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WIFO-Publikationen und Projektberichte(100 Treffer)

Peter Mayerhofer, Oliver Fritz, Michael Klien, Dieter Pennerstorfer, Gerhard Streicher, Peter Huber, Bericht zur Wiener Wirtschaft. Konjunkturbericht Frühjahr 2017

Projektberichte (in Arbeit), Juni 2017
Die Wiener Stadtwirtschaft zeigt deutliche Aufschwungtendenzen. Nach +0,9% im 1. Halbjahr 2016 beschleunigte sich das Wachstum im 2. Halbjahr 2016 erheblich auf +1,3%. Impulse aus der Binnenkonjunktur stärkten den regionalen Dienstleistungsbereich, auch die Bauwirtschaft expandierte wieder. Die regionale Beschäftigungsdynamik verstärkte sich weiter (2. Halbjahr 2016 +1,6%, I. Quartal 2017 +1,8%), der Anstieg der Arbeitslosigkeit kam daher gegen Jahresende zum Stillstand. 2017 ist bei weiter guter Binnenkonjunktur mit einem robusten regionalen Wachstum zu rechnen (+1,7%), mit erheblichen positiven Effekten auf die Arbeitskräftenachfrage. Eine leichte Entspannung der Lage auf dem regionalen Arbeitsmarkt könnte die Folge sein.
 
Auftraggeber: Magistrat der Stadt Wien, MA 23 – Wirtschaft, Arbeit und Statistik – Wirtschaftskammer Wien
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung

Ulrike Famira-Mühlberger, Matthias Firgo, Oliver Fritz, Gerhard Streicher, Österreich 2025: Pflegevorsorge – Künftiger Finanzierungsaufwand und regionalwirtschaftliche Verflechtungen

Projektpublikationen "Österreich 2025", Juni 2017, 48 Seiten
   
Die öffentlichen Ausgaben für Pflegevorsorge werden, wie aktuelle Projektionen zeigen, bereits bis 2025 kräftig steigen. Unter der Annahme einer gleichbleibenden Betreuungsstruktur ergeben sich jedoch vor allem aufgrund der demographischen Entwicklung insbesondere zwischen 2025 und 2050 drastische Kostensteigerungen. Die Projektionen für das Pflegegeld zeigen bis 2025 gegenüber 2015 einen realen Ausgabenanstieg um etwa 12%, bis 2050 jedoch um 67%. In den von Ländern und Gemeinden finanzierten Pflege- und Betreuungsdiensten erhöhen sich die öffentlichen Ausgaben bis 2025 bereits um knapp 50%, bis 2050 sogar um 360%. Gemäß Schätzungen zu den regionalwirtschaftlichen Verflechtungen der Pflegedienste waren die öffentlichen und privaten Ausgaben für Pflege- und Betreuungsdienste von 3,4 Mrd. € im Jahr 2015 mit direkten, indirekten und induzierten Wertschöpfungseffekten von 5,9 Mrd. € sowie 115.000 Beschäftigungsverhältnissen (bzw. 86.500 Vollzeitäquivalenten) verbunden. Die Gesamtausgaben generieren somit ein Steueraufkommen von rund 1,1 Mrd. € und Sozialversicherungsabgaben von rund 1,3 Mrd. €. Die volkswirtschaftlichen Multiplikatoren des Pflegesektors sind aufgrund des hohen Anteils von Löhnen und Gehältern an den direkten Ausgaben und der damit verbundenen hohen direkten Wertschöpfung vergleichsweise hoch.
 
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 08.06.2017 9:00

Jürgen Janger, Matthias Firgo, Kathrin Hofmann, Agnes Kügler, Anna Strauss, Gerhard Streicher, Hans Pechar, Wirtschaftliche und gesellschaftliche Effekte von Universitäten

Projektberichte (in Arbeit), Mai 2017
Universitäten sind zentrale Institutionen in wissensbasierten Gesellschaften. Ihre Aktivitäten ziehen vielfältige wirtschaftliche und gesellschaftliche Effekte nach sich. Die genaue Quantifizierung der volkswirtschaftlichen Effekte bleibt aufgrund von methodischen und datenbezogenen Problemen aber oft bruchstückhaft. Viele Studien des ökonomischen Impacts von Universitäten beschränken sich daher auf kurzfristige Hebeleffekte von Universitätsinvestitionen und den Ausgaben des Personals und der Studierenden auf die umliegende Wertschöpfung. Die vorliegende Studie untersucht sowohl kurzfristige Hebeleffekte als auch längerfristige Wirkungen von Universitätsoutputs auf die Produktivität, um die volkswirtschaftlichen Effekte von Universitäten in Österreich umfassender abzubilden. Zur Analyse der Produktivitätseffekte werden ein erweitertes regionalisiertes Input-Output-Modell der österreichischen Wirtschaft und ökonometrische Analysen der Wirkung von universitärer Forschung und der Tätigkeit von Absolventen und Absolventinnen eingesetzt. Die Studie bietet zusätzlich einen Überblick über nichtmonetäre Effekte der Aktivtäten von Universitäten auf Absolventen und Absolventinnen, Gesellschaft und Kultur.
 
Auftraggeber: Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft – Österreichische Universitätenkonferenz
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung

Peter Laimer (STAT), Sabine Ehn-Fragner, Oliver Fritz, Gerhard Streicher (WIFO), Ein Tourismus-Satellitenkonto für Wien. Ökonomische Zusammenhänge, Methoden und Hauptergebnisse 2015

Projektberichte (in Arbeit), Mai 2017
Der Tourismus ist für Wien ein bedeutender Wirtschaftsfaktor: Die Gesamtaufwendungen für Urlaubs- und Geschäftsreisen, Verwandten- und Bekanntenbesuche sowie Aufenthalte in Wochenendhäusern und am Zweitwohnsitz betrugen 2015 auf Basis des von Statistik Austria und WIFO entwickelten regionalen Tourismus-Satellitenkontos für Wien 4,80 Mrd. € (+10,3% gegenüber dem letztverfügbaren Berichtsjahr 2013). Davon entfielen 53,5% auf inländische, 46,1% auf ausländische Reisende und 0,4% auf die Ausgaben im Zuge des Aufenthaltes am Zweitwohnsitz. Die direkt durch den Tourismus in Wien erwirtschaftete Wertschöpfung erreichte einschließlich der Dienst- und Geschäftsreisen 2015 1,87 Mrd. € und einen rechnerischen Anteil am Bruttoregionalprodukt von 2,2%. Zusammen mit den indirekten Effekten trug der Tourismus im Jahr 2015 4,2% zur regionalen Wirtschaftsleistung Wiens bei.
 
Auftraggeber: Wien-Tourismus
Studie von: Statistik Austria – Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung

Gerhard Streicher, Oliver Fritz, Fabian Gabelberger, Österreich 2025 – Regionale Aspekte weltweiter Wertschöpfungsketten. Die österreichischen Bundesländer in der Weltwirtschaft

WIFO-Monatsberichte, 2017, 90(4), S.347-367
   
Der vorliegende Beitrag beschreibt die Ableitung von regionalen Input-Output-Tabellen für die österreichischen Bundesländer für das Basisjahr 2011. Diese Tabellen werden konsistent in das WIOD-System eingefügt, das Aufkommen und Verwendung von 63 Gütern in 43 Ländern beschreibt. Das Ergebnis, ein multiregionales Input-Output-System, wird verwendet, um die Einbettung der österreichischen Bundesländer in weltweite Wertschöpfungsketten darzustellen und regionale Unterschiede herauszuarbeiten. Demnach bewirken die interregionalen Handelsverflechtungen zwischen den Bundesländern einen regionalen Ausgleich der exportinduzierten Effekte, wovon am stärksten Wien profitiert. Die höchsten exportinduzierten Wertschöpfungsanteile weisen aber Vorarlberg und Oberösterreich mit etwa 40% der regionalen Wertschöpfung auf.
 
Online seit: 28.04.2017 0:00

Peter Laimer (STAT), Sabine Ehn-Fragner, Oliver Fritz, Gerhard Streicher (WIFO), Ein Tourismus-Satellitenkonto für Oberösterreich. Ökonomische Zusammenhänge, Methoden und Hauptergebnisse 2015

Projektberichte (abgeschlossen), März 2017
Der Tourismus ist eine wichtige Säule für die oberösterreichische Regionalwirtschaft : Die Gesamtaufwendungen für Urlaubs- und Geschäftsreisen, Verwandten- und Bekanntenbesuche sowie Aufenthalte in Wochenendhäusern und am Zweitwohnsitz betrugen 2015 auf Basis des von Statistik Austria und WIFO entwickelten regionalen Tourismus-Satellitenkontos für Oberösterreich 3,49 Mrd. € (+2,9%). Sie verteilten sich zu 71,83% auf inländische Reisende, zu 27,73% auf ausländische Reisende und zu 0,44% auf die Ausgaben im Zuge von Aufenthalten in Wochenend- und Zweitwohnungen. Die direkt durch den Tourismus in Oberösterreich erwirtschaftete Wertschöpfung erreichte einschließlich der Dienst- und Geschäftsreisen 1,86 Mrd. € (+2,3%) sowie einen rechnerischen Anteil am Bruttoregionalprodukt von 3,2% (unverändert gegenüber 2014). Zusammen mit den indirekten Effekten trug der Tourismus in Oberösterreich 2015 4,4% zur regionalen Wirtschaftsleistung bei (konstanter Wert seit 2009).
 
Studie von: Statistik Austria – Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auftraggeber: Oberösterreich Tourismus

Michael Peneder, Julia Bock-Schappelwein, Matthias Firgo, Oliver Fritz, Gerhard Streicher, Ökonomische Effekte der Digitalisierung in Österreich

WIFO-Monatsberichte, 2017, 90(3), S.177-192
   
Die Digitalisierung bedingt eine grundlegende Transformation der Wirtschaftssysteme. Aufgrund der Euphorie in Bezug auf neue technologische Möglichkeiten – ebenso wie der Angst davor – werden die kurzfristigen Auswirkungen häufig überschätzt und die langfristigen Folgen unterschätzt (Amaras Gesetz). Eine wesentliche Folge der Digitalisierung besteht darin, dass aufgrund geringerer Transaktionskosten für Information und Kommunikation der mögliche Wirkungsradius von Unternehmen größer und die Konkurrenz intensiver werden. Entsprechend steigen die Anforderungen an die "digitale Intelligenz" als Bestimmungsfaktor der Wettbewerbsfähigkeit von Volkswirtschaften. Diese verfolgen im Wesentlichen gleiche Ziele mit ähnlichen strategischen Schwerpunkten und Maßnahmen. Was den Unterschied ausmacht, sind Effizienz, Effektivität und Geschwindigkeit in der Umsetzung.
 
Online seit: 23.03.2017 0:00

Peter Huber, Philipp Piribauer, Gerhard Streicher, Machbarkeitsstudie zur Prognose der Beschäftigung, Arbeitslosigkeit und Lohnsumme nach Bundesländern

Projektberichte (in Arbeit), Februar 2017
Das Projekt untersucht die Machbarkeit und Güte einer Prognose von Beschäftigung, Arbeitslosigkeit und Lohnsumme der österreichischen Bundesländer und erstellt eine erste solche Prognose für das Jahr 2017. Mit Abschluss des Projektes werden die vorgestellten Prognosemethoden mit dem Auftraggeber diskutiert. Im Anschluss wird über einen möglichen "Regelbetrieb" für eine solche Prognose entschieden.
 
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auftraggeber: Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger

Elisabeth Christen, Oliver Fritz, Gerhard Streicher (WIFO), Julian Hinz (IfW), Auswirkungen der Wirtschaftssanktionen der EU und Russlands auf Wertschöpfung und Beschäftigung in Österreich und der EU

Monographien, Dezember 2016, 11 Seiten
   
Die vorliegende Studie analysiert und quantifiziert die volkswirtschaftlichen Auswirkungen der EU-Sanktionen gegen Russland auf Österreich und die anderen EU-Länder. Im Gegensatz zu vergangenen Arbeiten, in denen die Wertschöpfungs- und Beschäftigungseffekte der Exporteinbußen insgesamt im Mittelpunkt standen, werden nun mittels komplexer ökonometrischer Verfahren die konkreten Sanktionseffekte gemessen – also die Wirkungen jener Exportverluste, die nicht auf sonstige externe Faktoren (Rohölpreisverfall, Abwertung des Rubels usw.), sondern auf die Sanktionen und die damit einhergehende Verschlechterung der Handelsbeziehungen zwischen der EU und Russland zurückzuführen sind. Die volkswirtschaftlichen Wirkungen dieser sanktionsbedingten Exporteinbußen werden dabei anhand des weltweiten gesamtwirtschaftlichen Input-Output-Modells ADAGIO simuliert.
 
Auftraggeber: Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – Institut für Weltwirtschaft an der Universität Kiel
Online seit: 23.12.2016 0:00

Matthias Firgo, Jürgen Bierbaumer-Polly, Oliver Fritz, Peter Huber, Philipp Piribauer, Gerhard Streicher, Michael Weingärtler, Bericht zur Wiener Wirtschaft. Konjunkturbericht Herbst 2016

Projektberichte (in Arbeit), Dezember 2016
Das Wachstum der Wiener Stadtwirtschaft beschleunigte sich aufgrund der dynamischeren Binnenkonjunktur im 1. Halbjahr 2016 merklich (+0,8%). Der Aufschwung basiert dabei sowohl auf großen Teilen des produzierenden Bereichs als auch des Dienstleistungssektors. Dennoch blieb die Expansion in Wien im 1. Halbjahr hinter dem Österreich-Durchschnitt (+1,3%) zurück. Die Konjunkturlage hellt sich weiter auf, trotz Wegfalls der Sondereffekte der Steuerreform wird für Wien 2017 (+1,0%) ein Wachstum in ähnlicher Größenordnung wie 2016 (+1,1%) erwartet. Die Lage auf dem Wiener Arbeitsmarkt wird hingegen auch 2016 und 2017 angespannt bleiben. Der Anstieg der Arbeitslosigkeit verlangsamt sich jedoch merklich, und für Teile der Bevölkerung zeichnet sich ist eine leichte Entspannung der Situation ab.
 
Auftraggeber: Magistrat der Stadt Wien, MA 23 – Wirtschaft, Arbeit und Statistik – Wirtschaftskammer Wien
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung

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Mag. Ilse Schulz

Funktion: Wissenschaftliche Mitarbeiterin im Dienstleistungsbereich
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Tamara Fellinger

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