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WIFO-Publikationen und Projektberichte(19 Treffer)

Elisabeth Christen, Michael Pfaffermayr, Yvonne Wolfmayr, Decomposing Service Exports Adjustments along the Intensive and Extensive Margin at the Firm-Level

WIFO Working Papers, 2017, (537), 37 Seiten
Using a panel-data set of Austrian service exporting firms this paper examines the determinants of service exports at the firm-destination country level. We implement a random-effects Heckman sample selection firm-level gravity model as well as a fixed effects Poisson model. Expected firm-level service exports are decomposed into the intensive and extensive margins of adjustment as a response to counterfactual changes. We find market demand to be the key determinant. Results also suggest high service export potentials due to regulatory reform in partner countries within the EU. Adjustments at the extensive margin only play a marginal role. Increasing firm size as well as changes in distance related costs are most effective in developing new export relationships in services.
 
Online seit: 14.06.2017 0:00

Sandra Bilek-Steindl, Josef Baumgartner, Jürgen Bierbaumer-Polly, Julia Bock-Schappelwein, Elisabeth Christen, Oliver Fritz, Werner Hölzl, Thomas Horvath, Michael Klien, Thomas Leoni, Christine Mayrhuber, Atanas Pekanov, Michael Peneder, Philipp Piribauer, Stefan Schiman, Franz Sinabell, Starke Konsumnachfrage stützt heimische Wirtschaft. Die österreichische Wirtschaft 2016

WIFO-Monatsberichte, 2017, 90(4), S.277-345
   
Das Wirtschaftswachstum beschleunigte sich in Österreich 2016 weiter auf 1,5%. Es wurde durch die starke Konsumnachfrage und die Ausweitung der Investitionen getragen. Vor dem Hintergrund der internationalen Konjunkturschwäche entwickelten sich die Exporte schleppend. Sachgütererzeugung und Bauwirtschaft verzeichneten eine günstige Konjunktur. Positive Impulse kamen auch von Handel und Tourismus. Wie 2015 betrug die Inflationsrate 0,9%. Mit der guten Konjunktur wurde auch die Beschäftigung ausgeweitet. Aufgrund der neuerlichen Zunahme des Arbeitskräfteangebotes sank jedoch die Arbeitslosigkeit nicht, die Arbeitslosenquote lag konstant bei 9,1%.
 
Online seit: 28.04.2017 0:00

Elisabeth Christen, Sandra Bilek-Steindl, Christian Glocker, Harald Oberhofer, Österreich 2025 – Österreichs Wettbewerbsposition und Exportpotentiale auf ausgewählten Zukunftsmärkten

WIFO-Monatsberichte, 2017, 90(1), S.83-95
   
Die österreichischen Handelsbeziehungen konzentrieren sich nach wie vor in hohem Maße auf den europäischen Markt. Die Analyse einer Vielzahl von Indikatoren, die die künftige Importnachfrage mitbestimmen, liefert ein Bild des makroökonomischen Umfeldes und der mittelfristigen Wachstumsaussichten für 55 Wirtschaftsräume außerhalb der EU und der EFTA, die ein Potential für den Export heimischer Waren und Dienstleistungen bieten. Auf Basis eines Gravitationsmodells für bilaterale Waren- und Dienstleistungsexporte werden in der Folge wirtschaftspolitisch beeinflussbare Angebotsfaktoren identifiziert, die maßgeblich zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit von Volkswirtschaften beitragen können. Im Zentrum der Untersuchung stehen Maßnahmen zur Steigerung der Forschungs- und Entwicklungsintensität und der (öffentlichen) Ausgaben im tertiären Bildungsbereich sowie die Umsetzung einer nachhaltigen Energiepolitik. Unter der Annahme, dass Österreich in Bezug auf diese drei Wettbewerbsindikatoren zu den skandinavischen Ländern (Dänemark, Finnland, Schweden) aufschließen könnte, ergeben sich in den simulierten Alternativszenarien für alle Angebotsfaktoren positive Exportimpulse. Die höchsten Exportpotentiale werden in den Industrieländern in Übersee sowie in den BRICS-Ländern identifiziert; sie wären dank der soliden mittelfristigen Wachstumsaussichten in diesen Regionen zudem am besten zu realisieren.
 

Elisabeth Christen, Oliver Fritz, Gerhard Streicher (WIFO), Julian Hinz (IfW), Auswirkungen der Wirtschaftssanktionen der EU und Russlands auf Wertschöpfung und Beschäftigung in Österreich und der EU

Monographien, Dezember 2016, 11 Seiten
   
Die vorliegende Studie analysiert und quantifiziert die volkswirtschaftlichen Auswirkungen der EU-Sanktionen gegen Russland auf Österreich und die anderen EU-Länder. Im Gegensatz zu vergangenen Arbeiten, in denen die Wertschöpfungs- und Beschäftigungseffekte der Exporteinbußen insgesamt im Mittelpunkt standen, werden nun mittels komplexer ökonometrischer Verfahren die konkreten Sanktionseffekte gemessen – also die Wirkungen jener Exportverluste, die nicht auf sonstige externe Faktoren (Rohölpreisverfall, Abwertung des Rubels usw.), sondern auf die Sanktionen und die damit einhergehende Verschlechterung der Handelsbeziehungen zwischen der EU und Russland zurückzuführen sind. Die volkswirtschaftlichen Wirkungen dieser sanktionsbedingten Exporteinbußen werden dabei anhand des weltweiten gesamtwirtschaftlichen Input-Output-Modells ADAGIO simuliert.
 
Auftraggeber: Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – Institut für Weltwirtschaft an der Universität Kiel
Online seit: 23.12.2016 0:00

Elisabeth Christen, Sandra Bilek-Steindl, Christian Glocker, Harald Oberhofer, Austria 2025 – Austria's Competitiveness and Export Potentials in Selected Markets

Projektpublikationen "Österreich 2025", Dezember 2016, 85 Seiten
   
Given the strong focus of Austria's trade relations on the Single European Market this study analyses the trade potentials for Austrian exporters in 55 selected economies outside the EU and EFTA. Specifically, the study examines the macroeconomic environments and medium-term growth prospects for selected regions by concentrating on a variety of relevant future import demand shaping characteristics. For the empirical assessment of Austrian export potentials in overseas economies, the analysis augments the standard gravity model for bilateral trade in goods and services with supply-side and competitiveness-enhancing (policy) measures available for all OECD members. In particular, the empirical model focuses on the export effects of R&D expenditures, the funding for tertiary education as well as sustainable energy consumption. Assuming that Austria could catch-up to the average of the Scandinavian countries (Denmark, Finland, Sweden) in these three indicators, the results from alternative scenario analyses suggest positive export effects from all these different supply-side affecting variables. In quantitative terms the largest export gains are identified for the Industrial Countries in Overseas followed by the BRICS economies. These findings are additionally supported by solid growth prospects for these country groups.
The research programme "Austria 2025" has received funding from the Federal Ministry for Transport, Innovation and Technology, the Federal Ministry of Science, Research and Economy, the Oesterreichische Nationalbank, the Climate and Energy Fund, the Federal Ministry of Labour, Social Affairs and Consumer Protection, the Hannes Androsch Foundation at the Austrian Academy of Sciences. The Austrian Chamber of Labour, the Federal Ministry of Agriculture, Forestry, Environment and Water Management, the Austrian Chamber of Agriculture and the Austrian Economic Chambers funded each a project to be included into the research programme.
 
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 19.12.2016 0:00

Elisabeth Christen, Michael Pfaffermayr, Yvonne Wolfmayr, Internationalisierung von Dienstleistungsunternehmen. Markteintrittsmodus und Beschäftigungseffekte

Projektberichte (in Arbeit), Juli 2016
Technologischer Wandel, die weltwirtschaftliche Verflechtung des Handels und Liberalisierungen im Dienstleistungssektor begünstigten die kontinuierliche Ausweitung des grenzüberschreitenden Handels im tertiären Sektor. In drei Beiträgen untersucht die Studie das Internationalisierungsverhalten von Dienstleistungsunternehmen und dessen Rückwirkungen auf den heimischen Arbeitsmarkt auf Basis von Unternehmensdaten der OeNB und des Hauptverbandes der österreichischen Sozialversicherungsträger. Wie die Analyse der Bestimmungsfaktoren für die Entscheidung von Unternehmen zur Erschließung ausländischer Märkte über Exporte oder Tochterunternehmen (ausländische Direktinvestitionen) zeigt, engagieren sich produktivere Dienstleistungsunternehmen tendenziell stärker im Export. Die Dienstleistungserbringung vor Ort erfolgt verstärkt in schwächer entwickelten Zielländern, während Handelsrestriktionen und Distanz den Dienstleistungsexport deutlicher hemmen. Steigender Importdruck in einzelnen Dienstleistungsbranchen wirkt sich, so zeigt die Analyse der Beschäftigungsentwicklung in Österreich, negativ auf das Unternehmenswachstum aus und erhöht die Austrittswahrscheinlichkeit von Unternehmen signifikant. Diese Effekte sind stärker, je unproduktiver die Unternehmen und je höher der Wettbewerb aus den ostmitteleuropäischen Ländern sind. Ein wesentlicher Teil des Gesamtbeschäftigungseffektes ist dabei auf den Austritt von Unternehmen zurückzuführen. Wie die Untersuchung der durch internationalen Wettbewerb ausgelösten Beschäftigungsströme in und aus der Arbeitslosigkeit bzw. zwischen Wirtschaftssektoren zeigt, erhöht stärkerer Importdruck die Wahrscheinlichkeit des Arbeitsplatzverlustes. Beschäftigungsströme zwischen Sektoren sind quantitativ gering und vor allem nur in den unternehmensbezogenen Dienstleistungssektoren zu beobachten.
Endbericht zum Jubiläumsfondsprojekt Nr. 15491 (Projektleitung: Michael Pfaffermayr)
 
Mit finanzieller Unterstützung von: Jubiläumsfonds der Oesterreichischen Nationalbank
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung

Sandra Bilek-Steindl, Josef Baumgartner, Jürgen Bierbaumer-Polly, Julia Bock-Schappelwein, Elisabeth Christen, Oliver Fritz, Werner Hölzl, Ulrike Huemer, Michael Klien, Thomas Leoni, Michael Peneder, Silvia Rocha-Akis, Stefan Schiman, Franz Sinabell, Gerhard Streicher, Thomas Url, Yvonne Wolfmayr, Leichte Verbesserung der heimischen Konjunktur. Die österreichische Wirtschaft im Jahr 2015

WIFO-Monatsberichte, 2016, 89(4), S.227-300
   
Das österreichische BIP wuchs 2015 um 0,9%. Damit war gegenüber 2013 und 2014 eine leichte Erholung zu beobachten. Die mäßige Ausweitung der Konsumausgaben und die Wiederbelebung der Investitionstätigkeit stützten das Wachstum. Die internationale Konjunkturschwäche dämpfte die Export- und Industriedynamik. Positive Impulse kamen hingegen vom Handel und Tourismus. Das Arbeitskräfteangebot nahm erneut stärker zu als die Beschäftigung, sodass die Zahl der als vorgemerkten Arbeitslosen vor allem in der ersten Jahreshälfte merklich stieg. Die Arbeitslosenquote erhöhte sich auf 9,1% (2014: 8,4%). Der Rückgang der Energiepreise drückte die Inflationsrate 2015 auf 0,9%.
 
Online seit: 28.04.2016 0:00

Andreas Reinstaller, Elisabeth Christen, Harald Oberhofer, Peter Reschenhofer, Eine Analyse der Wettbewerbsfähigkeit Österreichs im bilateralen Handel mit den USA (TTIP)

Monographien, März 2016
   
Für die Analyse der Wettbewerbsfähigkeit Österreichs im Warenhandel mit den USA vor dem Hintergrund des möglichen Abschlusses der "Transatlantischen Handels- und Investitionspartnerschaft" (TTIP) zwischen der EU und den USA wurde eine datengestützte, qualitative Einschätzung der Integrationswirkung eines Freihandelsabkommens mit den USA in der österreichischen Sachgütererzeugung vorgenommen. Besonderes Augenmerk wurde dabei auf die Wettbewerbsfähigkeit einzelner Branchen im bilateralen Handel mit den USA gelegt. Wie die in der Studie präsentierte umfassende empirische Evidenz zeigt, wäre das Abkommen TTIP für die österreichische Sachgütererzeugung vorteilhaft. Der bilaterale Warenhandel mit den USA entwickelte sich bereits in den vergangenen 15 Jahren für Österreich sehr günstig, wenngleich Schlüsselbranchen infolge der jüngsten Wirtschaftskrise an Wettbewerbsfähigkeit eingebüßt haben. Diese Entwicklung dürfte anhalten und durch TTIP möglicherweise sogar beschleunigt werden. Freihandelsabkommen schwächen die strukturverhärtende Wirkung lokaler externer Effekte ab und können sich damit positiv auf den Strukturwandel in der österreichischen Sachgütererzeugung auswirken. Dieser zusätzliche (aber nicht sehr starke) Effekt von Freihandelsabkommen wurde in bisherigen Studien nicht festgestellt, könnte aber für die österreichische Sachgütererzeugung, für die in der Vergangenheit wiederholt eine Strukturverhärtung diagnostiziert wurde, bedeutend sein.
 
Auftraggeber: Bundeskanzleramt
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 01.03.2016 13:00

Elisabeth Christen, Oliver Fritz, Gerhard Streicher, Effects of the EU-Russia Economic Sanctions on Value Added and Employment in the European Union and Switzerland

Monographien, Juni 2015, 24 Seiten
   
The ongoing trade conflict between the EU and Russia could have noticeable effects on the European economy given the importance of EU and Swiss exports to Russia. This study provides estimates of the potential economic consequences of the export sanctions approved by the European Council and the Swiss parliament as well as the counter sanctions enacted by the Russian Federation on all EU countries. Using a multi-country econometric input-output model the study estimates real value added and employment effects associated with a decline in commodity exports and tourism demand as observed in recent months. The weak performance of EU and Swiss exports to Russia, however, is not only the result of export restrictions on sanctioned goods and the worsening of economic relations between Russia and the EU plus Switzerland, but also a consequence of slackening economic growth in Russia. The uncertainty about the true economic impacts of the sanctions is addressed by estimating different scenarios and distinguishing between short and long-run effects.
 
Auftraggeber: Leading European Newspaper Alliance
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 03.07.2015 11:00

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