Aktuelle Projekte: Ina Meyer(3 Treffer)

Ina Meyer (Projektleitung), Energieszenarien für Österreich 2050

Aktuelle Forschungsprojekte (in Arbeit)
In zwei energieökonomischen Szenarien werden die Effekte der Klima- und Energiepolitik auf Energieverbrauch und Wertschöpfung in Österreich bis zum Jahr 2050 modelliert: Ein WEM-Szenario ("with existing measures") berücksichtigt die bis Ende Mai 2016 implementierten klima- und energieökonomischen Maßnahmen, während in das WAM-Szenario ("with additional measures") zusätzliche Maßnahmen im Bereich Energieeffizienz, erneuerbare Energie und technologischer Wandel eingehen. Die Modellierung der Szenarien erfolgt in Form einer Modellkopplung von einer Reihe von technologieorientierten sektoralen Bottom-up-Modellen der Projektpartner (AEA, TU Wien, TU Graz, UBA) mit einem Top-down-Modell, dem WIFO.DYNK-Modell (Dynamic-New-Keynsian-Modell). Das WIFO.DYNK steht im Zentrum der Modellkopplung und wird für dieses Projekt adaptiert und erweitert. Die Erweiterung betrifft insbesondere die Ausarbeitung der Schnittstellen zu unterschiedlichen Bottum-up-Datensätzen und Modellen im Bereich Energiebereitstellung, Verkehr und Wohnen. Ergebnis werden ein detaillierter Verlauf von Energienachfrage, Energiebereitstellung und Treibhausgasemissionen bis 2050 sowie ein möglicher Pfad für Österreich ebenso wie mögliche energieökonomische Auswirkungen zusätzlicher Maßnahmen sein.
 
Auftraggeber: Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
Studie von: Centre of Economic Scenario Analysis and Research – Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung

Ina Meyer (Projektleitung), Volkswirtschaftliche Effekte durch Recycling ausgewählter Altstoffe und Abfälle

Aktuelle Forschungsprojekte (in Arbeit)
Anhand der verbreiteten Recyclingsparten Papier, Glas und ausgewählte Altmetalle sollen die gesamtwirtschaftlichen Auswirkungen der derzeit praktizierten Kreislaufwirtschaft in Österreich quantifiziert werden. Die Analyse erfolgt mit dem WIFO.DYNK-Modell, das für diese Zwecke erweitert wird, sowie auf Basis der vom Umweltbundesamt bereitgestellten physischen Stoffbilanzen für Österreich. Neben der Quantifizierung der Beschäftigungs- und Wertschöpfungseffekte – durch Rückgewinnung von Sekundärrohstoffen für die Substitution von Primärrohstoffen im Inland oder für den Export – werden die Auswirkungen der gegenwärtigen Kreislaufwirtschaft auf die österreichischen Material- und Energiebilanzen geschätzt. Umweltauswirkungen in Drittländern werden berücksichtigt.
 
Auftraggeber: Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung

Ina Meyer (Projektleitung), Energieverbrauchspfade für Österreich bis 2030 und 2050: Sozioökonomische Rahmenbedingungen und Treiber

Aktuelle Forschungsprojekte (in Arbeit)
Das Projekt definiert mögliche Energieverbrauchs- und Energieerzeugungsszenarien für Österreich von 2012 bis 2030 und 2050. Dabei werden einige entscheidende sozioökonomische sowie klima- und energiepolitische Themenkomplexe definiert, auf die der Energieverbrauch in Österreich sensitiv reagiert. Diese Szenarien werden dann mit dem DYNK-Modell (Dynamic New Keynesian Model) des WIFO, das das Energiesystem und die Emissionen detailliert darstellt, quantitativ analysiert. Folgende Bereiche und Themen stehen im Mittelpunkt der Analyse: energieintensive Industrie (CO2-Vermeidung, Energiepreise und Wettbewerbsfähigkeit), sonstige Industrie (Energieeffizienz), Energiesektor (CO2-Vermeidung, Energieeffizienz), Güterverkehr (Technologieentwicklung) und Carbon Leakage vs. importierte Emissionen aufgrund ausländischer Nachfrage.
 
Auftraggeber: Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
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