Suche nach Publikationen

Hinweis: Wegen technischer Probleme ist derzeit eine Neuregistrierung als User/in nicht möglich, an der Behebung des Fehlers wird gearbeitet. Bitte richten Sie Publikationsbestellungen inzwischen direkt an publikationen@wifo.ac.at. Danke für Ihr Verständnis!
 

WIFO-Publikationen und Projektberichte(215 Treffer)

Sandra Bilek-Steindl, Christian Glocker, Serguei Kaniovski, Thomas Url, Österreich 2025 – Einfluss der Bildungsstruktur auf das langfristige Wirtschaftswachstum

WIFO-Monatsberichte, 2017, 90(6), S.479-491
   
Ein qualitativ hochwertiger Arbeitseinsatz erhöht nicht nur die Innovationskraft einer Volkswirtschaft, sondern verbessert auch deren Fähigkeit, technologische Innovationen aus dem Ausland nutzbringend einzusetzen. Erstmals schätzt die vorliegende Arbeit einen qualifikationsgewichteten Arbeitseinsatz für Österreich, indem das in Stunden gemessene Arbeitsvolumen mit bildungsspezifischen Informationen verknüpft wird. Wie eine einfache Wachstumszerlegung zeigt, erhöht die Berücksichtigung von qualifikationssteigernden Effekten im Arbeitseinsatz den Wachstumsbeitrag des Faktors Arbeit auf das Drei- bis Vierfache. So kann ein Teil des Wirtschaftswachstums erklärt werden, welcher bisher der Restgröße "totale Faktorproduktivität" zugeordnet wurde.
 
Online seit: 28.06.2017 0:00

Thomas Url, Die Lebensversicherung aus einer individuellen und gesamtwirtschaftlichen Perspektive

Monographien, Juni 2017
   
Lebensversicherungen bieten den Versicherten als einziges Finanzprodukt gleichzeitig Schutz gegen die Folgen von biometrischen und von Kapitalertragsrisiken auf das Erwerbseinkommen. Zu den biometrischen Risiken zählen die Absicherung gegen das Langlebigkeitsrisiko, das Sterblichkeits- bzw. Hinterbliebenenrisiko und gegen das Invaliditätsrisiko. Wie ein Vergleich der Prämieneinnahmen zeigt, ist die Nachfrage nach Versicherungsschutz vor dem Invaliditätsrisiko in Österreich niedrig. Die Leistungen der Lebensversicherung entsprechen etwa 3% bis 4% des verfügbaren Einkommens der Privathaushalte und bilden für die betroffenen Haushalte eine wichtige Einkommensquelle, weil sie ausgezahlt werden, wenn ein Haushalt dringend zusätzliche Mittel benötigt. Das schwierige gesamtwirtschaftliche Umfeld überdeckt derzeit die Vorteile einer langfristig angelegten Strategie zur Altersvorsorge. Lebensversicherungen sind ein Instrument zur Selbstbindung, d. h. Versicherte können sich damit selbst zur Spartätigkeit verpflichten. Lange Vertragslaufzeiten erleichtern den Kapitalaufbau, und die Möglichkeiten der klassischen Lebensversicherung zur Glättung der Kapitalerträge im Zeitverlauf erlauben auch Personen mit niedriger Risikotragfähigkeit eine breit diversifizierte Veranlagung auf dem Kapitalmarkt.
 
Auftraggeber: Verband der Versicherungsunternehmen Österreichs
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 05.07.2017 0:00

Karin Heinschink, Franz Sinabell, Thomas Url, Elements of an Index-based Margin Insurance. An Application to Wheat Production in Austria

WIFO Working Papers, 2017, (536), 16 Seiten
Farmers may use financial market instruments to hedge price risks. Moreover, various types of insurance products are on the market to protect against production losses. An insurance that covers losses of both input and output prices was recently introduced in the USA. We develop this concept further by proposing a prototype of an index-based margin insurance which accounts for both production risks and price risks (input and output prices). The prototype is based on standardised gross margin time series for specific activities. It accounts for revenues, variable costs by cost item, various insurance coverage levels, and gross margin. Indemnities are paid if the gross margin falls short of a determined level. We identify steps necessary to accomplish a market-ready insurance product (e.g., data validation, defining the details of the sub-indexes and the premium calculation, evaluating acceptance on the market prior to its launch). Using Austrian data, the innovative approach is exemplified with respect to different farm management practices, more specifically for the case of conventional and organic wheat production. Farmers could benefit from such a margin insurance since production and price risks would be covered in one scheme, thus reducing opportunity costs.
 
Online seit: 29.05.2017 0:00

Thomas Url, Private Insurance Sector Showing Weak Dynamics in 2015

WIFO Bulletin, 2016, 21(15), S.146-155
   
The Austrian insurance industry was faced with weak premium growth in 2015 (+0.2 percent). Based on shrinking revenues from life insurance (–1.2 percent) and stable revenues in non-life and accident insurance (0.4 percent), the insurance penetration declined towards 5.1 percent of GDP. The unfavourable development in Austria occurred against a background of slightly improving revenues at the European level. Forecasts for 2016 and 2017 are moderate. At the beginning of 2016 new rules for the computation of minimum capital reserves became effective. The European supervisory authority published a riskless yield curve for the computation of solvency capital which will generate fluctuations in the future minimum capital requirement. The new rules will force insurers to follow a conservative portfolio strategy with low expected returns; they will be subject to a stress test in 2016.
 
Online seit: 13.12.2016 0:00

Sandra Bilek-Steindl, Christian Glocker, Serguei Kaniovski, Thomas Url, Austria 2025 – The Effect of Human Capital Accumulation on Output Growth

Projektpublikationen "Österreich 2025", November 2016, 43 Seiten
   
The study measures the contribution of human capital to output growth in Austria. Human capital is usually referred to as the stock of knowledge and abilities of the labour force which raises productivity and can be attained by education or other processes. Following Katz – Murphy (1992), we construct a measure for the Austrian human capital stock. Using data on remuneration according to educational attainment, raw labour input is rebased into efficiency units. Applying a standard growth accounting approach we show the importance of human capital and education for the Austrian GDP growth. We are able to explain a part of the past output growth, which is otherwise subsumed in residual total factor productivity growth.
The research programme "Austria 2025" has received funding from the Federal Ministry for Transport, Innovation and Technology, the Federal Ministry of Science, Research and Economy, the Oesterreichische Nationalbank, the Climate and Energy Fund, the Federal Ministry of Labour, Social Affairs and Consumer Protection, the Hannes Androsch Foundation at the Austrian Academy of Sciences. The Austrian Chamber of Labour, the Federal Ministry of Agriculture, Forestry, Environment and Water Management, the Austrian Chamber of Agriculture and the Austrian Economic Chambers funded each a project to be included into the research programme.
 
Mit finanzieller Unterstützung von: Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie – Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft – Oesterreichische Nationalbank – Klima- und Energiefonds – Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz – Hannes Androsch Stiftung bei der Österreichischen Akademie der Wissenschaften
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 01.12.2016 0:00

Thomas Url, Privatversicherungswirtschaft 2015 mit geringer Dynamik

WIFO-Monatsberichte, 2016, 89(9), S.643-653
   
Die Prämieneinnahmen der privaten Versicherungswirtschaft nahmen im Jahr 2015 kaum zu (+0,2%), weil die Einnahmen der Lebensversicherung rückläufig waren (–1,2%) und die Umsätze in der Schaden-Unfallversicherung nahezu stabil blieben (+0,4%). Die Versicherungsdurchdringung sank in Österreich damit auf 5,1% des BIP, während auf dem europäischen Markt ein geringer Anstieg zu verzeichnen war. Die Prognosen der Prämieneinnahmen in Österreich für die Jahre 2016 und 2017 sind verhalten. Seit Anfang 2016 gelten neue Vorschriften zur Berechnung des Mindestkapitalerfordernisses für Versicherungsunternehmen. Die dazu vorgegebene risikolose Zinsstrukturkurve der europäischen Versicherungsaufsicht wird in Zukunft Schwankungen des Eigenmittelbedarfs erzeugen. Die neuen Eigenmittelvorschriften erzwingen eine konservative Veranlagungsstrategie mit niedrigen zu erwartenden Erträgen; sie werden 2016 in einem Stresstest erprobt.
 
Online seit: 21.09.2016 0:00

Thomas Url, Steigende Internationalisierung erzeugt neue Herausforderungen für staatliche Exportgarantien

WIFO-Monatsberichte, 2016, 89(8), S.593-603
   
Im internationalen Handel ist die Lieferung auf Ziel wegen längerer Transportwege das dominante Zahlungsverfahren und umfasst etwa 80% der Geschäftsfälle. Die Republik Österreich unterstützt deshalb österreichische Unternehmen mit Bundeshaftungen für Lieferforderungen aus Exportgeschäften. Das betriebswirtschaftliche Ergebnis des Exportgarantiesystems ist langfristig ausgeglichen. Als Folge einer hypothetischen Einstellung von Exportgarantien für Einzeldeckungen im Wert von 1,6 Mrd. € würden die Exporte i. w. S. dauerhaft um 2% unter dem Referenzpfad liegen, das Bruttoinlandsprodukt wäre um 0,6% geringer als in der Basislösung ohne diese Maßnahme, und etwa 30.000 Arbeitsplätze würden verlorengehen. Die Vergabe von Exportgarantien ist an einen Mindestanteil der inländischen Wertschöpfung am Exportvolumen gebunden, der wegen der steigenden Integration Österreichs in internationale Wertschöpfungsketten zunehmend schwieriger zu erfüllen ist.
 
Online seit: 22.08.2016 0:00

Ihre Ansprechpersonen

Ilse Schulz

Mag. Ilse Schulz

Funktion: Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Dienstleistungsbereich
Tätigkeitsbereiche: Redaktion, Website, Publikationen, Abonnentenbetreuung

Tamara Fellinger

Tamara Fellinger

Tätigkeitsbereiche: Redaktion, Website, Publikationen, Abonnentenbetreuung

Tatjana Weber

Tatjana Weber

Tätigkeitsbereiche: Redaktion, Website, Publikationen, Abonnentenbetreuung
Login-Formular