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WIFO-Publikationen und Projektberichte(44 Treffer)

Julia Bock-Schappelwein, Ulrike Famira-Mühlberger, Thomas Leoni, Arbeitsmarktchancen durch Digitalisierung

Projektberichte (in Arbeit), März 2017
Die Detailanalyse der Beschäftigung nach Tätigkeitsschwerpunkten wird ergänzt um Expertenbefragungen, um das Phänomen der Digitalisierung aus detaillierten Informationen zur aktuellen Situation und zur Entwicklung in der jüngeren Vergangenheit zu ermitteln. Auf dieser Basis werden Handlungsempfehlungen formuliert, um die Arbeitsmarktchancen aus der Digitalisierung in Österreich verstärkt zu nutzen.
 
Auftraggeber: Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung

Ulrike Famira-Mühlberger, Die Bedeutung der 24-Stunden-Betreuung für die Altenbetreuung in Österreich

Projektberichte (in Arbeit), März 2017
Seit Einführung des Pflegegeldes im Jahr 1993 stieg die Zahl der Pflegegeldempfängerinnen und Pflegegeldempfänger kontinuierlich. Zur Zeit erhalten rund 5% der österreichischen Bevölkerung Pflegegeld. Zusätzlich zu Geldleistungen können Pflegebedürftige Sachleistungen in Form von stationärer, mobiler, teilstationärer und Kurzzeitpflege erhalten, wobei der stationäre Bereich mit 74% der Nettoausgaben für Sachleistungen den größten Anteil der Mittel bindet. Zur Entlastung der Ausgaben für stationäre Pflege – aber auch um den Wünschen der Betroffenen gerecht zu werden – wurde und wird die mobile Pflege ausgebaut und ein Fördermodell der 24-Stunden-Betreuung zu Hause etabliert. Letzteres erfreut sich wachsender Beliebtheit: Waren im Jahr 2008 durchschnittlich 3.200 Förderfälle pro Monat verzeichnet worden, so erreichte ihre Zahl im Jahr 2015 bereits 21.900. Es gibt Hinweise, dass die 24-Stunden-Betreuung den Bedarf an stationärer bzw. auch mobiler Pflege hinausschiebt und etwas verringert. Damit das Modell der 24-Stunden-Betreuung allerdings zu einem nachhaltigen Modell werden kann, sind qualitätsfördernde Maßnahmen unabdingbar.
 
Auftraggeber: Institut für angewandte Gewerbeforschung
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung

Ulrike Huemer, Julia Bock-Schappelwein, Ulrike Famira-Mühlberger, Hedwig Lutz, Christine Mayrhuber, Österreich 2025 – Arbeitszeitverteilung in Österreich. Analyse und Optionen aus Sicht der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer

Projektpublikationen "Österreich 2025", Februar 2017, 118 Seiten
   
Wie die Analyse von Dauer, Lage und Verteilung der Wochenarbeitszeit von unselbständig Beschäftigten in Österreich zeigt, ist die Erwerbsarbeitszeit ungleich zwischen Frauen und Männern verteilt. Die realisierten und die präferierten Arbeitszeiten stimmen für ein Viertel der unselbständig Beschäftigten nicht zusammen. Darauf aufbauend werden als Stellschrauben einer modernen Arbeitszeitpolitik vorhandene Instrumente im Bereich der Familien-, Bildungs- und Arbeitsmarktpolitik skizziert und Reformoptionen aufgezeigt, die eine Gleichstellungs- und Lebensphasenorientierung in der Arbeitszeitgestaltung unterstützen und den sich ändernden Arbeitszeitpräferenzen und Arbeitszeitmöglichkeiten im Lebensverlauf Rechnung tragen.
 
Mit finanzieller Unterstützung von: Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 24.02.2017 16:00

Julia Bock-Schappelwein, Rainer Eppel, Ulrike Famira-Mühlberger, Agnes Kügler, Helmut Mahringer, Fabian Unterlass, Christine Zulehner, Die Wirkung von Innovationsaktivitäten geförderter österreichischer Unternehmen auf die Belegschaft

Monographien, Juli 2016, 75 Seiten
   
Die Analyse möglicher Effekte von geförderten Innovationsaktivitäten für die gesamte Belegschaft eines Unternehmens konzentriert sich auf Faktoren wie Arbeitsplatzsicherheit, Arbeitsplatzstabilität und Arbeitskräfteumschlag, Entlohnung und Belegschaftsstruktur (z. B. Lehrausbildungsaktivitäten) im Unternehmen. Erstmals wird dafür ein Datensatz aus FFG- und Aurelia-Daten bzw. administrativen Daten des Hauptverbandes der österreichischen Sozialversicherungsträger generiert. Demnach ziehen Innovationsaktivitäten auf Unternehmensebene leichte Veränderungen der Belegschaftsstruktur nach sich. Innovationsgeförderte Unternehmen nehmen tendenziell zusätzliche Arbeitskräfte auf. Dies sind überproportional Männer, Junge und Höherqualifizierte. Die neu eingestellten Arbeitskräfte scheinen das Unternehmen nicht rasch wieder zu verlassen, sondern zumindest mittelfristig zu bleiben.
 
Auftraggeber: Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien – Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 29.07.2016 0:00

Julia Bock-Schappelwein, Ulrike Famira-Mühlberger, Thomas Horvath, Ulrike Huemer, Elisabeth Schappelwein, Gleichstellungsindex Arbeitsmarkt. Eine Analyse des Geschlechterverhältnisses auf dem Arbeitsmarkt in Österreich

WIFO-Monatsberichte, 2016, 89(2), S.107-118
   
Die Gleichstellung zwischen Frauen und Männern auf dem Arbeitsmarkt wird durch eine Vielzahl von Einflussfaktoren bestimmt. Der Gleichstellungsindex Arbeitsmarkt bündelt 30 Indikatoren aus den Themenbereichen Arbeit, Einkommen, Bildung und Familie, um die Situation der Gleichstellung von Frauen und Männern auf dem Arbeitsmarkt zu beschreiben. Gemessen an diesem Index erreichten Frauen 2013 in Österreich durchschnittlich nur 70% der Werte von Männern. Merklich schlechter schneiden Frauen in den Bereichen Familie und Einkommen ab. Die Daten zeigen eine bessere Gleichstellung auf dem Arbeitsmarkt als in den anderen Bundesländern für Wien und eine unterdurchschnittliche Ausprägung für Vorarlberg.
 
Online seit: 22.02.2016 0:00

Christine Mayrhuber, Ulrike Famira-Mühlberger, Christine Mayrhuber, Strukturveränderungen als Folge demographischer Veränderungen

Projektberichte (in Arbeit), Dezember 2015
Wie die Analyse der demographischen Veränderungen der Erwerbsbevölkerung in Österreich zeigt, wird die Beschäftigungsdynamik stärker von der Wirtschaftsdynamik als von der demographischen Struktur beeinflusst. Die stärkste Rückwirkung der demographischen Veränderungen findet sich im Pflegebereich: Sowohl die Aufwendungen als auch die Beschäftigtenzahlen steigen künftig deutlich.
 
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auftraggeber: Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger

Ulrike Famira-Mühlberger, Ulrike Huemer, Christine Mayrhuber, Die Beschäftigungsquote Älterer im europäischen Vergleich

Monographien, November 2015, 154 Seiten
   
Die Beschäftigungsquote Älterer differiert deutlich zwischen den EU-Ländern. In Österreich gehen 44,9% der 55- bis 64-Jährigen einer Beschäftigung nach; am höchsten ist der Anteil in Schweden mit 73,6%. Wie groß in einem Land der Anteil der Bevölkerung in Beschäftigung ist, hängt von makroökonomischen, institutionellen, persönlichen und gesellschaftlichen Faktoren ab. Die Forschungsarbeit untersucht für die Länder Österreich, Deutschland, Finnland, die Niederlande und Schweden die Struktur der Beschäftigung Älterer, skizziert das System der sozialen Sicherung in jenen drei Bereichen (Arbeitslosigkeit, Alter, Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten), die den vorzeitigen Ausstieg aus dem Erwerbsleben ermöglichen, und gibt einen Überblick über arbeitgeberseitige Instrumente, die die Beschäftigung Älterer erhöhen.
 
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auftraggeber: Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien
Online seit: 04.12.2015 0:00

Dafne Reymen (IDEA Consult), Maarten Gerard (IDEA Consult), Paul de Beer (AIAS), Anja Meierkord (ECORYS), Marii Paskov (AIAS), Valentina di Stasio (AIAS), Vicki Donlevy (ECORYS), Ian Atkinson (ECORYS), Agnieszka Makulec (ECORYS), Ulrike Famira-Mühlberger (WIFO), Hedwig Lutz (WIFO), Labour Market Shortages in the European Union

This study, provided by Policy Department A to the Committee on Employment and Social Affairs, gives an overview of labour shortages, looking at their types and causes, their occurrence within the EU 28 and possible measures to counter them. It finds that there are no overall quantitative shortages at EU 28 level in the wake of the economic crisis, but qualitative shortages, especially relating to skills shortages and mismatch, occur in several regions, sectors, occupations and member countries. Employers and member countries are the prime actors to counter labour shortages effectively, but the EU can play an important supporting role through its influence on intra-EU mobility, by increasing the transparency of the labour market and by using its structural funds as supportive frameworks.
 
Studie von: IDEA Consult – Universiteit van Amsterdam, Amsterdams Instituut voor ArbeidsStudies – ECORYS Holding BV – Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Herausgeber: Europäisches Parlament, Ausschuss für Beschäftigung und soziale Angelegenheiten
Online seit: 20.05.2015 0:00

Jürgen Janger, Julia Bock-Schappelwein, Michael Böheim, Ulrike Famira-Mühlberger, Thomas Horvath, Daniela Kletzan-Slamanig, Margit Schratzenstaller (WIFO), Maria M. Hofmarcher-Holzhacker (Health System Intelligence), Monitoring of Austria's Efforts Within the Europe 2020 Strategy. Update 2014-15

Monographien, Mai 2015, 139 Seiten
   
Following the European Commission's guidelines, WIFO has undertaken a monitoring of the implementation of the Austrian National Reform Programme within the framework of the European 2020 growth strategy. The main components are the development of normative target corridors to assess progress in reaching the five EU 2020 headline goals, the development of a structured analysis for the policy measures, which will be assessed following identical criteria, and a more thorough evaluation of selected policy measures, in particular as regards those targeted at addressing country-specific recommendations. The ultimate objective of the project is to pinpoint Austria's position on its way towards meeting the EU 2020 goals and to assess whether the policies implemented may in principle be sufficient to reach the goals and to address the country-specific recommendations in a satisfactory way.
 
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – Health System Intelligence
Auftraggeber: Bundeskanzleramt
Online seit: 05.05.2015 0:00

Ulrike Famira-Mühlberger, Ulrike Huemer, Christine Mayrhuber, Der Einfluss der sozialen Sicherungssysteme auf die Beschäftigungsquote Älterer in traditionellen Wohlfahrtsstaaten

WIFO Working Papers, 2015, (499), 31 Seiten
Die Beschäftigungsquoten Älterer unterscheiden sich deutlich in den EU-Ländern. Dieser Beitrag vergleicht die Auswirkungen von institutionellen Strukturen in den Bereichen Arbeitslosenversicherung, Erwerbsminderung und Alterssicherung auf die Beschäftigungsquote der 55- bis 64-Jährigen in vier europäischen Wohlfahrtsstaaten: Deutschland, Österreich, Schweden und Niederlande. Die institutionelle Ausgestaltung der sozialen Sicherungssysteme hat demnach großen Einfluss auf die Beschäftigungsquoten Älterer. Dies führt zu einer Verzerrung der üblicherweise verwendeten Arbeitsmarktindikatoren und erschwert deren Vergleichbarkeit.
 
Online seit: 16.04.2015 0:00

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