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WIFO-Publikationen und Projektberichte(13 Treffer)

Jürgen Janger, Matthias Firgo, Kathrin Hofmann, Agnes Kügler, Anna Strauss, Gerhard Streicher, Hans Pechar, Wirtschaftliche und gesellschaftliche Effekte von Universitäten

Projektberichte (in Arbeit), April 2017
Universitäten sind zentrale Institutionen in wissensbasierten Gesellschaften. Ihre Aktivitäten ziehen vielfältige wirtschaftliche und gesellschaftliche Effekte nach sich. Die genaue Quantifizierung der volkswirtschaftlichen Effekte bleibt aufgrund von methodischen und datenbezogenen Problemen aber oft bruchstückhaft. Viele Studien des ökonomischen Impacts von Universitäten beschränken sich daher auf kurzfristige Hebeleffekte von Universitätsinvestitionen und den Ausgaben des Personals und der Studierenden auf die umliegende Wertschöpfung. Die vorliegende Studie untersucht sowohl kurzfristige Hebeleffekte als auch längerfristige Wirkungen von Universitätsoutputs auf die Produktivität, um die volkswirtschaftlichen Effekte von Universitäten in Österreich umfassender abzubilden. Zur Analyse der Produktivitätseffekte werden ein erweitertes regionalisiertes Input-Output-Modell der österreichischen Wirtschaft und ökonometrische Analysen der Wirkung von universitärer Forschung und der Tätigkeit von Absolventen und Absolventinnen eingesetzt. Die Studie bietet zusätzlich einen Überblick über nichtmonetäre Effekte der Aktivtäten von Universitäten auf Absolventen und Absolventinnen, Gesellschaft und Kultur.
 
Auftraggeber: Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft – Österreichische Universitätenkonferenz
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung

Werner Hölzl, Klaus S. Friesenbichler, Agnes Kügler, Michael Peneder, Andreas Reinstaller, Österreich 2025 – Wettbewerbsfähigkeit, Standortfaktoren, Markt- und Produktstrategien österreichischer Unternehmen und die Positionierung in der internationalen Wertschöpfungskette

WIFO-Monatsberichte, 2017, 90(3), S.219-228
   
Die österreichische Industrie trägt wesentlich zu den hohen Pro-Kopf-Einkommen in Österreich bei. Um die industriepolitisch relevanten Einflüsse auf die Wettbewerbsfähigkeit österreichischer Unternehmen herauszuarbeiten, befragte das WIFO mehr als 1.000 der größten österreichischen Industrieunternehmen zu Marktstrategien, Einbettung in internationale Wertschöpfungsketten und Standortpolitik. Demnach fußt die Wettbewerbsfähigkeit dieses stark internationalisierten Sektors zunehmend auf Technologie und Kompetenzen, die ausdifferenzierte Wettbewerbsstrategien sowohl des Produktportfolios als auch der Zielmärkte ermöglichen. Dies macht die Anforderungen an den Industriestandort Österreich und die Herausforderungen für die Wirtschafts- und Technologiepolitik vielfältiger.
 
Online seit: 23.03.2017 0:00

Klaus S. Friesenbichler, Agnes Kügler, Statistical Benchmarking as a Development Tool. An Introduction for Practitioners

Monographien, Februar 2017, 21 Seiten
   
This note provides an introduction to two prominent econometric benchmarking methods: Data Envelopment Analysis and Stochastic Frontier Analysis. It discusses the econometric techniques, provides a practical example using the World Bank's Enterprise Survey data, and offers conclusions for development practitioners.
 
Auftraggeber: Weltbank
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 23.02.2017 0:00

Jürgen Janger, Agnes Kügler, Andreas Reinstaller, Fabian Unterlass, Österreich 2025 – Die "Frontier" in Wissenschaft, Technologie, Innovationen und Wirtschaft. Messung und Bestimmungsfaktoren

WIFO-Monatsberichte, 2017, 90(2), S.141-151
   
Die Leistung eines Innovationssystems kann anhand der Fähigkeit, zur Frontier oder der höchsten Leistungsgrenze in verschiedenen Bereichen beizutragen, gemessen werden. Die Differenzierung in die vier Frontier-Bereiche Wissenschaft, Technologie, Innovationen und Wirtschaft ermöglicht einen Fokus der Analyse auf die Überleitung von der Wissens- und Technologieproduktion in Beschäftigung und Wertschöpfung. Die beiden Dimensionen der Innovations-Frontier – Strukturwandel in Richtung wissensintensiver Sektoren und Verbesserung der Marktpositionen in bestehenden Spezialisierungen (Upgrading) – können als strategischer Rahmen für die FTI-Politik genutzt werden. Dieser lässt sich effektiver operationalisieren als eine Orientierung an radikalen Innovationen. Eine Anwendung des Konzepts auf Österreich zeigt derzeit gegenüber führenden Innovationsländern einen Rückstand in allen Frontier-Bereichen, besonders in der Wissenschaft und hinsichtlich des Strukturwandels.
 
Online seit: 20.02.2017 0:00

Jürgen Janger, Agnes Kügler, Andreas Reinstaller, Peter Reschenhofer, Fabian Unterlass, Austria 2025 – A New Strategic Innovation Policy Framework. Addressing Structural Change and Upgrading

Projektpublikationen "Österreich 2025", Februar 2017, 39 Seiten
   
Innovation is increasingly seen as the dominant policy to address both economic and societal objectives. As a survey of the innovation policy literature in this paper shows, performance goals for innovation efforts are usually very general, framed as increasing the rate of innovation activities or as changing the direction of innovation activities towards specific societal goals. We argue that there is a middle layer missing in the hierarchy of performance goals, a layer which connects bundles of individual policies and the overarching country-wide innovation performance. Recent research suggests that the economic effects of innovation must be reflected at the sectoral level in either structural change towards knowledge-intensive sectors or upgrading within sectors towards more knowledge-intensive segments. We propose to investigate whether this way of measuring innovation outcomes – which we call the innovation frontier – is a suitable focussing device for innovation policy-making at the national or regional level. The paper outlines the conceptual basis for further more empirically oriented research.
 
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 15.02.2017 0:00

Jürgen Janger, Agnes Kügler, Andreas Reinstaller, Fabian Unterlass, Austria 2025 – Looking Out For the Frontier(s): Towards a New Framework For Frontier Measurement in Science, Technology and Innovation

Projektpublikationen "Österreich 2025", Februar 2017, 70 Seiten
   
Several strands of the innovation and growth literature use the notion technological or innovation frontier for performance assessment of countries and for policy recommendations as a function of the distance to these frontiers. We show that these concepts and measures are not easily interchangeable due to the lack of a common definition and a consensus on how to measure different kinds of frontier. We propose a consistent framework for the measurement of the scientific, technological, innovation and economic frontier, which also takes account of the impact of global value chains on innovation indicators. This can be used as a basis for empirical validation of the different claims of the literature using the frontier concept as well as for guiding performance comparison of countries and hence policies.
 
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 15.02.2017 0:00

Werner Hölzl, Klaus S. Friesenbichler, Agnes Kügler, Michael Peneder, Andreas Reinstaller, Gerhard Schwarz, Österreich 2025 – Industrie 2025: Wettbewerbsfähigkeit, Standortfaktoren, Markt- und Produktstrategien und die Positionierung österreichischer Unternehmen in der internationalen Wertschöpfungskette

Projektpublikationen "Österreich 2025", Dezember 2016, 37 Seiten
   
Wie Strukturanalysen der österreichischen Wirtschaft zeigen, vollzog sich der Strukturwandel in Österreich weitgehend innerhalb der Branchen und ging mit einer kontinuierlichen Verbesserung der Qualität der produzierten Waren und Dienstleistungen einher (Upgrading). Dennoch verlangsamt sich seit der Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise die Wachstumsdynamik des Außenhandels der Sachgütererzeugung. Dies wirft Fragen in Bezug auf die künftige Entwicklung der österreichischen Industrie und des Industriestandortes Österreich auf. Anhand einer Unternehmensbefragung werden die Veränderung der Wertschöpfungsstrategien (insbesondere Produkt-, Sourcing- und Marktstrategien), die Positionierung in Wertschöpfungsketten und die Kernkompetenzen österreichischer Unternehmen erhoben und Implikationen für die Wirtschaftspolitik abgeleitet.
Das Forschungsprogramm "Österreich 2025" wird von Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie, Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft, Oesterreichischer Nationalbank, Klima- und Energiefonds, Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz und Hannes Androsch Stiftung bei der Österreichischen Akademie der Wissenschaften finanziell unterstützt. Einzelne Projekte finanziert durch die Bundesarbeitskammer, das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft, die Landwirtschaftskammer Österreich und die Wirtschaftskammer Österreich werden ebenfalls im Rahmen des Forschungsprogramms abgewickelt.
 
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 09.12.2016 9:00

Julia Bock-Schappelwein, Rainer Eppel, Ulrike Famira-Mühlberger, Agnes Kügler, Helmut Mahringer, Fabian Unterlass, Christine Zulehner, Die Wirkung von Innovationsaktivitäten geförderter österreichischer Unternehmen auf die Belegschaft

Monographien, Juli 2016, 75 Seiten
   
Die Analyse möglicher Effekte von geförderten Innovationsaktivitäten für die gesamte Belegschaft eines Unternehmens konzentriert sich auf Faktoren wie Arbeitsplatzsicherheit, Arbeitsplatzstabilität und Arbeitskräfteumschlag, Entlohnung und Belegschaftsstruktur (z. B. Lehrausbildungsaktivitäten) im Unternehmen. Erstmals wird dafür ein Datensatz aus FFG- und Aurelia-Daten bzw. administrativen Daten des Hauptverbandes der österreichischen Sozialversicherungsträger generiert. Demnach ziehen Innovationsaktivitäten auf Unternehmensebene leichte Veränderungen der Belegschaftsstruktur nach sich. Innovationsgeförderte Unternehmen nehmen tendenziell zusätzliche Arbeitskräfte auf. Dies sind überproportional Männer, Junge und Höherqualifizierte. Die neu eingestellten Arbeitskräfte scheinen das Unternehmen nicht rasch wieder zu verlassen, sondern zumindest mittelfristig zu bleiben.
 
Auftraggeber: Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien – Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 29.07.2016 0:00

Fabian Unterlass, Andreas Reinstaller, Klaus S. Friesenbichler, Alexandros Charos, Kathrin Hranyai, Peter Reschenhofer, Anna Strauss, Sebastian Unterlass, Johanna Vogel, Agnes Kügler, Stefan Weingärtner, The Relationship Between Export and Technological Specialisation Profiles Across EU Countries and Regions and the Identification of Development Potentials

Monographien, August 2015, 183 Seiten
   
The aim of this study is to analyse the development of new industrial specialisations and the process of export diversification both at the country and the regional level for the EU countries over time. It examines to what extent these processes show path dependent properties, whether persistent development trajectories can be shifted in order to avoid structural traps and what role related and unrelated diversification play for the economic performance of regions. Overall, the results of this report and its policy implications underscore that Smart Specialisation policies require a smooth coordination of a larger set of diverse policy measures that take into account both the local context and all the involved players rather than a perfect setup of single policies. In particular, the educational system, specialisation patterns in research and innovation, and foreign direct investments play a key role in diversification processes and should be a constitutive element of Smart Specialisation policies.
This study has been prepared for the Executive Agency for Small and Medium-sized Enterprises (EASME), under Specific Contract ENT-SME-14-F-S107-SI2-698839 implementing the Framework Service Contract ENTR/300/PP/2013/FC-WIFO on "Studies in the Area of European Competitiveness" coordinated by the Austrian Institute of Economic Research (WIFO; coordinator: Andreas Reinstaller). This service contract is financed by the EU Programme for the Competitiveness of Enterprises and SMEs (COSME).
 
Auftraggeber: Europäische Kommission
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung

Agnes Kügler, Jürgen Janger, Innovationseffizienz in den EU-Ländern. Eine Data Envelopment Analysis (DEA)

Monographien, Juni 2015, 32 Seiten
   
Innovationsaktivitäten sind ein zentrales Element für Strategien zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit und zur Bewältigung von Herausforderungen wie dem Klimawandel. Die Umsetzung solcher Innovationsstrategien wird in vielen Ländern allerdings durch die Knappheit öffentlicher Mittel im Gefolge der Wirtschaftskrise erschwert. Daher ist ein effizienter Einsatz der knappen Ressourcen im FTI-Bereich entscheidend und das Interesse an adäquaten Methoden zur Effizienzmessung im Ländervergleich entsprechend groß. Die vorliegende Studie nimmt einen systematischen Leistungsvergleich der Länder der EU 28 mittels einer Data Envelopment Analysis (DEA) vor. Österreich könnte demnach durch einen effizienteren Einsatz der verfügbaren Mittel eine Steigerung des Innovationsoutputs zwischen 52% und 67% (Basis IUS, variable Skalenerträge) bzw. zwischen 12% und 28% (Basis WIFO-Berechnung, variable Skalenerträge) ohne entsprechende Steigerung der Inputs erreichen. Die innovationsstärksten Länder (Innovation Leaders) sind nicht immer auch die effizientesten, wie das Beispiel Schwedens oder Finnlands zeigt, deren Effizienz ebenso noch Verbesserungspotential aufweist. Allerdings sollte die Wahl der einbezogenen Input- und Innovationsoutputindikatoren wohlüberlegt sein, da sie erheblichen Einfluss auf die Ergebnisse der Analyse hat. Daneben birgt die DEA weitere Nachteile (z. B. systemische Innovationsprozessstruktur wird nicht berücksichtigt), die bei der Interpretation der Ergebnisse beachtet werden sollten.
 
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auftraggeber: Rat für Forschung und Technologieentwicklung
Online seit: 16.06.2015 0:00

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