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WIFO-Publikationen und Projektberichte(10467 Treffer)

Oliver Fritz (WIFO), Peter Laimer, Jürgen Weiß (ST.AT), Egon Smeral (MODUL Universität Wien), Bericht über die Bedeutung, Entwicklung und Struktur der österreichischen Tourismus- und Freizeitwirtschaft im Jahr 2016

Projektberichte (in Arbeit), Februar 2017
Auf Basis des Konzepts eines Tourismussatellitenkontos (TSA) erreichten die Tourismusaufwendungen von in- und ausländischen Reisenden in Österreich 2016 40,03 Mrd. € (Schätzung; +4,1% gegenüber 2015). Daraus ergaben sich direkte und indirekte Wertschöpfungseffekte von 30,91 Mrd. € (+4,1%) sowie ein Beitrag zum BIP von 8,8%. Zusammen mit den Effekten des nichttouristischen Freizeitkonsums der inländischen Bevölkerung am Wohnort erwirtschaftete die österreichische Tourismus- und Freizeitwirtschaft 2016 direkt und indirekt 56,46 Mrd. € (+3,7%) und leistetet damit einen Beitrag von rund 16,1% zum BIP (2015 16,0%). Zudem generierte die Nachfrage der Tourismus- und Freizeitwirtschaft mit 741.000 Erwerbstätigen (Vollzeitäquivalente, direkt und indirekt) rund ein Fünftel der Gesamtbeschäftigung. Österreichs Tourismusexporte wuchs 2016 real um nur 1,8%, der Binnenreiseverkehr um 1,5%, nachdem 2015 kräftigere Steigerungen erzielt worden waren (+3,4% bzw. +2,0%). Die preisbereinigten Gesamteinnahmen im Tourismus erhöhten sich 2016 um 1,7% (2015 +3,1%). Im internationalen Vergleich liegt Österreich in der EU 28 gemessen an den nominellen Tourismusexporten 2016 mit einem Marktanteil von 5,0% auf Rang 7. Trotz leichter Zugewinne seit 2015 ist das Gewicht noch immer deutlich geringer als 2009 (5,5%; Tiefstwert 2000: 4,8%).
 
Auftraggeber: Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – Statistik Austria – MODUL Universität Wien

Klaus S. Friesenbichler, Agnes Kügler, Statistical Benchmarking as a Development Tool. An Introduction for Practitioners

Monographien, Februar 2017, 21 Seiten
   
This note provides an introduction to two prominent econometric benchmarking methods: Data Envelopment Analysis and Stochastic Frontier Analysis. It discusses the econometric techniques, provides a practical example using the World Bank's Enterprise Survey data, and offers conclusions for development practitioners.
 
Auftraggeber: Weltbank
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 23.02.2017 0:00

Cornelius Hirsch, Harald Oberhofer, Bilateral Trade Agreements and Trade Distortions in Agricultural Markets?

WIFO Working Papers, 2017, (531), 26 Seiten
Agricultural support levels are at a crossroad with reduced distortions in OECD countries and increasing support for agricultural producers in emerging economies over the last decades. This paper studies the determinants of distortions in the agricultural markets by putting a specific focus on the role of trade policy. Applying different dynamic panel data estimators and explicitly accounting for potential endogeneity of trade policy agreements, we find that an increase in the number of bilateral free trade agreements exhibits significant short- and long-run distortion reducing effects. By contrast, WTO's Uruguay Agreement on Agriculture has not been able to systematically contribute to a reduction in agriculture trade distortions. From a policy point of view our findings thus point to a lack of effectiveness of multilateral trade negotiations.
 
Online seit: 22.02.2017 0:00

Philipp Piribauer, Peter Huber, Beschäftigungseffekte entlang des hochrangigen Straßennetzes in Österreich

Projektberichte (in Arbeit), Februar 2017
Eine Verbesserung der Infrastruktur und damit verbunden eine stärkere Vernetzung im ökonomischen Raum erhöhen den Aktionsradius von Personen und Unternehmen. Diese Produktivitätseffekte stehen in direktem Zusammenhang mit Beschäftigungs- und Wachstumseffekten. Ziel der Studie ist eine Analyse von Struktur und Entwicklung der Beschäftigung entlang des hochrangigen Straßenverkehrsnetzes in Österreich. Auf Basis kleinräumiger Beschäftigungsdaten werden Beschäftigungseffekte von Erweiterungsinvestitionen in das hochrangige Straßennetz in Österreich im Aggregat und nach Sektoren ermittelt. Anhand dieser Erkenntnisse werden die Effekte der geplanten S1-Erweiterung (Schwechat–Süßenbrunn) sowie der Errichtung der Spange Aspern und der S8 Marchfeld-Schnellstraße (S1/S8 Gänserndorf–Obersiebenbrunn) und ihre räumlichen Implikationen geschätzt.
 
Auftraggeber: Autobahnen- und Schnellstraßen-Finanzierungs-AG
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung

Jürgen Janger, Agnes Kügler, Andreas Reinstaller, Fabian Unterlass, Österreich 2025 – Die "Frontier" in Wissenschaft, Technologie, Innovationen und Wirtschaft. Messung und Bestimmungsfaktoren

WIFO-Monatsberichte, 2017, 90(2), S.141-151
   
Die Leistung eines Innovationssystems kann anhand der Fähigkeit, zur Frontier oder der höchsten Leistungsgrenze in verschiedenen Bereichen beizutragen, gemessen werden. Die Differenzierung in die vier Frontier-Bereiche Wissenschaft, Technologie, Innovationen und Wirtschaft ermöglicht einen Fokus der Analyse auf die Überleitung von der Wissens- und Technologieproduktion in Beschäftigung und Wertschöpfung. Die beiden Dimensionen der Innovations-Frontier – Strukturwandel in Richtung wissensintensiver Sektoren und Verbesserung der Marktpositionen in bestehenden Spezialisierungen (Upgrading) – können als strategischer Rahmen für die FTI-Politik genutzt werden. Dieser lässt sich effektiver operationalisieren als eine Orientierung an radikalen Innovationen. Eine Anwendung des Konzepts auf Österreich zeigt derzeit gegenüber führenden Innovationsländern einen Rückstand in allen Frontier-Bereichen, besonders in der Wissenschaft und hinsichtlich des Strukturwandels.
 
Online seit: 20.02.2017 0:00

Julia Bock-Schappelwein, Ulrike Huemer, Österreich 2025 – Die Rolle ausreichender Basiskompetenzen in einer digitalisierten Arbeitswelt

WIFO-Monatsberichte, 2017, 90(2), S.131-140
   
Mit dem Einsatz digitaler Technologien wandeln sich die mit einem Arbeitsplatz verbundenen Arbeitsinhalte und Arbeitsanforderungen – ein Prozess, der in Teilbereichen bereits weit fortgeschritten ist. Gefragt ist ein Bündel an formaler Qualifikation, Kompetenzen und Fähigkeiten, die die menschliche Arbeitskraft von Robotern oder programmierten Algorithmen merklich unterscheidet. Der Erwerb von Basiskompetenzen, wie sie im Erstausbildungssystem zu vermitteln sind, ist ein unverzichtbarer Grundstein. Allerdings erwerben nicht alle Schüler und Schülerinnen in Österreich während bzw. bis zum Ende ihrer Pflichtschulzeit die nötigen Kompetenzen. Der Anteil der Leistungsschwachen in Lesen oder Rechnen lag in den letzten zehn Jahren relativ stabil bei rund einem Fünftel aller Schüler und Schülerinnen.
 
Online seit: 20.02.2017 0:00

Michael Klien, Michael Weingärtler, Europäische Bauwirtschaft wächst langsamer und mit zunehmender Unsicherheit

WIFO-Monatsberichte, 2017, 90(2), S.121-130
   
Der Aufschwung der europäischen Baukonjunktur setzte sich nach 2015 auch im Jahr 2016 fort, doch deuten sich erste Eintrübungen an. Durch die Verlangsamung des Welthandelswachstums verschlechtern sich einerseits die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Andererseits ist die politische Situation (Verunsicherung in der EU wegen des geplanten Austritts Großbritanniens) einer deutlichen Konjunkturerholung abträglich. Vor diesem Hintergrund entwickelte sich das Bauwesen in Europa 2016 ungünstiger als erwartet, das Bauvolumen wuchs in den 19 Ländern des Bauforschungsnetzwerkes Euroconstruct um nur 2,0%. Der Ausblick für die Jahre 2017 bis 2019 bleibt positiv, die Expansion dürfte aber 2% nur wenig überschreiten.
 
Online seit: 20.02.2017 0:00

Kennzahlen zur Wirtschaftslage

WIFO-Monatsberichte, 2017, 90(2), S.108-120
   
 
Online seit: 20.02.2017 0:00

Christian Glocker, Binnennachfrage trägt Konjunkturaufschwung in Österreich

WIFO-Monatsberichte, 2017, 90(2), S.99-106
   
Gemäß der aktuellen Schnellschätzung des WIFO stieg das reale Bruttoinlandsprodukt in Österreich im IV. Quartal 2016 gegenüber der Vorperiode um 0,5% (Trend-Konjunktur-Komponente). Damit war die Grunddynamik der heimischen Konjunktur im IV. Quartal gleich jener des Vorquartals. Maßgebend für den Zuwachs war die inländische Nachfrage, während von der Außenwirtschaft kein wesentlicher Impuls ausging. Das Bild der Vorlaufindikatoren verbessert sich weiter und deutet auf eine sich verstärkende Konjunktur im Frühjahr 2017 hin.
 
Online seit: 20.02.2017 0:00

WIFO-Monatsberichte, Heft 2/2017

WIFO-Monatsberichte, 2017, 90(2), 56 Seiten
   
Christian Glocker, Binnennachfrage trägt Konjunkturaufschwung in Österreich • Michael Klien, Michael Weingärtler, Europäische Bauwirtschaft wächst langsamer und mit zunehmender Unsicherheit • Julia Bock-Schappelwein, Ulrike Huemer, Österreich 2025 – Die Rolle ausreichender Basiskompetenzen in einer digitalisierten Arbeitswelt • Jürgen Janger, Agnes Kügler, Andreas Reinstaller, Fabian Unterlass, Österreich 2025 – Die "Frontier" in Wissenschaft, Technologie, Innovationen und Wirtschaft. Messung und Bestimmungsfaktoren
 
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