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WIFO publications and research project papers(86 hits)

Christine Mayrhuber, Matthias Firgo, Hans Pitlik, Alois Guger, Ewald Walterskirchen, Sozialstaat und Standortqualität

Monographs, February 2018, 88 pages
   
Österreichs Standortqualität wird vor dem Hintergrund nachhaltigen Wirtschaftens und der "Beyond-GDP"-Ziele der Europäischen Kommission nicht nur von ökonomischen, sondern verstärkt auch von sozialen und ökologischen Indikatoren bestimmt. Gemessen an sozialen und ökologischen Faktoren liegt Österreich im europäischen Spitzenfeld. Determinanten dafür sind hohe Sozialstandards mit effizienter Mittelverwendung, kaufkraftstärkende Umverteilungsmaßnahmen der öffentlichen Hand und Investitionen in den Sozialstaat. Eine Verstärkung der Investitionen kann die Standortqualität von Österreich verbessern.
 
Commissioned by: Chamber of Labour: Vienna
Study by: Austrian Institute of Economic Research
Online since: 15.03.2018 9:00

Hans Pitlik, Michael Klien, Simon Loretz, Ausgabendynamik in den Budgets der Gebietskörperschaften im Lichte einer aufgabenorientierten vertikalen Finanzmittelverteilung

Reports (work in progress), January 2018
Die geplante grundlegende Reform des Finanzausgleichs strebt auch eine verstärkte Aufgabenorientierung an. Vor diesem Hintergrund werden die Entwicklung großer funktionaler Ausgabenblöcke in den Haushalten von Bund, Ländern und Gemeinden dargestellt und analysiert und mögliche vertikale Ausgabenverschiebungen zwischen den Ebenen identifiziert. In diesem Kontext werden auch die durch die Dynamik erzeugten Probleme für eine stärkere Aufgabenorientierung diskutiert, die in der bisherigen theoretischen und empirischen Debatte nur wenig beleuchtet werden.
 
Commissioned by: Liaison Office of the Laender
Study by: Austrian Institute of Economic Research

Josef Baumgartner, Serguei Kaniovski, Hans Pitlik, Stefan Schiman, Significantly Improved Growth Prospects. Medium-term Forecast for the Austrian Economy until 2022

WIFO Bulletin, 2017, 22(16), pp.155-172
   
Following the financial and economic crisis (GDP –3.8 percent in 2009) and the sluggish development in 2012-2015 (+0.7 percent p.a.), economic activity picked up significantly from mid-2016 onwards. For the years 2017 and 2018, the current forecast foresees an annual real GDP growth of 2¾ percent. In the medium term, an average growth of real GDP of 2 percent per year is expected (2013-2017 +1.2 percent p.a.), which is about ¼ percentage point higher than the average of the Euro area. The robust growth for the world economy has a stimulating effect on exports (+3.7 percent p.a.), which in turn has a positive effect on equipment investments. Private consumption is expected to increase by 1½ percent p.a. over the forecast period due to an increase in disposable income (2013-2017 +0.7 percent p.a.). The economic expansion combined with labour market policies ("Employment Bonus" and "Initiative 20,000"), will have a stronger positive effect on employment surpassing the dynamics of labour supply, resulting in a drop in unemployment. From 2020 onwards, labour supply is expected to again increase more strongly than labour demand, and as a result the unemployment rate is expected to rise from 8.0 percent in 2019 to 8.4 percent by the end of the forecast period. Inflationary pressure will remain moderate in the medium term, and the inflation differential to the Euro area average is expected to further decrease. The consumer price inflation will average of 1.9 percent p.a. On the basis of the projected business cycle and the assumed economic policy framework the overall government budget is expected to be balanced (both structurally and as defined according to Maastricht) from the middle of the forecast period onwards. As a result, the government debt ratio (total public debt as a percentage of nominal GDP) is projected to decline by around 17 percentage points to nearly 64 percent between 2017 and 2022.
 
Online since: 18.12.2017 0:00

Josef Baumgartner, Serguei Kaniovski, Hans Pitlik, Stefan Schiman, Deutlich verbesserte Wachstumsaussichten. Mittelfristige Prognose der österreichischen Wirtschaft bis 2022

WIFO-Monatsberichte, 2017, 90(10), pp.763-781
   
Nach der Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise (BIP 2009 –3,8%) und der flauen Entwicklung 2012/2015 (+0,7% p. a.) gewann das Wirtschaftswachstum ab Mitte 2016 wieder deutlich an Schwung. Für die Jahre 2017 und 2018 wird ein BIP-Zuwachs von jeweils 2¾% prognostiziert. Im Durchschnitt der Prognoseperiode 2018/2022 wird eine Steigerung um 2% pro Jahr erwartet (2013/2017 +1,2% p. a.). Sie ist um rund ¼ Prozentpunkt höher als im Durchschnitt des Euro-Raumes. Die gute internationale Konjunktur belebt die Exportwirtschaft (+3,7% p. a.), was sich wiederum positiv in den Ausrüstungsinvestitionen niederschlägt. Der private Konsum wird durch den Anstieg der verfügbaren Einkommen im Prognosezeitraum um 1½% p. a. wachsen (2013/2017 +0,7% p. a.). Die Expansion ermöglicht gemeinsam mit arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen (Beschäftigungsbonus und Aktion 20.000) bis einschließlich 2019 eine Ausweitung der Beschäftigung über jener des Arbeitskräfteangebotes und damit einen Rückgang der Arbeitslosigkeit. Ab 2020 dürfte das Arbeitskräfteangebot wieder stärker als die Nachfrage zunehmen; die Arbeitslosenquote würde in der Folge von 8,0% im Jahr 2019 auf 8,4% zum Ende des Prognosezeitraumes steigen. Der Inflationsdruck bleibt mittelfristig mäßig, und das Inflationsdifferential zum Euro-Raum sollte sich weiter verringern. Die Inflationsrate gemäß Verbraucherpreisindex wird mit durchschnittlich 1,9% p. a. prognostiziert. Ein ausgeglichener Staatshaushalt (sowohl strukturell als auch nach Maastricht-Definition) wird aufgrund des prognostizierten Konjunkturverlaufes und der angenommenen wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen ab der Mitte des Prognosezeitraumes unterstellt. Daraus abgeleitet geht die Staatsschuldenquote (Verschuldung des Gesamtstaates in Prozent des nominellen BIP) gegenüber dem Jahr 2017 bis 2022 um rund 17 Prozentpunkte auf knapp 64% zurück.
 
Online since: 25.10.2017 0:00

Hans Pitlik, Österreich 2025 – Verwaltungsreform zwischen Effizienzstreben und Reformwiderständen. Ein Überblick

WIFO-Monatsberichte, 2017, 90(3), pp.205-217
   
Überlegungen zur Reform der öffentlichen Verwaltung nehmen seit Langem einen prominenten Platz in der politischen Debatte ein. Die Notwendigkeit von Reformen ist in vielen Verwaltungsbereichen unbestritten; Reformschritte unterbleiben jedoch, oder initiierte Prozesse verlaufen sehr zögerlich. Möglichkeiten und Grenzen einer effizienzorientierten Verwaltungsreform werden von politisch-institutionellen und ökonomischen Faktoren bestimmt. Reformwiderstände sind mitunter besonders groß, weil Akteure in Politik und Bürokratie von Verwaltungsreformen unmittelbar betroffen sind. Budgetkrisen können Reformprozesse in Gang setzen, sind aber weder notwendige noch hinreichende Erfolgsfaktoren. Erfolgreiche Strategien zur Überwindung des Reformstillstandes müssen der Unsicherheit über Reformwirkungen ebenso wie den Eigeninteressen der Politik und der Bürokratie Rechnung tragen. Unter bestimmten Bedingungen kann eine reformfreundliche Regierung durch Bündelung komplementärer Reformvorhaben die Zustimmung im politischen Prozess gewinnen. Konsensbildende Institutionen und wechselseitige Kontrollen haben hohe Relevanz für die Akzeptanz und Glaubwürdigkeit der Reformpolitik.
 
Online since: 23.03.2017 0:00

Hans Pitlik, Michael Klien, Stefan Schiman, Stabilitätskonforme Berücksichtigung nachhaltiger öffentlicher Investitionen

Monographs, February 2017, 108 pages
   
Der Rechtsrahmen zur fiskalpolitischen Steuerung in der EU sieht erhebliche Restriktionen für die Mitgliedsländer vor. Aufgrund von Beschränkungen der Kreditaufnahme durch restriktive Budgetregeln können öffentliche Investitionsvorhaben unterdimensioniert oder aufgeschoben werden, u. a. weil nach den Verbuchungsregeln der VGR Investitionsausgaben nicht periodengerecht dargestellt werden. Allerdings versuchen die Mitgliedsländer, die Restriktionen durch außerbudgetäre Finanzierung und Bereitstellung zu umgehen. Durch eine "Goldene Regel", wonach die staatliche Kreditaufnahme nur zur Finanzierung der Nettoinvestitionen zulässig ist, könnten Investitionsanreize gesetzt und Entscheidungsneutralität bezüglich der Bereitstellungsmodelle erreicht werden. Dabei ist dieses Modell nicht auf alle Investitionsgüter anwendbar. Die Ergebnisrechnung als zentrales Steuerungselement im neuen österreichischen Haushaltsrecht wäre mit dieser Regelrevision kompatibel.
 
Commissioned by: Liaison Office of the Laender
Study by: Austrian Institute of Economic Research

Josef Baumgartner, Sandra Bilek-Steindl, Serguei Kaniovski, Hans Pitlik, Moderate Economic Growth – Unemployment Remaining High. Medium-term Forecast for the Austrian Economy Until 2021

WIFO Bulletin, 2016, 21(19), pp.185-201
   
After the sluggish advance of 0.6 percent p.a. between 2012 and 2015, economic growth in Austria is expected to pick up to an annual rate of 1.5 percent over the period from 2017 to 2021. While firms may remain cautious in their investment behaviour and net exports contribute less to GDP growth than before the financial market crisis and the recession 2008-09, higher disposable incomes will push domestic private consumption growth to a rate of 1¼ percent p.a. (2012-2016 +0.3 percent p.a.). The stronger momentum of output growth will allow employment to expand by an average 1 percent p.a.; nevertheless, unemployment will keep rising, as supply of domestic and even more of foreign labour will outpace the creation of new jobs. By 2019-20, the jobless rate should reach a peak of 9.8 percent of the dependent labour force (national definition), before edging down to 9.7 percent by the end of the projection period. Inflation pressure stays low over the medium term, at an expected annual rate of 1¾ percent. The inflation differential vis-à-vis the euro area average is expected narrow noticeably. Given the business cycle profile and the economic policy assumptions underlying the projections, a balanced general government budget (headline deficit as well as in structural terms) may only be reached at the end of the forecast horizon. General government debt, as a ratio of nominal GDP, is set to decline from 2015 onwards by around 10 percentage points to 75¼ percent by 2021.
 
Online since: 22.12.2016 0:00

Monika Köppl-Turyna, Hans Pitlik, Do Equalisation Payments Affect Subnational Borrowing? Evidence From Regression Discontinuity

WIFO Working Papers, 2016, (528), 36 pages
According to the fiscal federalism literature sub-central budget constraints become softer when local governments are more dependent on revenues over which they have no discretion. As a consequence of higher "transfer dependency", sub-central governments can expect to be bailed out by the central government and therefore tend to accumulate higher levels of debt. We test this conjecture with data from Austrian municipalities. Austria is a fiscally highly centralised federation in which tax autonomy at the sub-central level is almost absent. Our identification strategy is based on a discontinuity caused by a special regulation on population weights in the tax sharing agreement between central government and the municipalities. We analyse the discontinuity in the conditional expectation of borrowing given population size to unveil an average causal effect of the treatment. Our results indicate that in line with theoretical expectations municipalities with higher revenue dependency observe higher net borrowing per capita. We also find that almost one half of the observed discontinuity works through an investment channel. Net borrowing is spatially correlated.
 
Online since: 27.10.2016 0:00
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