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WIFO-Publikationen und Projektberichte(49 Treffer)

Mark Sommer, Kurt Kratena, Ina Meyer, Mathias Kirchner, Energieszenarien 2030/2050: Energieökonomische Auswirkungen der Realisierung von Effizienzpotentialen in Industrie und Haushalten

Projektberichte (in Arbeit), Mai 2017
Die vorliegende Studie übersetzt zwei Energieeffizienzszenarien in die Modellsprache des Modells WIFO.DYNK und analysiert die mittel- und langfristigen Auswirkungen (2030/2050) von Energiepreisentwicklung, Potentialen zur Steigerung der technologischen Effizienz sowie Struktur- und Verhaltensänderungen auf die Wirtschaftsleistung, den Endenergieverbrauch und die CO2-Emissionen in Österreich. Modelliert werden ein Effizienzszenario für den produzierenden Bereich und, darauf aufsetzend, ein Effizienzszenario für den Haushaltssektor und Verkehr. In das Baseline-Szenario fließen bereits beschlossene Entwicklungen zum Ausbau der Nutzung erneuerbarer Energieträger und der Elektromobilität bis 2050 ein. In einem Umfeld der weltweiten Dekarbonisierung (450-Szenario der Internationalen Energieagentur) könnten demnach durch eine Realisierung der angenommenen Effizienzsteigerungspotentiale die CO2-Emissionen gegenüber dem Baseline-Szenario um bis zu 5 Mio. t im Jahr 2030 und bis zu 8 Mio. t im Jahr 2050 gesenkt werden; zugleich könnte die Wirtschaftsleistung geringfügig gesteigert werden. Für Maßnahmen zur Vermeidung der verbleibenden Emissionen könnte insbesondere der dieselbasierte Güterverkehr ein Ansatzpunkt sein, um eine mit dem Übereinkommen von Paris konforme Emissionsentwicklung zu erzielen.
 
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auftraggeber: Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft

Ina Meyer, Mark Sommer, Kurt Kratena (WIFO), Maria Tesar, Christian Neubauer (Umweltbundesamt), Volkswirtschaftliche Effekte durch Recycling ausgewählter Altstoffe und Abfälle. Präsentationsunterlagen

Monographien, November 2016, 35 Seiten
Anhand der Stoffgruppen Eisen und Stahl, Aluminium, Papier und Glas werden die gesamtwirtschaftlichen Wirkungen (Beschäftigung und Wertschöpfung) der Rückgewinnung von Sekundärrohstoffen für die Substitution von Primärrohstoffen in der Produktion und im Export geschätzt. Berechnet werden die weltweiten Einsparungen an Treibhausgasemissionen durch die Vermeidung von Primärproduktion. Die Analyse erfolgt mit dem WIFO.DYNK-Modell, das für diese Zwecke adaptiert wurde: Datensätze zu Primär- und Sekundärproduktionsprozessen wurden integriert, insbesondere zum Ressourcen- und Energieeinsatz in der Produktion, der auf Basis von physischen Materialflüssen und Preisen berechnet wurde.
 
Auftraggeber: Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft, Abteilung V/7 Betrieblicher Umweltschutz und Technologie
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – Umweltbundesamt GmbH
Online seit: 06.12.2016 0:00

Ina Meyer, Mark Sommer, Kurt Kratena (WIFO), Maria Tesar, Christian Neubauer (Umweltbundesamt), Volkswirtschaftliche Effekte durch Recycling ausgewählter Altstoffe und Abfälle

Monographien, November 2016, 92 Seiten
   
Anhand der Stoffgruppen Eisen und Stahl, Aluminium, Papier und Glas werden die gesamtwirtschaftlichen Wirkungen (Beschäftigung und Wertschöpfung) der Rückgewinnung von Sekundärrohstoffen für die Substitution von Primärrohstoffen in der Produktion und im Export geschätzt. Berechnet werden die weltweiten Einsparungen an Treibhausgasemissionen durch die Vermeidung von Primärproduktion. Die Analyse erfolgt mit dem WIFO.DYNK-Modell, das für diese Zwecke adaptiert wurde: Datensätze zu Primär- und Sekundärproduktionsprozessen wurden integriert, insbesondere zum Ressourcen- und Energieeinsatz in der Produktion, der auf Basis von physischen Materialflüssen und Preisen berechnet wurde.
 
Auftraggeber: Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft, Abteilung V/7 Betrieblicher Umweltschutz und Technologie
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – Umweltbundesamt GmbH
Online seit: 21.11.2016 0:00

Michiko Hama, Brigitte Eder, Paul Dobesberger, Markus Keuschnig (alpS), Andreas Baumgarten, Helene Berthold (AGES), Robert Jandl, Johanna Kohl, Christian Lackner (BFW), Reinhard Mechler, Ziga Malek, Keith Williges (IIASA), Markus Leitner, Ivo Offenthaler, Astrid Felderer, Natalie Glas (Umweltbundesamt), Stefan Kienberger, Raphael Spiekermann, Peter Zeil (Universität Salzburg), Ina Meyer, Oliver Fritz (WIFO), Ivonne Anders, Andreas Schaffhauser (ZAMG), Globale Probleme – lokale Risiken. Vom künftigen Leben mit dem Klimawandel – Eine Entscheidungshilfe für Gemeinden

Monographien, August 2016, 24 Seiten
   
Die Identifikation und insbesondere Visualisierung der Schlüsselrisiken des Klimawandels auf Gemeindeebene anhand des Konzeptes der "lokalen Gründe zur Besorgnis" dient als Kommunikations- und Entscheidungshilfe für (lokale) Akteurinnen und Akteure im ganzheitlichen klimasensitiven Risikomanagement. Dieses Konzept füllt eine wichtige Lücke in der Entscheidungsfindung und ermöglicht eine gezielte Auswahl aus der Fülle von möglichen Anpassungsmaßnahmen und –strategien. Es schafft und stärkt Bewusstsein und Handlungsverantwortung für bestehende, entstehende und künftige Risiken. Durch das Verfahren können gängige Praktiken im Umgang mit Risiken überarbeitet und mögliche künftige (klimatische sowie sozioökonomische) Entwicklungen in die Beurteilung der Risiken sowie in Entwicklungskonzepte der Gemeinden mit einbezogen werden. Die Entscheidungsverantwortlichen werden dadurch unterstützt, präventiv zu handeln und die für ihre Gemeinde notwendigen Maßnahmen rechtzeitig zu treffen.
 
Auftraggeber: Klima- und Energiefonds
Studie von: alpS GmbH – Österreichische Agentur für Gesundheit und Ernährungssicherheit – Bundesforschungs- und Ausbildungszentrum für Wald, Naturgefahren und Landschaft – Internationales Institut für Angewandte Systemanalyse – Umweltbundesamt GmbH – Universität Salzburg – Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik – Geoconsult
Online seit: 06.10.2016 0:00

Claudia Kettner-Marx, Mathias Kirchner, Daniela Kletzan-Slamanig, Angela Köppl, Ina Meyer, Franz Sinabell, Aktuelle Schlüsselindikatoren zu Klimawandel und Energiewirtschaft. Sonderthema: Das Klimaschutzabkommen von Paris

WIFO-Monatsberichte, 2016, 89(7), S.511-524
   
Der vorliegende neunte WIFO-Bericht über Schlüsselindikatoren zu Energiewirtschaft und Klimawandel analysiert die Entwicklung des Energieeinsatzes und den Fortschritt in der Entkoppelung von Treibhausgasemissionen und Wirtschaftswachstum im Jahr 2014. Die Treibhausgasemissionen sanken in Österreich 2014 gegenüber 2013 um 4,7% (CO2-Emissionen –5,4%) auf 76,3 Mio. t CO2-Äquivalente. Der stärkste Rückgang wurde im Sektor Energieerzeugung gemessen (–14,4%). Ausschlaggebend war dafür in erster Linie der Nachfragerückgang in der Wärmeerzeugung aufgrund des sehr milden Wetters. Den größten Anteil an den Treibhausgasemissionen hatten 2014 Industrie und Gewerbe mit 34,9% sowie der Verkehrssektor mit 29,1%. Beide Sektoren weisen im Vergleich mit dem Vorjahr leichte und gegenüber 2000 deutliche Anteilszuwächse auf. Schwerpunktthema ist im vorliegenden Bericht das erste weltweite Klimaschutzabkommen, das am 12. Dezember 2015 anlässlich der UNO-Konferenz in Paris unterzeichnet wurde.
 
Online seit: 25.07.2016 0:00

Daniela Kletzan-Slamanig, Claudia Kettner, Angela Köppl, Ina Meyer, Franz Sinabell, Schlüsselindikatoren zu Klimawandel und Energiewirtschaft 2015. Sonderthema: Energieeffizienz als Hebel der Dekarbonisierung

WIFO-Monatsberichte, 2015, 88(7), S.593-607
   
Die längerfristige Entwicklung der vom WIFO regelmäßig publizierten Schlüsselindikatoren der Energiewirtschaft, der Klimapolitik und der Landwirtschaft zeigt zum Teil Strukturanpassungen an politische Zielvorgaben, zum Teil Abweichungen davon. Im Rahmen des Sonderthemas befasst sich der Bericht heuer mit Fragen der Energieeffizienz. Österreich steigerte die Effizienz des Energiesystems in der Vergangenheit im internationalen Vergleich unterdurchschnittlich. Neben technologischen Ansätzen kann eine Forcierung der Änderung von Konsumpraktiken und sozialen Normen zur Verbesserung der Energieeffizienz beitragen.
 
Online seit: 23.07.2015 0:00

Claudia Kettner, Angela Köppl, Kurt Kratena, Ina Meyer, Franz Sinabell, Schlüsselindikatoren zu Klimawandel und Energiewirtschaft und Beschäftigungseffekte durch Einsatz erneuerbarer Energie

WIFO-Monatsberichte, 2014, 87(7), S.493-509
   
Im Jahr 2012 wurden in Österreich 80,2 Mio. t CO2-Äquivalent Treibhausgasemissionen emittiert, ausgenommen Emissionen aus der Landnutzung, Landnutzungsänderung und Forstwirtschaft. Die Treibhausgasemissionen waren damit um 3,3% niedriger als 2011 (CO2-Emissionen –3,7%). Wesentliche Treiber dieses Rückganges waren die Abnahme des Verbrauches fossiler und die Zunahme des Einsatzes erneuerbarer Energieträger, insbesondere die verstärkte Nutzung der Wasserkraft zur Stromerzeugung. Das österreichische Kyoto-Ziel einer Verringerung der Emissionen auf 68,8 Mio. t CO2-Äquivalent konnte somit allein mit heimischen Maßnahmen nicht erreicht werden. Den größten Anteil am Ausstoß von Treibhausgasen hatten 2012 weiterhin die Industrie und das produzierende Gewerbe (31,2%) sowie der Verkehrssektor (27,3%). Der vorliegende Indikatorenbericht beschäftigt sich in seinem Schwerpunkt mit dem ökonomischen Zusatznutzen eines verstärkten Einsatzes erneuerbarer Energieträger und analysiert den Stand der Forschung zu den Beschäftigungseffekten des Einsatzes erneuerbarer Energie. Ein solcher Zusatznutzen kann die gesellschaftliche Akzeptanz von öffentlichen Förderungen erhöhen und trägt so zu einer Verbreiterung der wirtschaftspolitischen Basis für einen forcierten Klimaschutz bei.
 

Kurt Kratena, Ina Meyer, Mark Sommer, Alternative Szenarien zur Entwicklung des Energieverbrauchs in Österreich. Der Einfluss der CO2- und Energiepreise bis 2030

WIFO-Monatsberichte, 2014, 87(6), S.427-441
   
Die 20-20-20-Ziele der EU sind ein integrierter Politikansatz mit dem Ziel, den Klimawandel zu bekämpfen und die Versorgungssicherheit in der EU sowie die Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen. Für Österreich sehen die entsprechenden nationalen Ziele eine Senkung der Treibhausgasemissionen in den von der Effort-Sharing Decision der EU (und nicht vom Emissionshandelssystem ETS) betroffenen Sektoren um 16% gegenüber 2005 vor, eine Steigerung des Anteils erneuerbarer Energie am Endenergieverbrauch auf 34% sowie eine Stabilisierung des Endenergieverbrauchs auf dem Niveau von 2005. Der vorliegende Beitrag schätzt in drei Szenarien, die unterschiedliche Wege zur Erreichung dieser Ziele in Österreich abbilden, die Entwicklung des Energieverbrauchs in Österreich bis 2020 und darüber hinaus bis 2030 und liefert so Hinweise auf den Einfluss bestimmter klima- und energiepolitischer Maßnahmen. Die Szenarioschätzungen basieren auf dem dynamischen (makro-)ökonomischen Input-Output-Modell DEIO. Dieses Modell ist verknüpft mit Bottom-up-Modellen zur Schätzung der Verbesserung der Energieeffizienz des Kapitalstockes. Es berücksichtigt preis- und trendabhängige Substitutionsfunktionen zwischen den Energieträgern sowie die tatsächliche Energienachfrage von Unternehmen und privaten Haushalten. Dieser Modellrahmen erlaubt die Schätzung der Auswirkungen von Veränderungen der Preise (Verteuerung der CO2-Emissionszertifikate, Anhebung der Mineralölsteuer) und der Energieeffizienz auf den Endenergieverbrauch in Österreich. Demnach reichen die bestehenden klima- und energiepolitischen Maßnahmen nicht aus, um den Endenergieverbrauch wie angestrebt zu stabilisieren.
 

Ina Meyer, Mark Sommer (WIFO), Employment Effects of Renewable Energy Supply – A Meta Analysis. WWWforEurope Policy Paper No. 12

WWWforEurope: Welfare, Wealth and Work for Europe, April 2014, 39 Seiten, http://www.foreurope.eu
The paper investigates a central hypothesis of the green economy concept, which states that transitioning to a low-carbon economy is justified on a sound economic basis. We analyse this hypothesis by focussing on employment effects from renewable energy deployment, based on an evaluation of 23 selected impact studies from peer-reviewed journals. The studies are categorised into two clusters, one consisting of studies that represent employment factors of specific renewable technologies, and another that compiles model-based scenario assessments on employment effects from specific renewable energy policies. Both clusters distinguish the applied methodologies and the type of employment effects considered – direct, indirect, induced, gross or net. Given the heterogeneity of assumptions, the results of the different studies are hardly comparable, although we find that a majority of the investigated scenarios show positive net employment effects. These results crucially depend on the financing of an RES support scheme and the global competitiveness (technological lead) for a specific technology. The positive link between renewable energy deployment and job creation is thus not straightforward, since different assumptions, system boundaries and modelled interactions such as the crowding out of alternative energy production or effects from prices, income and foreign trade influence the results. Further research is needed.
 
Mit finanzieller Unterstützung von: Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft mbH – Österreichische Austauschdienst-GesmbH
Auftraggeber: Europäische Kommission
Studie von: Projekt-Konsortium WWWforEurope
Online seit: 02.05.2014 0:00

Kurt Kratena, Ina Meyer, Mark Sommer, Long-term Climate Mitigation and Energy Use in Austria – The WAM+ Scenario

Monographien, Oktober 2013, 11 Seiten
   
The WAM+ energy use scenario relates to the energy scenarios published 2013 in WIFO's "Energy Scenarios 2030". The focus of the WAM+ scenario is on the long-term climate and energy policy perspective for Austria. WAM+ thus evaluates the effects of higher carbon and fossil fuel prices, which will become significant after 2020, on energy use and energy efficiency. In addition to the measures implemented in the WAM scenario (with additional measures), the following measures were addressed: 1. higher CO2 certificate prices in ETS sectors, 2. a CO2 tax on the non-ETS sectors, with the exception of transport, and 3. an additional mineral oil tax increase. Furthermore, a methodological refinement was implemented and four energy-intensive production sectors were analysed in a more disaggregated manner. The results show a potential for energy savings in terms of total final energy demand of 100 PJ in 2030 (with respect to WAM), while the average annual growth rate of GDP remains at about 1.49 percent. Strong additional price incentives in WAM+ are responsible for an increase in the energy efficiency of 1.3 percent on average p.a.
 
Auftraggeber: Klima- und Energiefonds
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 23.10.2013 0:00

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