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WIFO-Publikationen und Projektberichte(212 Treffer)

Thomas Url, Private Insurance Sector Showing Weak Dynamics in 2015

WIFO Bulletin, 2016, 21(15), S.146-155
   
The Austrian insurance industry was faced with weak premium growth in 2015 (+0.2 percent). Based on shrinking revenues from life insurance (–1.2 percent) and stable revenues in non-life and accident insurance (0.4 percent), the insurance penetration declined towards 5.1 percent of GDP. The unfavourable development in Austria occurred against a background of slightly improving revenues at the European level. Forecasts for 2016 and 2017 are moderate. At the beginning of 2016 new rules for the computation of minimum capital reserves became effective. The European supervisory authority published a riskless yield curve for the computation of solvency capital which will generate fluctuations in the future minimum capital requirement. The new rules will force insurers to follow a conservative portfolio strategy with low expected returns; they will be subject to a stress test in 2016.
 
Online seit: 13.12.2016 0:00

Sandra Bilek-Steindl, Christian Glocker, Serguei Kaniovski, Thomas Url, Austria 2025 – The Effect of Human Capital Accumulation on Output Growth

Projektpublikationen "Österreich 2025", November 2016, 43 Seiten
   
The study measures the contribution of human capital to output growth in Austria. Human capital is usually referred to as the stock of knowledge and abilities of the labour force which raises productivity and can be attained by education or other processes. Following Katz – Murphy (1992), we construct a measure for the Austrian human capital stock. Using data on remuneration according to educational attainment, raw labour input is rebased into efficiency units. Applying a standard growth accounting approach we show the importance of human capital and education for the Austrian GDP growth. We are able to explain a part of the past output growth, which is otherwise subsumed in residual total factor productivity growth.
The research programme "Austria 2025" has received funding from the Federal Ministry for Transport, Innovation and Technology, the Federal Ministry of Science, Research and Economy, the Oesterreichische Nationalbank, the Climate and Energy Fund, the Federal Ministry of Labour, Social Affairs and Consumer Protection, the Hannes Androsch Foundation at the Austrian Academy of Sciences. The Austrian Chamber of Labour, the Federal Ministry of Agriculture, Forestry, Environment and Water Management, the Austrian Chamber of Agriculture and the Austrian Economic Chambers funded each a project to be included into the research programme.
 
Mit finanzieller Unterstützung von: Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie – Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft – Oesterreichische Nationalbank – Klima- und Energiefonds – Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz – Hannes Androsch Stiftung bei der Österreichischen Akademie der Wissenschaften
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 01.12.2016 0:00

Thomas Url, Privatversicherungswirtschaft 2015 mit geringer Dynamik

WIFO-Monatsberichte, 2016, 89(9), S.643-653
   
Die Prämieneinnahmen der privaten Versicherungswirtschaft nahmen im Jahr 2015 kaum zu (+0,2%), weil die Einnahmen der Lebensversicherung rückläufig waren (–1,2%) und die Umsätze in der Schaden-Unfallversicherung nahezu stabil blieben (+0,4%). Die Versicherungsdurchdringung sank in Österreich damit auf 5,1% des BIP, während auf dem europäischen Markt ein geringer Anstieg zu verzeichnen war. Die Prognosen der Prämieneinnahmen in Österreich für die Jahre 2016 und 2017 sind verhalten. Seit Anfang 2016 gelten neue Vorschriften zur Berechnung des Mindestkapitalerfordernisses für Versicherungsunternehmen. Die dazu vorgegebene risikolose Zinsstrukturkurve der europäischen Versicherungsaufsicht wird in Zukunft Schwankungen des Eigenmittelbedarfs erzeugen. Die neuen Eigenmittelvorschriften erzwingen eine konservative Veranlagungsstrategie mit niedrigen zu erwartenden Erträgen; sie werden 2016 in einem Stresstest erprobt.
 
Online seit: 21.09.2016 0:00

Thomas Url, Steigende Internationalisierung erzeugt neue Herausforderungen für staatliche Exportgarantien

WIFO-Monatsberichte, 2016, 89(8), S.593-603
   
Im internationalen Handel ist die Lieferung auf Ziel wegen längerer Transportwege das dominante Zahlungsverfahren und umfasst etwa 80% der Geschäftsfälle. Die Republik Österreich unterstützt deshalb österreichische Unternehmen mit Bundeshaftungen für Lieferforderungen aus Exportgeschäften. Das betriebswirtschaftliche Ergebnis des Exportgarantiesystems ist langfristig ausgeglichen. Als Folge einer hypothetischen Einstellung von Exportgarantien für Einzeldeckungen im Wert von 1,6 Mrd. € würden die Exporte i. w. S. dauerhaft um 2% unter dem Referenzpfad liegen, das Bruttoinlandsprodukt wäre um 0,6% geringer als in der Basislösung ohne diese Maßnahme, und etwa 30.000 Arbeitsplätze würden verlorengehen. Die Vergabe von Exportgarantien ist an einen Mindestanteil der inländischen Wertschöpfung am Exportvolumen gebunden, der wegen der steigenden Integration Österreichs in internationale Wertschöpfungsketten zunehmend schwieriger zu erfüllen ist.
 
Online seit: 22.08.2016 0:00

Thomas Url, Langfristige Prognose des Aufwands für Langzeitpflege

Monographien, Mai 2016, 77 Seiten
   
Die Ausgaben für Pflege (2014: 8,3 Mrd. €) werden in Österreich von Bund, Ländern und privaten Haushalten finanziert. Die künftige Entwicklung des Pflegeaufwandes wird durch demographische, gesundheitliche, soziale und wirtschaftliche Faktoren bestimmt. Während demographische, soziale und wirtschaftliche Faktoren die künftigen Pflegeausgaben steigern, sollte der verbesserte Gesundheitszustand der österreichischen Bevölkerung in Zukunft den Pflegebedarf senken. Bis 2030 wird der Bund für das Pflegegeld um knapp ein Fünftel mehr ausgeben. Dennoch sinkt das Pflegegeld bis zum Jahr 2030 von 0,8% (2014) auf 0,7% des Bruttoinlandsproduktes. Die Nettoausgaben der Bundesländer für Sachleistungen werden hingegen von 0,6% des Bruttoinlandsproduktes (2014) auf 0,9% (2030) zunehmen. Da das Pflegegeld – trotz steigender Fallzahlen – hinter dem Wirtschaftswachstum zurückbleibt, sind in Zukunft höhere Eigenbeiträge der Pflegebedürftigen zu erwarten. Restriktivere Kriterien für den Zugang zum Pflegegeld, potentielle Qualitätsverschlechterungen oder eine beschränkte Ausweitung der Sachleistungen eröffnen ein zusätzliches Potential für die private Pflegeversicherung.
 
Auftraggeber: Verband der Versicherungsunternehmen Österreichs
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 31.05.2016 0:00

Thomas Url, Gesamtwirtschaftliche Auswirkungen der Exportgarantien in Österreich

Monographien, Mai 2016, 80 Seiten
   
Im internationalen Handel ist die Lieferung auf Ziel wegen längerer Transportwege das dominante Zahlungsverfahren und umfasst etwa 80% der Geschäftsfälle. Die Republik Österreich unterstützt deshalb österreichische Unternehmen durch Bundeshaftungen für Lieferforderungen aus Exportgeschäften. Zwischen 1950 und 2014 ergab die Summe an Einnahmen und Ausgaben für Exportgarantien einen geringfügigen kumulierten Überschuss von 70 Mio. € bzw. 0,03% der kumulierten Haftungszusagen. Das betriebswirtschaftliche Ergebnis der Exportgarantien ist langfristig ausgeglichen. Als Folge der Einstellung von Exportgarantien der Haftungsarten G1, G2 und G3 im Wert von 1,6 Mrd. € würden die Exporte i. w. S. dauerhaft um 1,9% unter dem Referenzpfad liegen, das Bruttoinlandsprodukt wäre um 0,6% niedriger als in der Basislösung ohne diese Maßnahme, und etwa 30.000 Arbeitsplätze würden verlorengehen. Die Integration Österreichs in internationale Wertschöpfungsketten nahm zwischen 1995 und 2011 deutlich zu; für einzelne Exportprodukte liegt der inländische Wertschöpfungsanteil am Projektvolumen bereits unter 50%, sodass eines der Vergabekriterien für Exportgarantien verletzt wird. Neben der vollständigen Aufhebung dieses Grenzwertes könnte in Zukunft ein niedrigerer Grenzwert in Betracht gezogen werden. Eine Senkung in Kombination mit alternativen vorab fixierten Kriterien für Exporteure ist ebenso möglich.
 
Auftraggeber: Bundesministerium für Finanzen
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 25.05.2016 0:00

Sandra Bilek-Steindl, Josef Baumgartner, Jürgen Bierbaumer-Polly, Julia Bock-Schappelwein, Elisabeth Christen, Oliver Fritz, Werner Hölzl, Ulrike Huemer, Michael Klien, Thomas Leoni, Michael Peneder, Silvia Rocha-Akis, Stefan Schiman, Franz Sinabell, Gerhard Streicher, Thomas Url, Yvonne Wolfmayr, Leichte Verbesserung der heimischen Konjunktur. Die österreichische Wirtschaft im Jahr 2015

WIFO-Monatsberichte, 2016, 89(4), S.227-300
   
Das österreichische BIP wuchs 2015 um 0,9%. Damit war gegenüber 2013 und 2014 eine leichte Erholung zu beobachten. Die mäßige Ausweitung der Konsumausgaben und die Wiederbelebung der Investitionstätigkeit stützten das Wachstum. Die internationale Konjunkturschwäche dämpfte die Export- und Industriedynamik. Positive Impulse kamen hingegen vom Handel und Tourismus. Das Arbeitskräfteangebot nahm erneut stärker zu als die Beschäftigung, sodass die Zahl der als vorgemerkten Arbeitslosen vor allem in der ersten Jahreshälfte merklich stieg. Die Arbeitslosenquote erhöhte sich auf 9,1% (2014: 8,4%). Der Rückgang der Energiepreise drückte die Inflationsrate 2015 auf 0,9%.
 
Online seit: 28.04.2016 0:00

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