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WIFO-Publikationen und Projektberichte(211 Treffer)

Kurt Kratena, Gerhard Streicher, Fiscal Policy Multipliers and Spillovers in a Multi-Regional Macroeconomic Input-Output Model

WIFO Working Papers, 2017, (540), 52 Seiten
The recent macroeconomic literature dealing with fiscal policy multipliers is dominated by applications of aggregate DSGE (Dynamic Stochastic General Equilibrium) models, whereas multi-sectoral models (econometric input-output or CGE) are absent. This paper contributes to the debate from a multi-regional, multi-sectoral perspective. The macroeconomic input-output model applied covers 67 countries (plus a statistical rest of world) and incorporates model blocks for private consumption, production, the labour market and the public sector. Household consumption follows the permanent income hypothesis, but with important liquidity constraints. This study calculates macroeconomic and sectoral impacts of fiscal policy in one peripheral EU economy (Spain) as well as their inter-regional spillovers to the rest of Europe. Multipliers are about 1.9 for public consumption and 1.2 for household taxes or transfers in the case of high liquidity constraints (1.6 and 0.9, respectively, for low liquidity constraints). Partially endogenous public spending produces additional domestic effects as well as relatively large spillovers for some highly indebted European countries.
 
Online seit: 22.08.2017 0:00

Mark Sommer, Kurt Kratena, Ina Meyer, Mathias Kirchner, Energieszenarien 2030/2050: Energieökonomische Auswirkungen der Realisierung von Effizienzpotentialen in Industrie und Haushalten

Projektberichte (in Arbeit), Mai 2017
Die vorliegende Studie übersetzt zwei Energieeffizienzszenarien in die Modellsprache des Modells WIFO.DYNK und analysiert die mittel- und langfristigen Auswirkungen (2030/2050) von Energiepreisentwicklung, Potentialen zur Steigerung der technologischen Effizienz sowie Struktur- und Verhaltensänderungen auf die Wirtschaftsleistung, den Endenergieverbrauch und die CO2-Emissionen in Österreich. Modelliert werden ein Effizienzszenario für den produzierenden Bereich und, darauf aufsetzend, ein Effizienzszenario für den Haushaltssektor und Verkehr. In das Baseline-Szenario fließen bereits beschlossene Entwicklungen zum Ausbau der Nutzung erneuerbarer Energieträger und der Elektromobilität bis 2050 ein. In einem Umfeld der weltweiten Dekarbonisierung (450-Szenario der Internationalen Energieagentur) könnten demnach durch eine Realisierung der angenommenen Effizienzsteigerungspotentiale die CO2-Emissionen gegenüber dem Baseline-Szenario um bis zu 5 Mio. t im Jahr 2030 und bis zu 8 Mio. t im Jahr 2050 gesenkt werden; zugleich könnte die Wirtschaftsleistung geringfügig gesteigert werden. Für Maßnahmen zur Vermeidung der verbleibenden Emissionen könnte insbesondere der dieselbasierte Güterverkehr ein Ansatzpunkt sein, um eine mit dem Übereinkommen von Paris konforme Emissionsentwicklung zu erzielen.
 
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auftraggeber: Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft

Ina Meyer, Mark Sommer, Kurt Kratena (WIFO), Maria Tesar, Christian Neubauer (Umweltbundesamt), Volkswirtschaftliche Effekte durch Recycling ausgewählter Altstoffe und Abfälle. Präsentationsunterlagen

Monographien, November 2016, 35 Seiten
Anhand der Stoffgruppen Eisen und Stahl, Aluminium, Papier und Glas werden die gesamtwirtschaftlichen Wirkungen (Beschäftigung und Wertschöpfung) der Rückgewinnung von Sekundärrohstoffen für die Substitution von Primärrohstoffen in der Produktion und im Export geschätzt. Berechnet werden die weltweiten Einsparungen an Treibhausgasemissionen durch die Vermeidung von Primärproduktion. Die Analyse erfolgt mit dem WIFO.DYNK-Modell, das für diese Zwecke adaptiert wurde: Datensätze zu Primär- und Sekundärproduktionsprozessen wurden integriert, insbesondere zum Ressourcen- und Energieeinsatz in der Produktion, der auf Basis von physischen Materialflüssen und Preisen berechnet wurde.
 
Auftraggeber: Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft, Abteilung V/7 Betrieblicher Umweltschutz und Technologie
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – Umweltbundesamt GmbH
Online seit: 06.12.2016 0:00

Ina Meyer, Mark Sommer, Kurt Kratena (WIFO), Maria Tesar, Christian Neubauer (Umweltbundesamt), Volkswirtschaftliche Effekte durch Recycling ausgewählter Altstoffe und Abfälle

Monographien, November 2016, 92 Seiten
   
Anhand der Stoffgruppen Eisen und Stahl, Aluminium, Papier und Glas werden die gesamtwirtschaftlichen Wirkungen (Beschäftigung und Wertschöpfung) der Rückgewinnung von Sekundärrohstoffen für die Substitution von Primärrohstoffen in der Produktion und im Export geschätzt. Berechnet werden die weltweiten Einsparungen an Treibhausgasemissionen durch die Vermeidung von Primärproduktion. Die Analyse erfolgt mit dem WIFO.DYNK-Modell, das für diese Zwecke adaptiert wurde: Datensätze zu Primär- und Sekundärproduktionsprozessen wurden integriert, insbesondere zum Ressourcen- und Energieeinsatz in der Produktion, der auf Basis von physischen Materialflüssen und Preisen berechnet wurde.
 
Auftraggeber: Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft, Abteilung V/7 Betrieblicher Umweltschutz und Technologie
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – Umweltbundesamt GmbH
Online seit: 21.11.2016 0:00

Thomas Horvath, Ulrike Huemer, Kurt Kratena, Helmut Mahringer, Mark Sommer (WIFO), Karolin Gstinig, Dominik Janisch, Raimund Kurzmann, Veronika Kulmer (JOANNEUM RESEARCH), Beschäftigungsmultiplikatoren und die Besetzung von Arbeitsplätzen in Österreich

Monographien, Mai 2016, 142 Seiten
   
Mit dem vom WIFO entwickelten DYNK-Modell, einem disaggregierten, makroökonomischen Modell der österreichischen Wirtschaft, werden Wertschöpfungs- und Beschäftigungsmultiplikatoren für unterschiedliche Endnachfragekategorien berechnet. Die Beschäftigungseffekte werden über den Beschäftigungsmultiplikator getrennt für Selbständige und Unselbständige dargestellt; für die Gruppe der Unselbständigen erfolgt eine weitere Differenzierung nach Alter und Geschlecht sowie gesicherten bzw. neu geschaffenen Stellen. Für die neu geschaffenen Arbeitsplätze werden mit dem Vacancy-Chain-Ansatz unter Verwendung des Markov-Modells die Zahl der notwendigen Zugänge an Personen und deren Verteilung auf einzelne arbeitsmarktrelevante Personengruppen bestimmt.
 
Auftraggeber: Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – JOANNEUM RESEARCH Forschungsgesellschaft mbH – POLICIES: Institut für Wirtschafts- und Innovationsforschung
Online seit: 25.05.2016 0:00

Stefan Schönfelder, Mark Sommer, Rahel Falk, Kurt Kratena (WIFO), Romain Molitor, Liette Clees, Benjamin Kigilcim, Helmut Koch, Svenja Lembke, Christian Obermayer, Rainer Schrögenauer (komobile), COSTS – Leistbarkeit von Mobilität in Österreich

Monographien, April 2016, 456 Seiten
   
COSTS orientiert sich am Anspruch, das Thema Leistbarkeit der Mobilität und die Entwicklung der wichtigsten mobilitätsrelevanten Kostendeterminanten umfassend darzustellen und zum anderen Pfade und Optionen für die Politik und Anbieterseite aufzuzeigen, wie eine leistbare Mobilität als Element der Versorgungssicherheit und Voraussetzung für eine umfassende soziale und wirtschaftliche Teilhabe aller Bevölkerungsschichten sichergestellt werden kann.
 
Auftraggeber: Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie – Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft mbH
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – komobile w7 GmbH
Online seit: 21.04.2016 0:00

Harald Badinger (WU Wien), David Bailey (Aston University), Lisa de Propris (Universität Birmingham), Peter Huber, Jürgen Janger, Kurt Kratena, Hans Pitlik (WIFO), Thomas Sauer (EHA Jena), Renaud Thillaye (Policy Network), Jeroen C.J.M. van den Bergh (UAB), New Dynamics for Europe: Reaping the Benefits of Socio-ecological Transition – Part II: Model and Area Chapters. WWWforEurope Deliverable No. 12

WWWforEurope: Welfare, Wealth and Work for Europe, März 2016, 164 Seiten
The WWWforEurope research project proposes a comprehensive strategy to set Europe on a dynamic path to a socio-ecological transition. This part of the final report puts together the results of different models and presents research findings in the five areas which were inputs for part one "Synthesis". It is based on more than 160 new research papers, produced by 34 research groups cooperating in the project, but also on existing literature.
 
Mit finanzieller Unterstützung von: Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft mbH – Österreichische Austauschdienst-GesmbH
Auftraggeber: Europäische Kommission
Studie von: Projekt-Konsortium WWWforEurope

Mark Sommer, Kurt Kratena (WIFO), The Carbon Footprint of European Households and Income Distribution. WWWforEurope Working Paper No. 113

WWWforEurope: Welfare, Wealth and Work for Europe, März 2016, 41 Seiten
This paper calculates the CO2 equivalents footprint of private consumption in the EU 27 by five groups of household income, using a fully fledged macroeconomic input-output model covering 59 industries and five groups of household income for the EU 27. Due to macroeconomic feedback mechanisms, this methodology not only takes into account intermediate demand induced by the demand of a household group, but also private consumption induced in the other household groups, mpacts on other endogenous final demand components, and negative feedback effects due to output price effects of household demand. Direct household emissions from household energy consumption are taken into account in a non-linear specification. Emissions embodied in imports are calculated using the results of a static MRIO (Multi-Regional Input-Output) model. The footprint is calculated separately for the consumption vector of each of the five income groups. The simulation results yield an income elasticity of direct and indirect emissions at each income level that takes all macroeconomic feedbacks of consumption into account and differs from the ceteris paribus emission elasticity in the literature. The results further reveal that a small structural Kuznet effect exists.
 
Mit finanzieller Unterstützung von: Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft mbH – Österreichische Austauschdienst-GesmbH
Auftraggeber: Europäische Kommission
Studie von: Projekt-Konsortium WWWforEurope

Kurt Kratena, Thematic Report: Macroeconomic Models Including Specifically Social and Environmental Aspects. WWWforEurope Deliverable No. 8

WWWforEurope: Welfare, Wealth and Work for Europe, Juli 2015, 30 Seiten, http://www.foreurope.eu
A significant reduction of the global environmental consequences of European consumption and production activities are the main objective of the policy simulations carried out in this paper. For this purpose three different modelling approaches have been chosen: Two macroeconomic models following the philosophy of consistent stock-flow accounting for the main institutional sectors (households, firms, banks, central bank, and government) are used to quantify the impact of several different policies. These policies comprise classical tax reforms (pricing of resources and emissions) as well as policies aiming at behavioural change in private and public consumption and at technological change (energy and resource efficiency and renewable sources). A Dynamic New Keynesian (DYNK) model is used for a comparison between classical green tax reform and taxing direct and indirect (footprint) energy and resource use of consumers. An important leading principle of the modelling work is the simultaneous treatment of economic (GDP, employment), social (income distribution, unemployment) and environmental issues. The paper shortly describes the different modelling approaches and highlights the most important features for the evaluation of the impacts of different policies. The different policy scenarios that are carried out with each model are described. The policy scenarios are not directly comparable between the different models, but show some similarities. Two important conclusions can be drawn from the simulation results: important trade-offs and synergies exist between the different economic, social and environmental goals, and simple policy scenarios mainly putting all the effort in one simple instrument (e.g., tax reform) are not likely to achieve an optimal result. A combination of instruments is most likely to achieve results satisfying the different economic, social and environmental goals.
 
Mit finanzieller Unterstützung von: Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft mbH – Österreichische Austauschdienst-GesmbH
Auftraggeber: Europäische Kommission
Studie von: Projekt-Konsortium WWWforEurope

Johanna Vogel, Kurt Kratena, Kathrin Hranyai (WIFO), The Bias of Technological Change in Europe. WWWforEurope Working Paper No. 98

WWWforEurope: Welfare, Wealth and Work for Europe, Mai 2015, 52 Seiten, http://www.foreurope.eu
This paper is concerned with measuring and influencing the direction of technological change. First, it provides a comprehensive assessment of the factor bias of technological change using panel data from the World Input-Output Database (WIOD) for 25 EU countries from 1995 to 2009. We measure the bias with respect to the inputs capital, energy, non-energy materials and three types of labour (low-, medium- and high-skilled). For this purpose, the factor cost share approach based on the duality of production theory is applied. Estimating the system of cost share equations derived from a translog cost function, we find that technological change was low- and medium-skilled labour-saving, high-skilled labour-using, and energy- and materials-using. Second, the paper addresses the question how technological change could be redirected towards saving more energy and less labour. Patent applications in energy- and labour-saving technology fields are used to model the direction of technological change. We construct stocks of patents in these fields and integrate them into the system of cost share equations as proxies for the level of technology. Upon finding that they were indeed energy and labour saving over our sample period, we regress them on policy variables to identify instruments for shifting the bias away from saving labour towards saving energy. We conclude that one way to achieve this, at least partly, would be an increase in the energy tax rate coupled with a matching reduction in the social security contributions paid by employers for low-skilled workers.
 
Mit finanzieller Unterstützung von: Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft mbH – Österreichische Austauschdienst-GesmbH
Auftraggeber: Europäische Kommission
Studie von: Projekt-Konsortium WWWforEurope
Online seit: 17.06.2015 0:00

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