Berichte zu aktiven und abgeschlossenen Projekten

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Hans Pitlik, Michael Klien, Stefan Schiman, Stabilitätskonforme Berücksichtigung nachhaltiger öffentlicher Investitionen

Projektberichte (in Arbeit), Februar 2017
Der Rechtsrahmen zur fiskalpolitischen Steuerung in der EU sieht erhebliche Restriktionen für die Mitgliedsländer vor. Aufgrund von Beschränkungen der Kreditaufnahme durch restriktive Budgetregeln können öffentliche Investitionsvorhaben unterdimensioniert oder aufgeschoben werden, u. a. weil nach den Verbuchungsregeln der VGR Investitionsausgaben nicht periodengerecht dargestellt werden. Allerdings versuchen die Mitgliedsländer, die Restriktionen durch außerbudgetäre Finanzierung und Bereitstellung zu umgehen. Durch eine "Goldene Regel", wonach die staatliche Kreditaufnahme nur zur Finanzierung der Nettoinvestitionen zulässig ist, könnten Investitionsanreize gesetzt und Entscheidungsneutralität bezüglich der Bereitstellungsmodelle erreicht werden. Dabei ist dieses Modell nicht auf alle Investitionsgüter anwendbar. Die Ergebnisrechnung als zentrales Steuerungselement im neuen österreichischen Haushaltsrecht wäre mit dieser Regelrevision kompatibel.
 
Auftraggeber: Verbindungsstelle der Österreichischen Bundesländer
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung

Peter Huber, Philipp Piribauer, Gerhard Streicher, Machbarkeitsstudie zur Prognose der Beschäftigung, Arbeitslosigkeit und Lohnsumme nach Bundesländern

Projektberichte (in Arbeit), Februar 2017
Das Projekt untersucht die Machbarkeit und Güte einer Prognose von Beschäftigung, Arbeitslosigkeit und Lohnsumme der österreichischen Bundesländer und erstellt eine erste solche Prognose für das Jahr 2017. Mit Abschluss des Projektes werden die vorgestellten Prognosemethoden mit dem Auftraggeber diskutiert. Im Anschluss wird über einen möglichen "Regelbetrieb" für eine solche Prognose entschieden.
 
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auftraggeber: Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger

Julia Bock-Schappelwein, Thomas Horvath, Peter Huber, Österreich 2025 – Österreich als Zuwanderungsland

Projektberichte (in Arbeit), Februar 2017
Migranten und Migrantinnen sind in Österreich auf dem Arbeitsmarkt etwa gleich oder sogar weniger benachteiligt als in historisch und in der Struktur ihrer Zuwanderung ähnlichen Ländern. Augenfällige Defizite verbleiben aber bezüglich der Bildungsintegration der im Ausland geborenen Jugendlichen und der zweiten Generation sowie der Wohnsituation der im Ausland Geborenen. Überdies fühlen sich in Österreich wohnhafte Migranten und Migrantinnen sehr häufig einer diskriminierten Gruppe zugehörig. Die Arbeitsmarktintegration der Migranten und Migrantinnen unterscheidet sich auch in Abhängigkeit von Herkunftsland, Aufenthaltsdauer und Aufenthaltsgrund im Gastland, Alter, Geschlecht, Familienstand und Bildungsniveau erheblich. Die zunehmende Heterogenität der nach Österreich zugewanderten Bevölkerung erfordert dabei differenzierte Politikansätze und die Entwicklung von Programmen zum Umgang mit sprachlich und kulturell sehr unterschiedlichen Gruppen in allen Gesellschaftbereichen.
 
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung

Philipp Piribauer, Peter Huber, Beschäftigungseffekte entlang des hochrangigen Straßennetzes in Österreich

Projektberichte (in Arbeit), Februar 2017
Eine Verbesserung der Infrastruktur und damit verbunden eine stärkere Vernetzung im ökonomischen Raum erhöhen den Aktionsradius von Personen und Unternehmen. Diese Produktivitätseffekte stehen in direktem Zusammenhang mit Beschäftigungs- und Wachstumseffekten. Ziel der Studie ist eine Analyse von Struktur und Entwicklung der Beschäftigung entlang des hochrangigen Straßenverkehrsnetzes in Österreich. Auf Basis kleinräumiger Beschäftigungsdaten ermittelt die Studie Beschäftigungseffekte von Erweiterungsinvestitionen in das hochrangige Straßennetz in Österreich im Aggregat und nach Sektoren. Anhand dieser Erkenntnisse werden die Effekte der geplanten S1-Erweiterung (Schwechat–Süßenbrunn) und der Spange Aspern sowie ihre räumlichen Implikationen geschätzt.
 
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auftraggeber: ASFINAG

Kathrin Hofmann, Jürgen Janger, Forschungsquotenziele 2020. Aktualisierung 2017

Projektberichte (in Arbeit), Jänner 2017
Die österreichische Bundesregierung hat im Rahmen der Strategie "Europa 2020" Forschungsquotenziele gesetzt: Die Forschungs- und Entwicklungsquote soll bis 2020 auf 3,76% des BIP gesteigert werden bei einem Finanzierungsanteil des öffentlichen Sektors von einem Drittel. Zusätzlich soll die Grundlagenforschungsquote auf 0,94% des BIP angehoben werden. Diese Studie berechnet einen idealtypischen Finanzierungs- und Ausgabenpfad, der die Erreichung dieser Ziele bis 2020 ermöglichen würde. Die für die Zielerreichung notwendige Finanzierung wird der vergangenen und vom Bundeshaushalt vorgegebenen künftigen Entwicklung der tatsächlichen F&E-Finanzierung gegenübergestellt. Aus dem Vergleich ergibt sich eine Finanzierungslücke zur Erreichung der Forschungsquotenziele.
 
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auftraggeber: Rat für Forschung und Technologieentwicklung

Michael Peneder, Angela Köppl, Gerhard Schwarz, Andreas Reinstaller, Innovation und Adoption "grüner" Energietechnologien

Projektberichte (in Arbeit), Dezember 2016
Das kürzlich beschlossene Klima-Abkommen von Paris ist der bislang ambitionierteste Versuch einer transnationalen Zusammenarbeit zur Entschleunigung der weltweiten Klimaerwärmung. Gleichzeitig werden sowohl der Umfang der beschlossenen Ziele als auch das Fehlen der Mittel zu ihrer Durchsetzung kritisiert. Angesichts der großen Kluft zwischen dem wachsenden Problembewusststein einerseits und der fehlenden Bereitschaft, selbst konkret zur Überwindung beizutragen, kommt sowohl der ökologischen als auch der ökonomischen Wirksamkeit unterschiedlicher wirtschaftspolitischer Instrumente zur Erhöhung der Energieeffizienz eine besondere Bedeutung zu. In diesem Projekt wurde ein neuer Fragebogen entwickelt, um die Wirksamkeit unterschiedlicher umweltpolitischer Instrumente (Subventionen, Umweltsteuern, Standards oder andere mengenbezogene Regulierungen) auf die Schaffung und Anwendung neuer energiesparender (bzw. Energie aus erneuerbaren Ressourcen nutzender) Technologien zu untersuchen. Der Fragebogen wurde an rund 20.000 Unternehmen in Österreich, Deutschland und der Schweiz versandt, von denen 4.634 Auskunft über die Schaffung bzw. den Einsatz "grüner“ Energietechnologien in ihren Betrieben gaben. Die Ergebnisse bestätigen die Wirksamkeit unterschiedlicher umweltpolitischer Maßnahmen zur Erhöhung der Energieeffizienz sowie zur Verringerung der CO2-Emmission in den Unternehmen. Gleichzeitig scheinen die Auswirkungen auf die Wettbewerbsfähigkeit der durchschnittlichen Unternehmen weitgehend neutral. Dieses Ergebnis steht im Widerspruch sowohl zur traditionellen Annahme einer negativen Wechselwirkung zwischen der Umweltpolitik und Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen als auch zur "Porter-Hypothese", die eine positive Wirkung strenger Umweltregulierungen auf die Wettbewerbsfähigkeit argumentiert.
 
Auftraggeber: Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich – Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung

Matthias Firgo, Jürgen Bierbaumer-Polly, Oliver Fritz, Peter Huber, Philipp Piribauer, Gerhard Streicher, Michael Weingärtler, Bericht zur Wiener Wirtschaft. Konjunkturbericht Herbst 2016

Projektberichte (in Arbeit), Dezember 2016
Das Wachstum der Wiener Stadtwirtschaft beschleunigte sich aufgrund der dynamischeren Binnenkonjunktur im 1. Halbjahr 2016 merklich (+0,8%). Der Aufschwung basiert dabei sowohl auf großen Teilen des produzierenden Bereichs als auch des Dienstleistungssektors. Dennoch blieb die Expansion in Wien im 1. Halbjahr hinter dem Österreich-Durchschnitt (+1,3%) zurück. Die Konjunkturlage hellt sich weiter auf, trotz Wegfalls der Sondereffekte der Steuerreform wird für Wien 2017 (+1,0%) ein Wachstum in ähnlicher Größenordnung wie 2016 (+1,1%) erwartet. Die Lage auf dem Wiener Arbeitsmarkt wird hingegen auch 2016 und 2017 angespannt bleiben. Der Anstieg der Arbeitslosigkeit verlangsamt sich jedoch merklich, und für Teile der Bevölkerung zeichnet sich ist eine leichte Entspannung der Situation ab.
 
Auftraggeber: Magistrat der Stadt Wien, MA 23 – Wirtschaft, Arbeit und Statistik – Wirtschaftskammer Wien
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung

Hedwig Lutz, Analyse von Einkommensunterschieden als Grundlage für die Diskussion der Frage der Arbeitsbewertung. Nettoentlohnung im österreichischen Spitalswesen im Vergleich mit anderen ausgewählten Wirtschaftsbereichen (Endbericht)

Projektberichte (in Arbeit), Dezember 2016
Vor dem Hintergrund der anhaltend hohen geschlechtsspezifischen Entlohnungsunterschiede analysiert die Studie die Erwerbseinkommen im Spitalswesen. Dieser Bereich ist gekennzeichnet durch einen hohen Frauenanteil an den Beschäftigten, häufig hohe psychische und physische Belastungen sowie eine vergleichsweise große Bedeutung von Schichtdienst, Nacht- und Wechseldiensten. Die Untersuchung geht auf die Entlohnungsunterschiede in dieser Branche in Abhängigkeit von Tätigkeitsfeld, Erfahrung und Arbeitszeit sowie Geschlecht ein, wie sie sich aus den Daten des Mikrozensus ergeben. Die Ergebnisse für das Spitalswesen werden in einem weiteren Schritt mit jenen für andere Bereiche des Gesundheitswesens sowie andere ausgewählte Branchen verglichen, um etwaige Unterschiede in der Remuneration herauszuarbeiten. Die Befunde dienen als Einstieg in eine intensivere Diskussion zur Identifikation von Unterschieden der Arbeitsbewertung, der zentralen Einflussfaktoren dafür, der gesellschaftspolitischen und ökonomischen Konsequenzen daraus sowie möglicher Ansätze zur Veränderung.
 
Auftraggeber: Kammer für Arbeiter und Angestellte für Salzburg
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung

Peter Huber, Matthias Firgo, Michael Klien, Wirtschaftskonzept Salzburg

Projektberichte (in Arbeit), Dezember 2016
Die Stadt Salzburg ist – abgesehen von ihrem hohen Bekanntheitsgrad und positiven Image hinsichtlich ihrer Lebensqualität und ihres kulturellen Angebotes – im nationalen und europäischen Vergleich auch ein sehr erfolgreicher Wirtschaftsstandort. Standortvorteile dürften dabei vor allem in den Dienstleistungsbranchen (insbesondere den wissensintensiven und unternehmensnahen Dienstleistungen) sowie in Kunst und Unterhaltung bestehen. In der Sachgüterproduktion sind hingegen nur in einzelnen hochtechnologischen Branchen Standortvorteile, aber hohe Synergien mit dem Umland festzustellen. Die regionale Standortstrategie sollte daher auf die Weiterentwicklung dieser Stärkefelder, eine innovationsorientierte Standortpolitik, eine Diversifikation durch Förderung von Unternehmensgründungen und eine überregionale Koordination der Strategien (insbesondere im Sachgüterbereich) abzielen.
 
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auftraggeber: Stadt Salzburg Magistrat – Wirtschaft, Beteiligungen und Grundstücke

Rainer Eppel, Thomas Leoni, Helmut Mahringer (WIFO), Trude Hausegger, Christine Reidl, Friederike Weber (prospect Unternehmensberatung), Active Labour Market Policies for Individuals with Health Restrictions – Evaluation for Upper Austria. Short Summary

Projektberichte (in Arbeit), Dezember 2016
Based on the innovative approach of combining health and employment related data from the Austrian Social Security database, the Austrian unemployment register and the Upper Austrian Regional Health Insurance organisation, this study provides an assessment of the prevalence and characteristics of health restrictions that pose an obstacle to employment in the labour force. Moreover, it analyses the implementation and effectiveness of active labour market policies for unemployed individuals with such health problems. Compared to the employed, unemployed job-seekers are far more frequently affected by labour-market-relevant health problems, in particular musculoskeletal disorders and mental illness. All of the evaluated measures stimulate the labour force participation of the participants. Not support of active job-seeking and orientation measures, but skills training (courses provided by external educational providers and benefits to cover course costs), employment measures and support through external labour market policy advisory and support facilities (BBE) result in a significant increase in unsubsidised dependent employment, even if in part with a considerable delay.
Data management: Georg Böhs (WIFO)
 
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – prospect Unternehmensberatung GesmbH
Auftraggeber: Bundesministerium für Arbeit, Soziales und Konsumentenschutz
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