Suche nach Publikationen

WIFO-Publikationen und Projektberichte(50 Treffer)

Claudia Kettner-Marx, Mathias Kirchner, Daniela Kletzan-Slamanig, Angela Köppl, Ina Meyer, Franz Sinabell, Mark Sommer, Schlüsselindikatoren zu Klimawandel und Energiewirtschaft 2017. Sonderthema: Konsumbasierte Treibhausgasemissionen

WIFO-Monatsberichte, 2017, 90(7), S.563-580
   
Die vorliegende zehnte Ausgabe der WIFO-Schlüsselindikatoren zu Energiewirtschaft und Klimawandel zeigt auf der Basis der aktuellen statistischen Daten, dass im Jahr 2015 keine Entkoppelung von realer Wirtschaftsleistung (+1%) und Treibhausgasemissionen (+3,1%) bzw. Bruttoinlandsverbrauch an Energie (+2,4%) erzielt werden konnte. Die in den letzten Jahren beobachtete Entkoppelung von gesamtwirtschaftlichem Energieverbrauch und ökonomischer Aktivität konnte somit nicht fortgesetzt werden. Die konsumbasierte Treibhausgasinventur steht im Mittelpunkt des diesjährigen Schwerpunktthemas. Eine Analyse auf Basis der OECD-Daten zeigt, dass kleine entwickelte Volkswirtschaften einen hohen Nettoimportanteil an CO2-Emissionen aufweisen, Flächenländer oder Schwellenländer hingegen geringere Nettoimporte bzw. Nettoexporte von CO2-Emissionen.
 
Online seit: 25.07.2017 0:00

Claudia Kettner-Marx, Daniela Kletzan-Slamanig, Österreich 2025 – Umweltinnovationen in Österreich. Performance und Erfolgsfaktoren

WIFO-Monatsberichte, 2016, 89(11), S.809-820
   
Mit der Diffusion des Konzepts der nachhaltigen Entwicklung in Politik und Gesellschaft wurde zunehmend erkannt, dass die derzeitigen Produktions- und Konsummuster nur eingeschränkt zukunftsfähig sind. Auf internationaler Ebene werden Strategien für ein ökologisch nachhaltiges Wachstum diskutiert ("OECD Green Growth Strategy", Strategie "Europa 2020"). Dabei wird die Relevanz von Umweltinnovationen, d. h. der Entwicklung von umwelt- und ressourcenschonenden Technologien, hervorgehoben. Wie die Ex-post-Analyse der Performance der österreichischen Unternehmen im Bereich Umweltinnovationen auf Basis der OECD-Patentdatenbanken zeigt, verlor die Entwicklung des Forschungsoutputs (gemessen an der Zahl der Patente) in der jüngeren Vergangenheit in Österreich an Dynamik, eine deutliche Spezialisierung auf Umwelttechnologien ist nicht mehr festzustellen. Der Vergleich mit dem Politikumfeld in erfolgreichen Ländern und die Ergebnisse einer Expertenbefragung machen Erfolgsfaktoren für eine nachhaltige Unterstützung von Umweltinnovationen sichtbar. Dazu zählen, etwa stabile Rahmenbedingungen mit ambitionierten umwelt- und energiepolitischen Zielen, die zentrale Nachfragetreiber für Umwelttechnologien sind und damit auch entsprechende Innovationsaktivitäten auslösen.
Das Forschungsprogramm "Österreich 2025" wird von Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie, Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft, Oesterreichischer Nationalbank, Klima- und Energiefonds, Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz und Hannes Androsch Stiftung bei der Österreichischen Akademie der Wissenschaften finanziell unterstützt. Einzelne Projekte finanziert durch die Bundesarbeitskammer, das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft, die Landwirtschaftskammer Österreich und die Wirtschaftskammer Österreich werden ebenfalls im Rahmen des Forschungsprogramms abgewickelt.
 
Online seit: 21.11.2016 0:00

Claudia Kettner-Marx, Mathias Kirchner, Daniela Kletzan-Slamanig, Angela Köppl, Ina Meyer, Franz Sinabell, Aktuelle Schlüsselindikatoren zu Klimawandel und Energiewirtschaft. Sonderthema: Das Klimaschutzabkommen von Paris

WIFO-Monatsberichte, 2016, 89(7), S.511-524
   
Der vorliegende neunte WIFO-Bericht über Schlüsselindikatoren zu Energiewirtschaft und Klimawandel analysiert die Entwicklung des Energieeinsatzes und den Fortschritt in der Entkoppelung von Treibhausgasemissionen und Wirtschaftswachstum im Jahr 2014. Die Treibhausgasemissionen sanken in Österreich 2014 gegenüber 2013 um 4,7% (CO2-Emissionen –5,4%) auf 76,3 Mio. t CO2-Äquivalente. Der stärkste Rückgang wurde im Sektor Energieerzeugung gemessen (–14,4%). Ausschlaggebend war dafür in erster Linie der Nachfragerückgang in der Wärmeerzeugung aufgrund des sehr milden Wetters. Den größten Anteil an den Treibhausgasemissionen hatten 2014 Industrie und Gewerbe mit 34,9% sowie der Verkehrssektor mit 29,1%. Beide Sektoren weisen im Vergleich mit dem Vorjahr leichte und gegenüber 2000 deutliche Anteilszuwächse auf. Schwerpunktthema ist im vorliegenden Bericht das erste weltweite Klimaschutzabkommen, das am 12. Dezember 2015 anlässlich der UNO-Konferenz in Paris unterzeichnet wurde.
 
Online seit: 25.07.2016 0:00

Angela Köppl, Claudia Kettner-Marx, Stefan Schleicher, Christian Hofer, Katharina Köberl (WIFO), Jürgen Schneider, Ilse Schindler, Thomas Krutzler, Thomas Gallauner (Umweltbundesamt), Gabriel Bachner, Thomas Schinko, Karl W. Steininger (Wegener Center), Matthias Jonas, Piotr Zebrowski (IIASA), ClimTrans2050 – Modelling Low Energy and Low Carbon Transformations. The ClimTrans2050 Research Plan

Monographien, Juli 2016, 250 Seiten
   
The ClimTrans2050 research plan provides a framework for modelling long-run transition processes. A deepened structural modelling approach is proposed for the development of a fully operational open source model for Austria. The mindset for the proposed modelling framework rests on a number of innovative aspects: functionalities (shelter, mobility, nutrition, etc.) as ultimate goal of economic activity; stock-flow interactions providing functionalities; distinction of three tiers for modelling (physical, economic and institutional layers). The research plan also lists knowledge gaps and next research steps and addresses how Austrian emissions could be embedded into a global context.
The project ClimTrans2050 is funded by the Austrian "Klima- und Energiefonds" and is carried out within the Austrian Climate Research Programme ACRP
 
Auftraggeber: Klima- und Energiefonds
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – Umweltbundesamt GmbH – Karl-Franzens-Universität Graz, Wegener Zentrum für Klima und Globalen Wandel – Internationales Institut für Angewandte Systemanalyse
Online seit: 07.07.2016 0:00

Claudia Kettner-Marx, Daniela Kletzan-Slamanig, Österreich 2025 – Umweltinnovationen in Österreich. Performance und Erfolgsfaktoren

Projektpublikationen "Österreich 2025", Juni 2016, 42 Seiten
   
Mit der Diffusion des Konzepts der nachhaltigen Entwicklung in Politik und Gesellschaft wurde zunehmend erkannt, dass die derzeitigen Produktions- und Konsummuster nur eingeschränkt zukunftsfähig sind. Auf internationaler Ebene werden Strategien für ein ökologisch nachhaltiges Wachstum diskutiert ("OECD Green Growth Strategy", "Europa 2020"). Dabei wird die Relevanz von Umweltinnovationen, d.h. die Entwicklung von umwelt- und ressourcenschonenden Technologien, hervorgehoben. Im Rahmen des vorliegenden Projektes wurden eine Ex-post-Analyse der Performance der österreichischen Unternehmen im Bereich Umweltinnovationen auf Basis der OECD-Patentdatenbanken durchgeführt und mit Hilfe einer Befragung relevanter Akteure Erfolgsfaktoren für eine nachhaltige Stärkung der Innovationstätigkeit identifiziert. Wie die Analyse der Patentindikatoren zeigt, verlor die Entwicklung des Forschungsoutputs (gemessen an der Zahl der Patente) in der jüngeren Vergangenheit in Österreich an Dynamik, und die eindeutige Spezialisierung des Innovationssystems auf Umwelttechnologien ist nicht mehr feststellbar. Hingegen nahm etwa in Dänemark die Patenttätigkeit wie auch die Spezialisierung deutlich zu. Der Vergleich mit dem Politikumfeld in erfolgreichen Ländern wie auch die Ergebnisse der Expertbefragung geben Anhaltspunkte für eine erfolgreiche Unterstützung von Umweltinnovationen. Wesentliche Erfolgsfaktoren sind demnach stabile Rahmenbedingungen mit ambitionierten umwelt- und energiepolitischen Zielen, die zentrale Nachfragetreiber für Umwelttechnologien sind und damit auch entsprechende Innovationsaktivitäten auslösen.
Das Forschungsprogramm "Österreich 2025" wird von Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie, Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft, Oesterreichischer Nationalbank, Klima- und Energiefonds, Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz und Hannes Androsch Stiftung bei der Österreichischen Akademie der Wissenschaften finanziell unterstützt. Einzelne Projekte finanziert durch die Bundesarbeitskammer, das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft, die Landwirtschaftskammer Österreich und die Wirtschaftskammer Österreich werden ebenfalls im Rahmen des Forschungsprogramms abgewickelt.
 
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 14.06.2016 0:00

Claudia Kettner (Projektleitung), Angela Köppl, Gerhard Streicher, Klima- und Energiemodellregionen. Effekte im Energiesystem und in der (regionalen) Wirtschaft

Monographien, September 2015, 144 Seiten
   
Der österreichische Klima- und Energiefonds hat das Ziel, eine Verringerung der Treibhausgasemissionen und eine Transformation des Energiesystems zu unterstützen. Eine Programmlinie umfasst die Förderung von "Klima- und Energiemodellregionen" zur Erreichung der österreichischen Ziele im Bereich erneuerbarer Energie, Energieeffizienz und Senkung der CO2-Emissionen. In der vorliegenden Studie werden potentielle Effekte von in den Klima- und Energiemodellregionen geplanten Maßnahmen zur Erhöhung der Energieeffizienz und des Anteils erneuerbarer Energieträger im Energiesystem und in der Wirtschaft geschätzt, wobei der Fokus auf den Bereichen Mobilität, Wohngebäude und Bereitstellung von Elektrizität und Fernwärme liegt. Die Berechnungen basieren auf zwei Szenarien für Veränderungen im Energiesystem und den daraus folgenden ökonomischen Effekten ("ambitioniertes Szenario", "konservatives Szenario"), die die Bandbreite der möglichen Effekte abdecken.
 
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – Karl-Franzens-Universität Graz, Wegener Zentrum für Klima und Globalen Wandel
Auftraggeber: Klima- und Energiefonds
Online seit: 16.09.2015 0:00

Daniela Kletzan-Slamanig, Claudia Kettner, Angela Köppl, Ina Meyer, Franz Sinabell, Schlüsselindikatoren zu Klimawandel und Energiewirtschaft 2015. Sonderthema: Energieeffizienz als Hebel der Dekarbonisierung

WIFO-Monatsberichte, 2015, 88(7), S.593-607
   
Die längerfristige Entwicklung der vom WIFO regelmäßig publizierten Schlüsselindikatoren der Energiewirtschaft, der Klimapolitik und der Landwirtschaft zeigt zum Teil Strukturanpassungen an politische Zielvorgaben, zum Teil Abweichungen davon. Im Rahmen des Sonderthemas befasst sich der Bericht heuer mit Fragen der Energieeffizienz. Österreich steigerte die Effizienz des Energiesystems in der Vergangenheit im internationalen Vergleich unterdurchschnittlich. Neben technologischen Ansätzen kann eine Forcierung der Änderung von Konsumpraktiken und sozialen Normen zur Verbesserung der Energieeffizienz beitragen.
 
Online seit: 23.07.2015 0:00

Claudia Kettner, Daniela Kletzan-Slamanig, Angela Köppl, Assessing Energy Scenarios for Austria with the ISED-AT Framework

WIFO Working Papers, 2015, (496), 22 Seiten
The mitigation of (anthropogenic) climate change requires an extensive decarbonisation of production and consumption activities and thus a major transformation of societal processes and energy systems. In order to monitor and evaluate the transformation path en route to the long-term climate and energy policy targets adequate information and measurement tools are required. In this paper we use the system of Indicators for Sustainable Energy Development for Austria (ISED-AT) and the complementing composite indices in a forward-looking approach, applying them to analyse changes in the energy system in three scenarios for the period until 2030. The analysis of household final energy demand and electricity and heat supply in Austria in the three scenarios reveals substantial progress in terms of ecological aspects, such as the share of renewable energy sources and CO2 emissions. With respect to energy efficiency, until 2030 an accelerated improvement that goes far beyond the rates observed in the past is assumed for the household sector. Making full use of the available potentials for energy efficiency improvements will be decisive for a fundamental transformation of the energy systems.
 
Online seit: 25.03.2015 0:00

Claudia Kettner, Daniela Kletzan-Slamanig, Angela Köppl, Indicators for Sustainable Energy Development for Austria (ISED-AT). Residential Buildings and Electricity and Heat Supply

WIFO Working Papers, 2015, (495), 33 Seiten
A transformation of prevailing energy systems requires adequate measurement systems. In this paper we propose an energy-service based indicator set and a composite index for monitoring sustainable energy development in the residential sector and electricity and heat supply in Austria. The system of Indicators for Sustainable Energy Development for Austria (ISED-AT) and the composite index focus on energy services instead of energy flows and are hence effective tools for monitoring and guiding the transition, as they allow assessing the whole range of technology options for providing a particular energy service. The analysis of household final energy demand and electricity and heat supply in Austria shows substantial progress in terms of ecological aspects, such as the share of renewable energy sources and CO2 emissions. With respect to energy efficiency, in contrast, only little improvement can be observed. Efficiency of energy service provision is decreasing except for heating and air conditioning. Final energy demand is rising in all areas of household energy demand. The challenge lies in a substantial improvement of energy efficiency that will allow an absolute decoupling of energy service demand from final energy consumption.
 
Online seit: 23.03.2015 0:00

Claudia Kettner, Angela Köppl, Kurt Kratena, Ina Meyer, Franz Sinabell, Schlüsselindikatoren zu Klimawandel und Energiewirtschaft und Beschäftigungseffekte durch Einsatz erneuerbarer Energie

WIFO-Monatsberichte, 2014, 87(7), S.493-509
   
Im Jahr 2012 wurden in Österreich 80,2 Mio. t CO2-Äquivalent Treibhausgasemissionen emittiert, ausgenommen Emissionen aus der Landnutzung, Landnutzungsänderung und Forstwirtschaft. Die Treibhausgasemissionen waren damit um 3,3% niedriger als 2011 (CO2-Emissionen –3,7%). Wesentliche Treiber dieses Rückganges waren die Abnahme des Verbrauches fossiler und die Zunahme des Einsatzes erneuerbarer Energieträger, insbesondere die verstärkte Nutzung der Wasserkraft zur Stromerzeugung. Das österreichische Kyoto-Ziel einer Verringerung der Emissionen auf 68,8 Mio. t CO2-Äquivalent konnte somit allein mit heimischen Maßnahmen nicht erreicht werden. Den größten Anteil am Ausstoß von Treibhausgasen hatten 2012 weiterhin die Industrie und das produzierende Gewerbe (31,2%) sowie der Verkehrssektor (27,3%). Der vorliegende Indikatorenbericht beschäftigt sich in seinem Schwerpunkt mit dem ökonomischen Zusatznutzen eines verstärkten Einsatzes erneuerbarer Energieträger und analysiert den Stand der Forschung zu den Beschäftigungseffekten des Einsatzes erneuerbarer Energie. Ein solcher Zusatznutzen kann die gesellschaftliche Akzeptanz von öffentlichen Förderungen erhöhen und trägt so zu einer Verbreiterung der wirtschaftspolitischen Basis für einen forcierten Klimaschutz bei.
 

Ihre Ansprechpersonen

Ilse Schulz

Mag. Ilse Schulz

Funktion: Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Dienstleistungsbereich
Tätigkeitsbereiche: Redaktion, Website, Publikationen, Abonnentenbetreuung

Tamara Fellinger

Tamara Fellinger

Tätigkeitsbereiche: Redaktion, Website, Publikationen, Abonnentenbetreuung

Tatjana Weber

Tatjana Weber

Tätigkeitsbereiche: Redaktion, Website, Publikationen, Abonnentenbetreuung
Login-Formular