Berichte zu aktiven und abgeschlossenen Projekten

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Yvonne Wolfmayr, Elisabeth Christen, Klaus S. Friesenbichler, Gerhard Streicher, Thomas Url, Evaluierung des österreichischen Soft-Loan-Verfahrens

Projektberichte (in Arbeit), Februar 2018
Die Studie untersucht das österreichische Soft-Loan-Verfahren vor dem Hintergrund seiner Zielsetzungen: Förderung der Markterschließung, Erhöhung des Exportvolumens, Realisierung kommerzieller Nachfolgeprojekte sowie technologische Spill-over-Effekte im Geberland und entwicklungspolitischer Beitrag in den Zielländern. Sie bewertet die Auswahl der seit 2005 im österreichischen Verfahren als Soft-Loan-tauglich eingestuften Länder nach deren Bonität, Struktur und Entwicklung der Nachfrage und analysiert die Wettbewerbsposition und Exportstruktur der österreichischen Exporteure in diesen Ländern. Ökonometrische Verfahren und das Input-Ouput-Modell des WIFO quantifizieren die von Soft Loans induzierten Rückwirkungen auf Exporte, Beschäftigung und Wertschöpfung. Aus Erfahrungsberichten von Unternehmen und den involvierten Institutionen im Rahmen von Interviews sollen ein Problemaufriss am Beispiel der Balkanregion sowie künftige Strategien vor allem im Hinblick auf Nachfolgeprojekte und ungebundene Hilfskredite abgeleitet werden.
 
Auftraggeber: Bundesministerium für Finanzen
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung

Thomas Url, Die Folgen staatlicher Wechselbürgschaften und Beteiligungsgarantien für Inlandsbeschäftigung und Leistungsbilanz

Projektberichte (in Arbeit), Februar 2018
Das österreichische System der Ausfuhrförderung besteht seit 1955 und hat in diesem Zeitraum ausgeglichen bilanziert. Staatliche Garantien können die asymmetrische Informationslage zwischen Kreditgebern und Kreditnehmern überwinden und damit den Zugang zu Kreditfinanzierungen verbessern sowie deren Finanzierungskosten senken. Die Ergebnisse eines Matching-Verfahrens zeigen für die Wechselbürgschaften des Refinanzierungsrahmens eine signifikant positive Wirkung auf Beschäftigung und Umsätze sowie eine Verringerung des Zinsaufwandes. Die Auswertung der Aval-Wechselbürgschaften bringt keine so eindeutigen Ergebnisse. Die Nutzer von Beteiligungswechselbürgschaften und G4-Beteiligungsgarantien unterscheiden sich hinsichtlich der Entwickllung von Beschäftigung, Umsätzen und Pro-Kopf-Löhnen auf den Inlandsstandorten statistisch nicht signifikant von der Kontrollgruppe. Die Wechselbürgschaften erwiesen sich während der Finanzmarktkrise als ein flexibles und geeignetes Instrument zur Aufrechterhaltung des Vertrauens zwischen den Marktteilnehmern. Staatliche Haftungen für Auslandsbeteiligungen deckten zwischen 2000 und 2009 etwa ein Fünftel der aktiven Direktinvestitionen im Ausland und verbessern über die Einkommen aus aktiven Direktinvestitionen die Leistungsbilanz.
 
Auftraggeber: Bundesministerium für Finanzen
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung

Christine Mayrhuber (Projektleitung), Matthias Firgo, Hans Pitlik, Alois Guger, Ewald Walterskirchen, Sozialstaat und Standortqualität

Projektberichte (in Arbeit), Februar 2018
Österreichs Standortqualität wird vor dem Hintergrund nachhaltigen Wirtschaftens und der "Beyond-GDP"-Ziele der Europäischen Kommission nicht nur von ökonomischen, sondern verstärkt auch von sozialen und ökologischen Indikatoren bestimmt. Gemessen an sozialen und ökologischen Faktoren liegt Österreich im europäischen Spitzenfeld. Determinanten dafür sind hohe Sozialstandards mit effizienter Mittelverwendung, kaufkraftstärkende Umverteilungsmaßnahmen der öffentlichen Hand und Investitionen in den Sozialstaat. Eine Verstärkung der Investitionen kann die Standortqualität von Österreich verbessern.
 
Auftraggeber: Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung

Jürgen Janger, Agnes Kügler, Innovationseffizienz. Österreich im internationalen Vergleich

Projektberichte (in Arbeit), Februar 2018
Innovationsaktivitäten sind ein zentrales Element von Strategien zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit und zur Bewältigung von Herausforderungen wie dem Klimawandel. Die Forschungs- und Entwicklungsausgaben sind wichtige Determinanten der Innovationsleistung. Österreichs F&E-Ausgaben wurden in den letzten 20 Jahren erfolgreich gesteigert, gemessen an der F&E-Quote nimmt es in der EU den 2., weltweit den 5. Rang ein. Gleichzeitig gelang es bisher nicht, in Innovationsrankings an die Spitze vorzustoßen. Die Studie geht deshalb der Frage nach, ob Österreichs Innovationsleistung nur unzureichend durch internationale Indikatoren erfasst wird, oder ob tatsächlich die Effizenz der Innovationsaktivitäten geringer ist. Methodisch wird neben der Vorstellung elementarer Input- und Outputindikatoren eine Dateneinhüllanalyse (DEA) eingesetzt, um Österreichs Effizienz mit anderen EU- und OECD-Ländern zu vergleichen. Wie die Ergebnisse zeigen, besteht für Österreich in drei Leistungsbereichen des Innovationssystems (Wissenschaft, Technologie und Innovationen) Aufholpotential zu den in den jeweiligen Bereichen effizientesten Ländern.
 
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auftraggeber: Rat für Forschung und Technologieentwicklung

Claudia Kettner-Marx, Daniela Kletzan-Slamanig, CliPIC – The Status of Climate Policy Integration and Coherence. Progress in the EU and in Austria

Projektberichte (in Arbeit), Jänner 2018
In order to tackle climate change it has to be recognised that climate policy is a cross-cutting issue and needs to be firmly integrated in other policy areas that frame economic activity and societal development. There is a gap between general climate policy commitment and climate policy integration. The research project focuses on policy integration of climate change mitigation aspects on EU level and in Austria: we develop criteria for the evaluation of climate policy integration based on an extensive literature survey. At the EU level strategic and energy policy documents are analysed. For Austria we structure our analysis according to the ministries with climate-related competencies and focus on Styria as a case study for regional climate policy integration. Policy recommendations are developed focussing on the reduction of structural, political and procedural barriers and potentials for improving climate policy integration.
Report to the "Jubiläumsfonds der Oesterreichischen Nationalbank", Grant No 16765 • Project Co-ordinator: Franz Sinabell
 
Mit finanzieller Unterstützung von: Jubiläumsfonds der Oesterreichischen Nationalbank
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung

Marcus Scheiblecker, Christian Glocker, Serguei Kaniovski, Atanas Pekanov, Der Beitrag der Finanzmarktinterventionen des Bundes über die HETA Abwicklungsgesellschaft zur Stabilisierung des österreichischen Finanzmarktes

Projektberichte (in Arbeit), Jänner 2018
Diese Studie beschäftigt sich mit einer Einschätzung des Beitrages der Finanzmarktinterventionen des Bundes zur Stabilisierung des österreichischen Finanzmarktes im Fall der Abwicklung der Hypo Alpe-Adria-Bank AG. Damit verbunden ist die Frage, ob die von der österreichischen Bundesregierung ergriffenen Maßnahmen rechtmäßig im Sinne der in § 1 Finanzmarktstabilitätsgesetz festgelegten Erfordernisse erfolgten. Laut diesem Gesetz ist der Bundesminister für Finanzen berechtigt, zur Behebung einer beträchtlichen Störung im Wirtschaftsleben Österreichs, zur Sicherstellung des gesamtwirtschaftlichen Gleichgewichtes sowie zum Zweck des Schutzes der österreichischen Volkswirtschaft Maßnahmen zur Rekapitalisierung von Rechtsträgern (Kreditinstituten und Versicherungen) zu ergreifen. Weiters ist er ermächtigt, Maßnahmen zur Schaffung einer eigenen Abbaueinheit zu ergreifen, was 2014 durch die Gründung der HETA Asset Resolution AG zur Abwicklung des notleidenden Teils der Hypo Alpe-Adria-Bank erfolgte.
 
Auftraggeber: Bundesministerium für Finanzen
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung

Jürgen Bierbaumer-Polly, Sandra Bilek-Steindl, Marcus Scheiblecker, Nowcasting Economic Activity Using Large-Scale Dynamic Factor Models with Regional Block-Structure. An Application for the Austrian Economy

Projektberichte (in Arbeit), Jänner 2018
We propose a hierarchical four-level dynamic factor model (DFM) for now- and forecasting the quarterly Austrian GDP. In the model, the business cycle dynamics are defined not only by common, but also by block and subblock specific factors. These factors are related to domestic versus international data origin, as well as to characteristics according to Austria's regional structure (manufacturing vs. services dominated). While the dynamics in the national GDP growth are mainly determined by common shocks, a considerable part of the variation in the regional data can be explained by the subblock specific factors. In a "pseudo" real-time forecasting exercise we show that our proposed model outperforms a standard two-level DFM. To deal with missing observations at the beginning/end of the dataset we apply the expectation maximisation (EM) procedure to obtain a balanced data panel. The outcome of this are, i.a., backcasts of the quarterly Austrian GDP series which seem to fit the real-time estimates reasonably well. In a real-time setting, this backcast can give an early (approximately t+15 days) indication of quarterly GDP growth, with its first official release (Flash estimates) published at t+30.
Report to the "Jubiläumsfonds der Oesterreichischen Nationalbank", Grant No 15999 • Project Co-ordinator: Peter Mayerhofer
 
Auftraggeber: Gefördert vom Jubiläumsfonds der Oesterreichischen Nationalbank
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung

Hans Pitlik, Michael Klien, Simon Loretz, Ausgabendynamik in den Budgets der Gebietskörperschaften im Lichte einer aufgabenorientierten vertikalen Finanzmittelverteilung

Projektberichte (in Arbeit), Jänner 2018
Die geplante grundlegende Reform des Finanzausgleichs strebt auch eine verstärkte Aufgabenorientierung an. Vor diesem Hintergrund werden die Entwicklung großer funktionaler Ausgabenblöcke in den Haushalten von Bund, Ländern und Gemeinden dargestellt und analysiert und mögliche vertikale Ausgabenverschiebungen zwischen den Ebenen identifiziert. In diesem Kontext werden auch die durch die Dynamik erzeugten Probleme für eine stärkere Aufgabenorientierung diskutiert, die in der bisherigen theoretischen und empirischen Debatte nur wenig beleuchtet werden.
 
Auftraggeber: Verbindungsstelle der Österreichischen Bundesländer
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung

Peter Huber, Julia Bock-Schappelwein, Ulrike Famira-Mühlberger, Begleitende Evaluierung zur Umsetzung des verpflichtenden Integrationsjahres in Österreich

Projektberichte (in Arbeit), Dezember 2017
Dieser Zwischenbericht fasst die Ergebnisse einer ersten Auswertung der Teilnehmerdaten zum verpflichtenden Integrationsjahr sowie einer Serie von Experteninterviews zu diesem Thema zusammen.
 
Auftraggeber: Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung

Peter Huber, Gerhard Streicher, Philipp Piribauer, Evaluierung des Paktes für Arbeit und Qualifizierung für Oberösterreich

Projektberichte (in Arbeit), Dezember 2017
Der vorliegende Zwischenbericht erläutert den oberösterreichischen Pakt für Arbeit und Qualifizierung in seinem Zusammenspiel mit anderen relevanten Strategien auf der Landesebene. In einem Vergleich mit den EU-Regionen und den österreichischen Bundesländern werden die Entwicklungen auf dem oberösterreichischen Arbeitsmarkt in den Jahren seit der Wirtschaftskrise 2009 analysiert und anhand eines Überblicks über die regionale, nationale und internationale Evaluierungsliteratur Aussagen über die zu erwartende Wirksamkeit verschiedener im Pakt vereinbarter Maßnahmen getroffen.
 
Auftraggeber: Amt der Oberösterreichischen Landesregierung
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
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