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WIFO-Publikationen und Projektberichte(97 Treffer)

Stefan Ederer, Stefan Schiman, Effekte der gesamtwirtschaftlichen Produktion auf die Entwicklung der Produktivität in Österreich und der EU

Monographien, November 2017, 40 Seiten
   
Die vorliegende Studie untersucht Verdoorn-Effekte in Österreich und der EU empirisch mittels ökonometrischer Methoden. Dabei ergeben sich sowohl für die Sachgütererzeugung als auch für die Gesamtwirtschaft signifikante Effekte. Demnach zieht ein Anstieg der Produktion um 1% eine Steigerung der Arbeitsproduktivität um bis zu ½% nach sich. Mit Hilfe von Impuls-Antwort-Funktionen werden zusätzlich endogene Verstärkungsmechanismen über eine stärkere Kapitalakkumulation und den dadurch induzierten technischen Fortschritt abgebildet. Eine Phase schwachen Wirtschaftswachstums hat demnach einen direkten negativen Einfluss auf das Produktivitätswachstum und daher den langfristigen Wohlstand und die Wettbewerbsfähigkeit. Angebotsseitige Politikmaßnahmen zur Steigerung der Produktivität sollten daher durch Maßnahmen zur Stärkung der gesamtwirtschaftlichen Nachfrage ergänzt werden.
 
Auftraggeber: Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 20.11.2017 0:00

Josef Baumgartner, Serguei Kaniovski, Hans Pitlik, Stefan Schiman, Deutlich verbesserte Wachstumsaussichten. Mittelfristige Prognose der österreichischen Wirtschaft bis 2022

WIFO-Monatsberichte, 2017, 90(10), S.763-781
   
Nach der Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise (BIP 2009 –3,8%) und der flauen Entwicklung 2012/2015 (+0,7% p. a.) gewann das Wirtschaftswachstum ab Mitte 2016 wieder deutlich an Schwung. Für die Jahre 2017 und 2018 wird ein BIP-Zuwachs von jeweils 2¾% prognostiziert. Im Durchschnitt der Prognoseperiode 2018/2022 wird eine Steigerung um 2% pro Jahr erwartet (2013/2017 +1,2% p. a.). Sie ist um rund ¼ Prozentpunkt höher als im Durchschnitt des Euro-Raumes. Die gute internationale Konjunktur belebt die Exportwirtschaft (+3,7% p. a.), was sich wiederum positiv in den Ausrüstungsinvestitionen niederschlägt. Der private Konsum wird durch den Anstieg der verfügbaren Einkommen im Prognosezeitraum um 1½% p. a. wachsen (2013/2017 +0,7% p. a.). Die Expansion ermöglicht gemeinsam mit arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen (Beschäftigungsbonus und Aktion 20.000) bis einschließlich 2019 eine Ausweitung der Beschäftigung über jener des Arbeitskräfteangebotes und damit einen Rückgang der Arbeitslosigkeit. Ab 2020 dürfte das Arbeitskräfteangebot wieder stärker als die Nachfrage zunehmen; die Arbeitslosenquote würde in der Folge von 8,0% im Jahr 2019 auf 8,4% zum Ende des Prognosezeitraumes steigen. Der Inflationsdruck bleibt mittelfristig mäßig, und das Inflationsdifferential zum Euro-Raum sollte sich weiter verringern. Die Inflationsrate gemäß Verbraucherpreisindex wird mit durchschnittlich 1,9% p. a. prognostiziert. Ein ausgeglichener Staatshaushalt (sowohl strukturell als auch nach Maastricht-Definition) wird aufgrund des prognostizierten Konjunkturverlaufes und der angenommenen wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen ab der Mitte des Prognosezeitraumes unterstellt. Daraus abgeleitet geht die Staatsschuldenquote (Verschuldung des Gesamtstaates in Prozent des nominellen BIP) gegenüber dem Jahr 2017 bis 2022 um rund 17 Prozentpunkte auf knapp 64% zurück.
 
Online seit: 25.10.2017 0:00

Stefan Schiman, Höchster Beschäftigungszuwachs in Österreich seit 2008

WIFO-Monatsberichte, 2017, 90(9), S.655-661
   
Die sehr hohe Beschäftigungsdynamik verstärkte sich im Sommer weiter. Gleichzeitig blieben die Konjunkturindikatoren auf sehr hohem Niveau, verbesserten sich aber nicht mehr; das höchste Wachstumstempo dürfte erreicht sein. Angesichts dieser ausgezeichneten Konjunkturlage ist die Arbeitslosenquote mit saisonbereinigt 8,5% noch recht hoch.
 
Online seit: 22.09.2017 0:00

Stefan Schiman, Starke Welthandelsimpulse beflügeln die Konjunktur in Österreich. Prognose für 2017 und 2018

WIFO-Monatsberichte, 2017, 90(7), S.511-524
   
Die von Ostasien ausgehende Beschleunigung des Welthandelswachstums erreichte heuer Österreich. Die heimische Ausfuhr profitiert zudem von der Lösung des Investitionsstaus in Ostmitteleuropa. 2018 dürften die außenwirtschaftlichen Impulse etwas nachlassen, der private Verbrauch wird die Konjunktur weiterhin stützen. Trotz eines prognostizierten Wirtschaftswachstums von 2,4% 2017 (arbeitstagsbereinigt +2,6%) und 2,0% 2018 bleibt die Arbeitslosigkeit relativ hoch, da viele Stellen nicht mit Arbeitsuchenden in Österreich besetzt werden. Das Budgetdefizit nimmt heuer deutlich ab, die Fiskalpolitik ist einnahmenseitig aber noch expansiv ausgerichtet.
 
Online seit: 25.07.2017 0:00

Stefan Schiman, Strong Stimulus from World Trade Fuelling Economic Activity in Austria. Economic Outlook for 2017 and 2018

WIFO Bulletin, 2017, 22(9), S.82-94
   
The acceleration of world trade growth originating from East Asia has reached Austria in 2017. In addition, exports benefitted from clearing the investment backlog in East-Central Europe. While the external stimulus may ease somewhat in 2018, private consumption will continue to provide firm support to business activity. In spite of GDP growth projected at a solid 2.4 percent in 2017 (+2.6 percent when adjusted for calendar effects) and 2.0 percent in 2018, unemployment will likely remain rather high, as many vacancies are not filled by domestic jobseekers. The general government deficit narrows markedly in the current year, even if the fiscal stance on the revenue side remains expansionary.
 
Online seit: 14.07.2017 0:00

Stefan Schiman, Employment Boom Raises Consumer Confidence, Impetus Provided by World Trade Boosts Exports. Business Cycle Report of June 2017

WIFO Bulletin, 2017, 22(8), S.73-81
   
In the first quarter of 2017, the Austrian economy registered its strongest growth in six years. Private consumption remained a solid pillar of economic activity, while exports benefitted from strong impetus provided by emerging market economies, especially via the tight supply chains with Germany, and by East Central Europe. Unemployment declined as a result of the upswing that set in with the tax reform implemented in 2016, with strong second-round effects creating additional demand; consumer sentiment again caught up with that in Germany. Nevertheless, the labour market is faced with structural problems. The massive increase in labour supply brought about by opening the labour market for citizens from Eastern countries, the ageing of the labour force, and the implementation of pension reform measures contributed to an entrenchment of unemployment.
 
Online seit: 14.07.2017 0:00

Stefan Schiman, Prognose für 2017 und 2018: Starke Welthandelsimpulse beflügeln die Konjunktur in Österreich

WIFO-Konjunkturprognosen, Juni 2017, 33 Seiten
   
Die von Ostasien ausgehende Beschleunigung des Welthandelswachstums erreichte heuer Österreich. Die heimische Ausfuhr profitiert zudem von der Lösung des Investitionsstaus in Ostmitteleuropa. 2018 dürften die außenwirtschaftlichen Impulse etwas nachlassen, der private Verbrauch wird die Konjunktur weiterhin stützen. Trotz eines prognostizierten Wirtschaftswachstums von 2,4% 2017 (arbeitstagsbereinigt +2,6%) und 2,0% 2018 bleibt die Arbeitslosigkeit relativ hoch, da viele Stellen nicht mit Arbeitsuchenden in Österreich besetzt werden. Das Budgetdefizit nimmt heuer deutlich ab, die Fiskalpolitik ist einnahmenseitig aber noch expansiv ausgerichtet.
 
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 29.06.2017 10:30

Stefan Schiman, Beschäftigungsboom hebt die Konsumentenstimmung, Welthandelsimpulse beflügeln den Export

WIFO-Monatsberichte, 2017, 90(6), S.443-451
   
Österreichs Wirtschaft verzeichnete im I. Quartal 2017 das stärkste Wachstum seit sechs Jahren. Zum einen blieb der private Konsum eine solide Konjunkturstütze, zum anderen profitierten die Exporte von starken Impulsen aus den Schwellenländern, insbesondere über die engen Zulieferketten mit Deutschland, und aus Ostmitteleuropa. Der Aufschwung, der mit der Steuerreform 2016 einsetzte, sorgt nun für einen Rückgang der Arbeitslosigkeit, sodass kräftige Zweitrundeneffekte zusätzliche Nachfrage schaffen; die Konsumentenstimmung hat wieder zu jener in Deutschland aufgeschlossen. Dennoch zeigen sich auf dem Arbeitsmarkt Strukturprobleme. Die massive Zunahme des Arbeitskräfteangebotes durch die Ostöffnung des Arbeitsmarktes, die Alterung der Erwerbsbevölkerung und die Umsetzung von Pensionsreformmaßnahmen trugen zu einer Verfestigung der Arbeitslosigkeit bei.
 
Online seit: 28.06.2017 0:00

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