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WIFO-Publikationen und Projektberichte(52 Treffer)

Klaus S. Friesenbichler, Österreich 2025 – Zur Zukunft der Telekommunikationspolitik in Österreich

WIFO-Monatsberichte, 2016, 89(12), S.885-894
   
Im internationalen Vergleich wird in Österreich relativ wenig in Breitbanddatennetze investiert. Angesichts dieses nicht realisierten Wachstumspotentials verfügt die Wirtschaftspolitik über mehrere Optionen zur Investitionsförderung. Der durch die Verfügbarkeit neuer Übertragungstechnologien (Next Generation Access) stark erhöhte Investitionsbedarf bringt zunehmend Konflikte zwischen den Zielen der Liberalisierung zutage. Diese sind einerseits die Steigerung von Innovationen und Investitionen und andererseits die Sicherung eines niedrigen Preisniveaus. Obwohl sich die wirtschaftspolitische Debatte zum Netzausbau in Österreich intensiviert, werden weiterhin kaum strategische Entscheidungen über die Ausgestaltung des Sektors getroffen. Dies betrifft kurzfristig die Regulierungs- und, in geringerem Ausmaß, die Förderstrategie. Langfristig muss die Entscheidung über die grundsätzliche Organisation des Sektors getroffen werden. Hier steht ein staatlich-interventionistisches Modell einem privatwirtschaftlichen Ansatz gegenüber, wobei das derzeitig implementierte Mischmodell suboptimal erscheint.
 
Online seit: 22.12.2016 0:00

Werner Hölzl, Klaus S. Friesenbichler, Agnes Kügler, Michael Peneder, Andreas Reinstaller, Gerhard Schwarz, Österreich 2025 – Industrie 2025: Wettbewerbsfähigkeit, Standortfaktoren, Markt- und Produktstrategien und die Positionierung österreichischer Unternehmen in der internationalen Wertschöpfungskette

Projektpublikationen "Österreich 2025", Dezember 2016, 37 Seiten
   
Wie Strukturanalysen der österreichischen Wirtschaft zeigen, vollzog sich der Strukturwandel in Österreich weitgehend innerhalb der Branchen und ging mit einer kontinuierlichen Verbesserung der Qualität der produzierten Waren und Dienstleistungen einher (Upgrading). Dennoch verlangsamt sich seit der Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise die Wachstumsdynamik des Außenhandels der Sachgütererzeugung. Dies wirft Fragen in Bezug auf die künftige Entwicklung der österreichischen Industrie und des Industriestandortes Österreich auf. Anhand einer Unternehmensbefragung werden die Veränderung der Wertschöpfungsstrategien (insbesondere Produkt-, Sourcing- und Marktstrategien), die Positionierung in Wertschöpfungsketten und die Kernkompetenzen österreichischer Unternehmen erhoben und Implikationen für die Wirtschaftspolitik abgeleitet.
Das Forschungsprogramm "Österreich 2025" wird von Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie, Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft, Oesterreichischer Nationalbank, Klima- und Energiefonds, Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz und Hannes Androsch Stiftung bei der Österreichischen Akademie der Wissenschaften finanziell unterstützt. Einzelne Projekte finanziert durch die Bundesarbeitskammer, das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft, die Landwirtschaftskammer Österreich und die Wirtschaftskammer Österreich werden ebenfalls im Rahmen des Forschungsprogramms abgewickelt.
 
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 09.12.2016 9:00

Klaus S. Friesenbichler, Werner Hölzl (WIFO), Kerstin Hölzl (KMFA), Cash-Flow-to-Sales Ratio Unchanged in 2015. Profitability of Austrian Manufacturing

WIFO Bulletin, 2016, 21(14), S.136-145
   
In 2015, the cash-flow-to-sales ratio of the Austrian manufacturing sector reached an estimated 8.5 percent, a value which is slightly below the previous year's ratio of 8.6 percent. This marginal decrease of the profitability of manufacturing reflects the moderate growth performance of the manufacturing sector, which attained by a mere +1.3 percent in both 2014 and 2015. According to further estimates of a dynamic, panel-econometric model at the industry level, the cash-flow-to-sales ratio in manufacturing continued its sideward movement in 2016.
 
Online seit: 13.12.2016 0:00

Klaus S. Friesenbichler, Österreich 2025 – Hebel zur Förderung von Investitionen in Breitbanddatennetze

Projektpublikationen "Österreich 2025", November 2016, 34 Seiten
   
In internationalen Vergleichen werden die Investitionen in Breitbanddatennetze in Österreich als sehr verhalten eingeschätzt. Vor diesem Hintergrund diskutiert die Studie mehrere wirtschaftpolitische Optionen zur Investitionsförderung. Der durch die Verfügbarkeit neuer Übertragungstechnologien (Next Generation Access) stark erhöhte Investitionsbedarf bringt zunehmend Zielkonflikte zwischen der Liberalisierung von Innovationen und Investitionen einerseits und der Sicherung eines leistbaren Netzzuganges andererseits zutage. Während sich die wirtschaftspolitische Debatte zum Netzausbau intensiviert, werden weiterhin kaum strategische Entscheidungen über die Ausgestaltung des Sektors getroffen. Dies betrifft kurzfristig die Regulierungs- und, in geringerem Ausmaß, die Förderstrategie. Langfristig muss die grundsätzliche Organisation des Sektors geklärt werden. Hier steht ein staatlich-interventionistisches Modell einem privatwirtschaftlichen Ansatz gegenüber, wobei das derzeit implementierte Mischmodell suboptimal erscheint.
Das Forschungsprogramm "Österreich 2025" wird von Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie, Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft, Oesterreichischer Nationalbank, Klima- und Energiefonds, Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz und Hannes Androsch Stiftung bei der Österreichischen Akademie der Wissenschaften finanziell unterstützt. Einzelne Projekte finanziert durch die Bundesarbeitskammer, das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft, die Landwirtschaftskammer Österreich und die Wirtschaftskammer Österreich werden ebenfalls im Rahmen des Forschungsprogramms abgewickelt.
 
Online seit: 14.11.2016 9:00

Klaus S. Friesenbichler, Inflation and Broadband Revisited. Evidence from an OECD Panel

WIFO Working Papers, 2016, (527), 15 Seiten
This note revisits the conjecture that the use of broadband internet lowers transaction costs and thereby inflation. Using a macroeconomic panel of OECD countries, it roughly confirms previous findings reported by Yi and Choi (2005) by addressing conceptual and econometric issues.
 
Online seit: 12.10.2016 0:00

Klaus S. Friesenbichler, Werner Hölzl (WIFO), Kerstin Hölzl (KMFA), Cash-Flow-Quote 2015 unverändert. Die Ertragskraft der österreichischen Sachgütererzeugung

WIFO-Monatsberichte, 2016, 89(9), S.667-676
   
Im Jahresdurchschnitt 2015 entsprach die Cash-Flow-Umsatz-Relation in der österreichischen Sachgütererzeugung mit 8,5% weitgehend dem Vorjahreswert von 8,6%. Die geringfügige Abnahme ging mit der verhaltenen Entwicklung der realen Bruttowertschöpfung der Sachgütererzeugung einher (2013 und 2014 jeweils +1,3%). Die Cash-Flow-Quote dürfte sich gemäß der Schätzung mit einem dynamischen panelökonometrischen Modell für die Branchen der Sachgütererzeugung im Jahr 2016 weiterhin kaum verändern.
 
Online seit: 21.09.2016 0:00

Werner Hölzl, Klaus S. Friesenbichler, Michael Böheim (WIFO), Thomas Jud (Improveo), KMU-Börsen in Europa

Monographien, Juli 2016, 118 Seiten
   
In Europa gibt es – im Gegensatz zu den USA – mit den Alternative Investment Markets eigene Märkte für kleine börsennotierte Unternehmen ("Small-Caps"). Die Studie analysiert die Performance dieser Märkte und beschreibt die Organisation von drei ausgewählten Märkten im Detail. Aus den Ergebnissen werden wirtschaftspolitische Schlussfolgerungen abgeleitet, die einerseits die Errichtung eines "KMU-Wachstumsmarktes" nach der EU-Richtlinie über Märkte für Finanzinstrumente (MiFID 2) in Österreich betreffen und andererseits Maßnahmen, um kapitalmarktbasierte Elemente des österreichischen Finanzierungssystems zu stärken.
 
Auftraggeber: Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft – austria wirtschaftsservice gesellschaft mbH
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 05.07.2016 0:00

Klaus S. Friesenbichler, Michael Peneder, Innovation, Competition and Productivity. Firm Level Evidence for Eastern Europe and Central Asia

WIFO Working Papers, 2016, (516), 46 Seiten
We investigate the drivers of firm level productivity in catching-up economies by jointly estimating its relationship to innovation and competition using data from the EBRD-WB Business Environment and Enterprise Performance Survey (BEEPS) in Eastern Europe and Central Asia. The findings confirm an inverted-U shaped impact of competition on R&D. Both competition and innovation have a simultaneous positive effect on labour productivity in terms of either sales or value added per employee, as does a high share of university graduates and foreign ownership. Further positive impacts come from firm size, exports, or population density. Innovation and foreign ownership appear to be the strongest drivers of multifactor productivity.
 
Online seit: 13.04.2016 0:00
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