Aktuelle Projekte: Thomas Url(6 Treffer)

Thomas Url (Projektleitung), Kosten der betrieblichen und privaten Altersvorsorge für die öffentliche Hand

Aktuelle Forschungsprojekte (in Arbeit)
Im Zuge der Reformen öffentlicher Pensionssysteme setzte die Bundesregierung mehrere Anreize zur Stärkung der betrieblichen und privaten Altersvorsorge. Das Förderausmaß und die steuerliche Behandlung der Beitrags- und Rentenzahlungen in der privaten und betrieblichen Altersvorsorge unterscheiden sich je nach Durchführungsweg. Dadurch entstehen Einnahmenausfälle oder direkte Kosten in Form staatlicher Prämienzahlungen, die sowohl den aktuellen als auch künftige öffentliche Haushalte belasten. Diese Studie ermittelt die direkten und indirekten Kosten der betrieblichen und privaten Altersvorsorge für die öffentlichen Haushalte.
 
Auftraggeber: Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung

Thomas Url (Projektleitung), Volkswirtschaftliche Bedeutung der Lebensversicherung

Aktuelle Forschungsprojekte (in Arbeit)
 
Auftraggeber: Verband der Versicherungsunternehmen Österreichs
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung

Thomas Url (Projektleitung), Die gesamtwirtschaftliche Auswirkung der Beteiligungsgarantien und Wechselbürgschaften

Aktuelle Forschungsprojekte (in Arbeit)
Im internationalen Handel ist die Lieferung auf Ziel wegen längerer Transportwege das dominante Zahlungsverfahren und umfasst etwa 80% der Geschäftsfälle. Die Republik Österreich unterstützt deshalb österreichische Unternehmen durch Bundeshaftungen für Lieferforderungen aus Exportgeschäften und bei Direktinvestitionen im Ausland. Der Bund hatte Mitte 2016 tatsächlich ausstehende Haftungen im Ausmaß von insgesamt 76,9 Mrd. €; davon entfielen 27,6 Mrd. € bzw. knapp 40% auf die Ausfuhrförderung. Das Haftungsvolumen für Wechselbürgschaften betrug Ende 2015 13,7 Mrd. € und machte damit etwa die Hälfte der Garantien im Zusammenhang mit Exporten aus. Für die Beteiligungsgarantien (G4) haftete der Bund Ende 2015 mit einem Betrag von 2,3 Mrd. €, also etwa einem Zehntel des mit Exporten in Verbindung stehenden Haftungsvolumens. Im Allgemeinen erleichtern Staatsgarantien die Finanzierung wirtschaftlicher Aktivitäten. Wenn die Prämienhöhe die zu erwartenden Forderungsausfälle und die Verwaltungskosten des Garantieverfahrens deckt, besteht für die öffentliche Hand mittel- und langfristig kein Nettoaufwand aus der Staatsgarantie, andernfalls ergibt sich eine indirekte Subvention der Haftungsnehmer.
 
Auftraggeber: Bundesministerium für Finanzen
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung

Thomas Url (Projektleitung), Neuberechnung der WIFO-Wechselkursindizes

Aktuelle Forschungsprojekte (in Arbeit)
Der effektive Wechselkurs ist ein wichtiger Indikator der Wettbewerbsfähigkeit heimischer Produzenten von Waren und Dienstleistungen. Neuberechnungen des effektiven Wechselkursindex berücksichtigen die geänderte regionale Struktur des Außenhandels und verknüpfen sie mit aussagekräftigen Preis- bzw. Kostenindikatoren. Dadurch kann die Veränderung der Wettbewerbsfähigkeit im Zeitverlauf für die Gesamtwirtschaft, die Sachgüterproduktion und den Dienstleistungsbereich aufgezeigt werden. Wegen des hohen Anteils der Tourismuseinnahmen am Export ist der Dienstleistungsbereich besonders wichtig. Die Berechnung des effektiven Wechselkursindex und der Teilindizes folgt der harmonisierten Vorgangsweise der Europäischen Zentralbank und erfolgt in Kooperation mit der Oesterreichischen Nationalbank.
 
Auftraggeber: Oesterreichische Nationalbank
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung

Thomas Url (Projektleitung), Berufsunfähigkeitsversicherung

Aktuelle Forschungsprojekte (in Arbeit)
 
Auftraggeber: Verband der Versicherungsunternehmen Österreichs
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung

Thomas Url (Projektleitung), Kosten der Regulierung im Versicherungsbereich

Aktuelle Forschungsprojekte (in Arbeit)
Die Versicherungswirtschaft verzeichnete in den letzten Jahrzehnten eine grundlegende Neugestaltung des Aufsichtsregelwerkes. Die Umsetzung der EU-Richtlinien mit dem EU-Beitritt brachte eine Abkehr von der bis dahin geltenden materiellen Versicherungsaufsicht mit sich. Die Versicherungsaufsicht konzentrierte sich danach auf die Kontrolle institutioneller Vorgaben in den Versicherungsunternehmen, einer ausreichenden Unterlegung des Geschäftes mit Solvenzkapital und der Einhaltung grober Richtlinien für die Kapitalveranlagung. Die Europäische Kommission reformierte in den letzten Jahren die Regeln zur Versicherungsaufsicht abermals. Sie übertrug mit der Umstellung auf Solvency II risikobasierte Berechnungsmethoden für das notwendige Solvenzkapital von der Kredit- auf die Versicherungswirtschaft und führte zusätzliche Kontrollfunktionen in Versicherungsunternehmen ein. Diese Studie untersucht die damit verbundenen Kosten.
 
Auftraggeber: Verband der Versicherungsunternehmen Österreichs
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
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