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WIFO-Publikationen und Projektberichte(24 Treffer)

Rainer Eppel, Helmut Mahringer, Andrea Weber, Job Search Behaviour and Job Search Success of the Unemployed

WIFO Working Papers, 2014, (471), 42 Seiten
We combine information from a job-seeker survey and two sources of administrative data to shed light on the job search behaviour and job search success of the unemployed. Our particular focus is on the way the Public Employment Service (AMS) shapes job search effort and outcomes in terms of the exit rate to work and of post-unemployment job match quality. Job-seekers attach a high value to internet job search, but social networks are by far the most promising job search channel. The AMS has a central role in the job search process of the unemployed, particularly for job-seekers with low education and long unemployment record. We find a positive link between the amount of AMS counselling and job search effort. Our results indicate that the AMS is effective in facilitating exit from unemployment to paid work – directly, through placing of jobs and increasing the efficiency of job search, as well as indirectly, by stimulating job search effort. The jobs placed by this intermediary do not significantly differ in job tenure from those generated by other channels, but they are rather poorly paid. After adjustment for differences in covariates, monthly starting wages are significantly lower for people placed via the AMS compared with those successful with the internet and private employment agencies.
 
Online seit: 10.06.2014 0:00

Rainer Eppel, Ulrike Huemer, Helmut Mahringer, Andrea Weber (WIFO), Jochen Knöller, Regina Konle-Seidl (IAB), Öffentliche Arbeitsvermittlungssysteme und ihr Einfluss auf Suchverhalten und Erfolg der Arbeitssuche

Monographien, September 2012, 399 Seiten
   
Die vorliegende Studie beleuchtet die Rolle der öffentlichen Arbeitsvermittlung und der dafür eingesetzten Beratungs- und Vermittlungsleistungen hinsichtlich des Arbeitssuchverhaltens und des Sucherfolges der Arbeitslosen. Wie der Vergleich mit Deutschland, der Schweiz, Großbritannien, Dänemark, den Niederlanden und Australien zeigt, ist Österreich in der aktiven Arbeitsmarktpolitik nicht einer allgemeinen Akzentverschiebung hin zu kürzeren und vergleichsweise kostengünstigeren vermittlungsorientierten Maßnahmen gefolgt, sondern legt bis heute einen starken Fokus auf Bildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen. Zudem sind nennenswerte Unterschiede in der konkreten Vermittlungspraxis zwischen dem AMS Österreich und den öffentlichen Einrichtungen der anderen Länder zu verzeichnen. Gemäß einer detaillierten Untersuchung für den österreichischen Arbeitsmarkt ist das AMS ein bestimmender Faktor im Suchprozess der Arbeitslosen und übt einen signifikanten Einfluss auf ihre Suchintensität und ihren Sucherfolg aus.
EDV: Georg Böhs (WIFO)
 
Auftraggeber: Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung – Lechner, Reiter & Riesenfelder Sozialforschung OEG
Online seit: 14.09.2012 15:00

Rainer Eppel, Helmut Mahringer, Andrea Weber, Christine Zulehner, Evaluierung der Eingliederungsbeihilfe

Monographien, Oktober 2011, 396 Seiten
   
Die Eingliederungsbeihilfe – ein vom AMS angebotener zielgruppenorientierter Lohnkostenzuschuss – zielt auf die Verbesserung der Beschäftigungschancen Arbeitsloser und setzt Schwerpunkte auf die Förderung der älteren und Langzeitarbeitslosen. Die vorliegende Evaluierung zeichnet den Einsatz dieses arbeitsmarktpolitischen Instrumentes der österreichischen Arbeitsmarktpolitik nach und überprüft seine Wirkung auf die weitere Erwerbskarriere der Geförderten mit mikroökonometrischen Methoden. Trotz erheblicher Mitnahmeeffekte ist eine positive Gesamtwirkung festzustellen. Die größten positiven Wirkungen ergeben sich für Personen mit größeren Reintegrationsproblemen, besonders für Langzeitarbeitslose und Ältere.
EDV: Georg Böhs
 
Auftraggeber: Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung

Reinhard Koman, Ulrich Schuh, Andrea Weber, The Austrian Severance Pay Reform: Toward a Funded Pension Pillar, in: Reforming Severance Pay

Empirica, 2005, 32(3-4), S.255-274
   
 

Helmut Mahringer, Birgit Woitech, G. Gerhardter, Andrea Weber, K. Zinöcker, Arbeitsvermittlung in der Steiermark

Monographien, Mai 2000
Publikation des Joanneum Research
 
Studie von: Joanneum Research GmbH – Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auftraggeber: Arbeitsmarktservice Steiermark

Ewald Walterskirchen, Peter Huber, Gerhard Lehner, Andrea Weber, Möglichkeiten und Auswirkungen einer Senkung der Lohnnebenkosten

WIFO-Monatsberichte, 2000, 73(2), S.113-122
   
Die Lohnnebenkosten sind in Österreich relativ hoch. Eine Möglichkeit zur Senkung ergibt sich in den nächsten Jahren dadurch, dass zu erwartende Überschüsse zweckgebundener Fonds nicht für Ausgabensteigerungen oder zur Budgetkonsolidierung, sondern für Beitragssenkungen verwendet werden. Dies betrifft vor allem die Fonds im Bereich des Familienlastenausgleichs, der Insolvenz-Entgeltsicherung, der Unfallversicherung, der Wohnbauförderung und der Arbeitslosenversicherung. Der Spielraum zur Senkung der Lohnnebenkosten beträgt etwa 16 Mrd. S.
 
Online seit: 25.02.2000 0:00

Josef Baumgartner, Ewald Walterskirchen, Andrea Weber, Favourable Medium-term Growth Prospects but Sustained Budget Problems. Medium-term Projection for the Austrian Economy 2000 to 2004

Austrian Economic Quarterly, 2000, 5(1), S.19-24
During the projection period of 1999–2004, the Austrian GDP is expected to average a growth of 2.5 percent p.a. in real terms. It will thus grow at a marginally lower rate than the EU average, as measures expected to be taken to consolidate the Austrian budget will act as a slight brake. Consequent to vigorous expansion in Europe, exports will develop dynamically. Austrian exports will rise to 50 percent of GDP. Employment continues its strong expansion. However, since growth is concentrated on part-time jobs, unemployment will decline only slightly. The NAP target of reducing the unemployment rate to 3.5 percent by 2002 can thus be met only by taking additional labour market policy measures. Dynamic growth prospects by itself will not suffice to make a major dent into the problems of public households.
 
Online seit: 10.02.2000 0:00

Josef Baumgartner, Ewald Walterskirchen, Andrea Weber, Günstige mittelfristige Wachstumsaussichten, aber anhaltende Budgetprobleme. Mittelfristige Prognose der österreichischen Wirtschaft für 2000 bis 2004

WIFO-Monatsberichte, 2000, 73(1), S.41-46
   
In der Periode 1999 bis 2004 wird das österreichische Bruttoinlandsprodukt real durchschnittlich um 2½% pro Jahr zunehmen. Das Wachstum fällt damit geringfügig schwächer aus als im EU-Durchschnitt, weil die zu erwartende Budgetkonsolidierung in Österreich leicht restriktiv wirkt. Infolge der Verwirklichung der dritten Stufe der Wirtschafts- und Währungsunion sowie der kräftigen Konjunktur in Europa entwickeln sich vor allem die Exporte dynamisch. Die österreichische Exportquote (einschließlich Dienstleistungen) steigt auf gut 50%. Allerdings wird die Wachstumsdynamik allein nicht genügen, um die Budgetprobleme der öffentlichen Haushalte wesentlich zu verringern. Ohne zusätzliche Einschränkung der Ausgaben würde das Ziel des Stabilitätsprogramms einer Neuverschuldungsquote von 1,4% des BIP für das Jahr 2002 verfehlt. Die Beschäftigung steigt weiterhin kräftig. Da sich dieser Zuwachs jedoch auf Teilzeitarbeitsplätze konzentriert, geht die Arbeitslosigkeit nur wenig zurück. Das NAP-Ziel, die Arbeitslosenquote bis 2002 auf 3,5% zu senken, ist deshalb nur mit zusätzlichen arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen zu erreichen.
 
Online seit: 20.01.2000 0:00

Ewald Walterskirchen, Peter Huber, Gerhard Lehner, Andrea Weber, Möglichkeiten und Auswirkungen einer Senkung der Lohnnebenkosten

Monographien, November 1999, 60 Seiten
   
Die Lohnnebenkosten sind in Österreich relativ hoch. Dies liegt vor allem an den Arbeitgeberbeiträgen zur Sozialversicherung, an den lohnsummenabhängigen Abgaben und an den Ausfallzeiten. Eine Senkung der Lohnnebenkosten könnte die internationale Wettbewerbsfähigkeit verbessern, den Anreiz zur Schwarzarbeit etwas vermindern und die Substitution von Arbeitskräften durch Automatisierung verlangsamen – zumindest aus beschäftigungspolitischer Sicht ein wünschenswerter Effekt. Ein Spielraum zur Senkung der Lohnnebenkosten ergibt sich in den nächsten Jahren vor allem dadurch, daß zu erwartende Überschüsse der Fonds im Bereich der sozialen Sicherheit nicht für Ausgabensteigerungen, sondern für Beitragssenkungen verwendet werden könnten. Weitere Möglichkeiten zur Senkung der Lohnnebenkosten würde eine Verringerung der Ausfallzeiten bringen.
 
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auftraggeber: Bundesministerium für wirtschaftliche Angelegenheiten
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