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WIFO publications and research project papers(110 hits)

Stefan Ederer, Prognose für 2017 bis 2019: Österreichische Wirtschaft wächst kräftig

WIFO Economic Outlook (German version), December 2017, 30 pages
   
Die österreichische Sachgütererzeugung profitiert von der kräftigen internationalen Konjunktur. Die hohe Auslastung der Produktionskapazitäten zieht eine lebhafte Investitionsdynamik nach sich. Der private Konsum stützt die Konjunktur, auch wenn er ihr in der Spätphase des Aufschwunges kaum zusätzlichen Schub verleiht, weil die Einkommensentwicklung verhalten bleibt.
 
Study by: Austrian Institute of Economic Research
Online since: 21.12.2017 10:30

Stefan Ederer, Kräftige Konjunktur im Winter 2017/18

WIFO-Monatsberichte, 2017, 90(12), pp.885-892
   
Die Wirtschaft wächst derzeit weltweit und in Österreich kräftig. Stimmungsindikatoren deuten darauf hin, dass dieser Schwung auch in den ersten Monaten des kommenden Jahres anhält. Davon profitiert der österreichische Arbeitsmarkt, auch wenn die Arbeitslosenquote weiterhin hoch ist. Die Inflation ist in Österreich höher als im Durchschnitt des Euro-Raumes.
 

Stefan Ederer, Stefan Schiman, Effekte der gesamtwirtschaftlichen Produktion auf die Entwicklung der Produktivität in Österreich und der EU

Monographs, November 2017, 40 pages
   
Die vorliegende Studie untersucht Verdoorn-Effekte in Österreich und der EU empirisch mittels ökonometrischer Methoden. Dabei ergeben sich sowohl für die Sachgütererzeugung als auch für die Gesamtwirtschaft signifikante Effekte. Demnach zieht ein Anstieg der Produktion um 1% eine Steigerung der Arbeitsproduktivität um bis zu ½% nach sich. Mit Hilfe von Impuls-Antwort-Funktionen werden zusätzlich endogene Verstärkungsmechanismen über eine stärkere Kapitalakkumulation und den dadurch induzierten technischen Fortschritt abgebildet. Eine Phase schwachen Wirtschaftswachstums hat demnach einen direkten negativen Einfluss auf das Produktivitätswachstum und daher den langfristigen Wohlstand und die Wettbewerbsfähigkeit. Angebotsseitige Politikmaßnahmen zur Steigerung der Produktivität sollten daher durch Maßnahmen zur Stärkung der gesamtwirtschaftlichen Nachfrage ergänzt werden.
 
Commissioned by: Chamber of Labour: Vienna
Study by: Austrian Institute of Economic Research
Online since: 20.11.2017 0:00

Stefan Ederer, Josef Baumgartner, Marian Fink, Serguei Kaniovski, Christine Mayrhuber, Silvia Rocha-Akis, Effekte der Einführung eines flächendeckenden Mindestlohnes in Österreich

Monographs, August 2017, 37 pages
   
Um die Auswirkungen der flächendeckenden Einführung eines Mindestlohnes in Österreich von 1.500 € oder 1.700 € zu schätzen, werden zunächst mit dem WIFO-Mikrosimulationsmodell die Effekte auf die Personen- und Haushaltseinkommen und deren Verteilung untersucht. Im zweiten Schritt werden die Ergebnisse der Mikrosimulation ins WIFO-Macromod übernommen und die gesamtwirtschaftlichen Effekte berechnet. Wie die Ergebnisse zeigen, würde die Einführung eines Mindestlohnes einen breiten Personenkreis insbesondere am unteren Rand der Einkommensverteilung betreffen und das Einkommen dieser Gruppe deutlich erhöhen. Die Armutsgefährdung würde dadurch merklich sinken. Auf Produktion und Beschäftigung der Gesamtwirtschaft hat die Einführung eines Mindestlohnes hingegen kaum Auswirkungen.
 
Commissioned by: Chamber of Labour: Vienna
Study by: Austrian Institute of Economic Research
Online since: 07.09.2017 9:00

Stefan Ederer, Österreich 2025 – Einkommensverteilung und privater Konsum in Österreich

WIFO-Monatsberichte, 2017, 90(1), pp.67-81
   
Die Inlandsnachfrage entwickelte sich in Österreich seit Mitte der 1990er-Jahre weniger dynamisch als davor. Insbesondere die privaten Konsumausgaben, auf die der größte Teil der Inlandsnachfrage entfällt, nahmen nur verhalten zu. Seit der Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise 2008/09 verstärkte sich dieses Muster weiter. Der vorliegende Beitrag diskutiert mögliche Ursachen dieser Nachfrageschwäche, wobei der Entwicklung der Einkommen und ihrer Verteilung als wichtigster Determinante der Konsumausgaben besonderes Gewicht zukommt. In Modellsimulationen werden die Effekte verschiedener Maßnahmen zur Stärkung des privaten Konsums auf die Einkommensverteilung, die gesamtwirtschaftliche Nachfrage und die Beschäftigung untersucht. Während eine Senkung des Eingangssteuersatzes der Lohnsteuer und eine Senkung der Arbeitnehmerbeiträge zur Sozialversicherung die Einkommensverteilung kaum beeinflussen und daher nur bedingt geeignet sind, um die private Konsumnachfrage zu stärken, hat eine Erhöhung sozialer Transferleistungen für die Haushalte im untersten Einkommensdrittel aufgrund ihrer höheren Konsumneigung merklich positivere Effekte.
 

Stefan Ederer, Josef Baumgartner, Jürgen Bierbaumer-Polly, Serguei Kaniovski, Silvia Rocha-Akis, Gerhard Streicher, Österreich 2025 – Privater Konsum und öffentliche Investitionen in Österreich

Publications from the research programme "Austria 2025", September 2016, 48 pages
   
Die Inlandsnachfrage entwickelte sich in Österreich seit Mitte der 1990er-Jahre merklich weniger dynamisch als davor. Insbesondere die privaten Konsumausgaben, die den größten Anteil an der Inlandsnachfrage haben, nahmen nur verhalten zu. Seit der Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise 2008/09 hat sich dieses Muster weiter verstärkt. Die Studie diskutiert mögliche Ursachen dieser Nachfrageschwäche, wobei der Entwicklung der Einkommen und ihrer Verteilung als wichtigster Determinante der Konsumausgaben besonderes Gewicht zukommt. Die Effekte verschiedener Maßnahmen zur Stärkung der Inlandsnachfrage auf die Einkommensverteilung, die gesamtwirtschaftliche Nachfrage und ihre Teilaggregate sowie auf Wertschöpfung und Beschäftigung sowohl auf gesamtwirtschaftlicher als auch auf Sektorebene werden in einer Modellsimulation untersucht.
 
Commissioned by: Chamber of Labour: Vienna
Study by: Austrian Institute of Economic Research
Online since: 29.09.2016 0:00

Stefan Ederer, Consumption Offsetting Slackening Austrian Exports. Economic Outlook for 2016 and 2017

WIFO Bulletin, 2016, 21(5), pp.47-57
   
The current sluggishness of the world economy causes a temporary slowdown in Austria's exports. However, domestic private and public consumption rises strongly in 2016 and 2017, lending support to business activity. Gross Domestic Product is projected to expand in both years by 1.6 percent.
 
Online since: 06.05.2016 0:00
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