Claudia Kettner, Daniela Kletzan-Slamanig, Angela Köppl, Kurt Kratena, Ina Meyer, Franz Sinabell, Klimawandel und Energiewirtschaft: Schlüsselindikatoren und komplementäre Ansätze zur Messung von Nachhaltigkeit

WIFO-Monatsberichte, 2010, 83(7), S.617-635
   
Die vorliegende dritte Ausgabe der Schlüsselindikatoren zu den Entwicklungen im Bereich Klima und Energiesysteme unterstreicht die Notwendigkeit der Abkehr von fossilen Energieträgern zum Schutz des Klimas sowie aus Gründen der Energieversorgungssicherheit. Materialindikatoren für ausgewählte Sektoren sowie funktionsbasierte Umweltindikatoren erweitern das Set der WIFO-Umweltindikatoren für Österreich.
 
Forschungsbereich:Umwelt, Landwirtschaft und Energie
Sprache:Deutsch

Climate Change and Energy Economics: Key Indicators and Alternative Approaches to Measuring Sustainability

For the third time in a row, WIFO presents a series of key indicators designed to provide transparent and easily accessible information on issues of climate change, energy use and economic performance in Austria. In doing so, WIFO emphasises the need to decarbonise the energy system in order to mitigate climate change. This edition is extended by indicators depicting the input of minerals by selected production sectors in order to draw attention to the resource base of the economy. In addition, the study goes "beyond GDP" with a view to measuring sustainability using function-based indicators for Austria.

Verwandte Einträge

Claudia Kettner, Angela Köppl, Kurt Kratena, Ina Meyer, Franz Sinabell, Schlüsselindikatoren zu Klimawandel und Energiewirtschaft und Beschäftigungseffekte durch Einsatz erneuerbarer Energie

WIFO-Monatsberichte, 2014(7), S.493-509
Im Jahr 2012 wurden in Österreich 80,2 Mio. t CO2-Äquivalent Treibhausgasemissionen emittiert, ausgenommen Emissionen aus der Landnutzung, Landnutzungsänderung und Forstwirtschaft. Die Treibhausgasemissionen waren damit um 3,3% niedriger als 2011 (CO2-Emissionen –3,7%). Wesentliche Treiber dieses Rückganges waren die Abnahme des Verbrauches fossiler und die Zunahme des Einsatzes erneuerbarer Energieträger, insbesondere die verstärkte Nutzung der Wasserkraft zur Stromerzeugung. Das österreichische Kyoto-Ziel einer Verringerung der Emissionen auf 68,8 Mio. t CO2-Äquivalent konnte somit allein mit heimischen Maßnahmen nicht erreicht werden. Den größten Anteil am Ausstoß von Treibhausgasen hatten 2012 weiterhin die Industrie und das produzierende Gewerbe (31,2%) sowie der Verkehrssektor (27,3%). Der vorliegende Indikatorenbericht beschäftigt sich in seinem Schwerpunkt mit dem ökonomischen Zusatznutzen eines verstärkten Einsatzes erneuerbarer Energieträger und analysiert den Stand der Forschung zu den Beschäftigungseffekten des Einsatzes erneuerbarer Energie. Ein solcher Zusatznutzen kann die gesellschaftliche Akzeptanz von öffentlichen Förderungen erhöhen und trägt so zu einer Verbreiterung der wirtschaftspolitischen Basis für einen forcierten Klimaschutz bei.
 

Daniela Kletzan-Slamanig, Claudia Kettner, Angela Köppl, Kurt Kratena, Ina Meyer, Franz Sinabell, Schlüsselindikatoren zu Klimawandel und Energiewirtschaft und Wohlfahrtseffekte von Extremwetter am Beispiel von Hochwasser

WIFO-Monatsberichte, 2013(7), S.591-608
Die österreichischen Treibhausgasemissionen sanken 2011 um 2,2 Mio. t CO2-Äquivalente oder 2,6%. Gleichzeitig nahm das reale Bruttoinlandsprodukt gegenüber dem Vorjahr um 2,7% zu. Damit folgt Österreich dem europäischen Trend einer Entkoppelung von Wirtschaftswachstum und Emissionsentwicklung, der jedoch im Jahr 2011 in erster Linie auf einen warmen Winter zurückzuführen war. Der Beitrag befasst sich in einem Schwerpunktthema mit der Quantifizierung von Wohlfahrtseffekten extremer Wetterereignisse am Beispiel von Hochwasser.
 
Online seit: 23.07.2013 0:00

Claudia Kettner, Angela Köppl, Kurt Kratena, Ina Meyer, Franz Sinabell, Schlüsselindikatoren zu Klimawandel und Energiewirtschaft und der "Energiefahrplan 2050" der EU

WIFO-Monatsberichte, 2012(7), S.581-596
Die jährlich vom WIFO vorgelegten Schlüsselindikatoren zu Klimawandel und Energiewirtschaft spiegeln heuer die Entwicklung der Emissionen nach der Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise 2008/09 wider. So stiegen die klimarelevanten Emissionen 2010 konjunktur- und witterungsbedingt um 6,1%, während das BIP um 2,3% wuchs. Die Emissionsintensität nahm zu. Einen klimaökonomischen Schwerpunkt des Berichtes bildet der "Energiefahrplan 2050" der EU.
 

Claudia Kettner, Daniela Kletzan-Slamanig, Angela Köppl, Kurt Kratena, Ina Meyer, Franz Sinabell, Schlüsselindikatoren zu Klimawandel und Energiewirtschaft und Ansätze zur Messung der biologischen Vielfalt

WIFO-Monatsberichte, 2011(7), S.505-518
Die Berichterstattung über Schlüsselindikatoren zu Klimawandel und Energiewirtschaft in Österreich wird mit dem Datenstand 2009 fortgesetzt. Die Indikatoren spiegeln den Einfluss der Wirtschaftskrise 2008/09 auf die Treibhausgasemissionen, den Energieeinsatz und Energieverbrauch wider. Im Krisenjahr 2009 sanken die Emissionen stärker als das reale BIP, weil in Österreich hauptsächlich die Industrieproduktion und der Güterverkehr von der internationalen Finanzmarkt- und Wirtschaftskrise betroffen waren. Den umweltpolitischen Schwerpunkt des vorliegenden Berichtes bildet das Thema "Ansätze zur Messung der biologischen Vielfalt".
 

Daniela Kletzan-Slamanig, Angela Köppl, Kurt Kratena, Ina Meyer, Franz Sinabell, Klimawandel und Energiewirtschaft: Schlüsselindikatoren und Auswirkungen der Wirtschaftskrise

WIFO-Monatsberichte, 2009(7), S.505-523
Die vorliegende zweite Ausgabe der Schlüsselindikatoren zu den Trends und Entwicklungen im Bereich von Klima und Energiesystem unterstreicht die Notwendigkeit einer "Dekarbonisierung" von Wirtschaft und Gesellschaft, d.h. einer Verringerung energiebedingter Treibhausgasemissionen zum Schutz des Klimas. Das aktuelle Schwerpunktthema behandelt die möglichen Auswirkungen der Wirtschaftskrise auf die Transformation der Energiesysteme und auf den Klimaschutz. Während demnach die Investitionen in die Nutzung erneuerbarer Energieträger und in eine Steigerung der Energieeffizienz infolge der Krise schwächer steigen, würde die aktuelle Situation die Möglichkeit für eine umfassendere Transformation der Energiesysteme und einen nachhaltigeren Wachstumspfad bieten.
 

Daniela Kletzan, Angela Köppl, Ina Meyer, Franz Sinabell, Klimawandel und Energiewirtschaft: Schlüsselindikatoren und umweltökonomische Instrumente

WIFO-Monatsberichte, 2008(7), S.519-536
Das WIFO legt eine Reihe von Schlüsselindikatoren zur Beschreibung von Trends und Entwicklungen im Bereich von Klima und Energiesystem vor. Diese werden künftig jährlich aktualisiert. Damit will das WIFO die Notwendigkeit einer "Dekarbonisierung" von Wirtschaft und Gesellschaft, d. h. einer Verringerung energiebedingter Treibhausgasemissionen zum Schutz des Klimas unterstreichen und eine ökonomisch interessierte Öffentlichkeit über klimarelevante Entwicklungen informieren.
 

Claudia Kettner, Daniela Kletzan-Slamanig, Angela Köppl, Kurt Kratena, Ina Meyer, Franz Sinabell, Key Indicators of Climate Change and Energy Use and Approaches to Measure the Biological Diversity

Austrian Economic Quarterly, 2011(3), S.163-176
WIFO continues, in the present paper, its report on key indicators of climate change and energy use in Austria with data for the year 2009. The indicators thus mirror the impact of the economic crisis 2008-09 on greenhouse gas emissions, and the use and consumption of energy. The climate-relevant greenhouse gas emissions decreased significantly by 7.9 percent in 2009. With the GDP shrinking by 3.9 percent, the total gross domestic consumption of coal, mineral oil, natural gas, and renewable energy sources in 2009 declined by 5 percent as compared to the preceding year; at the same time, the use of renewable energy sources increased by 2.9 percent. In Austria, mainly the production of the energy intensive industry and the freight transport were affected by the international financial and economic crisis. Against the backdrop of the "International Year of Biodiversity 2010" as proclaimed by the United Nations, the subject "biological diversity" and approaches to measure biodiversity represent the special focus of the present paper.
 
Login-Formular