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WIFO-Publikationen und Projektberichte(102 Treffer)

Josef Baumgartner, Sandra Bilek-Steindl, Serguei Kaniovski, Hans Pitlik, Moderate Economic Growth – Unemployment Remaining High. Medium-term Forecast for the Austrian Economy Until 2021

WIFO Bulletin, 2016, 21(19), S.185-201
   
After the sluggish advance of 0.6 percent p.a. between 2012 and 2015, economic growth in Austria is expected to pick up to an annual rate of 1.5 percent over the period from 2017 to 2021. While firms may remain cautious in their investment behaviour and net exports contribute less to GDP growth than before the financial market crisis and the recession 2008-09, higher disposable incomes will push domestic private consumption growth to a rate of 1¼ percent p.a. (2012-2016 +0.3 percent p.a.). The stronger momentum of output growth will allow employment to expand by an average 1 percent p.a.; nevertheless, unemployment will keep rising, as supply of domestic and even more of foreign labour will outpace the creation of new jobs. By 2019-20, the jobless rate should reach a peak of 9.8 percent of the dependent labour force (national definition), before edging down to 9.7 percent by the end of the projection period. Inflation pressure stays low over the medium term, at an expected annual rate of 1¾ percent. The inflation differential vis-à-vis the euro area average is expected narrow noticeably. Given the business cycle profile and the economic policy assumptions underlying the projections, a balanced general government budget (headline deficit as well as in structural terms) may only be reached at the end of the forecast horizon. General government debt, as a ratio of nominal GDP, is set to decline from 2015 onwards by around 10 percentage points to 75¼ percent by 2021.
 
Online seit: 22.12.2016 0:00

Josef Baumgartner, Sandra Bilek-Steindl, Serguei Kaniovski, Hans Pitlik, Mäßiges Wirtschaftswachstum – Arbeitslosigkeit hoch. Mittelfristige Prognose der österreichischen Wirtschaft bis 2021

WIFO-Monatsberichte, 2016, 89(10), S.729-746
   
Nach der flauen Entwicklung 2012/2015 (+0,6% p. a.) expandiert die heimische Wirtschaft mittelfristig wieder etwas stärker (2017/2021 +1,5% p. a.). Die Investitionsnachfrage wächst weiterhin verhalten, und der Außenbeitrag trägt zum Wirtschaftswachstum weniger bei als vor der Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise. Der private Konsum wird durch den Anstieg der verfügbaren Einkommen im Prognosezeitraum um 1¼% p. a. wachsen (2012/2016 +0,3% p. a.). Die leichte Expansion ermöglicht zwar eine Ausweitung der Beschäftigung (2017/2021 +1% p. a.), diese reicht aber nicht aus, um einen weiteren Anstieg der Arbeitslosigkeit zu verhindern, da das Arbeitskräfteangebot aus dem Inland und vor allem aus dem Ausland stärker zunimmt. Die Arbeitslosenquote dürfte 2019/20 einen Höchstwert von 9,8% (gemäß AMS-Definition) erreichen und könnte bis zum Ende des Prognosezeitraumes auf 9,7% leicht zurückgehen. Der Inflationsdruck bleibt mittelfristig gering, das Inflationsdifferential zum Euro-Raum sollte sich merklich verringern. Die Inflationsrate wird durchschnittlich 1¾% betragen. Ein ausgeglichener Staatshaushalt (sowohl strukturell als auch nach Maastricht-Definition) wird aufgrund des prognostizierten Konjunkturverlaufes und der angenommenen wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen erst zum Ende des Prognosezeitraumes erwartet. Von 2015 geht die Staatsschuldenquote (Verschuldung des Gesamtstaates in Prozent des nominellen BIP) bis 2021 um rund 10 Prozentpunkte auf 75¼% zurück.
 
Online seit: 27.10.2016 0:00

Stefan Ederer, Josef Baumgartner, Jürgen Bierbaumer-Polly, Serguei Kaniovski, Silvia Rocha-Akis, Gerhard Streicher, Österreich 2025 – Privater Konsum und öffentliche Investitionen in Österreich

Projektpublikationen "Österreich 2025", September 2016, 48 Seiten
   
Die Inlandsnachfrage entwickelte sich in Österreich seit Mitte der 1990er-Jahre merklich weniger dynamisch als davor. Insbesondere die privaten Konsumausgaben, die den größten Anteil an der Inlandsnachfrage haben, nahmen nur verhalten zu. Seit der Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise 2008/09 hat sich dieses Muster weiter verstärkt. Die Studie diskutiert mögliche Ursachen dieser Nachfrageschwäche, wobei der Entwicklung der Einkommen und ihrer Verteilung als wichtigster Determinante der Konsumausgaben besonderes Gewicht zukommt. Die Effekte verschiedener Maßnahmen zur Stärkung der Inlandsnachfrage auf die Einkommensverteilung, die gesamtwirtschaftliche Nachfrage und ihre Teilaggregate sowie auf Wertschöpfung und Beschäftigung sowohl auf gesamtwirtschaftlicher als auch auf Sektorebene werden in einer Modellsimulation untersucht.
 
Auftraggeber: Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 29.09.2016 0:00

Josef Baumgartner, Serguei Kaniovski, Update of the Medium-term Forecast for the Austrian Economy from 2016 to 2020

WIFO Bulletin, 2016, 21(6), S.58-64
   
Following a period of sluggish growth averaging ½ percent p.a. from 2012 to 2015, economic activity in Austria is expected to pick up over the medium term, averaging at a moderate pace of +1½ percent p.a. between 2016 and 2020. Foreign trade, government consumption and investment spending will contribute less to economic growth than prior to the financial market crisis and the recession 2008-09. Growth of private consumption should pick up from 0.5 percent p.a. 2011-2015 to 1.4 percent p.a. over the forecast period, receiving stimulus from higher disposable income due to the tax reform 2015-16, and from additional demand due to refugee immigration. While the moderate GDP growth will allow employment to increase by 1.1 percent p.a. from 2016 to 2020, the creation of new jobs will not prevent unemployment from rising further until 2018, since labour supply, both domestic and from abroad (driven also by the inflow of refugees), will outpace demand. The rate of unemployment may reach almost 10 percent (national definition) by 2017 and change little thereafter. Inflationary pressure will remain moderate over the medium term, at an annual rate of 1.7 percent. The inflation rate will be thus higher than the average in the euro area, making for somewhat smaller real income gains in Austria. Given the projected cyclical profile and the assumptions on the economic policy settings, a balanced general government budget, whether in nominal (Maastricht definition) or structural terms, may be difficult to achieve over the forecast horizon.
 
Online seit: 13.06.2016 0:00

Sandra Bilek-Steindl, Josef Baumgartner, Jürgen Bierbaumer-Polly, Julia Bock-Schappelwein, Elisabeth Christen, Oliver Fritz, Werner Hölzl, Ulrike Huemer, Michael Klien, Thomas Leoni, Michael Peneder, Silvia Rocha-Akis, Stefan Schiman, Franz Sinabell, Gerhard Streicher, Thomas Url, Yvonne Wolfmayr, Leichte Verbesserung der heimischen Konjunktur. Die österreichische Wirtschaft im Jahr 2015

WIFO-Monatsberichte, 2016, 89(4), S.227-300
   
Das österreichische BIP wuchs 2015 um 0,9%. Damit war gegenüber 2013 und 2014 eine leichte Erholung zu beobachten. Die mäßige Ausweitung der Konsumausgaben und die Wiederbelebung der Investitionstätigkeit stützten das Wachstum. Die internationale Konjunkturschwäche dämpfte die Export- und Industriedynamik. Positive Impulse kamen hingegen vom Handel und Tourismus. Das Arbeitskräfteangebot nahm erneut stärker zu als die Beschäftigung, sodass die Zahl der als vorgemerkten Arbeitslosen vor allem in der ersten Jahreshälfte merklich stieg. Die Arbeitslosenquote erhöhte sich auf 9,1% (2014: 8,4%). Der Rückgang der Energiepreise drückte die Inflationsrate 2015 auf 0,9%.
 
Online seit: 28.04.2016 0:00

Josef Baumgartner, Serguei Kaniovski, Update der mittelfristigen Prognose der österreichischen Wirtschaft 2016 bis 2020

WIFO-Monatsberichte, 2016, 89(4), S.219-225
   
Nach der schwachen Entwicklung von 2012 bis 2015 (+½% p. a.) dürfte die heimische Wirtschaft mittelfristig zwar etwas stärker, aber noch immer verhalten expandieren (2016/2020 +1½% p. a.). Vor allem der Außenbeitrag und die öffentlichen Konsum- und Investitionsausgaben tragen weniger zum Wirtschaftswachstum bei als vor der Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise. Der private Konsum erhält durch den Anstieg der verfügbaren Einkommen infolge der Steuerreform 2015/16 und durch die zusätzliche Nachfrage aus der Flüchtlingsmigration Impulse und dürfte im Prognosezeitraum um 1,4% p. a. zunehmen (2011/2015 +0,5% p. a.). Die leichte Expansion der heimischen Wirtschaft ermöglicht zwar eine Ausweitung der Beschäftigung (2016/2020 +1,1% p. a.), diese reicht aber nicht aus, um einen weiteren Anstieg der Arbeitslosigkeit bis 2018 zu verhindern, da das Arbeitskräfteangebot aus dem Inland und vor allem aus dem Ausland (nicht zuletzt auch durch die Flüchtlingsmigration) insgesamt stärker wächst. Die Arbeitslosenquote dürfte 2017 knapp 10% (gemäß AMS-Definition) erreichen und auf diesem Niveau verharren. Der Inflationsdruck bleibt mittelfristig mäßig (+1,7% p. a.), aber höher als im Euro-Raum, sodass der Realeinkommenszuwachs in Österreich geringer sein dürfte. Ein ausgeglichener Staatshaushalt (sowohl strukturell als auch nach Maastricht-Definition) dürfte aufgrund des prognostizierten Konjunkturverlaufs und der angenommenen wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen im Prognosezeitraum nur schwer zu erreichen sein.
 
Online seit: 28.04.2016 0:00

Josef Baumgartner, Serguei Kaniovski, Hans Pitlik, Margit Schratzenstaller, Moderate Growth with High Unemployment. Medium-term Forecast for the Austrian Economy until 2020

WIFO Bulletin, 2015, 20(27), S.303-319
   
Following a period of sluggish activity from 2012 to 2015 (+0.5 percent p.a.), the Austrian economy is expected to grow moderately at an annual average of 1.5 percent over the next five years. Investment will lack momentum, and the external contribution to GDP growth will be smaller than prior to the financial market crisis and the recession. Private consumption, receiving stimulus from higher disposable income as a result of the income tax reform, is projected to gain 1.3 percent p.a. from 2016 to 2020, after +0.5 percent p.a. between 2011 and 2015. While the pace of economic growth will allow the number of jobs to increase by an average 1 percent p.a. over the forecast horizon, unemployment will nevertheless keep rising until 2018, due to the growth of labour supply (domestic and foreign) outpacing demand. The unemployment rate will peak at 9.9 percent of the dependent labour force (national definition), before abating to 9.4 percent towards the end of the forecast period. Inflation pressure stays low over the medium term, at an annual rate of 1.8 percent, and its differential vis-à-vis the euro area is expected to narrow. On the basis of the underlying assumptions on the profile of the business cycle and the policy settings, a balanced government budget (both in nominal/Maastricht and in structural terms) will only be reached at the end of the projection period.
 
Online seit: 22.12.2015 0:00

Josef Baumgartner, Serguei Kaniovski, The Tax Reform 2015-16 – Macroeconomic Effects up to 2019

WIFO Bulletin, 2015, 20(22), S.250-265
   
The 2015-16 tax reform foresees tax cuts of € 3.9 billion in 2016, increasing to € 5.2 billion p.a. from 2017 onwards. Provided that the planned measures to fund the tax relief (2016 € 3.6 billion, 2017 € 4.4 billion, from 2018 € 4.5 billion p.a.) are implemented in a timely and complete manner (scenario 1: "government" scenario), real disposable income of private households would increase by 1 percent (compared with a baseline scenario without tax reform; numbers are deviations from baseline in percent, cumulated up to 2019). As a consequence, private consumption will increase by 0.75 percent, real GDP will increase by ¼ percent and consumer prices by ½ percent. Under these assumptions the tax reform will not have lasting negative effects on the government balance. The chosen policy-mix would shift demand from public to private consumption and reduce the government-to-GDP ratio by 0.5 percentage points. Two alternative scenarios assume a delayed (scenario 2) or incomplete (scenario 3) implementation of cuts in public administration costs and subsidies, and measures to combat tax fraud. In these scenarios, disposable household income increases more and public consumption declines less than in scenario 1. This implies a slightly stronger increase in GDP (in comparison with scenario 1 up to +0.2 percentage points until 2019), but also a higher government deficit and public debt-to-GDP ratio (up to +1 percentage point in 2019).
 
Online seit: 03.12.2015 0:00

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