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WIFO-Publikationen und Projektberichte(147 Treffer)

Franz Sinabell, Österreich 2025 – Perspektiven für Österreichs Landwirtschaft bis 2025

WIFO-Monatsberichte, 2016, 89(12), S.895-904
   
Die künftige Entwicklung von Agrarstruktur oder Konsumverhalten dürfte nicht grundlegend von jener in den letzten Jahren abweichen. So wird der Rückgang der Zahl landwirtschaftlicher Betriebe und der Beschäftigung in der Landwirtschaft ebenso anhalten wie die Änderung der Verbrauchsgewohnheiten. Der Absatz von Nahrungsmitteln wird steigen, und zwar auch in jenen Bereichen, in denen zuletzt eine Abnahme des Pro-Kopf-Verbrauchs beobachtet wurde. Österreichs Landwirtschaft wird am erwarteten Marktwachstum teilhaben können. Allerdings ist nicht sicher, ob die heimische Produktionsmenge gesteigert werden kann, weil der Verlust an produktiven Agrarflächen rasch zunimmt. Angesichts der tendenziellen Knappheit der für die Landwirtschaft aus Strukturgründen wichtigen öffentlichen Mittel müssen die Betriebe verstärkt neue Einkommensquellen erschließen und/oder die Kosten senken. Kleinen Betrieben in Gebieten mit ungünstigen agrarischen Produktionsbedingungen bieten auch in Zukunft die Forstwirtschaft, die Direktvermarktung, der Tourismus und außerlandwirtschaftliche Tätigkeiten zusätzliche Potentiale.
 
Online seit: 22.12.2016 0:00

Franz Sinabell, Österreich 2025 – Perspektiven für Österreichs Landwirtschaft bis 2025

Projektpublikationen "Österreich 2025", November 2016, 78 Seiten
   
Im vorliegenden Dokument werden Perspektiven zur Entwicklung und Struktur der österreichischen Landwirtschaft bis zum Jahr 2025 analysiert. Basierend auf umfangreichem Datenmaterial werden die wesentlichen Entwicklungstendenzen und Herausforderungen beschrieben. Die meisten der vorgestellten Projektionen sind keine Prognosen, sondern Fortschreibungen von Trendentwicklungen. Sie liefern ein Bild über Tendenzen unter der Annahme einer gleichbleibenden Entwicklung. Die Ergebnisse können verwendet werden, um im Zuge eines Strategieprozesses Zukunftsbilder zu entwerfen, die durch geeignete Maßnahmen angestrebt werden. Die Arbeit liefert damit die Grundlage für strukturierte Diskussionsprozesse unter Akteuren innerhalb und außerhalb der Landwirtschaft.
 
Mit finanzieller Unterstützung von: Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie – Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft – Oesterreichische Nationalbank – Klima- und Energiefonds – Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz – Hannes Androsch Stiftung bei der Österreichischen Akademie der Wissenschaften
Auftraggeber: Landwirtschaftskammer Österreich
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 11.11.2016 0:00

Franz Sinabell (WIFO), Erwin Schmid, Martin Schönhart (INWE-BOKU), FACCE Knowledge Hub MACSUR 2 – Modelle zur europäischen Landwirtschaft unter Berücksichtigung von Klimawandel und Nahrungsmittelsicherheit. Erster Zwischenbericht

Projektberichte (in Arbeit), Juli 2016
Das Forschungsprojekt verfolgt fünf Ziele: 1. Durchführung detaillierter Risikoanalysen für die Landwirtschaft im Zusammenhang mit Klimaänderungen, 2. Ausbau bestehender Verbindungen zu nationalen und internationalen Projekten, 3. Heranführung von wissenschaftlichem Nachwuchs an die integrierte Modellarbeit, 4. Stärkung der internationalen Abstimmung und Vernetzung der Scientific Community durch ein gemeinsames Management und 5. Überwindung der Schranken zwischen Einzeldisziplinen durch die Forcierung von integrativen Teilprojekten, um wissenschaftlichen Mehrwert zu schaffen. Im ersten Projektjahr wurden bereits etablierte wissenschaftliche Beziehungen weiter vertieft, es wurden Manuskripte verfasst und publiziert. Im Rahmen von Workshops und Kongressen wurden neue Ansätze vorgestellt und diskutiert. Der vorliegende Bericht dokumentiert Workshop-Präsentationen, wissenschaftliche Manuskripte, Publikationen und Managementinformationen.
 
Auftraggeber: Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – Universität für Bodenkultur Wien, Institut für nachhaltige Wirtschaftsentwicklung – Internationales Institut für Angewandte Systemanalyse

Claudia Kettner-Marx, Mathias Kirchner, Daniela Kletzan-Slamanig, Angela Köppl, Ina Meyer, Franz Sinabell, Aktuelle Schlüsselindikatoren zu Klimawandel und Energiewirtschaft. Sonderthema: Das Klimaschutzabkommen von Paris

WIFO-Monatsberichte, 2016, 89(7), S.511-524
   
Der vorliegende neunte WIFO-Bericht über Schlüsselindikatoren zu Energiewirtschaft und Klimawandel analysiert die Entwicklung des Energieeinsatzes und den Fortschritt in der Entkoppelung von Treibhausgasemissionen und Wirtschaftswachstum im Jahr 2014. Die Treibhausgasemissionen sanken in Österreich 2014 gegenüber 2013 um 4,7% (CO2-Emissionen –5,4%) auf 76,3 Mio. t CO2-Äquivalente. Der stärkste Rückgang wurde im Sektor Energieerzeugung gemessen (–14,4%). Ausschlaggebend war dafür in erster Linie der Nachfragerückgang in der Wärmeerzeugung aufgrund des sehr milden Wetters. Den größten Anteil an den Treibhausgasemissionen hatten 2014 Industrie und Gewerbe mit 34,9% sowie der Verkehrssektor mit 29,1%. Beide Sektoren weisen im Vergleich mit dem Vorjahr leichte und gegenüber 2000 deutliche Anteilszuwächse auf. Schwerpunktthema ist im vorliegenden Bericht das erste weltweite Klimaschutzabkommen, das am 12. Dezember 2015 anlässlich der UNO-Konferenz in Paris unterzeichnet wurde.
 
Online seit: 25.07.2016 0:00

Franz Sinabell, Dieter Pennerstorfer, Stephanie Lackner, Eine volkswirtschaftliche Analyse der Wildbach- und Lawinenverbauung in Österreich. Die Bereitstellung von Schutzgütern bisher und der künftige Bedarf

Monographien, Juni 2016, 130 Seiten
   
Die Studie untersucht die ökonomischen Auswirkungen der Bereitstellung von Anlagen der Wildbach- und Lawinenverbauung in Österreich und identifiziert Anhaltspunkte für den künftigen Bedarf. Mit ökonometrischen Verfahren werden regionalökonomische Folgen bestimmt und quantifiziert. Investitionen in Maßnahmen der Wildbach- und Lawinenverbauung haben neben einer Erhöhung der Nachfrage nach Bauleistungen weitere vorteilhafte Effekte auf die lokale Wirtschaft. Ein Ausblick beschäftigt sich mit der Identifikation jener Regionen, in denen sich hoher Bedarf für künftige Investitionen abzeichnet.
 
Auftraggeber: Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 09.06.2016 0:00

Sandra Bilek-Steindl, Josef Baumgartner, Jürgen Bierbaumer-Polly, Julia Bock-Schappelwein, Elisabeth Christen, Oliver Fritz, Werner Hölzl, Ulrike Huemer, Michael Klien, Thomas Leoni, Michael Peneder, Silvia Rocha-Akis, Stefan Schiman, Franz Sinabell, Gerhard Streicher, Thomas Url, Yvonne Wolfmayr, Leichte Verbesserung der heimischen Konjunktur. Die österreichische Wirtschaft im Jahr 2015

WIFO-Monatsberichte, 2016, 89(4), S.227-300
   
Das österreichische BIP wuchs 2015 um 0,9%. Damit war gegenüber 2013 und 2014 eine leichte Erholung zu beobachten. Die mäßige Ausweitung der Konsumausgaben und die Wiederbelebung der Investitionstätigkeit stützten das Wachstum. Die internationale Konjunkturschwäche dämpfte die Export- und Industriedynamik. Positive Impulse kamen hingegen vom Handel und Tourismus. Das Arbeitskräfteangebot nahm erneut stärker zu als die Beschäftigung, sodass die Zahl der als vorgemerkten Arbeitslosen vor allem in der ersten Jahreshälfte merklich stieg. Die Arbeitslosenquote erhöhte sich auf 9,1% (2014: 8,4%). Der Rückgang der Energiepreise drückte die Inflationsrate 2015 auf 0,9%.
 
Online seit: 28.04.2016 0:00

Franz Sinabell (Projektleitung), Georg Böhs, Stephanie Lackner, Dieter Pennerstorfer (WIFO), Helmut Habersack, Lukas Löschner, Roswitha Samek, Bernhard Schober, Walter Seher (BOKU), Naturgefahren und die Belastung von Landeshaushalten

Monographien, April 2016, 112 Seiten
   
Die Analyse der Belastung der Landeshaushalte durch Naturgefahren konzentriert sich neben Hagel und Dürre auf Hochwasserereignisse, weil durch sie in der Vergangenheit die größten Schäden entstanden sind. Fallstudien mit tiefergehenden Analysen behandeln die Gefährdung von Häusern und anderen Objekten in Zonen mit geringer Überflutungswahrscheinlichkeit, den Zusammenhang zwischen Gefährdungslage und Schadenhöhe, die Eignung hydraulischer Modelle zur Reproduktion beobachteter ökonomischer Schäden und die Möglichkeiten, durch Raumplanungsmaßnahmen das Schadenausmaß zu begrenzen. Landkarten der Gefährdungszonen sind demnach wenig geeignet, um die genaue Schadenhöhe zu prognostizieren, aber gut geeignet, um die Gefährdung von Objekten anzuzeigen. Konkrete Vorschläge zeigen den Gestaltungsspielraum von Behörden auf, um der Hochwassergefahr in der österreichischen Raumplanung Rechnung zu tragen.
 
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – Universität für Bodenkultur Wien
Auftraggeber: Verbindungsstelle der Österreichischen Bundesländer
Online seit: 15.04.2016 0:00

Franz Sinabell, Dieter Pennerstorfer, Gerhard Streicher (WIFO), Mathias Kirchner (BOKU), Wirkungen des Programms der Ländlichen Entwicklung 2007/2013 in Österreich auf den Agrarsektor, die Volkswirtschaft und ausgewählte Bereiche der Lebensqualität

Monographien, März 2016, 72 Seiten
   
Mit dem Österreichischen Programm für die Entwicklung des Ländlichen Raums 2007/2013 wurden pro Jahr öffentliche Mittel im Umfang von 1,1 Mrd. € eingesetzt. Damit wurden Maßnahmen zur Verbesserung der Umweltqualität, zur Aufrechterhaltung der Bewirtschaftung in benachteiligten Gebieten und produktivitätssteigernde Investitionen finanziert. Die Auswirkungen des Programms auf Beschäftigung, Wertschöpfung und Emissionen wurden mit Hilfe von regional differenzierten quantitativen Modellen für den Agrarsektor und die Volkswirtschaft untersucht. Ergänzt wurde diese Analyse durch ökonometrische Unterschungen zu Aspekten der Lebensqualität auf Ebene einzelner Gemeinden. Wie die Ergebnisse zeigen, wurden durch das Programm von der Aufgabe gefährdete landwirtschaftliche Standorte in Produktion gehalten, der Beschäftigungsumfang wurde erhöht, die Wertschöpfung der Volkswirtschaft stieg, und die Umweltbelastung durch Stickstoffüberschüsse und Treibhausgasemissionen wurde verringert. Diese Auswirkungen waren regional sehr unterschiedlich. Die untersuchten Indikatoren zur Lebensqualität zeigen kein einheitliches Bild.
 
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – Universität für Bodenkultur Wien
Auftraggeber: Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
Online seit: 31.03.2016 0:00

Michael Böheim, Dieter Pennerstorfer, Franz Sinabell, Strukturanpassung im österreichischen Lebensmittelhandel. Auswirkung auf die Versorgung und wettbewerbsökonomische Implikationen

WIFO-Monatsberichte, 2016, 89(3), S.171-183
   
Der österreichische Lebensmitteleinzelhandel ist durch eine hohe und steigende Marktkonzentration gekennzeichnet. Neben Verfahren wegen verbotener Preisabsprachen in den letzten Jahren geriet dieser Sektor zuletzt durch die Insolvenz der Zielpunkt GmbH Ende 2015 erneut in den wirtschaftspolitischen Fokus. Die Insolvenz dieser Handelskette hat, wie die vorliegende Untersuchung zeigt, nur geringe Auswirkungen auf die Versorgungsqualität und die Angebotsvielfalt. Da ein Wettbewerber aus dem Markt ausgeschieden ist, ist der Zuwachs der Marktkonzentration aber beträchtlich. Die geplante Übernahme einiger Zielpunkt-Filialen durch Unternehmen mit geringem Marktanteil kann die Zunahme der Marktkonzentration nicht abfedern, da die meisten Filialen durch die Marktführer übernommen werden.
 
Online seit: 24.03.2016 0:00

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