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WIFO-Publikationen und Projektberichte(213 Treffer)

Peter Mayerhofer, Michael Klien, Unternehmensinvestitionen in den österreichischen Bundesländern. Entwicklung – Struktur – Funktion regionaler Förderung

Projektberichte (in Arbeit), November 2016
Angesichts der nur schwachen Erholung der Unternehmensinvestitionen nach dem Einbruch in der Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise stehen die Investitionsentwicklung in Österreich und deren Ursachen zunehmend im Fokus empirischer Arbeiten. Die regionale Dimension blieb dabei allerdings bisher unbeachtet. Die vorliegende Studie hat daher das Ziel, Unterschiede in der Entwicklung der Investitionen zwischen den Bundesländern offenzulegen, regionale Spezifika in deren Struktur zu orten und auf diese Weise evidenzbasierte Grundlagen für die regionale Wirtschaftspolitik aufzubereiten. Wie die Ergebnisse zeigen, nahm die unternehmerische Kapitalakkumulation gemessen an der Wirtschaftsleistung in allen Bundesländern ab – und dies nicht erst seit der Krise, sondern auch auf mittlere Sicht. Allerdings sind im Detail markante Unterschiede zwischen den Entwicklungspfaden nach Bundesländern zu erkennen, auch in sektoraler Dimension und deren Ausprägung nach Investitionsarten. Dies spricht für eine regional differenzierte Politik, welche in der Unterstützung unternehmerischer Investitionsaktivitäten auf den jeweiligen regionalen Kontext Bezug nimmt. Konzeptionelle Überlegungen zur Rolle der regionalen Ebene in der Investitionsförderung sowie zu einer sinnvollen Arbeitsteilung zwischen den Ebenen der Gebietskörperschaften schließen daher die Studie ab.
 
Auftraggeber: Wirtschaftskammer Österreich, Stabsabteilung Wirtschaftspolitik
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung

Matthias Firgo, Peter Mayerhofer, Wissensintensive Unternehmensdienste, Wissens-Spillovers und regionales Wachstum. Teilprojekt 3: Zur Standortstruktur von wissensintensiven Unternehmensdiensten – Fakten, Bestimmungsgründe, regionalpolitische Herausforderungen

Projektberichte (in Arbeit), September 2016
Im vorliegenden Teilprojekt wird empirische Evidenz zur räumlichen Verteilung wissensintensiver Unternehmensdienste (KIBS) in Österreich und ihren Bestimmungsgründen präsentiert. Ausgangspunkt sind die Ergebnisse des Teilprojektes, wonach KIBS über ihre Rolle in Innovationsprozessen auch in Österreich erheblich zum regionalen Wachstum beitragen. Gleichzeitig liegt internationale Evidenz für ein sehr ungleichgewichtiges Standortmuster solcher Dienste vor, ihr Bedeutungsgewinn könnte regionale Unterschiede also weiter verschärfen. Wie kleinräumige Daten für die österreichischen Gemeinden und Arbeitsmarktbezirke zeigen, sind KIBS in Österreich tatsächlich durch einen sehr steile Standorthierarchie gekennzeichnet, mit deutlicher Konzentration der Anbieter in wenigen (oft stark spezialisierten) Regionen und einem mäßigen Besatz in der Mehrheit der heimischen Gemeinden. Grundtendenz sind ein erheblicher KIBS-Besatz in verdichteten Räumen (vor allem den Großstädten und der Metropole Wien) und ein nur dünnes Angebot in ländlich-peripheren Regionen. Ökonometrische Analysen zu den Bestimmungsgründen dieses Standortmusters zeigen eine dichte regionale Intermediärnachfrage und damit eine KIBS-affine Wirtschaftsstruktur, den Zugang zu übergeordneten Netzwerkinfrastrukturen, strukturelle Diversität und übergeordnete Verdichtungsvorteile als entscheidende Parameter. Vor allem komplexere KIBS sind also auf ein Bündel von Standortattributen angewiesen, welche vor allem in urbanen Räumen zu finden sind und zudem von Agglomerationsvorteilen profitieren. Eine ausgleichende Regionalpolitik mit dem Ziel einer Reallokation von KIBS-Angeboten in unterversorgten Regionen dürfte unter diesen Bedingungen wenig effizient und gesamtwirtschaftlich suboptimal sein. Prioritär scheinen vielmehr die Sicherung und der Ausbau kritischer Massen an KIBS in den Zentralräumen (insbesondere Wien) sowie eine bessere Verknüpfung der Unternehmen in der Peripherie mit (auch) überregionalen KIBS-Angeboten.
 
Auftraggeber: Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien – Magistrat der Stadt Wien
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung

Peter Mayerhofer, Michael Klien, Dieter Pennerstorfer, Philipp Piribauer, Die Wirtschaft in den Bundesländern. I. Quartal 2016

Die Wirtschaft in den Bundesländern, August 2016, 66 Seiten
   
Die leichte Aufwärtstendenz der österreichischen Wirtschaft setzte sich Anfang 2016 fort, für einen kräftigen Aufschwung fehlen allerdings Impulse aus dem Außenhandel. Regional war die Entwicklung im bisherigen Jahresverlauf innerhalb der Großregionen, aber auch zwischen Regionen mit ähnlicher Wirtschaftsstruktur durchaus heterogen. Ein West-Süd-Ostgefälle blieb allerdings in Ansätzen erhalten, wenn auch die Ostregion gegenüber den Bundesländern im Westen etwas aufgeholt haben dürfte. Neuerlich verlief die Industrie- und Baukonjunktur in Westösterreich günstiger, der Einzelhandel erholte sich deutlicher.
 
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 26.08.2016 0:00

Peter Mayerhofer, Jürgen Bierbaumer-Polly, Matthias Firgo, Oliver Fritz, Peter Huber, Michael Klien, Dieter Pennerstorfer, Gerhard Streicher, Bericht zur Wiener Wirtschaft. Konjunkturbericht Frühjahr 2016

Projektberichte (in Arbeit), Juni 2016
Die Wiener Stadtwirtschaft zeigte 2015 in Einklang mit dem österreichischen Konjunkturverlauf leichte Erholungstendenzen. Anders als in den meisten Bundesländern verstärkte sich der Aufwärtstrend im 2. Halbjahr aber wegen Schwächen in wichtigen Dienstleistungsbranchen nicht weiter. Die regionale Wirtschaftleistung nahm damit 2015 insgesamt real um 0,5% zu (Österreich +0,9%). 2016 dürfte sich die Entwicklung auch in Wien merklich beleben. Das WIFO geht für 2016 von einem Zuwachs des Regionalproduktes von real 1,4% aus, auch die Beschäftigungsdynamik dürfte weiter anziehen (+1,1%). Dennoch bleibt die Entwicklung auf dem regionalen Arbeitsmarkt das größte Problem der Wiener Stadtwirtschaft. Wegen des anhaltend dynamischen Wachstums des Arbeitskräfteangebotes überschritt die Arbeitslosenquote 2015 die 13%-Marke. Heuer dürfte sie im Durchschnitt bei 14% liegen und damit um fast die Hälfte höher sein als im Österreich-Durchschnitt.
 
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auftraggeber: Magistrat der Stadt Wien, MA 23 – Wirtschaft, Arbeit und Statistik – Wirtschaftskammer Wien

Peter Mayerhofer, Matthias Firgo, Oliver Fritz, Peter Huber, Michael Klien, Dieter Pennerstorfer, Gerhard Streicher, Geringe regionale Wachstumsunterschiede mit Vorteilen im Westen. Die Wirtschaft in den Bundesländern 2015

WIFO-Monatsberichte, 2016, 89(5), S.361-382
   
Die regionalen Wachstumsunterschiede waren in Österreich 2015 vor dem Hintergrund nur schwacher Auftriebskräfte in allen Nachfragekomponenten eher gering und eher durch die geographische Lage als durch die Wirtschaftsstruktur getrieben, mit tendenziellen Vorteilen der Bundesländer im Westen. Die reale Bruttowertschöpfung nahm daher nach WIFO-Berechnungen in Westösterreich (+1,2%) stärker zu als in Ost- und Südösterreich (+0,6% bzw. +0,7%). Am stärksten wuchs die Wirtschaft im Burgenland (als Ausnahme im Osten), in Vorarlberg und Salzburg; in Kärnten, Wien und Niederösterreich blieb die Wertschöpfungsentwicklung dagegen unter dem (schwachen) Gesamtergebnis. Die Beschäftigung wuchs lebhaft, aber neuerlich nicht kräftig genug, um das stark steigende Arbeitskräfteangebot aufzunehmen. Die Arbeitslosigkeit erhöhte sich damit in allen Bundesländern, insbesondere in Ostösterreich und in den Ballungszentren.
 
Online seit: 25.05.2016 9:00

Peter Mayerhofer, Oliver Fritz, Peter Huber, Michael Klien, Dieter Pennerstorfer, Gerhard Streicher, Die Wirtschaft in den Bundesländern. III. Quartal 2015

Die Wirtschaft in den Bundesländern, Februar 2016, 70 Seiten
   
Bei gleichmäßig schwacher Entwicklung aller Nachfragekomponenten waren die Wachstumsunterschiede nach Wirtschaftsbereichen wie Regionen im III. Quartal 2015 gering. Regional dürfte das für die erste Jahreshälfte dokumentierte West-Süd-Ostgefälle des Wirtschaftswachstums angehalten haben. Die Beschäftigungwuchs bei ähnlichem regionalen Muster kräftig, bei markanter Angebotsdynamik aber neuerlich nicht stark genug, um einen Anstieg der Arbeitslosigkeit zu verhindern. Die regionale Streuung der (saisonbereinigten) Arbeitslosenquote nimmt tendenziell zu, mit Werten zwischen 6,0% (Salzburg und Vorarlberg) und 14,2% (Wien) im IV. Quartal 2015.
 
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 22.02.2016 0:00

Matthias Firgo, Peter Mayerhofer, (Un-)Related Variety and Employment Growth at the Sub-Regional Level

WIFO Working Papers, 2016, (511), 38 Seiten
Empirical results on the link between growth and diversity in (un-)related industries proved to be highly dependent on the specific regional and temporal context. Making use of highly disaggregated employment data at the sub-regional level, we find that higher employment growth in Austria is mainly linked to unrelated variety. However, in-depth analyses by sectors and regional regimes illustrate substantial heterogeneity in the results, mainly driven by the service sector and by a large number of relatively small regions. Thus, our results argue against structural policy conclusions based on assessments across all economic sectors or different types of regions.
 
Online seit: 17.02.2016 0:00

Peter Mayerhofer, Matthias Firgo, Stefan Schönfelder, Vierter Bericht zur internationalen Wettbewerbsfähigkeit Wiens

Projektberichte (in Arbeit), Dezember 2015
Im Rahmen der vorliegenden Studie werden als Grundlage für eine stark evidenzbasierte Wirtschaftspolitik in Wien international harmonisierte Daten für alle 255 Metropolregionen in Europa in funktionaler Abgrenzung aufbereitet und in Hinblick auf die internationale Konkurrenzfähigkeit Wiens in der Städtehierarchie vergleichend analysiert. Dazu werden auf Basis umfassender empirischer Arbeiten die Ergebnisse (Indikatoren) der regionalen Wettbewerbsfähigkeit sowie deren wesentliche Bestimmungsgründe vor allem im Vergleich mit relevanten Konkurrenzregionen ähnlicher Charakteristik bewertet, namentlich den anderen erstrangigen europäischen Metropolregionen mit mehr als 1,5 Mio. Einwohnern und Einwohnerinnen im Agglomerationsraum, den Großstadtregionen mit ähnlichen Absatzmärkten sowie solchen mit ähnlich dynamischer demographischer Entwicklung. Auf dieser Basis werden die Stärken und Schwächen der Wiener Stadtwirtschaft in der Städtekonkurrenz herausgearbeitet und Hinweise auf wesentliche Handlungsfelder und Maßnahmenlinien der urbanen Wirtschaftspolitik identifiziert. Die Ergebnisse zeigen Wien nach wie vor als einen auch im Kontext der europäischen Metropolen überdurchschnittlich leistungsfähigen und innovativen Wirtschaftsraum. Sie lassen aber auch erkennen, welch großen Herausforderungen die demographisch wachsende Stadt in einem wenig dynamischen makroökonomischen Umfeld gegenübersteht, um neue Erwerbspotentiale auch "produktiv" zu machen. Grosso modo setzen sich die bereits im dritten Bericht zur internationalen Wettbewerbsfähigkeit Wiens 2010 identifizierten Entwicklungstrends fort, kommen in den letzten fünf Jahren aber noch verstärkt zum Ausdruck. Insofern erscheint das Konzept einer pointiert wachstumsorientierten Wirtschafts- und Standortpolitik weiterhin ohne Alternative. Die wirtschaftspolitischen Überlegungen der vorliegenden Studie benennen hiezu zentrale Ansatzpunkte und Maßnahmen mit hoher Impulswirkung, vorrangig in den Bereichen Strukturpolitik, Innovationspolitik, Qualifizierungspolitik, Internationalisierungspolitik und Arbeitsmarktpolitik.
 
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auftraggeber: Magistrat der Stadt Wien, MA 23 – Wirtschaft, Arbeit und Statistik

Peter Mayerhofer, Matthias Firgo, Wissensintensive Unternehmensdienste, Wissens-Spillovers und regionales Wachstum. Teilprojekt 2: Strukturwandel und regionales Wachstum – Wissensintensive Unternehmensdienste als "Wachstumsmotor"?

Monographien, Oktober 2015, 141 Seiten
   
Das vorliegende Teilprojekt erarbeitet empirische Evidenz zum Zusammenhang zwischen Tertiärisierung und (regionalem) Wachstum in Österreich und den Regionen der EU 27. Ausgangspunkt ist die in einem Teil der Literatur vertretene Hypothese, der Strukturwandel zu Dienstleistungen sei wegen geringerer Möglichkeiten zur Effizienzsteigerung im Tertiärbereich notwendig mit negativen Effekten auf die gesamtwirtschaftliche Produktivitätsentwicklung und daher das Wachstum verbunden. Diese These zumindest für die hier untersuchten Gebietseinheiten (Österreich und EU-Mitgliedsländer, österreichische bzw. europäische NUTS-2-Regionen und Regionstypen) und Zeitperioden (vor allem 1991/2012) verworfen werden, weil die Tertiärisierung in den letzten Jahrzehnten vorrangig durch das Wachstum wissensintensiver Unternehmensdienstleistungen getrieben war – ein Bereich, welcher in weiten Teilen selbst hoch produktiv ist, sodass eine Charakterisierung der Tertiärisierung als Reallokation von Ressourcen von hoch produktiven (industriellen) zu geringer produktiven Aktivitäten (Dienstleistungen) grundlegend fehlgeht. Vor allem aber spricht die Evidenz eindeutig für positive (indirekte) Effekte, welche von den wissensintensiven Unternehmensdienstleistungen wegen ihrer besonderen Rolle in Wissens-Spillovers auf die Effizienzentwicklung in anderen Wirtschaftsbereichen ausgehen. In ökonometrischer Analyse für die europäische Regionsebene zeigt sich damit ein signifikant und robust positiver Zusammenhang zwischen dem Strukturwandel zu wissensintensiven Unternehmensdienstleistungen und der Produktivitätsentwicklung – ein Ergebnis, das in ähnlicher Form für die Tertiärisierung insgesamt reproduziert werden kann. Damit sprechen die Ergebnisse für eine Wirtschaftspolitik, welche den fortschreitenden Wandel zum Dienstleistungsbereich als Bestandteil moderner Wirtschaftsentwicklung begreift und strategisch begleitet und das Potential von wissensintensiven Unternehmensdienstleistungen als Treiber von Wissens-Spillovers und Produktivitätsdynamik verstärkt nutzt. Überlegungen zu sinnvollen förderpolitischen Ansatzpunkten zur Entwicklung wissensintensiver Unternehmensdienste bei knappen finanziellen Ressourcen schließen das Teilprojekt ab.
 
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auftraggeber: Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien – Magistrat der Stadt Wien
Online seit: 30.10.2015 0:00

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