Suche nach Publikationen

WIFO-Publikationen und Projektberichte(59 Treffer)

Jürgen Janger, Agnes Kügler, Andreas Reinstaller, Peter Reschenhofer, Fabian Unterlass, Austria 2025 – A New Strategic Innovation Policy Framework. Addressing Structural Change and Upgrading

Projektpublikationen "Österreich 2025", Februar 2017, 39 Seiten
   
Innovation is increasingly seen as the dominant policy to address both economic and societal objectives. As a survey of the innovation policy literature in this paper shows, performance goals for innovation efforts are usually very general, framed as increasing the rate of innovation activities or as changing the direction of innovation activities towards specific societal goals. We argue that there is a middle layer missing in the hierarchy of performance goals, a layer which connects bundles of individual policies and the overarching country-wide innovation performance. Recent research suggests that the economic effects of innovation must be reflected at the sectoral level in either structural change towards knowledge-intensive sectors or upgrading within sectors towards more knowledge-intensive segments. We propose to investigate whether this way of measuring innovation outcomes – which we call the innovation frontier – is a suitable focussing device for innovation policy-making at the national or regional level. The paper outlines the conceptual basis for further more empirically oriented research.
 
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 15.02.2017 0:00

Jürgen Janger, Agnes Kügler, Andreas Reinstaller, Fabian Unterlass, Austria 2025 – Looking Out For the Frontier(s): Towards a New Framework For Frontier Measurement in Science, Technology and Innovation

Projektpublikationen "Österreich 2025", Februar 2017, 70 Seiten
   
Several strands of the innovation and growth literature use the notion technological or innovation frontier for performance assessment of countries and for policy recommendations as a function of the distance to these frontiers. We show that these concepts and measures are not easily interchangeable due to the lack of a common definition and a consensus on how to measure different kinds of frontier. We propose a consistent framework for the measurement of the scientific, technological, innovation and economic frontier, which also takes account of the impact of global value chains on innovation indicators. This can be used as a basis for empirical validation of the different claims of the literature using the frontier concept as well as for guiding performance comparison of countries and hence policies.
 
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 15.02.2017 0:00

Michael Peneder, Angela Köppl, Gerhard Schwarz, Andreas Reinstaller, Innovation und Adoption "grüner" Energietechnologien

Projektberichte (in Arbeit), Dezember 2016
Das kürzlich beschlossene Klima-Abkommen von Paris ist der bislang ambitionierteste Versuch einer transnationalen Zusammenarbeit zur Entschleunigung der weltweiten Klimaerwärmung. Gleichzeitig werden sowohl der Umfang der beschlossenen Ziele als auch das Fehlen der Mittel zu ihrer Durchsetzung kritisiert. Angesichts der großen Kluft zwischen dem wachsenden Problembewusststein einerseits und der fehlenden Bereitschaft, selbst konkret zur Überwindung beizutragen, kommt sowohl der ökologischen als auch der ökonomischen Wirksamkeit unterschiedlicher wirtschaftspolitischer Instrumente zur Erhöhung der Energieeffizienz eine besondere Bedeutung zu. In diesem Projekt wurde ein neuer Fragebogen entwickelt, um die Wirksamkeit unterschiedlicher umweltpolitischer Instrumente (Subventionen, Umweltsteuern, Standards oder andere mengenbezogene Regulierungen) auf die Schaffung und Anwendung neuer energiesparender (bzw. Energie aus erneuerbaren Ressourcen nutzender) Technologien zu untersuchen. Der Fragebogen wurde an rund 20.000 Unternehmen in Österreich, Deutschland und der Schweiz versandt, von denen 4.634 Auskunft über die Schaffung bzw. den Einsatz "grüner“ Energietechnologien in ihren Betrieben gaben. Die Ergebnisse bestätigen die Wirksamkeit unterschiedlicher umweltpolitischer Maßnahmen zur Erhöhung der Energieeffizienz sowie zur Verringerung der CO2-Emmission in den Unternehmen. Gleichzeitig scheinen die Auswirkungen auf die Wettbewerbsfähigkeit der durchschnittlichen Unternehmen weitgehend neutral. Dieses Ergebnis steht im Widerspruch sowohl zur traditionellen Annahme einer negativen Wechselwirkung zwischen der Umweltpolitik und Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen als auch zur "Porter-Hypothese", die eine positive Wirkung strenger Umweltregulierungen auf die Wettbewerbsfähigkeit argumentiert.
 
Auftraggeber: Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich – Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung

Werner Hölzl, Klaus S. Friesenbichler, Agnes Kügler, Michael Peneder, Andreas Reinstaller, Gerhard Schwarz, Österreich 2025 – Industrie 2025: Wettbewerbsfähigkeit, Standortfaktoren, Markt- und Produktstrategien und die Positionierung österreichischer Unternehmen in der internationalen Wertschöpfungskette

Projektpublikationen "Österreich 2025", Dezember 2016, 37 Seiten
   
Wie Strukturanalysen der österreichischen Wirtschaft zeigen, vollzog sich der Strukturwandel in Österreich weitgehend innerhalb der Branchen und ging mit einer kontinuierlichen Verbesserung der Qualität der produzierten Waren und Dienstleistungen einher (Upgrading). Dennoch verlangsamt sich seit der Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise die Wachstumsdynamik des Außenhandels der Sachgütererzeugung. Dies wirft Fragen in Bezug auf die künftige Entwicklung der österreichischen Industrie und des Industriestandortes Österreich auf. Anhand einer Unternehmensbefragung werden die Veränderung der Wertschöpfungsstrategien (insbesondere Produkt-, Sourcing- und Marktstrategien), die Positionierung in Wertschöpfungsketten und die Kernkompetenzen österreichischer Unternehmen erhoben und Implikationen für die Wirtschaftspolitik abgeleitet.
Das Forschungsprogramm "Österreich 2025" wird von Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie, Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft, Oesterreichischer Nationalbank, Klima- und Energiefonds, Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz und Hannes Androsch Stiftung bei der Österreichischen Akademie der Wissenschaften finanziell unterstützt. Einzelne Projekte finanziert durch die Bundesarbeitskammer, das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft, die Landwirtschaftskammer Österreich und die Wirtschaftskammer Österreich werden ebenfalls im Rahmen des Forschungsprogramms abgewickelt.
 
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 09.12.2016 9:00

Andreas Reinstaller, Elisabeth Christen, Harald Oberhofer, Peter Reschenhofer, Eine Analyse der Wettbewerbsfähigkeit Österreichs im bilateralen Handel mit den USA (TTIP)

Monographien, März 2016
   
Für die Analyse der Wettbewerbsfähigkeit Österreichs im Warenhandel mit den USA vor dem Hintergrund des möglichen Abschlusses der "Transatlantischen Handels- und Investitionspartnerschaft" (TTIP) zwischen der EU und den USA wurde eine datengestützte, qualitative Einschätzung der Integrationswirkung eines Freihandelsabkommens mit den USA in der österreichischen Sachgütererzeugung vorgenommen. Besonderes Augenmerk wurde dabei auf die Wettbewerbsfähigkeit einzelner Branchen im bilateralen Handel mit den USA gelegt. Wie die in der Studie präsentierte umfassende empirische Evidenz zeigt, wäre das Abkommen TTIP für die österreichische Sachgütererzeugung vorteilhaft. Der bilaterale Warenhandel mit den USA entwickelte sich bereits in den vergangenen 15 Jahren für Österreich sehr günstig, wenngleich Schlüsselbranchen infolge der jüngsten Wirtschaftskrise an Wettbewerbsfähigkeit eingebüßt haben. Diese Entwicklung dürfte anhalten und durch TTIP möglicherweise sogar beschleunigt werden. Freihandelsabkommen schwächen die strukturverhärtende Wirkung lokaler externer Effekte ab und können sich damit positiv auf den Strukturwandel in der österreichischen Sachgütererzeugung auswirken. Dieser zusätzliche (aber nicht sehr starke) Effekt von Freihandelsabkommen wurde in bisherigen Studien nicht festgestellt, könnte aber für die österreichische Sachgütererzeugung, für die in der Vergangenheit wiederholt eine Strukturverhärtung diagnostiziert wurde, bedeutend sein.
 
Auftraggeber: Bundeskanzleramt
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 01.03.2016 13:00

Fabian Unterlass, Andreas Reinstaller, Klaus S. Friesenbichler, Alexandros Charos, Kathrin Hranyai, Peter Reschenhofer, Anna Strauss, Sebastian Unterlass, Johanna Vogel, Agnes Kügler, Stefan Weingärtner, The Relationship Between Export and Technological Specialisation Profiles Across EU Countries and Regions and the Identification of Development Potentials

Monographien, August 2015, 183 Seiten
   
The aim of this study is to analyse the development of new industrial specialisations and the process of export diversification both at the country and the regional level for the EU countries over time. It examines to what extent these processes show path dependent properties, whether persistent development trajectories can be shifted in order to avoid structural traps and what role related and unrelated diversification play for the economic performance of regions. Overall, the results of this report and its policy implications underscore that Smart Specialisation policies require a smooth coordination of a larger set of diverse policy measures that take into account both the local context and all the involved players rather than a perfect setup of single policies. In particular, the educational system, specialisation patterns in research and innovation, and foreign direct investments play a key role in diversification processes and should be a constitutive element of Smart Specialisation policies.
This study has been prepared for the Executive Agency for Small and Medium-sized Enterprises (EASME), under Specific Contract ENT-SME-14-F-S107-SI2-698839 implementing the Framework Service Contract ENTR/300/PP/2013/FC-WIFO on "Studies in the Area of European Competitiveness" coordinated by the Austrian Institute of Economic Research (WIFO; coordinator: Andreas Reinstaller). This service contract is financed by the EU Programme for the Competitiveness of Enterprises and SMEs (COSME).
 
Auftraggeber: Europäische Kommission
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung

Andreas Reinstaller, Peter Reschenhofer (WIFO), Path Dependence in National Systems of Production and "Self Discovery" of Environmental Technologies in the EU 28 Countries. WWWforEurope Working Paper No. 106

WWWforEurope: Welfare, Wealth and Work for Europe, August 2015, 58 Seiten, http://www.foreurope.eu
The development of "green" industries is commonly seen as a necessary even though not sufficient condition for the transition towards ecologically sustainable paths of economic development. It is also a recurrent view that proactive and successful policy action in this domain will not only promote sustainable development but also secure competitive advantage of successful countries in these industries. However, a complex constellation of path-dependencies in systems of production and (negative) externalities constrain the emergence and expansion of environmental technologies. This paper presents evidence that path-dependencies in systems of production have a dual role in the development of new industries. They are not only a source of structural lock-in, but also a potential starting point for new developments. The paper shows that factors causing path dependence in systems of production are also an important source of competitiveness both for all traded commodities and for environmental technology industries. Hence, policies supporting the emergence of industries producing environmental technologies should try to exploit this mechanism. Drawing on this evidence a counterfactual analysis is carried out to investigate potential trajectories of development of the EU 28 countries in the environmental technologies. The results indicate that some countries that up to recent times have been pioneers in environmental technologies may lose their strong position in these technologies. In other countries instead new strengths in environmental technologies have the potential to emerge, as some environmental technologies can draw on untraded interdependencies that have not been brought to full fruition so far.
 
Mit finanzieller Unterstützung von: Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft mbH – Österreichische Austauschdienst-GesmbH
Auftraggeber: Europäische Kommission
Studie von: Projekt-Konsortium WWWforEurope
Online seit: 13.08.2015 0:00

Andreas Reinstaller, Technologiegeber Österreich. Österreichs Wettbewerbsfähigkeit in Schlüsseltechnologien und Enwicklungspotentiale als Technologiegeber

Monographien, August 2014, 87 Seiten
   
Auf der Basis einer Analyse der Wettbewerbsfähigkeit einzelner Wirtschaftszweige und Technologiefelder der österreichischen Sachgütererzeugung anhand des Technologiegehaltes und des Weltmarktanteils der exportierten Produkte werden Potentiale zur Stärkung der industriellen Basis der österreichischen Wirtschaft ermittelt. Sie beruhen auf einer stärkeren Diversifizierung und Vertiefung des Exportportfolios unter Ausnutzung von bestehenden Stärken und Spezialisierungen. Zwischen dem Spezialisierungsmuster und der damit einhergehenden Faktor- und Wissenskonzentration der österreichischen Sachgütererzeuger und der Wettbewerbsfähigkeit österreichischer Erzeugnisse auf den internationalen Märkten sowie deren Entwicklungspotentialen im Export besteht demnach ein enger Zusammenhang. Strukturveränderungen werden vor allem durch verbundene Diversifizierung getrieben. Für die Technologiepolitik bedeutet dies, dass neue Entwicklungen dann die größte Erfolgsaussicht haben, wenn sie auf bestehenden Kernkompetenzen aufbauen können. Die Analyse identifiziert die Kernkompetenz der österreichischen Sachgütererzeugung in den Technologiefeldern fortgeschrittene Fertigung und fortgeschrittene Werkstoffe. Wie die Analyse der Förderdaten der FFG zeigt, sind die Förderungen mit einigen Einschränkungen an diesen Stärkefeldern ausgerichtet.
 
Auftraggeber: Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 19.08.2014 0:00

Stefan Schiman, Andreas Reinstaller, Analyse der Terms-of-Trade Österreichs

Projektberichte (in Arbeit), August 2014
Die Terms-of-Trade bezeichnen das Tauschverhältnis von Warenimporten zu Warenexporten (d.h. die Relation von Export- zu Importpreisen). Die vorliegende Studie analysiert ihren Zeit- und Branchenverlauf sowie ihre Bestimmungsfaktoren und deren Rolle für die Entwicklung der Terms-of-Trade in Österreich. Aufgrund gegenläufiger Kräfte entwickelten sich die Terms-of-Trade demnach langfristig relativ stabil: Der Anstieg des Rohölpreises drückte die Terms-of-Trade über die Zeit, auch das relativ hohe Wirtschaftswachstum erzeugte aufgrund des steigenden Exportangebotes und der kräftigen Importnachfrage einen Abwärtsdruck. Vertikale und horizontale Produktdifferenzierung sorgten aber für eine Zunahme der Nachfrage nach heimischen Gütern im Ausland. Dies entlastete die Terms-of-Trade. Sie werden zudem vom hohen Industriegüteranteil am Export begünstigt, da diese eine höhere Nachfrageelastizität und eine geringere Angebotselastizität als Rohstoffe und Primärgüter aufweisen. Schließlich dämpfte die kontinuierliche Aufwertung der heimischen Währung die Terms-of-Trade tendenziell, weil sich die Preissetzung der heimischen Exporteure vor allem an den Fremdwährungspreisen auf den Zielmärkten orientiert ("Pricing to Market").
 
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auftraggeber: Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend
Login-Formular