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WIFO publications and research project papers(164 hits)

Angela Köppl, Stefan Schleicher (WIFO), Karl W. Steininger, Christian Hofer (Wegener Center), Stephan Linien (Sustainserv), Martin Treberspurg, Doris Österreicher, Roman Grünner (BOKU), Reinhold Lang (JKU IAC), Manfred Mühlberger (ETA), Welche Zukunft für Energie und Klima? Folgenabschätzungen für Energie- und Klimastrategien

Reports (work in progress), December 2017
Im Vergleich zu den letzten Jahrzehnten verändern sich die Schlüsselbereiche des Energiesystems markant. Diese Trends können durch Energie- und Klimastrategien für eine Transformation zu hoher Energieproduktivität und niedrigen Treibhausgasemissionen verstärkt werden. Schlüsselthemen sind mulitfunktionale Gebäude mit einer aktiven Rolle bei der Bereitstellung von Energie, verschränkte Mobilität mit einer Verbindung aller Verkehrsträger sowie integrierte Energienetze, die sich durch Verbindung aller Komponenten bei der Verwendung und Bereitstellung von Energie (mit einer tragenden Rolle für erneuerbare Energie) auszeichnen. Der Fokus auf Innovationen ermöglicht eine mit den EU- und internationalen Zielen kompatible Veränderung des österreichischen Energiesystems.
 
Study by: Austrian Institute of Economic Research – University of Graz, Wegener Center for Climate and Global Change – Sustainserv GmbH – University of Natural Resources and Applied Life Sciences, Vienna – Johannes Kepler University Linz, Institute for Analytical Chemistry – ETA Umweltmanagement GmbH
Commissioned by: Federal Ministry of Science, Research and Economy

Claudia Kettner-Marx, Mathias Kirchner, Daniela Kletzan-Slamanig, Angela Köppl, Ina Meyer, Franz Sinabell, Mark Sommer, Schlüsselindikatoren zu Klimawandel und Energiewirtschaft 2017. Sonderthema: Konsumbasierte Treibhausgasemissionen

WIFO-Monatsberichte, 2017, 90(7), pp.563-580
   
Die vorliegende zehnte Ausgabe der WIFO-Schlüsselindikatoren zu Energiewirtschaft und Klimawandel zeigt auf der Basis der aktuellen statistischen Daten, dass im Jahr 2015 keine Entkoppelung von realer Wirtschaftsleistung (+1%) und Treibhausgasemissionen (+3,1%) bzw. Bruttoinlandsverbrauch an Energie (+2,4%) erzielt werden konnte. Die in den letzten Jahren beobachtete Entkoppelung von gesamtwirtschaftlichem Energieverbrauch und ökonomischer Aktivität konnte somit nicht fortgesetzt werden. Die konsumbasierte Treibhausgasinventur steht im Mittelpunkt des diesjährigen Schwerpunktthemas. Eine Analyse auf Basis der OECD-Daten zeigt, dass kleine entwickelte Volkswirtschaften einen hohen Nettoimportanteil an CO2-Emissionen aufweisen, Flächenländer oder Schwellenländer hingegen geringere Nettoimporte bzw. Nettoexporte von CO2-Emissionen.
 
Online since: 25.07.2017 0:00

Angela Köppl (WIFO), Stefan Schleicher (Wegener Center), Karl W. Steininger (Wegener Center), Policy Brief: Energie radikal verändern – Die Niedrig-Strukturen: Energie, Emissionen und Netze

Monographs, January 2017, 21 pages
   
"Energie radikal verändern" ist das zweite Policy Brief, das ein vertieftes Verständnis über das österreichische Energiesystem vermittelt. Auf Basis eines neuen Mindsets sollen die Potentiale für künftige Strukturen des Energiesystems aufbereitet werden. Österreich hat in den letzten zehn Jahren wohl auf erneuerbare Energie, vergleichsweise aber kaum auf energetische Produktivität gesetzt. Damit sind aber ambitionierte Ziele für 2030 oder gar 2050 nicht erreichbar. Die Zukunft des Energiesystems kann langfristig nicht prognostiziert werden (weil BIP oder Energiepreise ebenfalls nicht vorauszusehen sind), sondern weisen ein hohes Potential an Gestaltbarkeit durch Innovationen in den einzelnen Komponenten und deren Integration auf (wie Gebäude, die als Infrastruktur für lokal integrierte Energiesysteme dienen). Eher können die Funktionalitäten des Energiesystems eingeschätzt werden, nämlich die mit der Nutzung von Energie verbundenen thermischen, mechanischen und spezifisch elektrischen Energiedienstleistungen. In der Folge kann die Rolle von schon heute verfügbaren Anwendungs- und Transformationstechnologien auf den Energieverbrauch und den Energie-Mix dargestellt werden.
 
Study by: Austrian Institute of Economic Research – University of Graz, Wegener Center for Climate and Global Change

Michael Peneder, Angela Köppl, Gerhard Schwarz, Andreas Reinstaller, Innovation und Adoption "grüner" Energietechnologien

Reports (work in progress), December 2016
Das kürzlich beschlossene Klima-Abkommen von Paris ist der bislang ambitionierteste Versuch einer transnationalen Zusammenarbeit zur Entschleunigung der weltweiten Klimaerwärmung. Gleichzeitig werden sowohl der Umfang der beschlossenen Ziele als auch das Fehlen der Mittel zu ihrer Durchsetzung kritisiert. Angesichts der großen Kluft zwischen dem wachsenden Problembewusststein einerseits und der fehlenden Bereitschaft, selbst konkret zur Überwindung beizutragen, kommt sowohl der ökologischen als auch der ökonomischen Wirksamkeit unterschiedlicher wirtschaftspolitischer Instrumente zur Erhöhung der Energieeffizienz eine besondere Bedeutung zu. In diesem Projekt wurde ein neuer Fragebogen entwickelt, um die Wirksamkeit unterschiedlicher umweltpolitischer Instrumente (Subventionen, Umweltsteuern, Standards oder andere mengenbezogene Regulierungen) auf die Schaffung und Anwendung neuer energiesparender (bzw. Energie aus erneuerbaren Ressourcen nutzender) Technologien zu untersuchen. Der Fragebogen wurde an rund 20.000 Unternehmen in Österreich, Deutschland und der Schweiz versandt, von denen 4.634 Auskunft über die Schaffung bzw. den Einsatz "grüner“ Energietechnologien in ihren Betrieben gaben. Die Ergebnisse bestätigen die Wirksamkeit unterschiedlicher umweltpolitischer Maßnahmen zur Erhöhung der Energieeffizienz sowie zur Verringerung der CO2-Emmission in den Unternehmen. Gleichzeitig scheinen die Auswirkungen auf die Wettbewerbsfähigkeit der durchschnittlichen Unternehmen weitgehend neutral. Dieses Ergebnis steht im Widerspruch sowohl zur traditionellen Annahme einer negativen Wechselwirkung zwischen der Umweltpolitik und Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen als auch zur "Porter-Hypothese", die eine positive Wirkung strenger Umweltregulierungen auf die Wettbewerbsfähigkeit argumentiert.
 
Commissioned by: Austrian Science Fund
Study by: Austrian Institute of Economic Research – Swiss Institute for Business Cycle Research – Centre for European Economic Research

Angela Köppl, Stefan Schleicher (WIFO), Karl W. Steininger (Wegener Center), Policy Brief: Energie umfassend verstehen – Die energetische Wertschöpfungskette: Von den Funktionalitäten zur Primär-Energie

Monographs, October 2016, 13 pages
   
Die derzeit in Ausarbeitung befindliche integrierte Energie- und Klimastrategie für Österreich erweckt den Eindruck, dass grundlegende Zusammenhänge im Energiesystem nicht ausreichend Berücksichtigung finden, um eine konstruktive und langfristig tragfähige Perspektive zu entwickeln. Eine Fokussierung auf energierelevante Dienstleistungen, wie thermische, mechanische und spezifisch elektrische Leistungen, ist ein entscheidender Schritt zu einem besseren Verständnis im Umgang mit Energie.
 
Study by: Austrian Institute of Economic Research – University of Graz, Wegener Center for Climate and Global Change
Online since: 06.10.2016 0:00

Daniela Kletzan-Slamanig, Angela Köppl, Umweltschädliche Subventionen in den Bereichen Energie und Verkehr

WIFO-Monatsberichte, 2016, 89(8), pp.605-615
   
Die Untersuchung von umweltkontraproduktiven Subventionen – Subventionen mit potentiell negativen Umwelteffekten – in Österreich konzentriert sich auf direkte Subventionen und steuerliche Maßnahmen (d. h. indirekte Subventionen) in den Bereichen Energieerzeugung, Energienutzung und Verkehr auf Bundesebene. Der Bereich Wohnen wird aufgrund seiner Wechselwirkungen mit der Energienutzung und dem Verkehr mit einbezogen. Im Durchschnitt der Jahre 2010 bis 2013 erreichten die umweltkontra¬produktiven Förderungen demnach ein Volumen von 3,8 bis 4,7 Mrd. € p. a. Sie entfielen etwa zur Hälfte auf den Verkehr, zu über einem Drittel auf den Bereich Energie und zu knapp 14% auf den Bereich Wohnen. Die für Österreich analysierten umweltschädlichen Subventionen können jedoch zum Teil aus rechtlichen Gründen (Regelungen auf EU-Ebene, völkerrechtliche Verträge) nicht im nationalen Alleingang und/oder nicht vollständig abgebaut werden.
 
Online since: 22.08.2016 0:00

Claudia Kettner-Marx, Mathias Kirchner, Daniela Kletzan-Slamanig, Angela Köppl, Ina Meyer, Franz Sinabell, Aktuelle Schlüsselindikatoren zu Klimawandel und Energiewirtschaft. Sonderthema: Das Klimaschutzabkommen von Paris

WIFO-Monatsberichte, 2016, 89(7), pp.511-524
   
Der vorliegende neunte WIFO-Bericht über Schlüsselindikatoren zu Energiewirtschaft und Klimawandel analysiert die Entwicklung des Energieeinsatzes und den Fortschritt in der Entkoppelung von Treibhausgasemissionen und Wirtschaftswachstum im Jahr 2014. Die Treibhausgasemissionen sanken in Österreich 2014 gegenüber 2013 um 4,7% (CO2-Emissionen –5,4%) auf 76,3 Mio. t CO2-Äquivalente. Der stärkste Rückgang wurde im Sektor Energieerzeugung gemessen (–14,4%). Ausschlaggebend war dafür in erster Linie der Nachfragerückgang in der Wärmeerzeugung aufgrund des sehr milden Wetters. Den größten Anteil an den Treibhausgasemissionen hatten 2014 Industrie und Gewerbe mit 34,9% sowie der Verkehrssektor mit 29,1%. Beide Sektoren weisen im Vergleich mit dem Vorjahr leichte und gegenüber 2000 deutliche Anteilszuwächse auf. Schwerpunktthema ist im vorliegenden Bericht das erste weltweite Klimaschutzabkommen, das am 12. Dezember 2015 anlässlich der UNO-Konferenz in Paris unterzeichnet wurde.
 
Online since: 25.07.2016 0:00

Angela Köppl, Claudia Kettner-Marx, Stefan Schleicher, Christian Hofer, Katharina Köberl (WIFO), Jürgen Schneider, Ilse Schindler, Thomas Krutzler, Thomas Gallauner (Federal Environment Agency), Gabriel Bachner, Thomas Schinko, Karl W. Steininger (Wegener Center), Matthias Jonas, Piotr Zebrowski (IIASA), ClimTrans2050 – Modelling Low Energy and Low Carbon Transformations. The ClimTrans2050 Research Plan

Monographs, July 2016, 250 pages
   
The ClimTrans2050 research plan provides a framework for modelling long-run transition processes. A deepened structural modelling approach is proposed for the development of a fully operational open source model for Austria. The mindset for the proposed modelling framework rests on a number of innovative aspects: functionalities (shelter, mobility, nutrition, etc.) as ultimate goal of economic activity; stock-flow interactions providing functionalities; distinction of three tiers for modelling (physical, economic and institutional layers). The research plan also lists knowledge gaps and next research steps and addresses how Austrian emissions could be embedded into a global context.
The project ClimTrans2050 is funded by the Austrian "Klima- und Energiefonds" and is carried out within the Austrian Climate Research Programme ACRP
 
Commissioned by: Klima- und Energiefonds
Study by: Austrian Institute of Economic Research – Federal Environment Agency Ltd – University of Graz, Wegener Center for Climate and Global Change – International Institute for Applied System Analysis
Online since: 07.07.2016 0:00

Angela Köppl, Mark Sommer, Lenkungswirkung von Energiesteuern. Kurzfristige Elastizitäten für die Abschätzung der Anrechenbarkeit strategischer Maßnahmen im Energieeffizienzgesetz

Monographs, June 2016, 34 pages
   
Gemäß § 4 Abs. 1 des österreichischen Energieeffizienzgesetzes ist das Ziel einer Verringerung des Endenergieverbrauches bis 2020 um kumuliert 310 PJ im Ausmaß von 159 PJ durch Beiträge von Energielieferanten zu erbringen und 151 PJ durch strategische Maßnahmen. Strategische Maßnahmen umfassen u. a. Steuern, Subventionen oder steuerliche Anreize zur Nutzung energieeffizienter Technologien, die eine Verringerung des Endenergieverbrauchs bewirken. Durch preisliche Maßnahmen kann die Energienachfrage, wie die Analyse der in veschiedenen Szenarien berechneten kurzfristigen Preiselastizitäten zeigt, um bis zu 63 PJ gesenkt werden.
 
Commissioned by: Austrian Energy Agency
Study by: Austrian Institute of Economic Research
Online since: 24.06.2016 0:00
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