Yvonne Wolfmayr, Österreichs Außenhandel mit den EU-Beitrittsländern

WIFO-Monatsberichte, 2004, 77(4), S.231-249
   
Die Europäische Union wird am 1. Mai um 10 Länder erweitert. Die Analyse des Außenhandels mit diesen Ländern seit Anfang der neunziger Jahre zeigt, dass die österreichische Außenwirtschaft bisher die Möglichkeiten auf diesen Märkten gut ausgeschöpft hat. Die Nachfrage aus den Beitrittsländern wurde zur maßgeblichen Stütze des Außenhandels, die Marktstellung ist vor allem in den Nachbarstaaten besonders stark. Eine fortschreitende vertikale Arbeitsteilung, die mit einem erhöhten Bezug von kostengünstigen Vorleistungen einhergeht, verbessert die Wettbewerbsfähigkeit österreichischer Produkte im Ausland. Die Chancen wurden vor allem in technologieorientierten, skillintensiven und qualitätsorientierten Branchen genutzt. Dies unterstützt den Strukturwandel in Richtung anspruchsvoller Produkte, wie er für die mittel- bis langfristige Erhaltung und Steigerung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit einer Volkswirtschaft unerlässlich ist.
 
Forschungsbereich:Industrieökonomie, Innovation und internationaler Wettbewerb
Sprache:Deutsch

Austria's Trade with the EU Accession Countries

Relations between the EU accession countries and Austria operate on three levels: the newcomers to the EU are competitors, they offer a market of new and growing opportunities, and they are low-cost partners in any vertical division of labour scheme. So far, Austrian exporters have done well in coping with these challenges; demand from the candidate countries has grown to be a major pillar of Austria's foreign trade, and the position of Austrian firms is strong as revealed by high market shares especially in the neighbouring countries.

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