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WIFO publications and research project papers(104 hits)

Julia Bock-Schappelwein, Michael Böheim, Politischer Handlungsspielraum zur optimalen Nutzung der Vorteile der Digitalisierung für Wirtschaftswachstum, Beschäftigung und Wohlstand

Reports (work in progress), December 2017
Digitale Technologien stellen bestehende Marktmechanismen, wirtschaftspolitische Instrumente, Strukturen sowie ökonomische und soziale Interaktionen grundlegend in Frage. Während auf traditionellen Märkten den Preisen von Gütern und Dienstleistungen die zentrale Allokationsfunktion zukommt, wird der Konnex zwischen Preis und Wert in der datengetriebenen Ökonomie weitgehend aufgelöst. Die Ursache dafür liegt in der spezifischen Kostenstruktur, die durch hohe Fixkosten bei gleichzeitig äußert niedrigen Grenzkosten (nahe Null) gekennzeichnet ist. Diese Kostenstruktur begünstigt die monetär (fast) kostenlose Skalierung digitaler Produkte und Dienstleistungen auf "Plattformmärkten". In der digitalen Ökonomie bildet die Verfügungsmacht über Daten den entscheidenden Wettbewerbsfaktor. Im Extremfall entstehen daraus (natürliche) Monopole. Auf der Grundlage von sechs Themenfeldanalysen (Makroökonomie, Öffentlicher Sektor, Wettbewerb, Raum, Soziale Sicherheit, Umwelt und Energie) werden die Erkenntnisse zu drei Metahypothesen verdichtet, die den Handlungsspielraum zur optimalen Nutzung der Vorteile der Digitalisierung für Wirtschaftswachstum, Beschäftigung und Wohlstand abstecken: 1. Die "neue" Ökonomie ist eine Ökonomie digitaler Daten ("Digitalismus"). 2. Vorhandene Strukturen brechen auf ("Strukturbruch"). 3. Neue Strukturen manifestieren sich in Extremen ("Polarisierung").
Mit Beiträgen von Elisabeth Christen, Stefan Ederer, Matthias Firgo, Klaus S. Friesenbichler, Werner Hölzl, Mathias Kirchner, Angela Köppl, Agnes Kügler, Christine Mayrhuber, Philipp Piribauer, Margit Schratzenstaller
 
Commissioned by: Federal Chancellery
Study by: Austrian Institute of Economic Research

Michael Böheim, Ilse Schulz, 90 Jahre WIFO-Monatsberichte. Ein Prospekt für eine Institution im Bereich der empirischen Wirtschaftsforschung

WIFO-Monatsberichte, 2017, 90(12), pp.955-964
   
Die WIFO-Monatsberichte haben mit dem vorliegenden Heft 12/2017 ihren 90. Jahrgang vollendet. Sie spiegeln in ihrer inhaltlichen und formalen Gestaltung die Verbindung von Kontinuität und Neuem wider, die das WIFO seit seiner Gründung im Jahr 1927 prägt. Wie in einem "Prospekt" für die Institution der Monatsberichte gibt dieser Beitrag Interessierten einen kleinen Einblick in die Geschichte der Monatsberichte, die Struktur der behandelten Themen und die Qualitätssicherungsprozesse, die zur Herstellung dieser Publikation erforderlich sind.
 
Online since: 20.12.2017 0:00

Michael Böheim, 90 Jahre WIFO. Editorial zum Jubiläumsheft der WIFO-Monatsberichte

WIFO-Monatsberichte, 2017, 90(12), pp.907
   
Die Ausgabe 12/2017 der WIFO-Monatsberichte steht im Zeichen des 90-Jahre-Jubiläums des Institutes. Die Jubiläumsfeierlichkeiten, die das WIFO im Spannungsfeld der Wirtschaftspolitik durch neun Jahrzehnte zeigten, wurden mit einem Symposium zu Ehren des langjährigen WIFO-Leiters Hans Seidel verbunden, dessen von ihm selbst nicht mehr veröffentlichter zweiter Band zur österreichischen Wirtschaftspolitik nach dem Zweiten Weltkrieg posthum von WIFO-Wissenschaftern herausgegeben wurde.
 

Werner Hölzl, Michael Böheim, Klaus S. Friesenbichler (WIFO), Thomas Jud (convelop), Börsen als Instrument der kapitalmarktbasierten Finanzierung von Klein- und Mittelbetrieben in Österreich. Internationale Beispiele und Ansatzpunkte

WIFO-Monatsberichte, 2017, 90(8), pp.629-638
   
In Europa gibt es – im Gegensatz zu den USA – mit den Alternative Investment Markets eigene Märkte für kleine börsennotierte Unternehmen ("Small Caps"). Solche KMU-Börsen bauen auf dem Freiverkehr auf, sind aber weniger umfangreich reguliert als die Hauptmärkte. Die Kapitalaufnahme erfolgt in der Regel über Privatplatzierungen. Zentral für das Funktionieren von KMU-Märkten ist das Vorliegen eines kapitalmarktorientierten "Finanz-Ökosystems".
 
Online since: 24.08.2017 0:00

Walter Bornett (Austrian Institute for SME Research), Michael Böheim (WIFO), Gewerbe und Handwerk 2020. Situation, Entwicklung und Zukunftsaussichten der Gewerbe- und Handwerksbetriebe in Österreich

Reports (work in progress), July 2017
 
Study by: Austrian Institute for SME Research – Austrian Institute of Economic Research
Commissioned by: Institut für angewandte Gewerbeforschung

Karl-Heinz Neumann, Thomas Plückebaum (WIK Consult), Michael Böheim, Susanne Bärenthaler-Sieber (WIFO), Evaluierung der Breitbandinitiative bmvit 2015/2016

Monographs, May 2017, 204 pages
   
Der Masterplan zur Breitbandstrategie sieht eine erste Zwischenevaluierung nach Abschluss der ersten Phase der Programme vor. Für die 2015/16 initiierten Ausschreibungen Access 1, Backhaul 1 sowie Leerrohr 1 und 2 waren Fördermittel von insgesamt 293 Mio. € budgetiert, die zu fast gleichen Teilen auf die einzelnen Förderschienen entfielen. Relativ ungleichgewichtig zeigt sich dagegen die Inanspruchnahme der Programme. Die Mittel des Access-1-Aufrufs waren zweifach überzeichnet und wurden daher zu 99% abgeholt. Hingegen wurden nur rund 40% der Budgetmittel für Leerrohr vergeben und 71% der für Backhaul allozierten Mittel. In Summe wurden in 2015/16 von 293 Mio. € budgetierten Mitteln 204 Mio. € vergeben.
 
Study by: Wissenschaftliches Institut für Infrastruktur und Kommunikationsdienste GmbH – Austrian Institute of Economic Research
Commissioned by: Federal Ministry for Transport, Innovation and Technology
Online since: 19.06.2017 0:00

Werner Hölzl, Michael Böheim, Michael Klien, Eva Pichler, Das öffentliche Beschaffungswesen im Spannungsfeld zwischen Billigst- und Bestbieterprinzip

Monographs, January 2017, 72 pages
   
Diese Studie analysiert die Verwendung von Bestbieter- und Billigstbieterprinzip in Österreich auf Basis ökonomischer Argumente und empirischer Evidenz. Wie die ökonomische Literatur zeigt, ist das Bestbieterprinzip bei Vorliegen bestimmter Projekteigenschaften (Volumen, Komplexität und vertragliche Unvollständigkeit) bzw. Marktstrukturen dem Billigstbieterprinzip überlegen. Österreich befindet sich zwar hinsichtlich der Verwendung des Bestangebotsprinzips mit Deutschland, Schweden und Finnland im europäischen Mittelfeld, die Gewichtung von preisfremden Kriterien im Rahmen von Bestbieterverfahren ist aber deutlich unterdurchschnittlich. Diese Befunde werden durch Interviews auf Auftraggeber und Auftragnehmerseite validiert und wirtschaftspolitische Implikationen diskutiert.
 
Commissioned by: Austrian Economic Chambers, Association of Metaltechnology Industries – Austrian Economic Chambers, Association for the Electrical and Electronics Industries
Study by: Austrian Institute of Economic Research
Online since: 31.01.2017 0:00

Michael Böheim (WIFO), Eva Pichler (WU Wien), Österreich 2025 – Mangelnder Wettbewerb, überschießende Regulierung und ausufernde Bürokratie als Wachstumsbremsen

WIFO-Monatsberichte, 2016, 89(12), pp.873-884
   
Der durch überschießende Regulierung und Bürokratie verursachte Mangel an Wettbewerb bildet in Österreich einen Wachstumsengpass. Durch Intensivierung des Wettbewerbs sowie den Abbau von überschießenden Regulierungen und bürokratischen Hemmnissen sind in Österreich substantielle positive Effekte auf das Wirtschaftswachstum zu erwarten. In Ergänzung zu Initiativen auf der EU-Ebene sind dazu auch eigenständige wettbewerbs- und deregulierungspolitische Maßnahmen notwendig. Der Spielraum für eine wachstumsfördernde Wettbewerbs- und Regulierungspolitik ist in Österreich vergleichsweise groß und könnte "budgetschonend" genutzt werden.
 
Online since: 22.12.2016 0:00

Michael Böheim, Harald Oberhofer, Editorial, in: Special Issue: Challenges for Europe 2050 – Selected Papers of the EUROFRAME Conference 2015 and the WWWforEurope Project

Empirica, 2016, 43(4), pp.657-660, http://www.springer.com/10663
 

Michael Böheim (WIFO), Eva Pichler (WU Wien), Österreich 2025 – Wettbewerb, Bürokratie und Regulierung

Publications from the research programme "Austria 2025", October 2016, 45 pages
   
Der durch überschießende Regulierung und Bürokratie verursachte Mangel an Wettbewerb bildet in Österreich einen Wachstumsengpass. Durch Intensivierung des Wettbewerbes sowie den Abbau von überschießenden Regulierungen und bürokratischen Hemmnissen sind in Österreich substantielle positive Effekte auf das Wirtschaftswachstum zu erwarten. In Ergänzung zu Initiativen auf der EU-Ebene sind dazu auch eigenständige wettbewerbs- und (de-)regulierungspolitische Maßnahmen notwendig. Der Spielraum für eine wachstumsfördernde Wettbewerbs- und Regulierungspolitik ist in Österreich vergleichsweise groß und könnte "budgetschonend" genutzt werden.
Das Forschungsprogramm "Österreich 2025" wird von Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie, Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft, Oesterreichischer Nationalbank, Klima- und Energiefonds, Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz und Hannes Androsch Stiftung bei der Österreichischen Akademie der Wissenschaften finanziell unterstützt. Einzelne Projekte finanziert durch die Bundesarbeitskammer, das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft, die Landwirtschaftskammer Österreich und die Wirtschaftskammer Österreich werden ebenfalls im Rahmen des Forschungsprogramms abgewickelt.
 
Study by: Austrian Institute of Economic Research – Vienna University of Economics and Business Administration
Online since: 21.10.2016 0:00
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