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WIFO-Publikationen und Projektberichte(52 Treffer)

Angela Köppl (WIFO), Stefan Schleicher (Wegener Center), Karl W. Steininger (Wegener Center), Policy Brief: Energie radikal verändern – Die Niedrig-Strukturen: Energie, Emissionen und Netze

Monographien, Jänner 2017, 21 Seiten
   
"Energie radikal verändern" ist das zweite Policy Brief, das ein vertieftes Verständnis über das österreichische Energiesystem vermittelt. Auf Basis eines neuen Mindsets sollen die Potentiale für künftige Strukturen des Energiesystems aufbereitet werden. Österreich hat in den letzten zehn Jahren wohl auf erneuerbare Energie, vergleichsweise aber kaum auf energetische Produktivität gesetzt. Damit sind aber ambitionierte Ziele für 2030 oder gar 2050 nicht erreichbar. Die Zukunft des Energiesystems kann langfristig nicht prognostiziert werden (weil BIP oder Energiepreise ebenfalls nicht vorauszusehen sind), sondern weisen ein hohes Potential an Gestaltbarkeit durch Innovationen in den einzelnen Komponenten und deren Integration auf (wie Gebäude, die als Infrastruktur für lokal integrierte Energiesysteme dienen). Eher können die Funktionalitäten des Energiesystems eingeschätzt werden, nämlich die mit der Nutzung von Energie verbundenen thermischen, mechanischen und spezifisch elektrischen Energiedienstleistungen. In der Folge kann die Rolle von schon heute verfügbaren Anwendungs- und Transformationstechnologien auf den Energieverbrauch und den Energie-Mix dargestellt werden.
 
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – Karl-Franzens-Universität Graz, Wegener Zentrum für Klima und Globalen Wandel

Stefan Schleicher, Christian Hofer, Alexander Zeitlberger, Milan Elkerbout, Policy Brief: Facts and Figures for Finalising an Effective Reform of the EU Emissions Trading System

Monographien, Dezember 2016, 47 Seiten
   
 
Auftraggeber: Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft – Wirtschaftskammer Österreich – Vereinigung der Österreichischen Industrie – Österreichs E-Wirtschaft
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – Karl-Franzens-Universität Graz, Wegener Zentrum für Klima und Globalen Wandel
Online seit: 22.12.2016 0:00

Angela Köppl, Stefan Schleicher (WIFO), Karl W. Steininger (Wegener Center), Policy Brief: Energie umfassend verstehen – Die energetische Wertschöpfungskette: Von den Funktionalitäten zur Primär-Energie

Monographien, Oktober 2016, 13 Seiten
   
Die derzeit in Ausarbeitung befindliche integrierte Energie- und Klimastrategie für Österreich erweckt den Eindruck, dass grundlegende Zusammenhänge im Energiesystem nicht ausreichend Berücksichtigung finden, um eine konstruktive und langfristig tragfähige Perspektive zu entwickeln. Eine Fokussierung auf energierelevante Dienstleistungen, wie thermische, mechanische und spezifisch elektrische Leistungen, ist ein entscheidender Schritt zu einem besseren Verständnis im Umgang mit Energie.
 
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – Karl-Franzens-Universität Graz, Wegener Zentrum für Klima und Globalen Wandel
Online seit: 06.10.2016 0:00

Angela Köppl, Claudia Kettner-Marx, Stefan Schleicher, Christian Hofer, Katharina Köberl (WIFO), Jürgen Schneider, Ilse Schindler, Thomas Krutzler, Thomas Gallauner (Umweltbundesamt), Gabriel Bachner, Thomas Schinko, Karl W. Steininger (Wegener Center), Matthias Jonas, Piotr Zebrowski (IIASA), ClimTrans2050 – Modelling Low Energy and Low Carbon Transformations. The ClimTrans2050 Research Plan

Monographien, Juli 2016, 250 Seiten
   
The ClimTrans2050 research plan provides a framework for modelling long-run transition processes. A deepened structural modelling approach is proposed for the development of a fully operational open source model for Austria. The mindset for the proposed modelling framework rests on a number of innovative aspects: functionalities (shelter, mobility, nutrition, etc.) as ultimate goal of economic activity; stock-flow interactions providing functionalities; distinction of three tiers for modelling (physical, economic and institutional layers). The research plan also lists knowledge gaps and next research steps and addresses how Austrian emissions could be embedded into a global context.
The project ClimTrans2050 is funded by the Austrian "Klima- und Energiefonds" and is carried out within the Austrian Climate Research Programme ACRP
 
Auftraggeber: Klima- und Energiefonds
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – Umweltbundesamt GmbH – Karl-Franzens-Universität Graz, Wegener Zentrum für Klima und Globalen Wandel – Internationales Institut für Angewandte Systemanalyse
Online seit: 07.07.2016 0:00

Stefan Schleicher, Angela Köppl, Policy Brief: Die Klimakonferenz 2015 in Paris. Neue Markierungen für die Klimapolitik?

Monographien, November 2015, 16 Seiten
   
Die Klimakonferenz in Paris im Dezember 2015 wird jene Weichenstellung in der internationalen Klimapolitik vollziehen, die sich anlässlich der gescheiterten Klimakonferenz in Kopenhagen im Dezember 2009 erstmals abzeichnete.
 
Studie von: Karl-Franzens-Universität Graz, Wegener Zentrum für Klima und Globalen Wandel – Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 12.11.2015 0:00

Stefan Schleicher (WIFO), Deepening the Scope of the "Economic Model": Functionalities, Structures, Mechanisms, and Institutions. WWWforEurope Policy Paper No. 24

WWWforEurope: Welfare, Wealth and Work for Europe, Juli 2015, 17 Seiten, http://www.foreurope.eu
By responding to the warning voices about the failure of mainstream economics to provide policy advice to seemingly well-known problems as manifest in the ongoing economic crises, we put forward the proposition that the majority of deficiencies in this discipline results from two self-imposed restrictions. The first restriction refers to the limited scope in the perception of economic activities by focusing mainly on reproducible goods (including services) and very few resources, as human capital and by production reproducible capital. The second restriction results from the interwoven relationships that describe economic structures and the coordinating mechanisms which operate on these structures by postulating market relationships that quite often turn out to be too simplistic or non-existing. We propose therefore two conceptual extensions. The first extension opens up the scope of economic activity both by introducing the functionalities of well-being and an extended list of stocks and flows of resources. The second extension separates the description of economic structures from the mechanisms that operate on them, which may be market or non-market based. Furthermore we will demonstrate how these extensions can be made operational in the context of analysing the transition of energy systems.
 
Mit finanzieller Unterstützung von: Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft mbH – Österreichische Austauschdienst-GesmbH
Auftraggeber: Europäische Kommission
Studie von: Projekt-Konsortium WWWforEurope

Stefan Schleicher, Angela Köppl, Policy Brief: Die Energiebilanz 2013 und die Erreichbarkeit der Energieziele für 2020

Monographien, Dezember 2014, 19 Seiten
   
Eine Erstanalyse der Energiebilanz 2013 von Statistik Austria zeigt mit 1.119 PJ eine Steigerung des Energieverbrauches gegenüber dem Vorjahr um 1,8%. Dieser Zuwachs geht einher mit einem nur geringen Wachstum des Bruttoinlandsproduktes von 0,2% sowie milden Wintertemperaturen. Bereinigt um den Einflüsse der Konjunkturschwäche und der milden Temperaturen ergibt sich ein Normalwert für den energetischen Endverbrauch von 1.143 PJ. Das österreichische Energieeffizienzgesetz sieht für 2020 einen energetischen Endverbrauch von 1.050 PJ vor. Sowohl gemessen am realisierten als auch am errechneten Normalwert entfernt sich Österreich derzeit von diesem Zielwert.
 
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 12.12.2014 0:00

Angela Köppl, Stefan Schleicher, Energieperspektiven für Österreich. Teilbericht 2: Zielorientierte Strukturen und Strategien bis 2030

Monographien, Dezember 2014, 86 Seiten
   
Die in dieser Studie entwickelten Szenarien für zielkompatible Strukturen des österreichischen Energiesystems für 2020 und 2030 berücksichtigen die gesamte Energiekaskade von Energiedienstleistungen über Anwendungs- und Bereitstellungstechnologien und schätzen die Technologiepotentiale auf allen Stufen der Energiekette. Diese Methode erlaubt Aussagen über das Potential für eine Steigerung der Energieeffizienz und des Anteils erneuerbarer Technologien sowie für die resultierenden Treibhausgasemissionen. Der Teilbericht 1 bezieht sich auf den Zeithorizont 2020 und bildet zwei Szenarien ab, die sich in der Diffusion von Technologieoptionen unterscheiden. Im Jahr 2020 ergibt sich im Szenario A ein jährlicher energetischer Endverbrauch von 1.050 PJ, im Szenario B von etwa 1.100 PJ. Der Anteil erneuerbarer Energie liegt im Szenario A etwas über 35%, im Szenario B etwas über 34%. Der Teilbericht 2 erweitert den Analysehorizont bis 2030 und bildet Energiestrukturen ab, die mit dem langfristigen Emissionssenkungsziel bis 2050 kompatibel sind. In Szenario A ergeben sich damit ein energetischer Endverbrauch im Jahr 2030 von 905 PJ und ein Anteil erneuerbarer Energieträger von 61%.
 
Auftraggeber: Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 04.12.2014 0:00
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