Werner Hölzl (Koord.), Peter Huber, Serguei Kaniovski, Michael Peneder, Teilstudie 20: Neugründung und Entwicklung von Unternehmen, in: Karl Aiginger, Gunther Tichy, Ewald Walterskirchen (Projektleitung und Koordination), WIFO-Weißbuch: Mehr Beschäftigung durch Wachstum auf Basis von Innovation und Qualifikation

Monographien, November 2006, 75 Seiten
   
Unternehmensgründungen werden oft als Motor der Wirtschaftsentwicklung angesehen, als Träger von Innovationen und der Entwicklung neuer Produkte. Tatsächlich haben Gründungen und Kleinunternehmen heute eine größere Bedeutung als vor dreißig Jahren. In Österreich nimmt die Zahl der Unternehmen langfristig zu, jährlich werden im Ausmaß von rund 10% des Bestands Betriebe neu gegründet. Darauf gehen rund 35% der neu geschaffenen Arbeitsplätze für Unselbständige zurück, etwa 3,5% aller unselbständigen Beschäftigten. Der Anstieg der Gründungszahlen war von einem Anstieg der Schließungszahlen begleitet. Die Entstehung neuer Arbeitsplätze konzentriert sich nicht auf die Neugründungen, sondern stark auf wenige wachstumsorientierte, meist mittelgroße Unternehmen. Die Studie formuliert Vorschläge für die Schaffung von Rahmenbedingungen, die für wachstumsorientierte Gründungen und innovationsbasiertes Wachstum von herausragender Bedeutung sind.
 
Auftraggeber: Wirtschaftskammer Österreich – Bundesarbeitskammer – Österreichischer Gewerkschaftsbund – Präsidentenkonferenz der Landwirtschaftskammern Österreichs
Mit finanzieller Unterstützung von: Oesterreichische Nationalbank – Androsch International Consulting – Investkredit – Gewerkschaft Metall – Textil – Raiffeisenlandesbank Oberösterreich – Oberbank AG – D. Swarovski und Co – Rauch Fruchtsäfte Ges.m.b.H.
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 17.11.2006 0:00
Forschungsbereich:Industrieökonomie, Innovation und internationaler Wettbewerb – Strukturwandel und Regionalentwicklung – Makroökonomie und europäische Wirtschaftspolitik
Sprache:Deutsch

Substudy 20: Startup and Growth of Businesses, in: Karl Aiginger, Gunther Tichy, Ewald Walterskirchen (Projektleitung und Koordination), WIFO White Paper: Towards Higher Employment via Economic Growth Based on Innovation and Qualification

The creation of new companies is often seen as a motor for economic growth, on the belief that these startups are the carriers of innovation and developers of new products. In actual fact, startups and SMEs are today of greater importance than they were 30 years ago. In Austria, the number of companies is growing in the long term; every year, new firms are added to the extent of about 10 percent of the existing stock. The new additions make up some 35 percent of new jobs, employing about 3.5 percent of the dependently employed workforce. The rise in startups has been accompanied by a rise in those closing down. The creation of new jobs does not concentrate on new startups but, to a large extent, on a handful of growth-focused companies, usually of medium size. The study develops proposals for creating a framework that is crucial for growth-oriented startups and innovation-based growth.

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