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WIFO-Monatsberichte

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Stephan Schulmeister, Weiterhin kräftiges Wachstum in Asien, Russland und den USA – Deutschland und Japan bleiben Nachzügler. Mittelfristige Prognose der Weltwirtschaft bis 2009

WIFO-Monatsberichte, 2005, 78(1), S.35-48
   
Zwischen 2004 und 2009 dürfte der Welthandel um durchschnittlich 6,6% und das Welt-BIP um 3,2% pro Jahr zunehmen und damit rascher wachsen als in den vergangenen fünf Jahren. Unter den Industrieländern werden die USA mit +3,1% weiterhin ein merklich höheres Wirtschaftswachstum erreichen als die EU 15 (+2,2%). Am schwächsten wird sich die Wirtschaft in Deutschland und Japan entwickeln (jeweils +1,4% pro Jahr). Angesichts dieser Wachstumsdifferenzen bleiben die beträchtlichen Leistungsbilanzungleichgewichte zwischen den USA, Deutschland und Japan bestehen. Sollte deshalb der Euro-Kurs gegenüber dem Dollar weiter steigen und dadurch den Rohölpreis auf höherem Niveau stabilisieren als im Basisszenario angenommen, so würde das mittelfristige Wachstumstempo der Weltwirtschaft um 0,3 Prozentpunkte pro Jahr gedämpft.
 
Forschungsbereich:Makroökonomie und europäische Wirtschaftspolitik – Industrieökonomie, Innovation und internationaler Wettbewerb
Sprache:Deutsch

Brisk Growth Continues in Asia, Russia and the USA – Germany and Japan Still Lag Behind

The forecast is based on the premise that both the crude oil price and the euro exchange rate will climb to their highest levels in 2005, after which they will fall off again. Accordingly, crude oil (Brent) should cost 42 $ per barrel in 2005 and go down to 36 $ by 2007. The euro exchange rate should be at 1.34 $ in 2005, to be followed by a drop to 1.15 $ by 2009. Subject to these conditions, global trade should expand by an average of 6.6 percent p.a. and global production should grow by 3.2 percent p.a. between 2004 and 2009, i.e., accelerate by ½ percentage point each compared to the period of 1999-2004. The US economy will continue to achieve a better growth rate (+3.1 percent) than the performance of the EU 15 (+2.2 percent), while growth will be slowest in Germany and Japan (+1.4 percent p.a. each). In the new EU member states, GDP is expected to expand by 4.4 percent a year, or at double the rate of the EU 15. On a global scale, economic growth should be highest in China and India.

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