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WIFO publications and research project papers(10791 hits)

Yvonne Wolfmayr, Thomas Url, Klaus S. Friesenbichler, Evaluierung des österreichischen Soft-Loan-Verfahrens

Reports (work in progress), February 2018
Die Studie untersucht das österreichische Soft-Loan-Verfahren vor dem Hintergrund seiner Zielsetzungen: Förderung der Markterschließung, Erhöhung des Exportvolumens, Realisierung kommerzieller Nachfolgeprojekte sowie technologische Spill-over-Effekte im Geberland und entwicklungspolitischer Beitrag in den Zielländern. Sie bewertet die Auswahl der seit 2005 im österreichischen Verfahren als Soft-Loan-tauglich eingestuften Länder nach deren Bonität, Struktur und Entwicklung der Nachfrage und analysiert die Wettbewerbsposition und Exportstruktur der österreichischen Exporteure in diesen Ländern. Ökonometrische Verfahren und das Input-Ouput-Modell des WIFO quantifizieren die von Soft Loans induzierten Rückwirkungen auf Exporte, Beschäftigung und Wertschöpfung. Aus Erfahrungsberichten von Unternehmen und den involvierten Institutionen im Rahmen von Interviews sollen ein Problemaufriss am Beispiel der Balkanregion sowie künftige Strategien vor allem im Hinblick auf Nachfolgeprojekte und ungebundene Hilfskredite abgeleitet werden.
 
Commissioned by: Federal Ministry of Finance
Study by: Austrian Institute of Economic Research

Matthias Firgo, Oliver Fritz, Peter Huber, Michael Klien, Peter Mayerhofer, Michael Weingärtler, Die Wirtschaft in den Bundesländern. III. Quartal 2017

Economy in the Austrian Länder, Wien, February 2018, 69 pages
   
Das reale Bruttoinlandsprodukt Österreichs wuchs im III. Quartal 2017 so stark wie zuletzt vor sieben Jahren. Der Aufschwung wird von einer hohen Investitionstätigkeit und einer kräftigen Exportnachfrage getragen, doch auch die Konsumausgaben entwickeln sich robust. Sektoral wie regional steht der Aufschwung auf einer breiten Basis. Regionale Muster sind anhand aktueller Konjunkturindikatoren kaum noch zu erkennen. Einzig in der Arbeitslosenquote bleibt das West-Ost-Gefälle der Entwicklung der letzten Jahre noch sichtbar.
 
Study by: Austrian Institute of Economic Research
Online since: 08.02.2018 0:00

Karl Aiginger, Neue Anforderungen an Industrie- und Strukturpolitik

WIFO Working Papers, 2018, (553)
Wirtschaftspolitische Begriffe, die unter nationalen Aspekten definiert wurden, müssen heute an die neuen Anforderungen von Technologieentwicklung und Globalisierung angepasst werden. So hat sich der Begriff der Wettbewerbsfähigkeit von einer vorwiegend kostenseitigen Betrachtung zu einem Konzept entwickelt, nach dem die Fähigkeit eines Landes zur Erreichung von Nachhaltigkeitszielen ("Beyond GDP") beurteilt wird. Diese Definition ermöglicht die konsequente Verfolgung einer "High-Road-Strategie": Sie nutzt Innovationen, Skills und Ambitionen, um damit hohe Einkommen, sozialen Zusammenhalt und ökologische Exzellenz zu erreichen. Auch Strukturpolitik und Industriepolitik müssen neu definiert werden, und der Erfolg der Globalisierung darf nicht nur an Indikatoren über Export- und Importanteile beurteilt werden, sondern auch an der Berücksichtigung von ökologischen und sozialen Standards. Unter Berücksichtigung von Nachhaltigkeitszielen ist die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Volkswirtschaften höher als gemessen am Pro-Kopf-Einkommen. Keines der erfolgreicheren europäischen Länder verfolgt eine kostenorientierte "Low-Road-Strategie".
 
Online since: 12.02.2018 0:00

Thomas Url, Die Folgen staatlicher Wechselbürgschaften und Beteiligungsgarantien für Inlandsbeschäftigung und Leistungsbilanz

Reports (work in progress), February 2018
Das österreichische System der Ausfuhrförderung besteht seit 1955 und hat in diesem Zeitraum ausgeglichen bilanziert. Staatliche Garantien können die asymmetrische Informationslage zwischen Kreditgebern und Kreditnehmern überwinden und damit den Zugang zu Kreditfinanzierungen verbessern sowie deren Finanzierungskosten senken. Die Ergebnisse eines Matching-Verfahrens zeigen für die Wechselbürgschaften des Refinanzierungsrahmens eine signifikant positive Wirkung auf Beschäftigung und Umsätze sowie eine Verringerung des Zinsaufwandes. Die Auswertung der Aval-Wechselbürgschaften bringt keine so eindeutigen Ergebnisse. Die Nutzer von Beteiligungswechselbürgschaften und G4-Beteiligungsgarantien unterscheiden sich hinsichtlich der Entwickllung von Beschäftigung, Umsätzen und Pro-Kopf-Löhnen auf den Inlandsstandorten statistisch nicht signifikant von der Kontrollgruppe. Die Wechselbürgschaften erwiesen sich während der Finanzmarktkrise als ein flexibles und geeignetes Instrument zur Aufrechterhaltung des Vertrauens zwischen den Marktteilnehmern. Staatliche Haftungen für Auslandsbeteiligungen deckten zwischen 2000 und 2009 etwa ein Fünftel der aktiven Direktinvestitionen im Ausland und verbessern über die Einkommen aus aktiven Direktinvestitionen die Leistungsbilanz.
 
Commissioned by: Federal Ministry of Finance
Study by: Austrian Institute of Economic Research

Christine Mayrhuber (Project co-ordinator), Matthias Firgo, Hans Pitlik, Alois Guger, Ewald Walterskirchen, Sozialstaat und Standortqualität

Reports (work in progress), February 2018
Österreichs Standortqualität wird vor dem Hintergrund nachhaltigen Wirtschaftens und der "Beyond-GDP"-Ziele der Europäischen Kommission nicht nur von ökonomischen, sondern verstärkt auch von sozialen und ökologischen Indikatoren bestimmt. Gemessen an sozialen und ökologischen Faktoren liegt Österreich im europäischen Spitzenfeld. Determinanten dafür sind hohe Sozialstandards mit effizienter Mittelverwendung, kaufkraftstärkende Umverteilungsmaßnahmen der öffentlichen Hand und Investitionen in den Sozialstaat. Eine Verstärkung der Investitionen kann die Standortqualität von Österreich verbessern.
 
Commissioned by: Chamber of Labour: Vienna
Study by: Austrian Institute of Economic Research

Jürgen Janger, Agnes Kügler, Innovationseffizienz. Österreich im internationalen Vergleich

Reports (work in progress), February 2018
Innovationsaktivitäten sind ein zentrales Element von Strategien zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit und zur Bewältigung von Herausforderungen wie dem Klimawandel. Die Forschungs- und Entwicklungsausgaben sind wichtige Determinanten der Innovationsleistung. Österreichs F&E-Ausgaben wurden in den letzten 20 Jahren erfolgreich gesteigert, gemessen an der F&E-Quote nimmt es in der EU den 2., weltweit den 5. Rang ein. Gleichzeitig gelang es bisher nicht, in Innovationsrankings an die Spitze vorzustoßen. Die Studie geht deshalb der Frage nach, ob Österreichs Innovationsleistung nur unzureichend durch internationale Indikatoren erfasst wird, oder ob tatsächlich die Effizenz der Innovationsaktivitäten geringer ist. Methodisch wird neben der Vorstellung elementarer Input- und Outputindikatoren eine Dateneinhüllanalyse (DEA) eingesetzt, um Österreichs Effizienz mit anderen EU- und OECD-Ländern zu vergleichen. Wie die Ergebnisse zeigen, besteht für Österreich in drei Leistungsbereichen des Innovationssystems (Wissenschaft, Technologie und Innovationen) Aufholpotential zu den in den jeweiligen Bereichen effizientesten Ländern.
 
Study by: Austrian Institute of Economic Research
Commissioned by: Austrian Council for Research and Technology Development

Nezir Kose, Yeliz Yalcin, Eray Yucel, Performance of inflation targeting in retrospect

Empirica, 2018, 45(1), pp.197-213, http://www.springer.com/10663
Both inflation and inflation expectations declined considerably in the inflation targeting countries during the past two decades. The questions of whether this decline has actually been an outcome of inflation targeting solely and whether inflation targeting has been successful in stabilising other macroeconomic variables though remain. This study considers these questions on the basis of 16 inflation targeting countries and 21 non-targeting ones using a difference-in-difference approach. With regard to the baseline period of 1996-1999 during which neither of the groups was implementing inflation targeting, a difference-in-difference approach was employed to assess the effects of inflation targeting on inflation, output growth, real exchange rates, inflation volatility and real exchange rate volatility during moving 4-year periods between 2007 and 2015. Our estimates suggest that inflation targeting was superior in terms of harnessing inflation as well as inflation volatility. In terms of economic growth, however, inflation targeting seems to be neutral and in terms of real exchange rates it seems not to be stabilising, if not de-stabilising. A hybrid version of inflation targeting, namely the conventional inflation targeting augmented by an improved capacity to deliver macro-prudence as in the post-Lehman economic climate, can therefore be viewed as the best available policy alternative for the upcoming decades.
 

Jingfei Wu, Mohsen Bahmani-Oskooee, Tsangyao Chang, Revisiting purchasing power parity in G6 countries: an application of smooth time-varying cointegration approach

Empirica, 2018, 45(1), pp.187-196, http://www.springer.com/10663
This study revisits purchasing power parity (PPP) for the G6 countries (i.e., Canada, Italy, Japan, France, Germany, the UK) using the smooth time-varying cointegrating approach, proposed by Park and Hahn (Econom Theory 15:664-703, 1999). Using monthly data over the period January 1971 to December 2013, our empirical results indicate that PPP holds in two out of six countries (i.e., France and Germany).
 

Po-Chin Wu, Chung-Chih Lee, The non-linear impact of monetary policy on international reserves: macroeconomic variables nexus

Empirica, 2018, 45(1), pp.165-185, http://www.springer.com/10663
This paper employs panel smooth transition regression models to investigate the nonlinear effects of two monetary policy proxies (i.e., real exchange rate return and real interest rate differential) on the international reserves – macroeconomic variables nexus. The panel data set includes the fourteen G-20 countries during the period 1991-2012. Empirical results show that the marginal effects of the macroeconomic variables (savings, terms of trade, public debt, capital account liberalisation, economic growth, and trade openness) on international reserves are non-linear and vary with time, the proxies and countries, not linear and constant derived from traditional linear model. Currency devaluation policy (against the US dollar) can non-linearly enlarge the positive contribution of trade openness and public debt on international reserves, and non-linearly reduce the negative impact of terms of trade on international reserves, as the Marshall-Lerner condition holds. Expansionary monetary policy (through the decrease in domestic interest rates) can strengthen the positive effects of public debt, trade openness, and economic growth on international reserves. The precautionary and mercantilist views of reserves holdings are partially supported.
 
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