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Matthias Firgo, Oliver Fritz, Peter Huber, Michael Klien, Peter Mayerhofer, Michael Weingärtler, Die Wirtschaft in den Bundesländern. III. Quartal 2017

Economy in the Austrian Länder, Wien, February 2018, 69 pages
   
Das reale Bruttoinlandsprodukt Österreichs wuchs im III. Quartal 2017 so stark wie zuletzt vor sieben Jahren. Der Aufschwung wird von einer hohen Investitionstätigkeit und einer kräftigen Exportnachfrage getragen, doch auch die Konsumausgaben entwickeln sich robust. Sektoral wie regional steht der Aufschwung auf einer breiten Basis. Regionale Muster sind anhand aktueller Konjunkturindikatoren kaum noch zu erkennen. Einzig in der Arbeitslosenquote bleibt das West-Ost-Gefälle der Entwicklung der letzten Jahre noch sichtbar.
 
Study by: Austrian Institute of Economic Research
Online since: 08.02.2018 0:00

Peter Mayerhofer, Matthias Firgo, Oliver Fritz, Peter Huber, Michael Klien, Gerhard Streicher, Bericht zur Wiener Wirtschaft. Konjunkturbericht Herbst 2017

Reports (work in progress), December 2017
Nach Aufwärtstendenzen schon im Vorjahr beschleunigte sich die Dynamik der Wiener Stadtwirtschaft im 1. Halbjahr 2017 erheblich. Die reale Bruttowertschöpfung nahm so stark zu wie zuletzt vor 10 Jahren, auch die Zahl der Beschäftigten expandiert derzeit rasch. Für das gesamte Jahr 2017 ist bei leichten strukturbedingten Nachteilen aus der (zuletzt) exportgestützten Industriekonjunktur ein Wachstum der regionalen Wirtschaft von 2,5% zu erwarten, 2018 wird sich diese Dynamik weitgehend unverändert fortsetzen. Bei weiter deutlichen Beschäftigungszuwächsen (+1,9% bzw. +1,7%) und nur leicht steigendem Arbeitskräfteangebot dürfte sich der regionale Arbeitsmarkt weiter entspannen: Die Arbeitslosenquote könnte im Jahresdurchschnitt 2017 bei 13% liegen und 2018 weiter auf 12,5% sinken.
 
Commissioned by: The Vienna City Administration, Municipal Dept. 23 – Economic Chamber: Vienna
Study by: Austrian Institute of Economic Research

Matthias Firgo, Peter Mayerhofer, Wachstumsbremse Tertiärisierung? Evidenz für die europäischen Regionen

WIFO-Monatsberichte, 2017, 90(11), pp.843-854
   
Wie die vorliegende Analyse der gesamtwirtschaftlichen Wachstumswirkungen der Tertiärisierung zeigt, lassen sich produktivitätsdämpfende Effekte aus dem Strukturwandel zu Dienstleistungen, wie sie mit Hinweis auf geringere Möglichkeiten zur Effizienzsteigerung im Dienstleistungsbereich immer wieder erwartet wurden, zumindest für die NUTS-2-Regionen der EU 27 und die Jahre seit 1991 nicht festmachen. Demnach war die Tertiärisierung vorrangig durch das Wachstum wissensintensiver Unternehmensdienste getrieben, welche wegen ihrer besonderen Rolle in Wissens-Spillovers und Innovationsprozessen positive Effekte auf die Effizienzentwicklung in anderen Branchen ausüben. Ökonometrisch ist daher ein signifikant positiver Zusammenhang zwischen der gesamtwirtschaftlichen Produktivitätsentwicklung und dem Bedeutungsgewinn von wissensintensiven Unternehmensdiensten bzw. Marktdienstleistungen insgesamt zu belegen. Für Wachstumsverluste aus der Tertiärisierung findet sich damit keine Evidenz.
 
Online since: 24.11.2017 0:00

Peter Mayerhofer, Oberösterreichs Wirtschaft im europäischen Konkurrenzumfeld. Zweiter Bericht zur internationalen Wettbewerbsfähigkeit, 2017

Monographs, September 2017, 189 pages
   
Aufbauend auf einer ersten umfassenden Sichtung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit der oberösterreichischen Wirtschaft zum Datenstand 2008 (Mayerhofer et al., 2012) analysiert die Studie die Weiterentwicklung der regionalen Konkurrenzposition in der schwierigen Phase in und nach der Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise. Zu diesem Zweck werden international vergleichbare Indikatoren für Oberösterreich und wesentliche Konkurrenzregionen in harmonisierter Form aufbereitet und vergleichend analysiert. Benchmark ist ein Sample von insgesamt 108 hochentwickelten sachgüterorientierten Volkswirtschaften in Europa (HSRE), die auf Basis einer Clusteranalyse der europäischen NUTS-2-Regionen als engere Konkurrenzregionen Oberösterreichs identifiziert wurden. Wie die Analyse der Erfolgsindikatoren zur Wettbewerbsfähigkeit der oberösterreichischen Wirtschaft zeigt, verbesserte sich die Wettbewerbsposition der Region auch in der Krisen- und Nachkrisenphase weiter. Zugleich wird die Notwendigkeit einer pointiert wachstums- und produktivitätsorientierten Ausrichtung der regionalen Wirtschaftspolitik als Grundlage für eine Absicherung erreichter Wettbewerbsvorteile deutlich. Eine detaillierte Sichtung der zentralen Determinanten der Wettbewerbsfähigkeit in Innovationsorientierung, Qualifizierung und der Positionierung auf internationalen Märkten schließt sich daher an. Auf Basis der dabei identifizierten Stärken und Schwächen Oberösterreichs werden Handlungslinien für Internationalisierungspolitik, Forschungs- und Innovationspolitik sowie Aus- und Weiterbildungspolitik aufgezeigt, die geeignet scheinen, Wachstum und Produktivitätsentwicklung in der oberösterreichischen Wirtschaft als Grundlage für deren nachhaltige Wettbewerbsfähigkeit weiter zu stärken.
 
Commissioned by: Economic Chamber: Upper Austria
Study by: Austrian Institute of Economic Research
Online since: 04.09.2017 10:00

Peter Mayerhofer, Oliver Fritz, Michael Klien, Dieter Pennerstorfer, Gerhard Streicher, Peter Huber, Bericht zur Wiener Wirtschaft. Konjunkturbericht Frühjahr 2017

Reports (work in progress), June 2017
Die Wiener Stadtwirtschaft zeigt deutliche Aufschwungtendenzen. Nach +0,9% im 1. Halbjahr 2016 beschleunigte sich das Wachstum im 2. Halbjahr 2016 erheblich auf +1,3%. Impulse aus der Binnenkonjunktur stärkten den regionalen Dienstleistungsbereich, auch die Bauwirtschaft expandierte wieder. Die regionale Beschäftigungsdynamik verstärkte sich weiter (2. Halbjahr 2016 +1,6%, I. Quartal 2017 +1,8%), der Anstieg der Arbeitslosigkeit kam daher gegen Jahresende zum Stillstand. 2017 ist bei weiter guter Binnenkonjunktur mit einem robusten regionalen Wachstum zu rechnen (+1,7%), mit erheblichen positiven Effekten auf die Arbeitskräftenachfrage. Eine leichte Entspannung der Lage auf dem regionalen Arbeitsmarkt könnte die Folge sein.
 
Commissioned by: The Vienna City Administration, Municipal Dept. 23 – Economic Chamber: Vienna
Study by: Austrian Institute of Economic Research

Peter Mayerhofer, Peter Huber, Dieter Pennerstorfer, Handel und Einzelhandel im Wiener Beschäftigungssystem. Arbeitsmarktrelevanz, Arbeitsplatzcharakteristika, absehbare Herausforderungen

Reports (work in progress), May 2017
Die Studie analysiert auf Basis vielfältiger und teils neuer Datensätze die Entwicklung des Wiener Handels, im Besonderen des Einzelhandels und seine Funktion im regionalen Beschäftigungssystem. Die Ergebnisse zeigen den Wiener Einzelhandel als einen Wirtschaftsbereich, der durch technologische Veränderungen und den Übergang zu "modernen" Handelstechnologien, aber auch durch Besonderheiten der Agglomeration Wien in Angebots- und Nachfragebedingungen einem erheblichen Strukturwandel ausgesetzt war und ist. In der Folge entwickelte er sich mittel- wie langfristig schwächer als der Einzelhandel in Österreich insgesamt und übte damit eine nur geringe Rolle als Treiber von Beschäftigungszuwächsen in der Stadtwirtschaft aus. Als bestimmende Einflussfaktoren zeigen sich auf der Angebotsseite der Strukturwandel zu (produktiveren) Kettenunternehmen und modernen Angebotsformaten, Effekte der Stadt-Umland-Konkurrenz sowie die Zunahme des Online-Handels. Eine schwache regionale Einkommensentwicklung kommt auf der Nachfrageseite hinzu. Diese Faktoren beeinflussen auch die im Wiener Einzelhandel vorherrschenden Arbeitsbeziehungen, Arbeitsplatzcharakteristika und Rekrutierungsmechanismen sowie seine Funktion als Arbeitgeber und Ausbildungsträger im dualen System. Auf mittlere Sicht dürfte die dynamische Expansion des Online-Handels diese bereits virulenten Wandlungsprozesse nochmals verstärken. Überlegungen zur wirtschaftspolitischen Begleitung dieses Strukturwandels schließen daher die Analyse ab.
 
Commissioned by: Chamber of Labour: Vienna
Study by: Austrian Institute of Economic Research

Peter Mayerhofer, Michael Klien, Unternehmensinvestitionen in den österreichischen Bundesländern. Entwicklung – Struktur – Funktion regionaler Förderung

Reports (work in progress), November 2016
Angesichts der nur schwachen Erholung der Unternehmensinvestitionen nach dem Einbruch in der Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise stehen die Investitionsentwicklung in Österreich und deren Ursachen zunehmend im Fokus empirischer Arbeiten. Die regionale Dimension blieb dabei allerdings bisher unbeachtet. Die vorliegende Studie hat daher das Ziel, Unterschiede in der Entwicklung der Investitionen zwischen den Bundesländern offenzulegen, regionale Spezifika in deren Struktur zu orten und auf diese Weise evidenzbasierte Grundlagen für die regionale Wirtschaftspolitik aufzubereiten. Wie die Ergebnisse zeigen, nahm die unternehmerische Kapitalakkumulation gemessen an der Wirtschaftsleistung in allen Bundesländern ab – und dies nicht erst seit der Krise, sondern auch auf mittlere Sicht. Allerdings sind im Detail markante Unterschiede zwischen den Entwicklungspfaden nach Bundesländern zu erkennen, auch in sektoraler Dimension und deren Ausprägung nach Investitionsarten. Dies spricht für eine regional differenzierte Politik, welche in der Unterstützung unternehmerischer Investitionsaktivitäten auf den jeweiligen regionalen Kontext Bezug nimmt. Konzeptionelle Überlegungen zur Rolle der regionalen Ebene in der Investitionsförderung sowie zu einer sinnvollen Arbeitsteilung zwischen den Ebenen der Gebietskörperschaften schließen daher die Studie ab.
 
Commissioned by: Austrian Economic Chambers, Policy Department Economic Policy
Study by: Austrian Institute of Economic Research

Matthias Firgo, Peter Mayerhofer, Wissensintensive Unternehmensdienste, Wissens-Spillovers und regionales Wachstum. Teilprojekt 3: Zur Standortstruktur von wissensintensiven Unternehmensdiensten – Fakten, Bestimmungsgründe, regionalpolitische Herausforderungen

Monographs, September 2016, 136 pages
   
Im vorliegenden Teilprojekt wird empirische Evidenz zur räumlichen Verteilung wissensintensiver Unternehmensdienste (KIBS) in Österreich und ihren Bestimmungsgründen präsentiert. Ausgangspunkt sind die Ergebnisse des Teilprojektes, wonach KIBS über ihre Rolle in Innovationsprozessen auch in Österreich erheblich zum regionalen Wachstum beitragen. Gleichzeitig liegt internationale Evidenz für ein sehr ungleichgewichtiges Standortmuster solcher Dienste vor, ihr Bedeutungsgewinn könnte regionale Unterschiede also weiter verschärfen. Wie kleinräumige Daten für die österreichischen Gemeinden und Arbeitsmarktbezirke zeigen, sind KIBS in Österreich tatsächlich durch eine sehr steile Standorthierarchie gekennzeichnet, mit deutlicher Konzentration der Anbieter in wenigen (oft stark spezialisierten) Regionen und einem mäßigen Besatz in der Mehrheit der heimischen Gemeinden. Grundtendenz sind ein erheblicher KIBS-Besatz in verdichteten Räumen (vor allem den Großstädten und der Metropole Wien) und ein nur dünnes Angebot in ländlich-peripheren Regionen. Ökonometrische Analysen zu den Bestimmungsgründen dieses Standortmusters zeigen eine dichte regionale Intermediärnachfrage und damit eine KIBS-affine Wirtschaftsstruktur, den Zugang zu übergeordneten Netzwerkinfrastrukturen, strukturelle Diversität und übergeordnete Verdichtungsvorteile als entscheidende Parameter. Vor allem komplexere KIBS sind also auf ein Bündel von Standortattributen angewiesen, welche vor allem in urbanen Räumen zu finden sind und zudem von Agglomerationsvorteilen profitieren. Eine ausgleichende Regionalpolitik mit dem Ziel einer Reallokation von KIBS-Angeboten in unterversorgten Regionen dürfte unter diesen Bedingungen wenig effizient und gesamtwirtschaftlich suboptimal sein. Prioritär scheinen vielmehr die Sicherung und der Ausbau kritischer Massen an KIBS in den Zentralräumen (insbesondere Wien) sowie eine bessere Verknüpfung der Unternehmen in der Peripherie mit (auch) überregionalen KIBS-Angeboten.
 
Commissioned by: Chamber of Labour: Vienna – The Vienna City Administration
Study by: Austrian Institute of Economic Research

Peter Mayerhofer, Michael Klien, Dieter Pennerstorfer, Philipp Piribauer, Die Wirtschaft in den Bundesländern. I. Quartal 2016

Economy in the Austrian Länder, August 2016, 66 pages
   
Die leichte Aufwärtstendenz der österreichischen Wirtschaft setzte sich Anfang 2016 fort, für einen kräftigen Aufschwung fehlen allerdings Impulse aus dem Außenhandel. Regional war die Entwicklung im bisherigen Jahresverlauf innerhalb der Großregionen, aber auch zwischen Regionen mit ähnlicher Wirtschaftsstruktur durchaus heterogen. Ein West-Süd-Ostgefälle blieb allerdings in Ansätzen erhalten, wenn auch die Ostregion gegenüber den Bundesländern im Westen etwas aufgeholt haben dürfte. Neuerlich verlief die Industrie- und Baukonjunktur in Westösterreich günstiger, der Einzelhandel erholte sich deutlicher.
 
Study by: Austrian Institute of Economic Research
Online since: 26.08.2016 0:00
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