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Peter Huber, Thomas Horvath, Julia Bock-Schappelwein, Österreich als Zuwanderungsland

Monographien, März 2017, 104 Seiten
   
Migranten und Migrantinnen sind in Österreich auf dem Arbeitsmarkt etwa gleich oder sogar weniger benachteiligt als in historisch und in der Struktur ihrer Zuwanderung ähnlichen Ländern. Augenfällige Defizite verbleiben aber bezüglich der Bildungsintegration der im Ausland geborenen Jugendlichen und der zweiten Generation sowie der Wohnsituation der im Ausland Geborenen. Überdies fühlen sich in Österreich wohnhafte Migranten und Migrantinnen sehr häufig einer diskriminierten Gruppe zugehörig. Die Arbeitsmarktintegration der Migranten und Migrantinnen unterscheidet sich auch in Abhängigkeit von Herkunftsland, Aufenthaltsdauer und Aufenthaltsgrund im Gastland, Alter, Geschlecht, Familienstand und Bildungsniveau erheblich. Die zunehmende Heterogenität der nach Österreich zugewanderten Bevölkerung erfordert dabei differenzierte Politikansätze und die Entwicklung von Programmen zum Umgang mit sprachlich und kulturell sehr unterschiedlichen Gruppen in allen Gesellschaftsbereichen.
 
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 28.03.2017 10:30
Forschungsbereich:Arbeitsmarkt, Einkommen und soziale Sicherheit – Strukturwandel und Regionalentwicklung
Sprache:Deutsch

Austria as an Immigration Country

In comparison to historically and structurally similar countries the disadvantages of immigrants in the labour market in Austria are similar or even slightly less pronounced. Eye catching deficits, however, remain in the integration of immigrant youths and members of the second generation into the education system and in the housing conditions of the foreign born. In addition, a large number of foreign born considers themselves as members of a group that is discriminated against. The labour market integration of immigrants also differs substantially according to the region of emigration, duration of stay, reason for emigration as well as the age, gender family situation and educational attainment of immigrants. The increasing heterogeneity of immigrants in Austria calls for differentiated policies and the development of programmes to cope with the cultural and linguistic diversity of residents in all areas of life.

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