Suche nach Publikationen

WIFO-Publikationen und Projektberichte(20 Treffer)

Julia Bock-Schappelwein, Rainer Eppel, Ulrike Famira-Mühlberger, Agnes Kügler, Helmut Mahringer, Fabian Unterlass, Christine Zulehner, Die Wirkung von Innovationsaktivitäten geförderter österreichischer Unternehmen auf die Belegschaft

Monographien, Juli 2016, 75 Seiten
   
Die Analyse möglicher Effekte von geförderten Innovationsaktivitäten für die gesamte Belegschaft eines Unternehmens konzentriert sich auf Faktoren wie Arbeitsplatzsicherheit, Arbeitsplatzstabilität und Arbeitskräfteumschlag, Entlohnung und Belegschaftsstruktur (z. B. Lehrausbildungsaktivitäten) im Unternehmen. Erstmals wird dafür ein Datensatz aus FFG- und Aurelia-Daten bzw. administrativen Daten des Hauptverbandes der österreichischen Sozialversicherungsträger generiert. Demnach ziehen Innovationsaktivitäten auf Unternehmensebene leichte Veränderungen der Belegschaftsstruktur nach sich. Innovationsgeförderte Unternehmen nehmen tendenziell zusätzliche Arbeitskräfte auf. Dies sind überproportional Männer, Junge und Höherqualifizierte. Die neu eingestellten Arbeitskräfte scheinen das Unternehmen nicht rasch wieder zu verlassen, sondern zumindest mittelfristig zu bleiben.
 
Auftraggeber: Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien – Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 29.07.2016 0:00

Silvia Rocha-Akis, Viktor Steiner, Christine Zulehner, Verteilungswirkungen des österreichischen Steuer- und Sozialabgabensystems 2007/2016

WIFO-Monatsberichte, 2016, 89(5), S.347-359
   
Die Steuerreformen 2009/10 und 2015/16 erhöhten jeweils den Progressionsgrad der Einkommensteuer. Die indirekten Steuern, die für die Haushalte mit dem niedrigsten Gesamteinkommen die größte Abgabenbelastung bilden, wirken regressiv. Hatte sich der Regressionsgrad zwischen 2007 und 2010 etwas abgeschwächt, so erhöhte sich die Belastung niedriger Einkommen durch indirekte Steuern in den letzten Jahren durch den starken Anstieg der Miet- und Lebensmittelpreise. Insgesamt nahm die Umverteilungswirkung des Steuersystems (Einkommensteuer und indirekte Steuern) seit 2007 zu. Allerdings stieg die Belastung durch Sozialbeiträge in den unteren Einkommensdezilen zwischen 2007 und 2016 und sank in den oberen, sodass sich die Umverteilungswirkung der Sozialbeiträge abschwächte. Der Zunahme der Progressionswirkung der Einkommensteuer infolge der Steuerreformen stand daher eine immer schwächere Umverteilungswirkung der Sozialbeiträge gegenüber. Die Umverteilungswirkung des Steuer- und Sozialabgabensystems nahm zwischen 2007 und 2010 leicht zu, blieb aber zwischen 2010 und 2016 unverändert.
 
Online seit: 25.05.2016 9:00

Helmut Elsinger, Philipp Schmidt-Dengler, Christine Zulehner, Competition in Treasury Auctions

WIFO Working Papers, 2016, (512), 33 Seiten
Austria's EU accession led to an increase in the number of banks participating in treasury auctions. We use structural estimates of bidders' private values to examine the effect of increased competition on auction performance. As the results show, increased competition reduces bidder surplus substantially, but less than reduced form estimates would suggest. A significant component of the surplus reduction is due to more aggressive bidding. Counterfactuals establish that as competition increases, concerns regarding auction format play a smaller role.
 
Online seit: 08.03.2016 0:00

Rainer Eppel, Thomas Horvath, Helmut Mahringer, Christine Zulehner, Die von temporären Layoffs betroffenen Arbeitskräfte und Betriebe

WIFO-Monatsberichte, 2015, 88(12), S.911-927
   
Temporäre Layoffs, die Entlassung und anschließende Wiedereinstellung von Arbeitskräften durch denselben Arbeitgeber nach einer Episode der Arbeitslosigkeit, sind in allen Wirtschaftsbereichen zu beobachten. Die Nutzung dieser Flexibilisierungsstrategie durch die Betriebe ist nicht nur von der Konjunkturlage abhängig, sondern auch von personalpolitisch relevanten betrieblichen Merkmalen. Temporäre Layoffs werden verstärkt von kleineren Betrieben mit einem hohen Beschäftigungsumschlag, einem geringeren Frauenanteil, einem höheren Durchschnittsalter der Belegschaft, einem hohen Arbeiteranteil und einem mittelhohen Lohnniveau eingesetzt. Sie werden somit nicht nur zur Abfederung branchenspezifischer Saisonschwankungen, sondern auch zum Ausgleich konjunkturbedingter Veränderungen des Arbeitskräftebedarfs eingesetzt. Männer, Personen im mittleren und insbesondere höheren Erwerbsalter sowie Personen aus den traditionellen Gastarbeiterländern zählen zu den am stärksten von temporären Layoffs betroffenen Arbeitskräften.
 
Online seit: 21.12.2015 0:00

Rainer Eppel, Thomas Horvath, Helmut Mahringer, Christine Zulehner, Die Branchenstruktur und zeitliche Dynamik temporärer Layoffs

WIFO-Monatsberichte, 2015, 88(12), S.899-910
   
Das kurzfristige Aussetzen von Arbeitsverhältnissen (temporäre Layoffs) spielt in ganz Österreich eine Rolle, vor allem aber in Kärnten, Tirol, dem Burgenland, der Steiermark und Salzburg und am wenigsten in Wien. Weitaus am häufigsten wird diese Flexibilisierungsstrategie von Betrieben in den Saisonbranchen Bauwirtschaft und Tourismus eingesetzt, um branchenspezifische Saisonschwankungen der Produktion und des Arbeitskräftebedarfs auszugleichen. Temporäre Layoffs sind aber kein ausschließlich saisonales und auf einzelne Branchen beschränktes Phänomen, sondern werden – in allen Wirtschaftsbereichen – auch zur Anpassung des betrieblichen Personalbestandes an konjunkturbedingte Schwankungen des Arbeitskräftebedarfs angewandt.
 
Online seit: 21.12.2015 0:00

Rainer Eppel, Thomas Horvath, Helmut Mahringer, Christine Zulehner, Temporäre Layoffs – Das kurzfristige Aussetzen von Arbeitsverhältnissen und seine Bedeutung für die Arbeitslosigkeit

WIFO-Monatsberichte, 2015, 88(12), S.885-897
   
Um Schwankungen des Arbeitskräftebedarfs zu begegnen, unterbrechen Betriebe zum Teil in Zeiten geringer Auslastung Arbeitsverhältnisse, um anschließend bei verbesserter Auftragslage dieselben Arbeitskräfte wieder einzustellen ("temporärer Layoff"). Diese personalpolitische Flexibilisierungsstrategie spielt in Österreich eine bedeutende Rolle: 11,8% aller Neueinstellungen waren 2013 Wiedereinstellungen von temporär Arbeitslosen bei demselben Arbeitgeber innerhalb einer Zeitspanne von einem halben Jahr. 6,5% des Jahresdurchschnittsbestandes an Beschäftigungsverhältnissen entfielen auf solche "Recalls". Die registrierte Arbeitslosigkeit während temporärer Layoffs hatte – unter Berücksichtigung von Wiedereinstellungen innerhalb eines halben Jahres – ein Volumen von etwa 12,7 Mio. Tagen und trug damit ein Achtel zur registrierten Gesamtarbeitslosigkeit bei. Dies war mit Kosten von rund 360 Mio. € verbunden, da die entlassenen Arbeitskräfte zu einem großen Teil während der Beschäftigungsunterbrechung Leistungen der Arbeitslosenversicherung bezogen.
 
Online seit: 21.12.2015 0:00

Nikolaus Fink, Philipp Schmidt-Dengler, Konrad Stahl, Christine Zulehner, Registered Cartels in Austria. An Overview

WIFO Working Papers, 2015, (501), 47 Seiten
Cartels were legal to a large extent in Austria until the country's EU accession in 1995. We examine archival material on registered horizontal cartels to learn about their inner working. Applying content analysis to legally binding cartel contracts, we comprehensively document different collusion methods along the lines described by Stigler (1964). Quota cartels employ regular reporting schemes and use compensation mechanisms for departures from set quotas. Specialisation cartels divide markets and rely the least on information exchange and punishment. Price and payment condition cartels primarily aim to prevent secret price cuts, requiring information provision upon request, allow for discretionary decision-taking and (sometimes immediate) punishment. These stylised facts on the contractual arrangements suggest that the possibility to write legally binding agreements was employed to address the usual obstacles to sustaining collusion.
 
Online seit: 27.07.2015 0:00

Christine Mayrhuber, Silvia Rocha-Akis, Christine Zulehner, Verteilungseffekte einer Änderung der Abgabenbelastung geringer Erwerbseinkommen in Österreich. Ergebnisse einer Mikrosimulation

WIFO-Monatsberichte, 2014, 87(11), S.767-781
   
Erwerbseinkommen unterliegen in Österreich einer hohen Abgabenbelastung, die im unteren Einkommensbereich vor allem von den Sozialabgaben bestimmt wird. Eine Verringerung dieser Abgabenbelastung durch Senkung der Arbeitnehmerbeiträge zur Sozialversicherung im unteren Einkommensbereich würde, wie eine Schätzung mit dem WIFO-Mikrosimulationsmodell zeigt, für 90% der Niedriglohnbeschäftigten im Durchschnitt eine Steigerung der monatlichen Nettoentgelte um 5,2% bedeuten. Die Auswirkungen wären insbesondere für Teilzeitbeschäftigte spürbar. Dennoch würde sich die Verteilung der (äquivalisierten) verfügbaren Haushaltseinkommen kaum ändern, und die Nettoeinkommenssituation von "Working-Poor"-Haushalten würde sich nur geringfügig verbessern. Um größere Nettoeinkommenseffekte auf Haushaltsebene zu erreichen, müsste neben einer adäquaten progressiven Gestaltung der Sozialversicherungsbeiträge auch die hohe Grenz- und Durchschnittssteuerbelastung im unteren und mittleren Einkommensbereich des derzeitigen Lohn- und Einkommensteuersystems gesenkt werden.
 
Online seit: 26.11.2014 0:00

René Böheim, Klemens Himpele, Helmut Mahringer, Christine Zulehner, The gender wage gap in Austria: eppur si muove!

Empirica, 2013, 40(4), S.585-606, http://www.springer.com/10663
We examine the change of the gender wage gap in Austria between 2002 and 2007 using Juhn et al. (Workers and their wages, AEI Press, Washington DC, 1991, pp. 107-143) decomposition. We analyse data from Austrian tax records which we merge with social security records and Austrian microcensuses of the years 2002 and 2007. We find that the gender wage gap declined from 21 percent in 2002 to 18 percent in 2007. The main determinant of this decline is the relative improvement of women's unobserved characteristics. The decline of the gender wage gap is also due to women having attained more formal education and to a convergence of men's and women's returns to education. Women's improved educational attainments were partly offset by a shift in the demand for skilled workers that disadvantaged unskilled workers, most of whom are women, resulting in a moderate decrease of the gender pay gap over these years. Robustness checks confirm our results.
 

René Böheim, Silvia Rocha-Akis, Christine Zulehner, Lohnunterschiede zwischen Frauen und Männern: Die Rolle von Teilzeit- und Vollzeitbeschäftigung

WIFO-Monatsberichte, 2013, 86(11), S.883-896
   
Etwa 45% der erwerbstätigen Frauen, aber nur 8% der erwerbstätigen Männer sind in Österreich teilzeitbeschäftigt. Ob diese ungleiche Verteilung Einfluss auf den Lohnunterschied zwischen unselbständig beschäftigten Frauen und Männern im privaten Sektor hat, wird mit Daten des EU-SILC 2005-2011 untersucht. Der Bruttostundenlohn von Vollzeitbeschäftigten ist demnach für Frauen und Männer nur geringfügig höher als der von Teilzeitbeschäftigten. Die Nettolöhne sind sowohl für Frauen als auch für Männer in Teilzeitbeschäftigung aufgrund des progressiven Steuertarifes pro Stunde sogar höher als für Vollzeitbeschäftigte. Frauen in Teilzeitbeschäftigung sind nach Berücksichtigung verschiedener individueller, haushalts- und arbeitsplatzspezifischer Merkmale "positiv selektiert": Diese Personengruppe weist unbeobachtete Merkmale auf, die mit höheren Stundenlöhnen in Zusammenhang stehen. Diese positive Selektion macht je nach Ausmaß der Teilzeitbeschäftigung 10% bis 18% des Lohndifferentials zwischen Frauen und Männern aus. Wenn man daher nur Vollzeitbeschäftigte für einen Verdienstvergleich heranzieht, wird das Lohndifferential überschätzt.
 
Online seit: 28.11.2013 0:00

Ihre Ansprechpersonen

Ilse Schulz

Mag. Ilse Schulz

Funktion: Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Dienstleistungsbereich
Tätigkeitsbereiche: Redaktion, Website, Publikationen, Abonnentenbetreuung

Tamara Fellinger

Tamara Fellinger

Tätigkeitsbereiche: Redaktion, Website, Publikationen, Abonnentenbetreuung

Tatjana Weber

Tatjana Weber

Tätigkeitsbereiche: Redaktion, Website, Publikationen, Abonnentenbetreuung
Login-Formular