Franz Sinabell, Dieter Pennerstorfer, Gerhard Streicher (WIFO), Mathias Kirchner (BOKU), Wirkungen des Programms der Ländlichen Entwicklung 2007/2013 in Österreich auf den Agrarsektor, die Volkswirtschaft und ausgewählte Bereiche der Lebensqualität

Monographien, März 2016, 72 Seiten
   
Mit dem Österreichischen Programm für die Entwicklung des Ländlichen Raums 2007/2013 wurden pro Jahr öffentliche Mittel im Umfang von 1,1 Mrd. € eingesetzt. Damit wurden Maßnahmen zur Verbesserung der Umweltqualität, zur Aufrechterhaltung der Bewirtschaftung in benachteiligten Gebieten und produktivitätssteigernde Investitionen finanziert. Die Auswirkungen des Programms auf Beschäftigung, Wertschöpfung und Emissionen wurden mit Hilfe von regional differenzierten quantitativen Modellen für den Agrarsektor und die Volkswirtschaft untersucht. Ergänzt wurde diese Analyse durch ökonometrische Unterschungen zu Aspekten der Lebensqualität auf Ebene einzelner Gemeinden. Wie die Ergebnisse zeigen, wurden durch das Programm von der Aufgabe gefährdete landwirtschaftliche Standorte in Produktion gehalten, der Beschäftigungsumfang wurde erhöht, die Wertschöpfung der Volkswirtschaft stieg, und die Umweltbelastung durch Stickstoffüberschüsse und Treibhausgasemissionen wurde verringert. Diese Auswirkungen waren regional sehr unterschiedlich. Die untersuchten Indikatoren zur Lebensqualität zeigen kein einheitliches Bild.
 
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – Universität für Bodenkultur Wien
Auftraggeber: Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft
Online seit: 31.03.2016 0:00
Forschungsbereich:Umwelt, Landwirtschaft und Energie
Sprache:Deutsch

Impacts of the Austrian Programme of Rural Development 2007-2013 on the Agricultural Sector, the Regional Economy and Aspects of the Quality of Life

The Austrian programme of rural development had an annual volume of 1.1 bilion € of public funds during 2007 to 2013. The support was given in order to improve the agri-environmental situation, to maintain agricultural production in regions with production disadvantages and to make productivity enhancing investments. The evaluation shows the impact on employment, productivity and environmental outcomes. An econometric analysis of the impact at the level of municipalities complemented the analyses of a bottom-up agricultural sector model and a regional input-output model of the Austrian economy. The results show that the programme contributed to maintaining marginal land in agricultural production, that employment and value added in the economy were stimulated and that the impact on the environment was reduced by lower green house gas emissions and lower nitrogen surpluses. The regional effects are very heterogeneous. Results on the indicators of quality of life were not conclusive.

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