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WIFO-Publikationen und Projektberichte(218 Treffer)

Peter Mayerhofer, Matthias Firgo, Oliver Fritz, Michael Klien, Gerhard Streicher, Bericht zur Wiener Wirtschaft. Konjunkturbericht Herbst 2017 – Vorläufige Fassung

Projektberichte (in Arbeit), November 2017
Nach Aufwärtstendenzen schon im Vorjahr beschleunigte sich die Dynamik der Wiener Stadtwirtschaft im 1. Halbjahr 2017 erheblich. Die reale Bruttowertschöpfung nahm so stark zu wie zuletzt vor 10 Jahren, auch die Zahl der Beschäftigten expandiert derzeit rasch. Für das gesamte Jahr 2017 ist bei leichten strukturbedingten Nachteilen aus der (zuletzt) exportgestützten Industriekonjunktur ein Wachstum der regionalen Wirtschaft von 2,5% zu erwarten, 2018 wird sich diese Dynamik weitgehend unverändert fortsetzen. Bei weiter deutlichen Beschäftigungszuwächsen (+1,9% bzw. +1,7%) und nur leicht steigendem Arbeitskräfteangebot dürfte sich der regionale Arbeitsmarkt weiter entspannen: Die Arbeitslosenquote könnte im Jahresdurchschnitt 2017 bei 13% liegen und 2018 weiter auf 12,5% sinken.
 
Auftraggeber: Magistrat der Stadt Wien, MA 23 – Wirtschaft, Arbeit und Statistik – Wirtschaftskammer Wien
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung

Peter Mayerhofer, Oberösterreichs Wirtschaft im europäischen Konkurrenzumfeld. Zweiter Bericht zur internationalen Wettbewerbsfähigkeit, 2017

Monographien, September 2017, 189 Seiten
   
Aufbauend auf einer ersten umfassenden Sichtung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit der oberösterreichischen Wirtschaft zum Datenstand 2008 (Mayerhofer et al., 2012) analysiert die Studie die Weiterentwicklung der regionalen Konkurrenzposition in der schwierigen Phase in und nach der Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise. Zu diesem Zweck werden international vergleichbare Indikatoren für Oberösterreich und wesentliche Konkurrenzregionen in harmonisierter Form aufbereitet und vergleichend analysiert. Benchmark ist ein Sample von insgesamt 108 hochentwickelten sachgüterorientierten Volkswirtschaften in Europa (HSRE), die auf Basis einer Clusteranalyse der europäischen NUTS-2-Regionen als engere Konkurrenzregionen Oberösterreichs identifiziert wurden. Wie die Analyse der Erfolgsindikatoren zur Wettbewerbsfähigkeit der oberösterreichischen Wirtschaft zeigt, verbesserte sich die Wettbewerbsposition der Region auch in der Krisen- und Nachkrisenphase weiter. Zugleich wird die Notwendigkeit einer pointiert wachstums- und produktivitätsorientierten Ausrichtung der regionalen Wirtschaftspolitik als Grundlage für eine Absicherung erreichter Wettbewerbsvorteile deutlich. Eine detaillierte Sichtung der zentralen Determinanten der Wettbewerbsfähigkeit in Innovationsorientierung, Qualifizierung und der Positionierung auf internationalen Märkten schließt sich daher an. Auf Basis der dabei identifizierten Stärken und Schwächen Oberösterreichs werden Handlungslinien für Internationalisierungspolitik, Forschungs- und Innovationspolitik sowie Aus- und Weiterbildungspolitik aufgezeigt, die geeignet scheinen, Wachstum und Produktivitätsentwicklung in der oberösterreichischen Wirtschaft als Grundlage für deren nachhaltige Wettbewerbsfähigkeit weiter zu stärken.
 
Auftraggeber: Wirtschaftskammer Oberösterreich
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 04.09.2017 10:00

Peter Mayerhofer, Oliver Fritz, Michael Klien, Dieter Pennerstorfer, Gerhard Streicher, Peter Huber, Bericht zur Wiener Wirtschaft. Konjunkturbericht Frühjahr 2017

Projektberichte (in Arbeit), Juni 2017
Die Wiener Stadtwirtschaft zeigt deutliche Aufschwungtendenzen. Nach +0,9% im 1. Halbjahr 2016 beschleunigte sich das Wachstum im 2. Halbjahr 2016 erheblich auf +1,3%. Impulse aus der Binnenkonjunktur stärkten den regionalen Dienstleistungsbereich, auch die Bauwirtschaft expandierte wieder. Die regionale Beschäftigungsdynamik verstärkte sich weiter (2. Halbjahr 2016 +1,6%, I. Quartal 2017 +1,8%), der Anstieg der Arbeitslosigkeit kam daher gegen Jahresende zum Stillstand. 2017 ist bei weiter guter Binnenkonjunktur mit einem robusten regionalen Wachstum zu rechnen (+1,7%), mit erheblichen positiven Effekten auf die Arbeitskräftenachfrage. Eine leichte Entspannung der Lage auf dem regionalen Arbeitsmarkt könnte die Folge sein.
 
Auftraggeber: Magistrat der Stadt Wien, MA 23 – Wirtschaft, Arbeit und Statistik – Wirtschaftskammer Wien
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung

Peter Mayerhofer, Peter Huber, Dieter Pennerstorfer, Handel und Einzelhandel im Wiener Beschäftigungssystem. Arbeitsmarktrelevanz, Arbeitsplatzcharakteristika, absehbare Herausforderungen

Projektberichte (in Arbeit), Mai 2017
Die Studie analysiert auf Basis vielfältiger und teils neuer Datensätze die Entwicklung des Wiener Handels, im Besonderen des Einzelhandels und seine Funktion im regionalen Beschäftigungssystem. Die Ergebnisse zeigen den Wiener Einzelhandel als einen Wirtschaftsbereich, der durch technologische Veränderungen und den Übergang zu "modernen" Handelstechnologien, aber auch durch Besonderheiten der Agglomeration Wien in Angebots- und Nachfragebedingungen einem erheblichen Strukturwandel ausgesetzt war und ist. In der Folge entwickelte er sich mittel- wie langfristig schwächer als der Einzelhandel in Österreich insgesamt und übte damit eine nur geringe Rolle als Treiber von Beschäftigungszuwächsen in der Stadtwirtschaft aus. Als bestimmende Einflussfaktoren zeigen sich auf der Angebotsseite der Strukturwandel zu (produktiveren) Kettenunternehmen und modernen Angebotsformaten, Effekte der Stadt-Umland-Konkurrenz sowie die Zunahme des Online-Handels. Eine schwache regionale Einkommensentwicklung kommt auf der Nachfrageseite hinzu. Diese Faktoren beeinflussen auch die im Wiener Einzelhandel vorherrschenden Arbeitsbeziehungen, Arbeitsplatzcharakteristika und Rekrutierungsmechanismen sowie seine Funktion als Arbeitgeber und Ausbildungsträger im dualen System. Auf mittlere Sicht dürfte die dynamische Expansion des Online-Handels diese bereits virulenten Wandlungsprozesse nochmals verstärken. Überlegungen zur wirtschaftspolitischen Begleitung dieses Strukturwandels schließen daher die Analyse ab.
 
Auftraggeber: Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung

Peter Mayerhofer, Michael Klien, Unternehmensinvestitionen in den österreichischen Bundesländern. Entwicklung – Struktur – Funktion regionaler Förderung

Projektberichte (in Arbeit), November 2016
Angesichts der nur schwachen Erholung der Unternehmensinvestitionen nach dem Einbruch in der Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise stehen die Investitionsentwicklung in Österreich und deren Ursachen zunehmend im Fokus empirischer Arbeiten. Die regionale Dimension blieb dabei allerdings bisher unbeachtet. Die vorliegende Studie hat daher das Ziel, Unterschiede in der Entwicklung der Investitionen zwischen den Bundesländern offenzulegen, regionale Spezifika in deren Struktur zu orten und auf diese Weise evidenzbasierte Grundlagen für die regionale Wirtschaftspolitik aufzubereiten. Wie die Ergebnisse zeigen, nahm die unternehmerische Kapitalakkumulation gemessen an der Wirtschaftsleistung in allen Bundesländern ab – und dies nicht erst seit der Krise, sondern auch auf mittlere Sicht. Allerdings sind im Detail markante Unterschiede zwischen den Entwicklungspfaden nach Bundesländern zu erkennen, auch in sektoraler Dimension und deren Ausprägung nach Investitionsarten. Dies spricht für eine regional differenzierte Politik, welche in der Unterstützung unternehmerischer Investitionsaktivitäten auf den jeweiligen regionalen Kontext Bezug nimmt. Konzeptionelle Überlegungen zur Rolle der regionalen Ebene in der Investitionsförderung sowie zu einer sinnvollen Arbeitsteilung zwischen den Ebenen der Gebietskörperschaften schließen daher die Studie ab.
 
Auftraggeber: Wirtschaftskammer Österreich, Stabsabteilung Wirtschaftspolitik
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung

Matthias Firgo, Peter Mayerhofer, Wissensintensive Unternehmensdienste, Wissens-Spillovers und regionales Wachstum. Teilprojekt 3: Zur Standortstruktur von wissensintensiven Unternehmensdiensten – Fakten, Bestimmungsgründe, regionalpolitische Herausforderungen

Monographien, September 2016, 136 Seiten
   
Im vorliegenden Teilprojekt wird empirische Evidenz zur räumlichen Verteilung wissensintensiver Unternehmensdienste (KIBS) in Österreich und ihren Bestimmungsgründen präsentiert. Ausgangspunkt sind die Ergebnisse des Teilprojektes, wonach KIBS über ihre Rolle in Innovationsprozessen auch in Österreich erheblich zum regionalen Wachstum beitragen. Gleichzeitig liegt internationale Evidenz für ein sehr ungleichgewichtiges Standortmuster solcher Dienste vor, ihr Bedeutungsgewinn könnte regionale Unterschiede also weiter verschärfen. Wie kleinräumige Daten für die österreichischen Gemeinden und Arbeitsmarktbezirke zeigen, sind KIBS in Österreich tatsächlich durch eine sehr steile Standorthierarchie gekennzeichnet, mit deutlicher Konzentration der Anbieter in wenigen (oft stark spezialisierten) Regionen und einem mäßigen Besatz in der Mehrheit der heimischen Gemeinden. Grundtendenz sind ein erheblicher KIBS-Besatz in verdichteten Räumen (vor allem den Großstädten und der Metropole Wien) und ein nur dünnes Angebot in ländlich-peripheren Regionen. Ökonometrische Analysen zu den Bestimmungsgründen dieses Standortmusters zeigen eine dichte regionale Intermediärnachfrage und damit eine KIBS-affine Wirtschaftsstruktur, den Zugang zu übergeordneten Netzwerkinfrastrukturen, strukturelle Diversität und übergeordnete Verdichtungsvorteile als entscheidende Parameter. Vor allem komplexere KIBS sind also auf ein Bündel von Standortattributen angewiesen, welche vor allem in urbanen Räumen zu finden sind und zudem von Agglomerationsvorteilen profitieren. Eine ausgleichende Regionalpolitik mit dem Ziel einer Reallokation von KIBS-Angeboten in unterversorgten Regionen dürfte unter diesen Bedingungen wenig effizient und gesamtwirtschaftlich suboptimal sein. Prioritär scheinen vielmehr die Sicherung und der Ausbau kritischer Massen an KIBS in den Zentralräumen (insbesondere Wien) sowie eine bessere Verknüpfung der Unternehmen in der Peripherie mit (auch) überregionalen KIBS-Angeboten.
 
Auftraggeber: Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien – Magistrat der Stadt Wien
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung

Peter Mayerhofer, Michael Klien, Dieter Pennerstorfer, Philipp Piribauer, Die Wirtschaft in den Bundesländern. I. Quartal 2016

Die Wirtschaft in den Bundesländern, August 2016, 66 Seiten
   
Die leichte Aufwärtstendenz der österreichischen Wirtschaft setzte sich Anfang 2016 fort, für einen kräftigen Aufschwung fehlen allerdings Impulse aus dem Außenhandel. Regional war die Entwicklung im bisherigen Jahresverlauf innerhalb der Großregionen, aber auch zwischen Regionen mit ähnlicher Wirtschaftsstruktur durchaus heterogen. Ein West-Süd-Ostgefälle blieb allerdings in Ansätzen erhalten, wenn auch die Ostregion gegenüber den Bundesländern im Westen etwas aufgeholt haben dürfte. Neuerlich verlief die Industrie- und Baukonjunktur in Westösterreich günstiger, der Einzelhandel erholte sich deutlicher.
 
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 26.08.2016 0:00

Peter Mayerhofer, Jürgen Bierbaumer-Polly, Matthias Firgo, Oliver Fritz, Peter Huber, Michael Klien, Dieter Pennerstorfer, Gerhard Streicher, Bericht zur Wiener Wirtschaft. Konjunkturbericht Frühjahr 2016

Projektberichte (in Arbeit), Juni 2016
Die Wiener Stadtwirtschaft zeigte 2015 in Einklang mit dem österreichischen Konjunkturverlauf leichte Erholungstendenzen. Anders als in den meisten Bundesländern verstärkte sich der Aufwärtstrend im 2. Halbjahr aber wegen Schwächen in wichtigen Dienstleistungsbranchen nicht weiter. Die regionale Wirtschaftleistung nahm damit 2015 insgesamt real um 0,5% zu (Österreich +0,9%). 2016 dürfte sich die Entwicklung auch in Wien merklich beleben. Das WIFO geht für 2016 von einem Zuwachs des Regionalproduktes von real 1,4% aus, auch die Beschäftigungsdynamik dürfte weiter anziehen (+1,1%). Dennoch bleibt die Entwicklung auf dem regionalen Arbeitsmarkt das größte Problem der Wiener Stadtwirtschaft. Wegen des anhaltend dynamischen Wachstums des Arbeitskräfteangebotes überschritt die Arbeitslosenquote 2015 die 13%-Marke. Heuer dürfte sie im Durchschnitt bei 14% liegen und damit um fast die Hälfte höher sein als im Österreich-Durchschnitt.
 
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auftraggeber: Magistrat der Stadt Wien, MA 23 – Wirtschaft, Arbeit und Statistik – Wirtschaftskammer Wien

Peter Mayerhofer, Matthias Firgo, Oliver Fritz, Peter Huber, Michael Klien, Dieter Pennerstorfer, Gerhard Streicher, Geringe regionale Wachstumsunterschiede mit Vorteilen im Westen. Die Wirtschaft in den Bundesländern 2015

WIFO-Monatsberichte, 2016, 89(5), S.361-382
   
Die regionalen Wachstumsunterschiede waren in Österreich 2015 vor dem Hintergrund nur schwacher Auftriebskräfte in allen Nachfragekomponenten eher gering und eher durch die geographische Lage als durch die Wirtschaftsstruktur getrieben, mit tendenziellen Vorteilen der Bundesländer im Westen. Die reale Bruttowertschöpfung nahm daher nach WIFO-Berechnungen in Westösterreich (+1,2%) stärker zu als in Ost- und Südösterreich (+0,6% bzw. +0,7%). Am stärksten wuchs die Wirtschaft im Burgenland (als Ausnahme im Osten), in Vorarlberg und Salzburg; in Kärnten, Wien und Niederösterreich blieb die Wertschöpfungsentwicklung dagegen unter dem (schwachen) Gesamtergebnis. Die Beschäftigung wuchs lebhaft, aber neuerlich nicht kräftig genug, um das stark steigende Arbeitskräfteangebot aufzunehmen. Die Arbeitslosigkeit erhöhte sich damit in allen Bundesländern, insbesondere in Ostösterreich und in den Ballungszentren.
 
Online seit: 25.05.2016 9:00

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