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Oliver Fritz, Elisabeth Christen, Russian Sanctions Have Cost EU Countries 30 Billion Euro

Pressenotizen, 09.10.2017 0:00
 
Forschungsbereich:Industrieökonomie, Innovation und internationaler Wettbewerb – Strukturwandel und Regionalentwicklung
Sprache:Englisch

Verwandte Einträge

Franz Sinabell (WIFO), Sigrid Egartner, Karin Heinschink, Karlheinz Pistrich, Thomas Resl, Christoph Tribl (AWI), Beschränkung der Agrarexporte in die Russische Föderation. Mögliche Auswirkungen für Österreich

Monographien, März 2015, 49 Seiten
Die Russische Föderation verhängte am 7. August 2014 eine Importblockade für ausgewählte Agrarprodukte und Nahrungsmittel aus der EU und anderen Ländern. Betroffen sind davon rund 30 Produktkategorien von unverarbeiteten und verarbeiteten Gütern. Das relevante Exportvolumen Österreichs beträgt etwa 100 Mio. €. In der Studie wird untersucht, welche direkten und indirekten wirtschaftlichen Auswirkungen von der Beschränkung der Exporte der österreichischen Landwirtschaft und Lebensmittelwirtschaft zu erwarten sind. Dabei wird zwischen kurz- und langfristigen Folgen unterschieden. Maßnahmen zur Minderung der wirtschaftlichen Schäden werden dargestellt und Optionen zur Bewältigung der Herausforderungen aufgezeigt. Der Fokus der Analyse liegt auf Österreich. Eine Bewertung der Auswirkungen für das Jahr 2014 zeigt, dass Österreichs Agrarexporte nach Russland um knapp 50 Mio. € geringer waren als 2013.
 
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – Bundesanstalt für Agrarwirtschaft
Auftraggeber: Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
Online seit: 11.03.2015 0:00

Elisabeth Christen, Oliver Fritz, Peter Huber, Gerhard Streicher, Makroökonomische Effekte des Handelskonflikts zwischen der EU und Russland

Monographien, Dezember 2014, 35 Seiten
Der aktuelle Handelskonflikt zwischen der EU und Russland, der eine Folge der politischen Destabilisierung der Ostukraine ist, kann angesichts der großen Bedeutung des Russlandexports beträchtliche Auswirkungen auf die österreichische Wirtschaft haben. Diese makroökonomischen Effekte beschränken sich nicht auf einzelne Güter, die unter die Sanktionen fallen. Sie sind vielmehr ein Ergebnis der generellen Verschlechterung der Handelsbeziehungen zwischen der EU und Russland. Unter der Annahme einer nur temporären Dämpfung von Export und Tourismus (Extrapolation der tatsächlichen Einbußen aller EU-Länder im 1. Halbjahr 2014, keine weitere Verringerung von Konsum und Investitionen) ergeben sich für Österreich Einbußen von rund 9.000 Arbeitsplätzen und von rund 0,6 Mrd. € an Wertschöpfung. Eine längerfristige Verringerung der Export- und Tourismusnachfrage (zusätzliche Reaktion von Einkommen und Konsum in den einzelnen EU-Ländern) würde die Beschäftigung in Österreich um 24.000 und die Wertschöpfung um 1,5 Mrd. € dämpfen. Sollte sich der Konflikt verschärfen (Exporteinbußen um ein Viertel höher als bisher), dann würde Österreich einen Verlust von 45.000 Arbeitsplätzen und von 2,9 Mrd. € an Wertschöpfung verzeichnen.
 
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auftraggeber: Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft
Online seit: 18.02.2015 0:00

Peter Huber (Projektleitung), Makroökonomische Effekte des Handelskonflikts zwischen der EU und Russland

Abgeschlossene Forschungsprojekte
Der aktuelle Handelskonflikt zwischen der EU und Russland, der eine Folge der politischen Destabilisierung der Ostukraine ist, kann angesichts der großen Bedeutung des Russlandexports beträchtliche Auswirkungen auf die österreichische Wirtschaft haben. Diese makroökonomischen Effekte beschränken sich nicht auf einzelne Güter, die unter die Sanktionen fallen. Sie sind vielmehr ein Ergebnis der generellen Verschlechterung der Handelsbeziehungen zwischen der EU und Russland. Unter der Annahme einer nur temporären Dämpfung von Export und Tourismus (Extrapolation der tatsächlichen Einbußen aller EU-Länder im 1. Halbjahr 2014, keine weitere Verringerung von Konsum und Investitionen) ergeben sich für Österreich Einbußen von rund 9.000 Arbeitsplätzen und von rund 0,6 Mrd. € an Wertschöpfung. Eine längerfristige Verringerung der Export- und Tourismusnachfrage (zusätzliche Reaktion von Einkommen und Konsum in den einzelnen EU-Ländern) würde die Beschäftigung in Österreich um 24.000 und die Wertschöpfung um 1,5 Mrd. € dämpfen. Sollte sich der Konflikt verschärfen (Exporteinbußen um ein Viertel höher als bisher), dann würde Österreich einen Verlust von 45.000 Arbeitsplätzen und von 2,9 Mrd. € an Wertschöpfung verzeichnen.
 
Auftraggeber: Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Abgeschlossen: 2014

Elisabeth Christen, Oliver Fritz, Gerhard Streicher, Effects of the EU-Russia Economic Sanctions on Value Added and Employment in the European Union and Switzerland

Monographien, Juni 2015, 24 Seiten
The ongoing trade conflict between the EU and Russia could have noticeable effects on the European economy given the importance of EU and Swiss exports to Russia. This study provides estimates of the potential economic consequences of the export sanctions approved by the European Council and the Swiss parliament as well as the counter sanctions enacted by the Russian Federation on all EU countries. Using a multi-country econometric input-output model the study estimates real value added and employment effects associated with a decline in commodity exports and tourism demand as observed in recent months. The weak performance of EU and Swiss exports to Russia, however, is not only the result of export restrictions on sanctioned goods and the worsening of economic relations between Russia and the EU plus Switzerland, but also a consequence of slackening economic growth in Russia. The uncertainty about the true economic impacts of the sanctions is addressed by estimating different scenarios and distinguishing between short and long-run effects.
 
Auftraggeber: Leading European Newspaper Alliance
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 03.07.2015 11:00

Oliver Fritz, Elisabeth Christen, Franz Sinabell (WIFO), Julian Hinz (IfW), Russia's and the EU's Sanctions. Economic and Trade Effects, Compliance and the Way Forward

Monographien, September 2017, 59 Seiten
This report summarises empirical facts about the economic impact of the EU sanctions against Russia and the Russian countersanctions, both implemented in the summer of 2014. The observed decline in trade volumes between the EU and Russia is not only due to the sanctions, but also by other economic factors, such as the downturn of the Russian economy, largely caused by the falling oil price and the ensuing ruble depreciation. Furthermore, empirical evidence suggests that European and Russian companies alike managed to partly divert trade flows to other international markets in response to the deteriorating trade relationships. Overall trade diversion, however, cannot nearly compensate for losses of EU exports to Russia and thus mitigate the economy-wide negative impacts. Finally, descriptive evidence and additional information seem to indicate that compliance with the sanctions was partly circumvented right after the implementation of the sanctions in 2014, in particular for agri-food goods via countries of the Eurasian Economic Union. Legal trade diversion through countries unaffected by the sanctions has also taken place. It is important to emphasise that this study does not assess the political costs or effectiveness of the sanctions, but merely analyses potential economic costs caused by all sanction measures in place.
 
Auftraggeber: Europäisches Parlament
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – Institut für Weltwirtschaft an der Universität Kiel
Online seit: 10.10.2017 0:00

Oliver Fritz (Projektleitung), Russia's and the EU's Sanctions: Economic and Trade Effects, Compliance and the Way Forward

Aktuelle Forschungsprojekte (in Arbeit)
 
Auftraggeber: Europäisches Parlament
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung

Elisabeth Christen, Oliver Fritz, Gerhard Streicher (WIFO), Julian Hinz (IfW), Auswirkungen der Wirtschaftssanktionen der EU und Russlands auf Wertschöpfung und Beschäftigung in Österreich und der EU

Monographien, Dezember 2016, 11 Seiten
Die vorliegende Studie analysiert und quantifiziert die volkswirtschaftlichen Auswirkungen der EU-Sanktionen gegen Russland auf Österreich und die anderen EU-Länder. Im Gegensatz zu vergangenen Arbeiten, in denen die Wertschöpfungs- und Beschäftigungseffekte der Exporteinbußen insgesamt im Mittelpunkt standen, werden nun mittels komplexer ökonometrischer Verfahren die konkreten Sanktionseffekte gemessen – also die Wirkungen jener Exportverluste, die nicht auf sonstige externe Faktoren (Rohölpreisverfall, Abwertung des Rubels usw.), sondern auf die Sanktionen und die damit einhergehende Verschlechterung der Handelsbeziehungen zwischen der EU und Russland zurückzuführen sind. Die volkswirtschaftlichen Wirkungen dieser sanktionsbedingten Exporteinbußen werden dabei anhand des weltweiten gesamtwirtschaftlichen Input-Output-Modells ADAGIO simuliert.
 
Auftraggeber: Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – Institut für Weltwirtschaft an der Universität Kiel
Online seit: 23.12.2016 0:00

Oliver Fritz (Projektleitung), Auswirkungen der Wirtschaftssanktionen der EU und Russlands auf Wertschöpfung und Beschäftigung in Österreich und der EU

Abgeschlossene Forschungsprojekte
Nach einer Steigerung der EU-Exporte nach Russland bis 2013 ist seit 2014 ein massiver Rückgang des Warenhandels zu beobachten. Diese Exportverluste sind auf eine Kombination mehrerer Faktoren zurückzuführen: Zum einen verfielen die Erdölpreise seit etwa Mitte 2014, mit massiv negativen Auswirkungen auf den russischen Staatshaushalt. Bereits etwas früher, aber durch diesen Erdölpreisverfall beschleunigt, verlor die russische Währung signifikant an Wert. Schließlich wurden die Exporte nach Russland auch durch die Wirtschaftssanktionen beeinträchtigt, die die EU im Juli 2014 angesichts der russischen Politik gegenüber der Ukraine verhängte, sowie durch Gegensanktionen Russlands im Agrarsektor. Die vorliegende Studie quantifiziert den Einfluss der Wirtschaftssanktionen auf die Exporttätigkeit unabhängig von anderen wesentlichen Faktoren und schätzt damit die "reinen" Sanktionswirkungen sowie die mit diesen Exportströmen verbundenen Wertschöpfungs- und Beschäftigungseffekte für Österreich und die anderen EU-Länder.
 
Auftraggeber: Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Abgeschlossen: 2016

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