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WIFO-Publikationen und Projektberichte(215 Treffer)

Peter Mayerhofer, Oberösterreichs Wirtschaft im europäischen Konkurrenzumfeld. Zweiter Bericht zur internationalen Wettbewerbsfähigkeit, 2017

Projektberichte (in Arbeit), März 2017
Aufbauend auf einer ersten umfassende Sichtung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit der oberösterreichischen Wirtschaft zum Datenstand 2008 (Mayerhofer et al., 2012) analysiert die Studie die Weiterentwicklung der regionalen Konkurrenzposition in der schwierigen Phase in und nach der Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise. Zu diesem Zweck werden international vergleichbare Indikatoren für Oberösterreich und wesentliche Konkurrenzregionen in harmonisierter Form aufbereitet und vergleichend analysiert. Benchmark ist ein Sample von insgesamt 108 hochentwickelten sachgüterorientierten Volkswirtschaften in Europa (HSRE), die auf Basis einer Clusteranalyse der europäischen NUTS-2-Regionen als engere Konkurrenzregionen Oberösterreichs identifiziert wurden. Wie die Analyse der Erfolgsindikatoren aus regionaler Gesamtrechnung und Außenhandel zeigt, verbesserte sich Oberösterreichs Wettbewerbsposition auch in der Krisen- und Nachkrisenphase weiter. Zugleich wird die Notwendigkeit einer pointiert wachstums- und produktivitätsorientierten Ausrichtung der regionalen Wirtschaftspolitik als Grundlage für eine Absicherung erreichter Wettbewerbsvorteile deutlich. Eine detaillierte Sichtung der zentralen Determinanten von Innovationsorientierung und Qualifizierung schließt sich daher an. Auf Basis der dabei identifizierten Stärken und Schwächen Oberösterreichs werden Handlungslinien für Internationalisierungspolitik, Forschungs- und Innovationspolitik sowie Aus- und Weiterbildungspolitik aufgezeigt, die geeignet scheinen, Wachstum und Produktivitätsentwicklung in der oberösterreichischen Wirtschaft als Grundlage für deren nachhaltige Wettbewerbsfähigkeit weiter zu stärken.
 
Auftraggeber: Wirtschaftskammer Oberösterreich
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung

Peter Mayerhofer, Michael Klien, Unternehmensinvestitionen in den österreichischen Bundesländern. Entwicklung – Struktur – Funktion regionaler Förderung

Projektberichte (in Arbeit), November 2016
Angesichts der nur schwachen Erholung der Unternehmensinvestitionen nach dem Einbruch in der Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise stehen die Investitionsentwicklung in Österreich und deren Ursachen zunehmend im Fokus empirischer Arbeiten. Die regionale Dimension blieb dabei allerdings bisher unbeachtet. Die vorliegende Studie hat daher das Ziel, Unterschiede in der Entwicklung der Investitionen zwischen den Bundesländern offenzulegen, regionale Spezifika in deren Struktur zu orten und auf diese Weise evidenzbasierte Grundlagen für die regionale Wirtschaftspolitik aufzubereiten. Wie die Ergebnisse zeigen, nahm die unternehmerische Kapitalakkumulation gemessen an der Wirtschaftsleistung in allen Bundesländern ab – und dies nicht erst seit der Krise, sondern auch auf mittlere Sicht. Allerdings sind im Detail markante Unterschiede zwischen den Entwicklungspfaden nach Bundesländern zu erkennen, auch in sektoraler Dimension und deren Ausprägung nach Investitionsarten. Dies spricht für eine regional differenzierte Politik, welche in der Unterstützung unternehmerischer Investitionsaktivitäten auf den jeweiligen regionalen Kontext Bezug nimmt. Konzeptionelle Überlegungen zur Rolle der regionalen Ebene in der Investitionsförderung sowie zu einer sinnvollen Arbeitsteilung zwischen den Ebenen der Gebietskörperschaften schließen daher die Studie ab.
 
Auftraggeber: Wirtschaftskammer Österreich, Stabsabteilung Wirtschaftspolitik
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung

Matthias Firgo, Peter Mayerhofer, Wissensintensive Unternehmensdienste, Wissens-Spillovers und regionales Wachstum. Teilprojekt 3: Zur Standortstruktur von wissensintensiven Unternehmensdiensten – Fakten, Bestimmungsgründe, regionalpolitische Herausforderungen

Monographien, September 2016, 136 Seiten
   
Im vorliegenden Teilprojekt wird empirische Evidenz zur räumlichen Verteilung wissensintensiver Unternehmensdienste (KIBS) in Österreich und ihren Bestimmungsgründen präsentiert. Ausgangspunkt sind die Ergebnisse des Teilprojektes, wonach KIBS über ihre Rolle in Innovationsprozessen auch in Österreich erheblich zum regionalen Wachstum beitragen. Gleichzeitig liegt internationale Evidenz für ein sehr ungleichgewichtiges Standortmuster solcher Dienste vor, ihr Bedeutungsgewinn könnte regionale Unterschiede also weiter verschärfen. Wie kleinräumige Daten für die österreichischen Gemeinden und Arbeitsmarktbezirke zeigen, sind KIBS in Österreich tatsächlich durch einen sehr steile Standorthierarchie gekennzeichnet, mit deutlicher Konzentration der Anbieter in wenigen (oft stark spezialisierten) Regionen und einem mäßigen Besatz in der Mehrheit der heimischen Gemeinden. Grundtendenz sind ein erheblicher KIBS-Besatz in verdichteten Räumen (vor allem den Großstädten und der Metropole Wien) und ein nur dünnes Angebot in ländlich-peripheren Regionen. Ökonometrische Analysen zu den Bestimmungsgründen dieses Standortmusters zeigen eine dichte regionale Intermediärnachfrage und damit eine KIBS-affine Wirtschaftsstruktur, den Zugang zu übergeordneten Netzwerkinfrastrukturen, strukturelle Diversität und übergeordnete Verdichtungsvorteile als entscheidende Parameter. Vor allem komplexere KIBS sind also auf ein Bündel von Standortattributen angewiesen, welche vor allem in urbanen Räumen zu finden sind und zudem von Agglomerationsvorteilen profitieren. Eine ausgleichende Regionalpolitik mit dem Ziel einer Reallokation von KIBS-Angeboten in unterversorgten Regionen dürfte unter diesen Bedingungen wenig effizient und gesamtwirtschaftlich suboptimal sein. Prioritär scheinen vielmehr die Sicherung und der Ausbau kritischer Massen an KIBS in den Zentralräumen (insbesondere Wien) sowie eine bessere Verknüpfung der Unternehmen in der Peripherie mit (auch) überregionalen KIBS-Angeboten.
 
Auftraggeber: Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien – Magistrat der Stadt Wien
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung

Matthias Firgo, Peter Mayerhofer, Wissensintensive Unternehmensdienste, Wissens-Spillovers und regionales Wachstum. Teilprojekt 3: Zur Standortstruktur von wissensintensiven Unternehmensdiensten – Fakten, Bestimmungsgründe, regionalpolitische Herausforderungen

Projektberichte (in Arbeit), September 2016
Im vorliegenden Teilprojekt wird empirische Evidenz zur räumlichen Verteilung wissensintensiver Unternehmensdienste (KIBS) in Österreich und ihren Bestimmungsgründen präsentiert. Ausgangspunkt sind die Ergebnisse des Teilprojektes, wonach KIBS über ihre Rolle in Innovationsprozessen auch in Österreich erheblich zum regionalen Wachstum beitragen. Gleichzeitig liegt internationale Evidenz für ein sehr ungleichgewichtiges Standortmuster solcher Dienste vor, ihr Bedeutungsgewinn könnte regionale Unterschiede also weiter verschärfen. Wie kleinräumige Daten für die österreichischen Gemeinden und Arbeitsmarktbezirke zeigen, sind KIBS in Österreich tatsächlich durch einen sehr steile Standorthierarchie gekennzeichnet, mit deutlicher Konzentration der Anbieter in wenigen (oft stark spezialisierten) Regionen und einem mäßigen Besatz in der Mehrheit der heimischen Gemeinden. Grundtendenz sind ein erheblicher KIBS-Besatz in verdichteten Räumen (vor allem den Großstädten und der Metropole Wien) und ein nur dünnes Angebot in ländlich-peripheren Regionen. Ökonometrische Analysen zu den Bestimmungsgründen dieses Standortmusters zeigen eine dichte regionale Intermediärnachfrage und damit eine KIBS-affine Wirtschaftsstruktur, den Zugang zu übergeordneten Netzwerkinfrastrukturen, strukturelle Diversität und übergeordnete Verdichtungsvorteile als entscheidende Parameter. Vor allem komplexere KIBS sind also auf ein Bündel von Standortattributen angewiesen, welche vor allem in urbanen Räumen zu finden sind und zudem von Agglomerationsvorteilen profitieren. Eine ausgleichende Regionalpolitik mit dem Ziel einer Reallokation von KIBS-Angeboten in unterversorgten Regionen dürfte unter diesen Bedingungen wenig effizient und gesamtwirtschaftlich suboptimal sein. Prioritär scheinen vielmehr die Sicherung und der Ausbau kritischer Massen an KIBS in den Zentralräumen (insbesondere Wien) sowie eine bessere Verknüpfung der Unternehmen in der Peripherie mit (auch) überregionalen KIBS-Angeboten.
 
Auftraggeber: Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien – Magistrat der Stadt Wien
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung

Peter Mayerhofer, Michael Klien, Dieter Pennerstorfer, Philipp Piribauer, Die Wirtschaft in den Bundesländern. I. Quartal 2016

Die Wirtschaft in den Bundesländern, August 2016, 66 Seiten
   
Die leichte Aufwärtstendenz der österreichischen Wirtschaft setzte sich Anfang 2016 fort, für einen kräftigen Aufschwung fehlen allerdings Impulse aus dem Außenhandel. Regional war die Entwicklung im bisherigen Jahresverlauf innerhalb der Großregionen, aber auch zwischen Regionen mit ähnlicher Wirtschaftsstruktur durchaus heterogen. Ein West-Süd-Ostgefälle blieb allerdings in Ansätzen erhalten, wenn auch die Ostregion gegenüber den Bundesländern im Westen etwas aufgeholt haben dürfte. Neuerlich verlief die Industrie- und Baukonjunktur in Westösterreich günstiger, der Einzelhandel erholte sich deutlicher.
 
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 26.08.2016 0:00

Peter Mayerhofer, Jürgen Bierbaumer-Polly, Matthias Firgo, Oliver Fritz, Peter Huber, Michael Klien, Dieter Pennerstorfer, Gerhard Streicher, Bericht zur Wiener Wirtschaft. Konjunkturbericht Frühjahr 2016

Projektberichte (in Arbeit), Juni 2016
Die Wiener Stadtwirtschaft zeigte 2015 in Einklang mit dem österreichischen Konjunkturverlauf leichte Erholungstendenzen. Anders als in den meisten Bundesländern verstärkte sich der Aufwärtstrend im 2. Halbjahr aber wegen Schwächen in wichtigen Dienstleistungsbranchen nicht weiter. Die regionale Wirtschaftleistung nahm damit 2015 insgesamt real um 0,5% zu (Österreich +0,9%). 2016 dürfte sich die Entwicklung auch in Wien merklich beleben. Das WIFO geht für 2016 von einem Zuwachs des Regionalproduktes von real 1,4% aus, auch die Beschäftigungsdynamik dürfte weiter anziehen (+1,1%). Dennoch bleibt die Entwicklung auf dem regionalen Arbeitsmarkt das größte Problem der Wiener Stadtwirtschaft. Wegen des anhaltend dynamischen Wachstums des Arbeitskräfteangebotes überschritt die Arbeitslosenquote 2015 die 13%-Marke. Heuer dürfte sie im Durchschnitt bei 14% liegen und damit um fast die Hälfte höher sein als im Österreich-Durchschnitt.
 
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auftraggeber: Magistrat der Stadt Wien, MA 23 – Wirtschaft, Arbeit und Statistik – Wirtschaftskammer Wien

Peter Mayerhofer, Matthias Firgo, Oliver Fritz, Peter Huber, Michael Klien, Dieter Pennerstorfer, Gerhard Streicher, Geringe regionale Wachstumsunterschiede mit Vorteilen im Westen. Die Wirtschaft in den Bundesländern 2015

WIFO-Monatsberichte, 2016, 89(5), S.361-382
   
Die regionalen Wachstumsunterschiede waren in Österreich 2015 vor dem Hintergrund nur schwacher Auftriebskräfte in allen Nachfragekomponenten eher gering und eher durch die geographische Lage als durch die Wirtschaftsstruktur getrieben, mit tendenziellen Vorteilen der Bundesländer im Westen. Die reale Bruttowertschöpfung nahm daher nach WIFO-Berechnungen in Westösterreich (+1,2%) stärker zu als in Ost- und Südösterreich (+0,6% bzw. +0,7%). Am stärksten wuchs die Wirtschaft im Burgenland (als Ausnahme im Osten), in Vorarlberg und Salzburg; in Kärnten, Wien und Niederösterreich blieb die Wertschöpfungsentwicklung dagegen unter dem (schwachen) Gesamtergebnis. Die Beschäftigung wuchs lebhaft, aber neuerlich nicht kräftig genug, um das stark steigende Arbeitskräfteangebot aufzunehmen. Die Arbeitslosigkeit erhöhte sich damit in allen Bundesländern, insbesondere in Ostösterreich und in den Ballungszentren.
 
Online seit: 25.05.2016 9:00

Peter Mayerhofer, Oliver Fritz, Peter Huber, Michael Klien, Dieter Pennerstorfer, Gerhard Streicher, Die Wirtschaft in den Bundesländern. III. Quartal 2015

Die Wirtschaft in den Bundesländern, Februar 2016, 70 Seiten
   
Bei gleichmäßig schwacher Entwicklung aller Nachfragekomponenten waren die Wachstumsunterschiede nach Wirtschaftsbereichen wie Regionen im III. Quartal 2015 gering. Regional dürfte das für die erste Jahreshälfte dokumentierte West-Süd-Ostgefälle des Wirtschaftswachstums angehalten haben. Die Beschäftigungwuchs bei ähnlichem regionalen Muster kräftig, bei markanter Angebotsdynamik aber neuerlich nicht stark genug, um einen Anstieg der Arbeitslosigkeit zu verhindern. Die regionale Streuung der (saisonbereinigten) Arbeitslosenquote nimmt tendenziell zu, mit Werten zwischen 6,0% (Salzburg und Vorarlberg) und 14,2% (Wien) im IV. Quartal 2015.
 
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 22.02.2016 0:00

Matthias Firgo, Peter Mayerhofer, (Un-)Related Variety and Employment Growth at the Sub-Regional Level

WIFO Working Papers, 2016, (511), 38 Seiten
Empirical results on the link between growth and diversity in (un-)related industries proved to be highly dependent on the specific regional and temporal context. Making use of highly disaggregated employment data at the sub-regional level, we find that higher employment growth in Austria is mainly linked to unrelated variety. However, in-depth analyses by sectors and regional regimes illustrate substantial heterogeneity in the results, mainly driven by the service sector and by a large number of relatively small regions. Thus, our results argue against structural policy conclusions based on assessments across all economic sectors or different types of regions.
 
Online seit: 17.02.2016 0:00

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