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WIFO-Publikationen und Projektberichte(94 Treffer)

Peter Huber, Philipp Piribauer, Gerhard Streicher, Machbarkeitsstudie zur Prognose der Beschäftigung, Arbeitslosigkeit und Lohnsumme nach Bundesländern

Projektberichte (in Arbeit), Februar 2017
Das Projekt untersucht die Machbarkeit und Güte einer Prognose von Beschäftigung, Arbeitslosigkeit und Lohnsumme der österreichischen Bundesländer und erstellt eine erste solche Prognose für das Jahr 2017. Mit Abschluss des Projektes werden die vorgestellten Prognosemethoden mit dem Auftraggeber diskutiert. Im Anschluss wird über einen möglichen "Regelbetrieb" für eine solche Prognose entschieden.
 
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auftraggeber: Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger

Elisabeth Christen, Oliver Fritz, Gerhard Streicher (WIFO), Julian Hinz (IfW), Auswirkungen der Wirtschaftssanktionen der EU und Russlands auf Wertschöpfung und Beschäftigung in Österreich und der EU

Monographien, Dezember 2016, 11 Seiten
   
Die vorliegende Studie analysiert und quantifiziert die volkswirtschaftlichen Auswirkungen der EU-Sanktionen gegen Russland auf Österreich und die anderen EU-Länder. Im Gegensatz zu vergangenen Arbeiten, in denen die Wertschöpfungs- und Beschäftigungseffekte der Exporteinbußen insgesamt im Mittelpunkt standen, werden nun mittels komplexer ökonometrischer Verfahren die konkreten Sanktionseffekte gemessen – also die Wirkungen jener Exportverluste, die nicht auf sonstige externe Faktoren (Rohölpreisverfall, Abwertung des Rubels usw.), sondern auf die Sanktionen und die damit einhergehende Verschlechterung der Handelsbeziehungen zwischen der EU und Russland zurückzuführen sind. Die volkswirtschaftlichen Wirkungen dieser sanktionsbedingten Exporteinbußen werden dabei anhand des weltweiten gesamtwirtschaftlichen Input-Output-Modells ADAGIO simuliert.
 
Auftraggeber: Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – Institut für Weltwirtschaft an der Universität Kiel
Online seit: 23.12.2016 0:00

Matthias Firgo, Jürgen Bierbaumer-Polly, Oliver Fritz, Peter Huber, Philipp Piribauer, Gerhard Streicher, Michael Weingärtler, Bericht zur Wiener Wirtschaft. Konjunkturbericht Herbst 2016

Projektberichte (in Arbeit), Dezember 2016
Das Wachstum der Wiener Stadtwirtschaft beschleunigte sich aufgrund der dynamischeren Binnenkonjunktur im 1. Halbjahr 2016 merklich (+0,8%). Der Aufschwung basiert dabei sowohl auf großen Teilen des produzierenden Bereichs als auch des Dienstleistungssektors. Dennoch blieb die Expansion in Wien im 1. Halbjahr hinter dem Österreich-Durchschnitt (+1,3%) zurück. Die Konjunkturlage hellt sich weiter auf, trotz Wegfalls der Sondereffekte der Steuerreform wird für Wien 2017 (+1,0%) ein Wachstum in ähnlicher Größenordnung wie 2016 (+1,1%) erwartet. Die Lage auf dem Wiener Arbeitsmarkt wird hingegen auch 2016 und 2017 angespannt bleiben. Der Anstieg der Arbeitslosigkeit verlangsamt sich jedoch merklich, und für Teile der Bevölkerung zeichnet sich ist eine leichte Entspannung der Situation ab.
 
Auftraggeber: Magistrat der Stadt Wien, MA 23 – Wirtschaft, Arbeit und Statistik – Wirtschaftskammer Wien
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung

Gerhard Streicher, Oliver Fritz, Mathias Kirchner, Die Einbettung der Kärntner Elektrizitäts-Aktiengesellschaft (KELAG) in die nationale und regionale Wirtschaft. Eine regionalwirtschaftliche Analyse

Monographien, Dezember 2016, 5 Seiten
   
Die Studie untersucht das ökonomische System der Kärntner Elektrizitäts-Aktiengesellschaft KELAG sowie den Kärntner Energiesektor hinsichtlich mehrerer Dimensionen: Einbettung der KELAG in die Kärntner Regionalwirtschaft sowie die österreichische Volkswirtschaft und die regionale Auswertung der Energiebilanz.
 
Auftraggeber: KELAG – Kärntner Elektrizitäts-Aktiengesellschaft
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 19.12.2016 0:00

Matthias Firgo, Oliver Fritz, Peter Huber, Gerhard Streicher, Michael Weingärtler, Die Wirtschaft in den Bundesländern. II. Quartal 2016

Die Wirtschaft in den Bundesländern, November 2016, 73 Seiten
   
Die österreichische Wirtschaft expandierte im bisherigen Verlauf des Jahres 2016 merklich kräftiger als 2015. Belebt wird die aktuelle Entwicklung von einer lebhaften Binnenkonjunktur, begünstigt durch die Steuerreform 2016, eine dynamische Bevölkerungsentwicklung und niedrige Energiepreise. Der Aufschwung fußt auf einer breiten sektoralen Basis, aus nahezu allen Wirtschaftsbereichen kamen im 1. Halbjahr positive Wachstumsimpulse. Das regionale Muster blieb gegenüber 2015 trotz zunehmender Bedeutung der Binnenkonjunktur weitgehend unverändert, mit Ausnahme des Burgenlandes entwickelte sich die Wirtschaftsleistung vor allem in der Westregion überdurchschnittlich. Während die Arbeitslosenzahlen vor diesem Hintergrund im Westen bereits seit Anfang 2016 zurückgehen, stieg die Arbeitslosigkeit im Osten auch im II. und III. Quartal 2016 noch, wenngleich deutlich langsamer als 2015.
 
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 02.12.2016 0:00

Stefan Ederer, Josef Baumgartner, Jürgen Bierbaumer-Polly, Serguei Kaniovski, Silvia Rocha-Akis, Gerhard Streicher, Österreich 2025 – Privater Konsum und öffentliche Investitionen in Österreich

Projektpublikationen "Österreich 2025", September 2016, 48 Seiten
   
Die Inlandsnachfrage entwickelte sich in Österreich seit Mitte der 1990er-Jahre merklich weniger dynamisch als davor. Insbesondere die privaten Konsumausgaben, die den größten Anteil an der Inlandsnachfrage haben, nahmen nur verhalten zu. Seit der Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise 2008/09 hat sich dieses Muster weiter verstärkt. Die Studie diskutiert mögliche Ursachen dieser Nachfrageschwäche, wobei der Entwicklung der Einkommen und ihrer Verteilung als wichtigster Determinante der Konsumausgaben besonderes Gewicht zukommt. Die Effekte verschiedener Maßnahmen zur Stärkung der Inlandsnachfrage auf die Einkommensverteilung, die gesamtwirtschaftliche Nachfrage und ihre Teilaggregate sowie auf Wertschöpfung und Beschäftigung sowohl auf gesamtwirtschaftlicher als auch auf Sektorebene werden in einer Modellsimulation untersucht.
 
Auftraggeber: Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 29.09.2016 0:00

Michael Peneder, Julia Bock-Schappelwein, Matthias Firgo, Oliver Fritz, Gerhard Streicher, Österreich im Wandel der Digitalisierung

Monographien, August 2016, 138 Seiten
   
Die Digitalisierung umfasst immer mehr Bereiche der Produktion von Gütern und Dienstleistungen ebenso wie das Alltagsverhalten der Bevölkerung. Aufgrund einer euphorischen Erwartung in neue technische Möglichkeiten – ebenso wie der Angst davor – werden die kurzfristigen Auswirkungen des technologischen Wandels häufig überschätzt und die langfristigen Wirkungen unterschätzt. Die Studie weist u.a. einen positiven Zusammenhang zwischen Digitalisierung und regionalem Beschäftigungswachstum nach, zeigt aber auch, dass sich mit zunehmender Digitalisierung Berufsinhalte und Tätigkeitsschwerpunkte verschieben. In der Folge steigt auch der Bedarf an analytischen und interaktiven Fähigkeiten mit entsprechend höheren Ansprüchen an Qualifikation und Ausbildung der Beschäftigten. Die Telekommunikation bildet als kritische Infrastruktur das technologische Rückgrat der Digitalisierung. Internationale Vergleiche zeigen für Österreich einen großen Nachholbedarf an Investitionen in Hochgeschwindigkeitsnetze.
 
Auftraggeber: A1 Telekom Austria AG
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 22.08.2016 11:00

Oliver Fritz, Gerhard Streicher, Die wirtschaftliche Bedeutung des Messewesens anhand ausgewählter Messeveranstaltungen

Projektberichte (in Arbeit), Juli 2016
Die direkten, indirekten und induzierten volks- und regionalwirtschaftlichen Effekte der vielfältigen Unternehmensaktivitäten des Messeveranstalters Reed Exhibitions für die Wiener Stadtwirtschaft werden auf Basis von Simulationen mit dem multiregionalen ökonometrischen Modell ASCANIO geschätzt. Die Modellsimulationen werden für drei ausgewählte Messeveranstaltungen, zehn Kongresse sowie für die Aktivitäten des Wiener Unternehmensstandortes durchgeführt. Sie ergeben eine jährliche Bruttowertschöpfung von rund 190 Mio. € sowie ein Beschäftigungsvolumen von rund 3.100 Jahresbeschäftigungsverhältnissen. Weitere Effekte sind Steuereinnahmen von rund 60 Mio. € sowie Sozialversicherungsbeiträge von 30 Mio. €. Der Großteil dieser Wirkungen wird mit der Veranstaltung von Kongressen bzw. über die Ausgaben erzielt, die die Besucher dieser Kongresse tätigen.
 
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auftraggeber: Reed Messe Wien GmbH

Peter Mayerhofer, Jürgen Bierbaumer-Polly, Matthias Firgo, Oliver Fritz, Peter Huber, Michael Klien, Dieter Pennerstorfer, Gerhard Streicher, Bericht zur Wiener Wirtschaft. Konjunkturbericht Frühjahr 2016

Projektberichte (in Arbeit), Juni 2016
Die Wiener Stadtwirtschaft zeigte 2015 in Einklang mit dem österreichischen Konjunkturverlauf leichte Erholungstendenzen. Anders als in den meisten Bundesländern verstärkte sich der Aufwärtstrend im 2. Halbjahr aber wegen Schwächen in wichtigen Dienstleistungsbranchen nicht weiter. Die regionale Wirtschaftleistung nahm damit 2015 insgesamt real um 0,5% zu (Österreich +0,9%). 2016 dürfte sich die Entwicklung auch in Wien merklich beleben. Das WIFO geht für 2016 von einem Zuwachs des Regionalproduktes von real 1,4% aus, auch die Beschäftigungsdynamik dürfte weiter anziehen (+1,1%). Dennoch bleibt die Entwicklung auf dem regionalen Arbeitsmarkt das größte Problem der Wiener Stadtwirtschaft. Wegen des anhaltend dynamischen Wachstums des Arbeitskräfteangebotes überschritt die Arbeitslosenquote 2015 die 13%-Marke. Heuer dürfte sie im Durchschnitt bei 14% liegen und damit um fast die Hälfte höher sein als im Österreich-Durchschnitt.
 
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auftraggeber: Magistrat der Stadt Wien, MA 23 – Wirtschaft, Arbeit und Statistik – Wirtschaftskammer Wien

Peter Huber, Oliver Fritz, Michael Klien, Dieter Pennerstorfer, Gerhard Streicher, Die Wirtschaft in den Bundesländern. IV. Quartal 2015

Die Wirtschaft in den Bundesländern, Juni 2016, 78 Seiten
   
Auch im IV. Quartal 2015 wurden nach den WIFO-Berechnungen zur Entwicklung der realen Bruttowertschöpfung die regionalen Unterschiede – wie schon das ganze Jahr über – fast ausschließlich durch die geographische Lage bestimmt, mit deutlichen Vorteilen für die Bundesländer im Westen. Die zentralen Arbeitsmarktindikatoren weisen ebenfalls auf eine günstigere Entwicklung Westösterreichs gegenüber Ost- und Südösterreich hin. Die Entwicklung der Arbeitslosenquote wurde aber zusätzlich durch regionale Unterschiede der Dynamik des Arbeitskräfteangebotes beeinflusst. Die regionale Streuung der Arbeitslosenquote war unverändert groß, im I. Quartal 2016 reichte die saisonbereinigten Werte von 5,7% in Salzburg bis 13,8% in Wien.
 
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 14.06.2016 0:00
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