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WIFO-Publikationen und Projektberichte(10492 Treffer)

Christian Glocker, Prognose für 2017 und 2018: Konjunkturaufschwung in Österreich

WIFO-Konjunkturprognosen, März 2017
   
Nach einem Wachstum von 1,5% im Jahr 2016 dürfte die österreichische Volkswirtschaft 2017 und 2018 wesentlich kräftiger expandieren. Die Vorlaufindikatoren liefern deutliche Hinweise auf eine weitere Konjunkturbelebung. Neben einer lebhaften Binnennachfrage, die wiederum von der günstigen Arbeitsmarktlage profitiert, sollte der Außenhandel wieder stärker zum Wirtschaftswachstum beitragen. In diesem Szenario wird die österreichische Wirtschaft im laufenden Jahr um 2,0% und 2018 um 1,8% wachsen.
 
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 24.03.2017 10:30

Peter Laimer (ST.AT), Sabine Ehn-Fragner, Oliver Fritz, Gerhard Streicher (WIFO), Ein Tourismus-Satellitenkonto für Oberösterreich. Ökonomische Zusammenhänge, Methoden und Hauptergebnisse 2015

Projektberichte (in Arbeit), März 2017
Der Tourismus ist eine wichtige Säule für die oberösterreichische Regionalwirtschaft : Die Gesamtaufwendungen für Urlaubs- und Geschäftsreisen, Verwandten- und Bekanntenbesuche sowie Aufenthalte in Wochenendhäusern und am Zweitwohnsitz betrugen 2015 auf Basis des von Statistik Austria und WIFO entwickelten regionalen Tourismus-Satellitenkontos für Oberösterreich 3,49 Mrd. € (+2,9%). Sie verteilten sich zu 71,83% auf inländische Reisende, zu 27,73% auf ausländische Reisende und zu 0,44% auf die Ausgaben im Zuge von Aufenthalten in Wochenend- und Zweitwohnungen. Die direkt durch den Tourismus in Oberösterreich erwirtschaftete Wertschöpfung erreichte einschließlich der Dienst- und Geschäftsreisen 1,86 Mrd. € (+2,3%) sowie einen rechnerischen Anteil am Bruttoregionalprodukt von 3,2% (unverändert gegenüber 2014). Zusammen mit den indirekten Effekten trug der Tourismus in Oberösterreich 2015 4,4% zur regionalen Wirtschaftsleistung bei (konstanter Wert seit 2009).
 
Studie von: Statistik Austria – Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auftraggeber: Oberösterreich Tourismus

Werner Hölzl, Klaus S. Friesenbichler, Agnes Kügler, Michael Peneder, Andreas Reinstaller, Österreich 2025 – Wettbewerbsfähigkeit, Standortfaktoren, Markt- und Produktstrategien österreichischer Unternehmen und die Positionierung in der internationalen Wertschöpfungskette

WIFO-Monatsberichte, 2017, 90(3), S.219-228
   
Die österreichische Industrie trägt wesentlich zu den hohen Pro-Kopf-Einkommen in Österreich bei. Um die industriepolitisch relevanten Einflüsse auf die Wettbewerbsfähigkeit österreichischer Unternehmen herauszuarbeiten, befragte das WIFO mehr als 1.000 der größten österreichischen Industrieunternehmen zu Marktstrategien, Einbettung in internationale Wertschöpfungsketten und Standortpolitik. Demnach fußt die Wettbewerbsfähigkeit dieses stark internationalisierten Sektors zunehmend auf Technologie und Kompetenzen, die ausdifferenzierte Wettbewerbsstrategien sowohl des Produktportfolios als auch der Zielmärkte ermöglichen. Dies macht die Anforderungen an den Industriestandort Österreich und die Herausforderungen für die Wirtschafts- und Technologiepolitik vielfältiger.
 
Online seit: 23.03.2017 0:00

Hans Pitlik, Österreich 2025 – Verwaltungsreform zwischen Effizienzstreben und Reformwiderständen. Ein Überblick

WIFO-Monatsberichte, 2017, 90(3), S.205-217
   
Überlegungen zur Reform der öffentlichen Verwaltung nehmen seit Langem einen prominenten Platz in der politischen Debatte ein. Die Notwendigkeit von Reformen ist in vielen Verwaltungsbereichen unbestritten; Reformschritte unterbleiben jedoch, oder initiierte Prozesse verlaufen sehr zögerlich. Möglichkeiten und Grenzen einer effizienzorientierten Verwaltungsreform werden von politisch-institutionellen und ökonomischen Faktoren bestimmt. Reformwiderstände sind mitunter besonders groß, weil Akteure in Politik und Bürokratie von Verwaltungsreformen unmittelbar betroffen sind. Budgetkrisen können Reformprozesse in Gang setzen, sind aber weder notwendige noch hinreichende Erfolgsfaktoren. Erfolgreiche Strategien zur Überwindung des Reformstillstandes müssen der Unsicherheit über Reformwirkungen ebenso wie den Eigeninteressen der Politik und der Bürokratie Rechnung tragen. Unter bestimmten Bedingungen kann eine reformfreundliche Regierung durch Bündelung komplementärer Reformvorhaben die Zustimmung im politischen Prozess gewinnen. Konsensbildende Institutionen und wechselseitige Kontrollen haben hohe Relevanz für die Akzeptanz und Glaubwürdigkeit der Reformpolitik.
 
Online seit: 23.03.2017 0:00

Fabian Gabelberger, Konkurrenz und Kooperation von Hochgeschwindigkeitsverkehr auf der Schiene und Flugverkehr. Intermodales Reisen in Europa und Perspektiven für Österreich

WIFO-Monatsberichte, 2017, 90(3), S.193-204
   
Aufgrund des stetigen Ausbaues des Eisenbahn-Hochgeschwindigkeitsnetzes, der anhaltenden Urbanisierung, wachsenden Globalisierung und einer Reihe anderer Faktoren überschneiden sich die Markteinzugsgebiete von Schienen- und Luftverkehr immer stärker. Dadurch ergeben sich neben einem intensiveren Wettbewerb auch Kooperationsmöglichkeiten zwischen beiden Verkehrsträgern im Sinne intermodalen Reisens, die im Fokus der jüngsten Agenda politischer und wirtschaftlicher Akteure des Fernverkehrs stehen. Der erhoffte Nutzen ist allerdings oftmals unklar bzw. routenspezifisch, wird manchmal überschätzt, oder Effekte bleiben unberücksichtigt, sodass der gesamtgesellschaftliche Vorteil sowie die Rechtfertigung des Ausbaues der entsprechenden Infrastruktur teils zweideutig bleiben. Die verstärkte intermodale Einbindung des Flughafens Wien–Schwechat durch den Bau des Fernverkehrsbahnhofs kann zwar eine positive Entwicklung auslösen, die aber nur ex post anhand der Verkehrsströme verlässlich analysiert werden kann.
 
Online seit: 23.03.2017 0:00

Michael Peneder, Julia Bock-Schappelwein, Matthias Firgo, Oliver Fritz, Gerhard Streicher, Ökonomische Effekte der Digitalisierung in Österreich

WIFO-Monatsberichte, 2017, 90(3), S.177-192
   
Die Digitalisierung bedingt eine grundlegende Transformation der Wirtschaftssysteme. Aufgrund der Euphorie in Bezug auf neue technologische Möglichkeiten – ebenso wie der Angst davor – werden die kurzfristigen Auswirkungen häufig überschätzt und die langfristigen Folgen unterschätzt (Amaras Gesetz). Eine wesentliche Folge der Digitalisierung besteht darin, dass aufgrund geringerer Transaktionskosten für Information und Kommunikation der mögliche Wirkungsradius von Unternehmen größer und die Konkurrenz intensiver werden. Entsprechend steigen die Anforderungen an die "digitale Intelligenz" als Bestimmungsfaktor der Wettbewerbsfähigkeit von Volkswirtschaften. Diese verfolgen im Wesentlichen gleiche Ziele mit ähnlichen strategischen Schwerpunkten und Maßnahmen. Was den Unterschied ausmacht, sind Effizienz, Effektivität und Geschwindigkeit in der Umsetzung.
 
Online seit: 23.03.2017 0:00

Kennzahlen zur Wirtschaftslage

WIFO-Monatsberichte, 2017, 90(3), S.164-176
   
 
Online seit: 23.03.2017 0:00

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