Jürgen Janger, Michael Böheim, Martin Falk, Rahel Falk, Werner Hölzl, Daniela Kletzan-Slamanig, Michael Peneder, Andreas Reinstaller, Fabian Unterlass, Gunther Tichy, Research and Innovation Policy after the Crisis

Austrian Economic Quarterly, 2010, 15(4), S.321-335
The economic crisis has had a negative effect on the state of the public budgets. Consolidation measures and the slow recovery of the economy will continue to influence the budget until 2014. However, an increase in public spending on innovation and education is possible in principle, despite budget consolidation. A "frontrunner strategy" can be implemented despite limited public resources, mainly by focussing resources and policy instruments on a strengthening of the leverage effect, in order to optimally make use of potential for private financing. Measures to implement this frontrunner strategy by 2020 and establish the pre-conditions for sustainable, innovation-based growth must go beyond a public funding system providing subsidies in the narrow sense. The elimination of bottlenecks in the education system and the improvement of the environment for innovative companies are of central importance to this approach. Intensified start-up dynamics, more dynamic growth of innovative businesses and additional international R&D headquarters can enable the structural change required to achieve these objectives.
 
Forschungsbereich:Umwelt, Landwirtschaft und Energie – Industrieökonomie, Innovation und internationaler Wettbewerb
Sprache:Englisch

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Jürgen Janger, Michael Böheim, Martin Falk, Rahel Falk, Werner Hölzl, Daniela Kletzan-Slamanig, Michael Peneder, Andreas Reinstaller, Fabian Unterlass, Forschungs- und Innovationspolitik nach der Wirtschaftskrise

WIFO-Monatsberichte, 2010(8), S.675-689
Im Zuge der Finanzmarktkrise verschlechterte sich die Lage der öffentlichen Haushalte. Konsolidierungsmaßnahmen und die schleppende Konjunkturerholung werden die Budgetentwicklung bis 2014 prägen. Grundsätzlich ist eine Ausweitung der öffentlichen Ausgaben für Innovationen und Bildung trotz Budgetkonsolidierung möglich. Eine Spitzenreiterstrategie kann trotz knapper öffentlicher Mittel umgesetzt werden, und zwar hauptsächlich durch Konzentration der Mittel und Instrumente auf eine Verstärkung der Hebelwirkung, um private Finanzierungspotentiale optimal auszuschöpfen. Maßnahmen zur Umsetzung dieser Spitzenreiterstrategie bis 2020 und zur Schaffung der Voraussetzungen für ein nachhaltiges innovationsbasiertes Wachstum müssen über das Fördersystem im engen Sinn hinausgehen. Zentral sind diesbezüglich die Behebung der Engpässe im Bildungssystem und eine Verbesserung der Rahmenbedingungen für innovative Unternehmen. Eine intensivierte Gründungsdynamik, ein dynamischeres Wachstum innovativer Unternehmen sowie zusätzliche internationale Forschungszentralen können jenen Strukturwandel ermöglichen, der für ein Erreichen der angestrebten Ziele notwendig ist.
 
Online seit: 16.08.2010 0:00

Jürgen Janger (Koord.), Michael Böheim, Martin Falk, Rahel Falk, Werner Hölzl, Daniela Kletzan-Slamanig, Michael Peneder, Andreas Reinstaller, Fabian Unterlass, Forschungs- und Innovationspolitik nach der Krise. WIFO-Positionspapier zur FTI-Strategie 2020

Monographien, August 2010, 34 Seiten
Im Zuge der Finanzmarktkrise verschlechterte sich die Lage der öffentlichen Haushalte. Konsolidierungsmaßnahmen und die schleppende Konjunkturerholung werden die Budgetentwicklung bis 2014 prägen. Vor diesem Hintergrund werden die Ergebnisse und Empfehlungen der Evaluierung des österreichischen Innovationssystems durch das WIFO mit Blick auf die FTI-Strategie 2020 diskutiert. Grundsätzlich ist eine Ausweitung der öffentlichen Ausgaben für Innovationen und Bildung trotz Budgetkonsolidierung möglich. Die Studie zeigt Möglichkeiten auf, wie eine Spitzenreiterstrategie trotz knapper öffentlicher Mittel umgesetzt werden kann. Schwerpunkte sind eine Steigerung der Hebelwirkung der öffentlichen Mittel und Instrumente sowie die Aktivierung privater Finanzierungspotentiale. Die Maßnahmen sollten jedenfalls Effizienz und Effektivität des Gesamtsystems beachten und den Flaschenhals "Bildungssystem" berücksichtigen.
Überarbeitete Fassung
 
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
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