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Sandra Bilek-Steindl (Projektleitung), Einfluss der Bildungsstruktur auf das langfristige Wachstum in Österreich

Forschungsprogramm "Österreich 2025"
Die langfristigen Wachstumsaussichten für Österreich werden mit dem speziellen Fokus auf Humankapital als Produktionsfaktor analysiert. Das Humankapital bemisst den ökonomischen Wert von Fertigkeiten der Arbeitskräfte. Der Wert des Humankapitals wird anhand des damit erzielbaren Einkommens entsprechend Katz – Murphy (1992) erstmals für Österreich geschätzt. Ein qualitativ hochwertiger Humankapitalbestand erhöht nicht nur die Innovationskraft einer Volkswirtschaft, sondern verbessert auch deren Fähigkeit, technologische Innovationen aus dem Ausland nutzbringend einzusetzen. Diese Absorptionskapazität ist für kleine offene Volkswirtschaften wie Österreich besonders wichtig. Der in Effizienzeinheiten gemessene Humankapitalbestand wird dann in eine Produktionsfunktion eingebunden, um das Produktionspotential Österreichs zu berechnen. Dies erlaubt es, die Wachstumsbeiträge getrennt nach Inputfaktoren darzustellen und die Effekte von Politikentscheidungen zu simulieren; so lassen sich etwa die Produktionseffekte verstärkter Bildungsanstrengungen schätzen.
 
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
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