementary relation of formal and informal home care in Austria, with the health status and functional limitations as the main determinants of individual choice.
 
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 12.04.2017 0:00

Peter Huber, Thomas Horvath, Julia Bock-Schappelwein, Österreich als Zuwanderungsland

Monographien, März 2017, 104 Seiten
   
Migranten und Migrantinnen sind in Österreich auf dem Arbeitsmarkt etwa gleich oder sogar weniger benachteiligt als in historisch und in der Struktur ihrer Zuwanderung ähnlichen Ländern. Augenfällige Defizite verbleiben aber bezüglich der Bildungsintegration der im Ausland geborenen Jugendlichen und der zweiten Generation sowie der Wohnsituation der im Ausland Geborenen. Überdies fühlen sich in Österreich wohnhafte Migranten und Migrantinnen sehr häufig einer diskriminierten Gruppe zugehörig. Die Arbeitsmarktintegration der Migranten und Migrantinnen unterscheidet sich auch in Abhängigkeit von Herkunftsland, Aufenthaltsdauer und Aufenthaltsgrund im Gastland, Alter, Geschlecht, Familienstand und Bildungsniveau erheblich. Die zunehmende Heterogenität der nach Österreich zugewanderten Bevölkerung erfordert dabei differenzierte Politikansätze und die Entwicklung von Programmen zum Umgang mit sprachlich und kulturell sehr unterschiedlichen Gruppen in allen Gesellschaftsbereichen.
 
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 28.03.2017 10:30

Rainer Eppel, Thomas Leoni, Helmut Mahringer (WIFO), Trude Hausegger, Christine Reidl, Friederike Weber (prospect Unternehmensberatung), Einsatz und Wirkung aktiver arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen für Personen mit gesundheitlichen Einschränkungen. Eine Evaluierung für Oberösterreich

Monographien, März 2017, 178 Seiten
   
Auf Grundlage einer innovativen Verknüpfung von erwerbsbezogenen Daten der Sozialversicherung und des AMS mit gesundheitsbezogenen Daten der Oberösterreichischen Gebietskrankenkasse werden die quantitative Bedeutung und Art arbeitsmarktrelevanter gesundheitlicher Einschränkungen unter den Erwerbspersonen sowie Einsatz und Wirkung aktiver arbeitsmarktpolitischer Maßnahmen für Arbeitslose mit gesundheitlicher Belastung untersucht. Arbeitssuchende sind um ein Vielfaches häufiger von gesundheitlichen Belastungen betroffen als ungefördert unselbständig Beschäftigte, insbesondere von Muskel-Skeletterkrankungen und psychischen Erkrankungen. Alle evaluierten Maßnahmen steigern die Erwerbsbeteiligung der teilnehmenden gesundheitlich belasteten Arbeitslosen. Anders als für aktive Arbeitssuche und berufliche Orientierung lässt sich für fachliche Qualifizierung, Beschäftigungsmaßnahmen auf dem ersten und zweiten Arbeitsmarkt sowie die Betreuung in einer externen Beratungs- und Betreuungseinrichtung darüber hinaus eine positive Wirkung auf die Integration in ungeförderte unselbständige Beschäftigung nachweisen, wenn auch teilweise erst mit großer Verzögerung.
 
Auftraggeber: Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – prospect Unternehmensberatung GesmbH
Online seit: 17.03.2017 0:00

Christian Glocker, Prognose für 2017 und 2018: Konjunkturaufschwung in Österreich

WIFO-Konjunkturprognosen, März 2017
   
Nach einem Wachstum von 1,5% im Jahr 2016 dürfte die österreichische Volkswirtschaft 2017 und 2018 wesentlich kräftiger expandieren. Die Vorlaufindikatoren liefern deutliche Hinweise auf eine weitere Konjunkturbelebung. Neben einer lebhaften Binnennachfrage, die wiederum von der günstigen Arbeitsmarktlage profitiert, sollte der Außenhandel wieder stärker zum Wirtschaftswachstum beitragen. In diesem Szenario wird die österreichische Wirtschaft im laufenden Jahr um 2,0% und 2018 um 1,8% wachsen.
 
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 24.03.2017 10:30

Werner Hölzl, Michael Klien, Gerhard Schwarz, Konjunktur zieht weiter an. Ergebnisse des WIFO-Konjunkturtests vom März 2017

WIFO-Konjunkturtest, März 2017, 12 Seiten
Die bereits gute Konjunkturbeurteilung durch die österreichischen Unternehmen verbesserte sich im März neuerlich. Der Index der aktuellen Lagebeurteilungen für die Gesamtwirtschaft lag (saisonbereinigt) mit +16,2 Punkten um 4,3 Punkte über dem Ergebnis vom Februar. Dies war die stärkste Steigerung seit Februar 2007. In der Bauwirtschaft signalisiert der Index mit +29,0 Punkten eine ausgezeichnete Konjunktur. In der Sachgütererzeugung erreichte der Index mit +13,0 Punkten das höchste Niveau seit Mai 2011. Auch in den Dienstleistungsbranchen stieg der Index kräftig und notierte mit +15,2 Punkten deutlich im positiven Bereich.
 
Mit finanzieller Unterstützung von: Europäische Kommission
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 30.03.2017 14:00

Oliver Fritz (WIFO), Peter Laimer, Jürgen Weiß (STAT), Egon Smeral (MODUL Universität Wien), Bericht über die Bedeutung, Entwicklung und Struktur der österreichischen Tourismus- und Freizeitwirtschaft im Jahr 2016

Monographien, Februar 2017, 31 Seiten
   
Auf Basis des Konzepts eines Tourismussatellitenkontos (TSA) erreichten die Tourismusaufwendungen von in- und ausländischen Reisenden in Österreich 2016 40,03 Mrd. € (Schätzung; +4,1% gegenüber 2015). Daraus ergaben sich direkte und indirekte Wertschöpfungseffekte von 30,91 Mrd. € (+4,1%) sowie ein Beitrag zum BIP von 8,8%. Zusammen mit den Effekten des nichttouristischen Freizeitkonsums der inländischen Bevölkerung am Wohnort erwirtschaftete die österreichische Tourismus- und Freizeitwirtschaft 2016 direkt und indirekt 56,46 Mrd. € (+3,7%) und leistetet damit einen Beitrag von rund 16,1% zum BIP (2015 16,0%). Zudem generierte die Nachfrage der Tourismus- und Freizeitwirtschaft mit 741.000 Erwerbstätigen (Vollzeitäquivalente, direkt und indirekt) rund ein Fünftel der Gesamtbeschäftigung. Österreichs Tourismusexporte wuchs 2016 real um nur 1,8%, der Binnenreiseverkehr um 1,5%, nachdem 2015 kräftigere Steigerungen erzielt worden waren (+3,4% bzw. +2,0%). Die preisbereinigten Gesamteinnahmen im Tourismus erhöhten sich 2016 um 1,7% (2015 +3,1%). Im internationalen Vergleich liegt Österreich in der EU 28 gemessen an den nominellen Tourismusexporten 2016 mit einem Marktanteil von 5,0% auf Rang 7. Trotz leichter Zugewinne seit 2015 ist das Gewicht noch immer deutlich geringer als 2009 (5,5%; Tiefstwert 2000: 4,8%).
 
Auftraggeber: Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – Statistik Austria – MODUL Universität Wien
Online seit: 01.05.2017 0:00
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