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WIFO-Publikationen und Projektberichte(106 Treffer)

Stefan Ederer, Stefan Schiman, Effekte der gesamtwirtschaftlichen Produktion auf die Entwicklung der Produktivität in Österreich und der EU

Monographien, November 2017, 40 Seiten
   
Die vorliegende Studie untersucht Verdoorn-Effekte in Österreich und der EU empirisch mittels ökonometrischer Methoden. Dabei ergeben sich sowohl für die Sachgütererzeugung als auch für die Gesamtwirtschaft signifikante Effekte. Demnach zieht ein Anstieg der Produktion um 1% eine Steigerung der Arbeitsproduktivität um bis zu ½% nach sich. Mit Hilfe von Impuls-Antwort-Funktionen werden zusätzlich endogene Verstärkungsmechanismen über eine stärkere Kapitalakkumulation und den dadurch induzierten technischen Fortschritt abgebildet. Eine Phase schwachen Wirtschaftswachstums hat demnach einen direkten negativen Einfluss auf das Produktivitätswachstum und daher den langfristigen Wohlstand und die Wettbewerbsfähigkeit. Angebotsseitige Politikmaßnahmen zur Steigerung der Produktivität sollten daher durch Maßnahmen zur Stärkung der gesamtwirtschaftlichen Nachfrage ergänzt werden.
 
Auftraggeber: Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 20.11.2017 0:00

Stefan Ederer, Josef Baumgartner, Marian Fink, Serguei Kaniovski, Christine Mayrhuber, Silvia Rocha-Akis, Effekte der Einführung eines flächendeckenden Mindestlohnes in Österreich

Monographien, August 2017, 37 Seiten
   
Um die Auswirkungen der flächendeckenden Einführung eines Mindestlohnes in Österreich von 1.500 € oder 1.700 € zu schätzen, werden zunächst mit dem WIFO-Mikrosimulationsmodell die Effekte auf die Personen- und Haushaltseinkommen und deren Verteilung untersucht. Im zweiten Schritt werden die Ergebnisse der Mikrosimulation ins WIFO-Macromod übernommen und die gesamtwirtschaftlichen Effekte berechnet. Wie die Ergebnisse zeigen, würde die Einführung eines Mindestlohnes einen breiten Personenkreis insbesondere am unteren Rand der Einkommensverteilung betreffen und das Einkommen dieser Gruppe deutlich erhöhen. Die Armutsgefährdung würde dadurch merklich sinken. Auf Produktion und Beschäftigung der Gesamtwirtschaft hat die Einführung eines Mindestlohnes hingegen kaum Auswirkungen.
 
Auftraggeber: Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 07.09.2017 9:00

Stefan Ederer, Österreich 2025 – Einkommensverteilung und privater Konsum in Österreich

WIFO-Monatsberichte, 2017, 90(1), S.67-81
   
Die Inlandsnachfrage entwickelte sich in Österreich seit Mitte der 1990er-Jahre weniger dynamisch als davor. Insbesondere die privaten Konsumausgaben, auf die der größte Teil der Inlandsnachfrage entfällt, nahmen nur verhalten zu. Seit der Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise 2008/09 verstärkte sich dieses Muster weiter. Der vorliegende Beitrag diskutiert mögliche Ursachen dieser Nachfrageschwäche, wobei der Entwicklung der Einkommen und ihrer Verteilung als wichtigster Determinante der Konsumausgaben besonderes Gewicht zukommt. In Modellsimulationen werden die Effekte verschiedener Maßnahmen zur Stärkung des privaten Konsums auf die Einkommensverteilung, die gesamtwirtschaftliche Nachfrage und die Beschäftigung untersucht. Während eine Senkung des Eingangssteuersatzes der Lohnsteuer und eine Senkung der Arbeitnehmerbeiträge zur Sozialversicherung die Einkommensverteilung kaum beeinflussen und daher nur bedingt geeignet sind, um die private Konsumnachfrage zu stärken, hat eine Erhöhung sozialer Transferleistungen für die Haushalte im untersten Einkommensdrittel aufgrund ihrer höheren Konsumneigung merklich positivere Effekte.
 

Stefan Ederer, Josef Baumgartner, Jürgen Bierbaumer-Polly, Serguei Kaniovski, Silvia Rocha-Akis, Gerhard Streicher, Österreich 2025 – Privater Konsum und öffentliche Investitionen in Österreich

Projektpublikationen "Österreich 2025", September 2016, 48 Seiten
   
Die Inlandsnachfrage entwickelte sich in Österreich seit Mitte der 1990er-Jahre merklich weniger dynamisch als davor. Insbesondere die privaten Konsumausgaben, die den größten Anteil an der Inlandsnachfrage haben, nahmen nur verhalten zu. Seit der Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise 2008/09 hat sich dieses Muster weiter verstärkt. Die Studie diskutiert mögliche Ursachen dieser Nachfrageschwäche, wobei der Entwicklung der Einkommen und ihrer Verteilung als wichtigster Determinante der Konsumausgaben besonderes Gewicht zukommt. Die Effekte verschiedener Maßnahmen zur Stärkung der Inlandsnachfrage auf die Einkommensverteilung, die gesamtwirtschaftliche Nachfrage und ihre Teilaggregate sowie auf Wertschöpfung und Beschäftigung sowohl auf gesamtwirtschaftlicher als auch auf Sektorebene werden in einer Modellsimulation untersucht.
 
Auftraggeber: Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 29.09.2016 0:00

Stefan Ederer, Consumption Offsetting Slackening Austrian Exports. Economic Outlook for 2016 and 2017

WIFO Bulletin, 2016, 21(5), S.47-57
   
The current sluggishness of the world economy causes a temporary slowdown in Austria's exports. However, domestic private and public consumption rises strongly in 2016 and 2017, lending support to business activity. Gross Domestic Product is projected to expand in both years by 1.6 percent.
 
Online seit: 06.05.2016 0:00

Stefan Ederer, Growing Amount of Evidence Points to Slowing Economic Activity in Austria. Business Cycle Report of March 2016

WIFO Bulletin, 2016, 21(4), S.39-46
   
The weaker global environment is dampening economic activity in Austria; export dynamics lost vigour in the fourth quarter of 2015. By contrast, firms' willingness to invest remained robust. Expenditure for refugees' basic care was reflected in an increase in consumer spending. WIFO's Business Cycle Survey shows a worsening of companies' assessments. Hence GDP growth is likely to remain subdued also in the coming months.
 
Online seit: 06.05.2016 0:00

Stefan Ederer, Konsum gleicht Exportabschwächung in Österreich aus. Prognose für 2016 und 2017

WIFO-Monatsberichte, 2016, 89(4), S.187-198
   
Die Schwäche der Weltwirtschaft dämpft vorübergehend das Exportwachstum in Österreich. Allerdings steigen die Konsumausgaben der privaten und öffentlichen Haushalte 2016 und 2017 kräftig und stützen so die Konjunktur. Das Bruttoinlands¬produkt wird in beiden Jahren um 1,6% wachsen.
 
Online seit: 28.04.2016 0:00

Stefan Ederer, Consumption Offsetting Slackening Austrian Exports. Economic Outlook for 2016 and 2017

WIFO Economic Outlook, März 2016, 14 Seiten
   
The current sluggishness of the world economy causes a temporary slowdown in Austria's exports. However, domestic private and public consumption rises strongly in 2016 and 2017, lending support to business activity. Gross Domestic Product is projected to expand in both years by 1.6 percent.
 
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 24.03.2016 0:00

Stefan Ederer, Anzeichen für eine Abschwächung der Konjunktur in Österreich mehren sich

WIFO-Monatsberichte, 2016, 89(3), S.135-142
   
Die Eintrübung des internationalen Umfeldes dämpft die Konjunktur in Österreich, die Entwicklung der Ausfuhr verlor im IV. Quartal 2015 an Kraft. Hingegen blieb die Investitionsbereitschaft der Unternehmen robust. Die Ausgaben für die Grundversorgung der Flüchtlinge schlugen sich in einer Zunahme der Konsumausgaben nieder. Der WIFO-Konjunkturtest zeigt eine Verschlechterung der Unternehmenseinschätzungen. Daher dürfte die Wirtschaftsleistung auch in den nächsten Monaten nur verhalten zunehmen.
 
Online seit: 24.03.2016 0:00

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