Berichte zu aktiven und abgeschlossenen Projekten

Zu diesen Studien liegt (noch) keine WIFO-Publikation vor.

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Margit Schratzenstaller, Fanny Dellinger, Genderdifferenzierte Lenkungswirkungen des Abgabensystems

Projektberichte (in Arbeit), Mai 2017
Im Rahmen der Wirkungsorientierung des Bundes ist jedes Ressort zur Formulierung eines Gleichstellungszieles verpflichtet. Gemäß einem der Gleichstellungsziele des Bundesministeriums für Finanzen soll das Abgabensystem zu einer gleichmäßigeren Verteilung der Erwerbsarbeit und der unbezahlten Arbeit zwischen Frauen und Männern beitragen. Vor diesem Hintergrund bietet die Studie einen Literaturüberblick über empirische Ergebnisse zum Einfluss von Steuern und Abgaben auf das Arbeitskräfteangebot von Frauen, die Verteilung der bezahlten und unbezahlten Arbeit in Paarhaushalten sowie Ausbildungsentscheidungen und Unternehmensgründungen von Frauen. Dabei werden nicht nur direkte, sondern auch indirekte Steuern berücksichtigt. Das Arbeitskräfteangebot von Frauen reagiert demnach in Österreich wie generell in den Industrieländern sowohl hinsichtlich der Arbeitsmarktpartizipation als auch des Stundenausmaßes wesentlich empfindlicher auf die gesamte direkte Abgabenbelastung der Arbeitseinkommen als jenes von Männern. Zudem dürften eine Reihe von Begünstigungen im Einkommensteuersystem bzw. im Rahmen der Sozialversicherungsbeiträge die Partizipationsentscheidung und die Aufteilung der bezahlten und unbezahlten Arbeit zwischen Frauen und Männern beeinflussen. Die Belastung der Arbeitseinkommen durch direkte Steuern und Abgaben (Lohnsteuer, Sozialversicherungs¬beiträge) spielt die wichtigste Rolle, aber auch indirekte Steuern könnten das Arbeitskräfteangebot von Frauen sowie die Arbeitsteilung in Paarhaushalten beeinflussen; diese Fragestellung wurde allerdings für Industrieländer in der Literatur bislang kaum untersucht, empirische Belege für diese Annahmen fehlen daher bislang. Die Ausgestaltung von Steuern und Abgaben soll insgesamt primär Anreize für eine Verringerung der Frauenerwerbsbeteiligung vermeiden oder dämpfen sowie eine gleichmäßige Verteilung der bezahlten und unbezahlten Arbeit zwischen Frauen und Männern unterstützen und durch Sonderregelungen im Steuer- und Abgabenrecht fördern. Der Literaturüberblick untermauert darüber hinaus die Annahme, dass durch die Besteuerung auch andere individuelle ökonomische Entscheidungen von Männern und Frauen – in unterschiedlichem Ausmaß – beeinflusst werden, etwa Bildungsentscheidungen oder Unternehmensgründungen. Hier besteht allerdings noch erheblicher Forschungsbedarf, insbesondere hinsichtlich der empirischen Überprüfung möglicher Effekte allgemein und für Frauen im Besonderen.
 
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auftraggeber: Bundesministerium für Finanzen

Marcus Scheiblecker, Österreich 2025: Neue Herausforderungen im kommenden Jahrzehnt

Projektberichte (in Arbeit), April 2017
Das schwache Wirtschaftswachstum der letzten Jahre und das zu erwartende gedämpfte Trendwachstum stellen in Österreich die Arbeitswelt, die öffentlichen Haushalte und daher die Sicherung der Sozialsysteme vor große Herausforderungen. Nachfrage- und angebotsseitige wirtschaftspolitische Maßnahmen zur Belebung der Konjunktur müssen mehr als in der Vergangenheit Rücksicht auf qualitative Aspekte der Wirtschaftsentwicklung nehmen. Dies betrifft insbesondere ökologische Ziele aufgrund nationaler und internationaler Vereinbarungen. Das WIFO-Forschungsprogramm "Österreich 2025" widmet sich in 22 Forschungsprojekten zu unterschiedlichen ökonomischen, sozialen und ökologischen Aspekten der Frage, wie die heimische Wirtschaft den wichtigsten Herausforderungen begegnen kann.
 
Auftraggeber: Hannes Androsch Stiftung bei der Österreichischen Akademie der Wissenschaften
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung

Ulrike Huemer, Helmut Mahringer, Labour Market Monitor 2016. A Europe-wide Labour Market Monitoring System Updated Annually (Executive Summary)

Projektberichte (in Arbeit), April 2017
The report is an update of a set of labour market indices first developed and tested in 2010 in collaboration with experts of the Vienna Chamber of Labour (AK). The Austrian labour market is examined relative to the other 27 EU countries according to the following key dimensions: overall labour market performance, participation of different groups of people, exclusion risks on the labour market, distribution of earnings and redistribution by the welfare state. The present report summarises the current results of the five dimensions and contains a cartographic overview.
 
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auftraggeber: Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien

Ulrike Huemer, Helmut Mahringer, Arbeitsmarktmonitor 2016. Update des jährlichen, EU-weiten Arbeitsmarktbeobachtungssystems (Kurzfassung)

Projektberichte (in Arbeit), April 2017
Der Bericht aktualisiert das im Jahr 2010 in Kooperation mit Expertinnen und Experten der Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien erstmals implementierte und getestete Set von Arbeitsmarktindizes. Untersucht wird der österreichische Arbeitsmarkt relativ zu den anderen 27 EU-Ländern in den folgenden Bereichen: allgemeine Leistungskraft des Arbeitsmarktes, Erwerbsteilnahme unterschiedlicher Personengruppen, Ausgrenzungsrisiken auf dem Arbeitsmarkt, Verteilung der Erwerbseinkommen und Umverteilung durch den Sozialstaat. Der vorliegende Bericht fasst die aktuellen Ergebnisse der fünf Bereichsindizes zusammen und enthält kartographische Übersichten.
 
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auftraggeber: Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien

Ulrike Huemer, Helmut Mahringer, Arbeitsmarktmonitor 2016. Update des jährlichen, EU-weiten Arbeitsmarktbeobachtungssystems

Projektberichte (in Arbeit), April 2017
Der Bericht aktualisiert das im Jahr 2010 in Kooperation mit Expertinnen und Experten der Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien erstmals implementierte und getestete Set von Arbeitsmarktindizes. Untersucht wird der österreichische Arbeitsmarkt relativ zu den anderen 27 EU-Ländern in den folgenden Bereichen: allgemeine Leistungskraft des Arbeitsmarktes, Erwerbsteilnahme unterschiedlicher Personengruppen, Ausgrenzungsrisiken auf dem Arbeitsmarkt, Verteilung der Erwerbseinkommen und Umverteilung durch den Sozialstaat. Der vorliegende Bericht fasst die aktuellen Ergebnisse der fünf Bereichsindizes zusammen und enthält kartographische Übersichten.
 
Auftraggeber: Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung

Ulrike Famira-Mühlberger, Die Bedeutung der 24-Stunden-Betreuung für die Altenbetreuung in Österreich

Projektberichte (in Arbeit), April 2017
Seit Einführung des Pflegegeldes im Jahr 1993 stieg die Zahl der Pflegegeldempfängerinnen und Pflegegeldempfänger kontinuierlich. Zur Zeit erhalten rund 5% der österreichischen Bevölkerung Pflegegeld. Zusätzlich zu Geldleistungen können Pflegebedürftige Sachleistungen in Form von stationärer, mobiler, teilstationärer und Kurzzeitpflege erhalten, wobei der stationäre Bereich mit 74% der Nettoausgaben für Sachleistungen den größten Anteil der Mittel bindet. Zur Entlastung der Ausgaben für stationäre Pflege – aber auch um den Wünschen der Betroffenen gerecht zu werden – wurde und wird die mobile Pflege ausgebaut und ein Fördermodell der 24-Stunden-Betreuung zu Hause etabliert. Letzteres erfreut sich wachsender Beliebtheit: Waren im Jahr 2008 durchschnittlich 3.200 Förderfälle pro Monat verzeichnet worden, so erreichte ihre Zahl im Jahr 2015 bereits 21.900. Es gibt Hinweise, dass die 24-Stunden-Betreuung den Bedarf an stationärer bzw. auch mobiler Pflege hinausschiebt und etwas verringert. Damit das Modell der 24-Stunden-Betreuung allerdings zu einem nachhaltigen Modell werden kann, sind qualitätsfördernde Maßnahmen unabdingbar.
 
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auftraggeber: Institut für angewandte Gewerbeforschung

Jürgen Janger, Matthias Firgo, Kathrin Hofmann, Agnes Kügler, Anna Strauss, Gerhard Streicher, Hans Pechar, Wirtschaftliche und gesellschaftliche Effekte von Universitäten

Projektberichte (in Arbeit), April 2017
Universitäten sind zentrale Institutionen in wissensbasierten Gesellschaften. Ihre Aktivitäten ziehen vielfältige wirtschaftliche und gesellschaftliche Effekte nach sich. Die genaue Quantifizierung der volkswirtschaftlichen Effekte bleibt aufgrund von methodischen und datenbezogenen Problemen aber oft bruchstückhaft. Viele Studien des ökonomischen Impacts von Universitäten beschränken sich daher auf kurzfristige Hebeleffekte von Universitätsinvestitionen und den Ausgaben des Personals und der Studierenden auf die umliegende Wertschöpfung. Die vorliegende Studie untersucht sowohl kurzfristige Hebeleffekte als auch längerfristige Wirkungen von Universitätsoutputs auf die Produktivität, um die volkswirtschaftlichen Effekte von Universitäten in Österreich umfassender abzubilden. Zur Analyse der Produktivitätseffekte werden ein erweitertes regionalisiertes Input-Output-Modell der österreichischen Wirtschaft und ökonometrische Analysen der Wirkung von universitärer Forschung und der Tätigkeit von Absolventen und Absolventinnen eingesetzt. Die Studie bietet zusätzlich einen Überblick über nichtmonetäre Effekte der Aktivtäten von Universitäten auf Absolventen und Absolventinnen, Gesellschaft und Kultur.
 
Auftraggeber: Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft – Österreichische Universitätenkonferenz
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung

Peter Mayerhofer, Oberösterreichs Wirtschaft im europäischen Konkurrenzumfeld. Zweiter Bericht zur internationalen Wettbewerbsfähigkeit, 2017

Projektberichte (in Arbeit), März 2017
Aufbauend auf einer ersten umfassende Sichtung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit der oberösterreichischen Wirtschaft zum Datenstand 2008 (Mayerhofer et al., 2012) analysiert die Studie die Weiterentwicklung der regionalen Konkurrenzposition in der schwierigen Phase in und nach der Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise. Zu diesem Zweck werden international vergleichbare Indikatoren für Oberösterreich und wesentliche Konkurrenzregionen in harmonisierter Form aufbereitet und vergleichend analysiert. Benchmark ist ein Sample von insgesamt 108 hochentwickelten sachgüterorientierten Volkswirtschaften in Europa (HSRE), die auf Basis einer Clusteranalyse der europäischen NUTS-2-Regionen als engere Konkurrenzregionen Oberösterreichs identifiziert wurden. Wie die Analyse der Erfolgsindikatoren aus regionaler Gesamtrechnung und Außenhandel zeigt, verbesserte sich Oberösterreichs Wettbewerbsposition auch in der Krisen- und Nachkrisenphase weiter. Zugleich wird die Notwendigkeit einer pointiert wachstums- und produktivitätsorientierten Ausrichtung der regionalen Wirtschaftspolitik als Grundlage für eine Absicherung erreichter Wettbewerbsvorteile deutlich. Eine detaillierte Sichtung der zentralen Determinanten von Innovationsorientierung und Qualifizierung schließt sich daher an. Auf Basis der dabei identifizierten Stärken und Schwächen Oberösterreichs werden Handlungslinien für Internationalisierungspolitik, Forschungs- und Innovationspolitik sowie Aus- und Weiterbildungspolitik aufgezeigt, die geeignet scheinen, Wachstum und Produktivitätsentwicklung in der oberösterreichischen Wirtschaft als Grundlage für deren nachhaltige Wettbewerbsfähigkeit weiter zu stärken.
 
Auftraggeber: Wirtschaftskammer Oberösterreich
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung

Marcus Scheiblecker, Österreich 2025: Neue Herausforderungen im kommenden Jahrzehnt

Projektberichte (in Arbeit), März 2017
 
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung

Andreas Reinstaller, Peter Reschenhofer, Der Beitrag österreichischer Erfindungen zur Entwicklung von Schlüsseltechnologien. Ergebnisse auf der Grundlage eines neuen Patentanzeigers

Projektberichte (in Arbeit), März 2017
Die vorliegende Studie präsentiert eine neue Analyse der Bedeutung von Patentanmeldungen in sechs Technologiefeldern, die von der Europäischen Kommission als Schlüsseltechnologien, oder Key Enabling Technologies (KETs) definiert werden, sowie der Biotechnologie. Demnach steuern in Österreich in allen Technologiefeldern österreichische Erfinder und Erfinderinnen Patente mit einer hohen Bedeutung für das jeweilige Technologiefeld bei, und die Bedeutung von Erfindungen mit österreichischer Beteiligung nahm in den vergangenen zehn Jahren in jedem Technologiefeld teilweise stark zu. Dies trifft vor allem in den Bereichen fortschrittliche Werkstoffe und fortschrittliche Fertigungstechnik sowie in geringerem Maße der Photonik zu. Auch in der Biotechnologie gewannen Erfindungen mit österreichischer Beteiligung erheblich an Bedeutung. In diesen Bereichen entwickelte sich Österreich in den letzten 20 Jahren zu einem wichtigen Akteur in Europa und weltweit. Trotz der zunehmenden Bedeutung österreichischer Beiträge zu diesen Technologien stammen jedoch bahnbrechende, paradigmenbildende Erfindungen ("Superpatente") nicht aus Österreich. Solche "Superpatente" liegen zumeist neuen Industriezweigen zugrunde und erzielen auch die höchsten wirtschaftlichen Erträge.
 
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auftraggeber: Rat für Forschung und Technologieentwicklung
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