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WIFO publications and research project papers(221 hits)

Yvonne Wolfmayr, Elisabeth Christen, Klaus S. Friesenbichler, Gerhard Streicher, Thomas Url, Soft Loans als Instrument der Ausfuhrförderung und der Entwicklungszusammenarbeit

Reports (work in progress), April 2018
Die Studie untersucht das österreichische Soft-Loan-Verfahren vor dem Hintergrund seiner Zielsetzungen: Förderung der Markterschließung, Erhöhung des Exportvolumens, Realisierung kommerzieller Nachfolgeprojekte sowie technologische Spill-over-Effekte im Geberland und entwicklungspolitischer Beitrag in den Zielländern. Sie bewertet die Auswahl der seit 2005 im österreichischen Verfahren als Soft-Loan-tauglich eingestuften Länder nach deren Bonität, Struktur und Entwicklung der Nachfrage und analysiert die Wettbewerbsposition und Exportstruktur der österreichischen Exporteure in diesen Ländern. Ökonometrische Verfahren und das Input-Output-Modell des WIFO quantifizieren die von Soft Loans induzierten Rückwirkungen auf Exporte, Beschäftigung und Wertschöpfung. Aus Erfahrungsberichten von Unternehmen im Rahmen von Interviews werden ein Problemaufriss am Beispiel der Balkanregion sowie künftige Strategien vor allem im Hinblick auf Nachfolgeprojekte und ungebundene Hilfskredite abgeleitet.
 
Commissioned by: Federal Ministry of Finance
Study by: Austrian Institute of Economic Research

Yvonne Wolfmayr, Elisabeth Christen, Klaus S. Friesenbichler, Gerhard Streicher, Thomas Url, Evaluierung des österreichischen Soft-Loan-Verfahrens

Reports (work in progress), February 2018
Die Studie untersucht das österreichische Soft-Loan-Verfahren vor dem Hintergrund seiner Zielsetzungen: Förderung der Markterschließung, Erhöhung des Exportvolumens, Realisierung kommerzieller Nachfolgeprojekte sowie technologische Spill-over-Effekte im Geberland und entwicklungspolitischer Beitrag in den Zielländern. Sie bewertet die Auswahl der seit 2005 im österreichischen Verfahren als Soft-Loan-tauglich eingestuften Länder nach deren Bonität, Struktur und Entwicklung der Nachfrage und analysiert die Wettbewerbsposition und Exportstruktur der österreichischen Exporteure in diesen Ländern. Ökonometrische Verfahren und das Input-Output-Modell des WIFO quantifizieren die von Soft Loans induzierten Rückwirkungen auf Exporte, Beschäftigung und Wertschöpfung. Aus Erfahrungsberichten von Unternehmen und den involvierten Institutionen im Rahmen von Interviews sollen ein Problemaufriss am Beispiel der Balkanregion sowie künftige Strategien vor allem im Hinblick auf Nachfolgeprojekte und ungebundene Hilfskredite abgeleitet werden.
 
Commissioned by: Federal Ministry of Finance
Study by: Austrian Institute of Economic Research

Thomas Url, Die Folgen staatlicher Wechselbürgschaften und Beteiligungsgarantien für Inlandsbeschäftigung und Leistungsbilanz

Reports (work in progress), February 2018
Das österreichische System der Ausfuhrförderung besteht seit 1955 und hat in diesem Zeitraum ausgeglichen bilanziert. Staatliche Garantien können die asymmetrische Informationslage zwischen Kreditgebern und Kreditnehmern überwinden und damit den Zugang zu Kreditfinanzierungen verbessern sowie deren Finanzierungskosten senken. Die Ergebnisse eines Matching-Verfahrens zeigen für die Wechselbürgschaften des Refinanzierungsrahmens eine signifikant positive Wirkung auf Beschäftigung und Umsätze sowie eine Verringerung des Zinsaufwandes. Die Auswertung der Aval-Wechselbürgschaften bringt keine so eindeutigen Ergebnisse. Die Nutzer von Beteiligungswechselbürgschaften und G4-Beteiligungsgarantien unterscheiden sich hinsichtlich der Entwickllung von Beschäftigung, Umsätzen und Pro-Kopf-Löhnen auf den Inlandsstandorten statistisch nicht signifikant von der Kontrollgruppe. Die Wechselbürgschaften erwiesen sich während der Finanzmarktkrise als ein flexibles und geeignetes Instrument zur Aufrechterhaltung des Vertrauens zwischen den Marktteilnehmern. Staatliche Haftungen für Auslandsbeteiligungen deckten zwischen 2000 und 2009 etwa ein Fünftel der aktiven Direktinvestitionen im Ausland und verbessern über die Einkommen aus aktiven Direktinvestitionen die Leistungsbilanz.
 
Commissioned by: Federal Ministry of Finance
Study by: Austrian Institute of Economic Research

Thomas Url, Atanas Pekanov, Kosten der betrieblichen und privaten Altersvorsorge für die öffentliche Hand

Monographs, December 2017, 121 pages
   
Unternehmen und private Haushalte zahlten 2015 in Österreich insgesamt 8,6 Mrd. € an Beiträgen für die betriebliche und private Altersvorsorge. Die Förderung der betrieblichen und privaten Altersvorsorge ist für jeden Durchführungsweg unterschiedlich ausgestaltet. Für direkte Förderungen wurden 42 Mio. € aufgewandt. Die indirekten Kosten zur Förderung der betrieblichen und privaten Altersvorsorge machten im Vergleich mit einem Referenzsystem mit vorgelagerter Besteuerung (z. B. Sparbuch) insgesamt 1,6 Mrd. € aus. Im Vergleich mit einer nachgelagerten Besteuerung (z. B. Nachkauf von Schulzeiten) entstanden für den öffentlichen Haushalt insgesamt indirekte Erträge von 520 Mio. €, weil die Prämienzahlungen der privaten Lebensversicherung aus dem voll versteuerten persönlichen Einkommen stammen und die damit verbundenen Abgaben- und Steuereinnahmen bei vorgelagerter Besteuerung entfallen würden. Über die gesamte Laufzeit betrachtet verursachen Kapitalabfindungen in der betrieblichen Lebensversicherung entsprechend § 3 Abs. 15 EStG und die in Renten umgewandelten Auszahlungen der Betrieblichen Vorsorgekassen die höchsten indirekten Kosten. Niedrige indirekte Kosten entstehen für Arbeitnehmerbeiträge in Pensionskassen (ohne Steuerbegünstigung) und für Renten aus individuellen Lebensversicherungen.
 
Commissioned by: Federal Ministry of Labour, Social Affairs and Consumer Protection
Study by: Austrian Institute of Economic Research
Online since: 05.12.2017 0:00

Thomas Url, Private Insurance Premium Income Declined in 2016

WIFO Bulletin, 2017, 22(14), pp.133-142
   
The volume of single premium payments (with long-run guarantees) almost halved in 2016. Positive effects of the tax reform were more than compensated by low interest rates, making private households increasingly shy away from contracts with long commitment periods. On the supply side, insurers were less willing to underwrite long-run guarantees. This caused premiums in the life insurance business to decline by 9 percent and the total premium intake to shrink by 1.8 percent. Robustly growing private health insurance (+4.7 percent) and a recovery in non-life and accident insurance (+1.7 percent) did not prevent a further drop of the insurance density to 4.9 percent of GDP. Forecasts for 2017 and 2018 expect that this development will continue, albeit at a slower pace. The first year of experience with Solvency II revealed some scope for interpretation across the member countries' supervisory bodies. Austrian insurers emerged from the stress test in 2016 with sufficient amounts of solvency capital.
 
Online since: 08.11.2017 0:00

Thomas Url, Schwache Einmalerläge dämpfen 2016 Prämieneinnahmen der Privatversicherungswirtschaft

WIFO-Monatsberichte, 2017, 90(9), pp.701-711
   
Das Volumen der Einmalerläge halbierte sich 2016 in der klassischen Lebensversicherung nahezu. Die positiven Einkommensimpulse der Steuerreform wurden vom niedrigen Zinsniveau überkompensiert, und die Privathaushalte scheuten vor Veranlagungen mit langer Bindungsfrist zurück. Auf der Angebotsseite waren die Versicherer weniger bereit, langfristige Garantien zu übernehmen. Dadurch lagen die Prämieneinnahmen in der Lebensversicherung um 9% unter dem Vorjahreswert. Das Prämienvolumen der gesamten Versicherungswirtschaft sank um 1,8%. Das robuste Wachstum der privaten Krankenzusatzversicherung (+4,7%) und die Erholung der Schaden- und Unfallversicherung (+1,7%) verhinderten den weiteren Rückgang der Versicherungsdurchdringung auf 4,9% nicht. Die Prognosen für die Jahre 2017 und 2018 erwarten eine abgeschwächte Fortsetzung dieser Entwicklung. Erste Erfahrungen mit Solvency II deckten von Land zu Land abweichende Auslegungen des Regelwerkes auf. Im Stresstest 2016 erwies sich der Bestand an Solvenzkapital österreichischer Versicherer als ausreichend hoch.
 
Online since: 22.09.2017 0:00

Sandra Bilek-Steindl, Christian Glocker, Serguei Kaniovski, Thomas Url, Österreich 2025 – Einfluss der Bildungsstruktur auf das langfristige Wirtschaftswachstum

WIFO-Monatsberichte, 2017, 90(6), pp.479-491
   
Ein qualitativ hochwertiger Arbeitseinsatz erhöht nicht nur die Innovationskraft einer Volkswirtschaft, sondern verbessert auch deren Fähigkeit, technologische Innovationen aus dem Ausland nutzbringend einzusetzen. Erstmals schätzt die vorliegende Arbeit einen qualifikationsgewichteten Arbeitseinsatz für Österreich, indem das in Stunden gemessene Arbeitsvolumen mit bildungsspezifischen Informationen verknüpft wird. Wie eine einfache Wachstumszerlegung zeigt, erhöht die Berücksichtigung von qualifikationssteigernden Effekten im Arbeitseinsatz den Wachstumsbeitrag des Faktors Arbeit auf das Drei- bis Vierfache. So kann ein Teil des Wirtschaftswachstums erklärt werden, welcher bisher der Restgröße "totale Faktorproduktivität" zugeordnet wurde.
 
Online since: 28.06.2017 0:00

Thomas Url, Die Lebensversicherung aus einer individuellen und gesamtwirtschaftlichen Perspektive

Monographs, June 2017
   
Lebensversicherungen bieten den Versicherten als einziges Finanzprodukt gleichzeitig Schutz gegen die Folgen von biometrischen und von Kapitalertragsrisiken auf das Erwerbseinkommen. Zu den biometrischen Risiken zählen die Absicherung gegen das Langlebigkeitsrisiko, das Sterblichkeits- bzw. Hinterbliebenenrisiko und gegen das Invaliditätsrisiko. Wie ein Vergleich der Prämieneinnahmen zeigt, ist die Nachfrage nach Versicherungsschutz vor dem Invaliditätsrisiko in Österreich niedrig. Die Leistungen der Lebensversicherung entsprechen etwa 3% bis 4% des verfügbaren Einkommens der Privathaushalte und bilden für die betroffenen Haushalte eine wichtige Einkommensquelle, weil sie ausgezahlt werden, wenn ein Haushalt dringend zusätzliche Mittel benötigt. Das schwierige gesamtwirtschaftliche Umfeld überdeckt derzeit die Vorteile einer langfristig angelegten Strategie zur Altersvorsorge. Lebensversicherungen sind ein Instrument zur Selbstbindung, d. h. Versicherte können sich damit selbst zur Spartätigkeit verpflichten. Lange Vertragslaufzeiten erleichtern den Kapitalaufbau, und die Möglichkeiten der klassischen Lebensversicherung zur Glättung der Kapitalerträge im Zeitverlauf erlauben auch Personen mit niedriger Risikotragfähigkeit eine breit diversifizierte Veranlagung auf dem Kapitalmarkt.
 
Commissioned by: Austrian Insurance Association
Study by: Austrian Institute of Economic Research
Online since: 05.07.2017 0:00

Karin Heinschink, Franz Sinabell, Thomas Url, Elements of an Index-based Margin Insurance. An Application to Wheat Production in Austria

WIFO Working Papers, 2017, (536), 16 pages
Farmers may use financial market instruments to hedge price risks. Moreover, various types of insurance products are on the market to protect against production losses. An insurance that covers losses of both input and output prices was recently introduced in the USA. We develop this concept further by proposing a prototype of an index-based margin insurance which accounts for both production risks and price risks (input and output prices). The prototype is based on standardised gross margin time series for specific activities. It accounts for revenues, variable costs by cost item, various insurance coverage levels, and gross margin. Indemnities are paid if the gross margin falls short of a determined level. We identify steps necessary to accomplish a market-ready insurance product (e.g., data validation, defining the details of the sub-indexes and the premium calculation, evaluating acceptance on the market prior to its launch). Using Austrian data, the innovative approach is exemplified with respect to different farm management practices, more specifically for the case of conventional and organic wheat production. Farmers could benefit from such a margin insurance since production and price risks would be covered in one scheme, thus reducing opportunity costs.
 
Online since: 29.05.2017 0:00
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