Gernot Stöglehner (IRUB), Räumliche Herausforderungen der Energie- und Ressourcenwende

Vortragsreihe "WIFO-Extern", WIFO, 1030 Wien, Arsenal, Objekt 20, Kleiner Sitzungssaal, 16.11.2017 13:15, veranstaltungen@wifo.ac.at
Die Energie- und Ressourcenwende wird üblicherweise nicht als Aufgabe der Raumplanung wahrgenommen. Ein Forschungsfeld des Instituts für Raumplanung, Umweltplanung und Bodenordnung (IRUB) ist die Identifizierung der räumlichen Aspekte der Energie- und Ressourcenwende hin zur Versorgung mit erneuerbaren Energieträgern und Rohstoffen. Der Vortrag greift auf, welche Systemzusammenhänge zwischen Energie- und Ressourcenwende und Raum bestehen, welche Herausforderungen und Chancen für die Raumentwicklung in urbanen, suburbanen und ländlichen Räumen bestehen, welche umweltbezogenen und sozioökonomischen Wirkungen zu erwarten sind und welche Steuerungsansätze in der Raumplanung verfolgt werden können.
 
Veranstalter: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 30.10.2017 0:00

Peter Mayerhofer, Matthias Firgo, Oliver Fritz, Michael Klien, Gerhard Streicher, Bericht zur Wiener Wirtschaft. Konjunkturbericht Herbst 2017 – Vorläufige Fassung

Projektberichte (in Arbeit), November 2017
Nach Aufwärtstendenzen schon im Vorjahr beschleunigte sich die Dynamik der Wiener Stadtwirtschaft im 1. Halbjahr 2017 erheblich. Die reale Bruttowertschöpfung nahm so stark zu wie zuletzt vor 10 Jahren, auch die Zahl der Beschäftigten expandiert derzeit rasch. Für das gesamte Jahr 2017 ist bei leichten strukturbedingten Nachteilen aus der (zuletzt) exportgestützten Industriekonjunktur ein Wachstum der regionalen Wirtschaft von 2,5% zu erwarten, 2018 wird sich diese Dynamik weitgehend unverändert fortsetzen. Bei weiter deutlichen Beschäftigungszuwächsen (+1,9% bzw. +1,7%) und nur leicht steigendem Arbeitskräfteangebot dürfte sich der regionale Arbeitsmarkt weiter entspannen: Die Arbeitslosenquote könnte im Jahresdurchschnitt 2017 bei 13% liegen und 2018 weiter auf 12,5% sinken.
 
Auftraggeber: Magistrat der Stadt Wien, MA 23 – Wirtschaft, Arbeit und Statistik – Wirtschaftskammer Wien
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung

Franz Sinabell, Ina Meyer (WIFO), Matej Bedrač, Tomaž Cunder (KIS), Victor Platon, Agro-Economic Study for the Danube River Basin. Country Reports

Projektberichte (in Arbeit), November 2017
This report provides an overview of the state of agriculture in countries and regions of the Danube River Basin. Each chapter deals with one country or a region and describes the state of economic and agri-environmental indicators, current agricultural policy measures, programmes and ongoing reforms relevant for nutrient discharge in the regions, gives an overview of instruments to reduce water pollution, provides evidence on the effectiveness of measures to mitigate pollution. Each country report ends with an outlook at the likely development of the agricultural sector and a synthesis of findings.
 
Auftraggeber: Internationale Kommission zum Schutz der Donau
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung

Franz Sinabell, Ina Meyer (WIFO), Matej Bedrač, Tomaž Cunder (KIS), Victor Platon, Agro-Economic Study for the Danube River Basin. Synthesis Report

Projektberichte (in Arbeit), November 2017
This report provides a summary of country studies that analyse the role of the agricultural sector in the Danube River Basin. In addition, it explores ways to reduce the impact of agricultural production in water resources, concerning both the quality and the quantity. The focus of the report is on identifying cost-effectiveness of measures. For this purpose an extensive literature survey was conducted. The report summarises ways to improve the governance of environmental measures at various levels of regulation. A major finding of the study is that the cost of reducing harmful substances varies significantly across the regions. In some parts of the Danube River Basin pressure indicators indicate a reduction of noxious impacts during the last years. Forecasts about the likely future development of the agricultural sector indicate that environmentally harmful emissions are likely to be reduced even further.
 
Auftraggeber: Internationale Kommission zum Schutz der Donau
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung

Marcus Scheiblecker, Strongest Economic Growth in Six Years. Economic Outlook for 2017 and 2018

WIFO Bulletin, 2017, 22(12), S.111-122
   
After an acceleration of economic activity in the first half of 2017, latest business surveys do not suggest a further strengthening for Austria. GDP is expected to grow by 2.8 percent in 2017, the highest rate in six years. Despite the appreciation of the euro and a slowing growth momentum in third countries, the euro area should keep a firm upward trend in 2018, driven by the expansionary monetary policy of the ECB and a still untightened fiscal stance. The Austrian economy may grow in 2018 at the same rate as in 2017. From a cyclical perspective, further extension of the current expansionary fiscal policy would not be appropriate.
 
Online seit: 02.11.2017 0:00

Stefan Ederer, Stefan Schiman, Effekte der gesamtwirtschaftlichen Produktion auf die Entwicklung der Produktivität in Österreich und der EU

Monographien, November 2017, 40 Seiten
   
Die vorliegende Studie untersucht Verdoorn-Effekte in Österreich und der EU empirisch mittels ökonometrischer Methoden. Dabei ergeben sich sowohl für die Sachgütererzeugung als auch für die Gesamtwirtschaft signifikante Effekte. Demnach zieht ein Anstieg der Produktion um 1% eine Steigerung der Arbeitsproduktivität um bis zu ½% nach sich. Mit Hilfe von Impuls-Antwort-Funktionen werden zusätzlich endogene Verstärkungsmechanismen über eine stärkere Kapitalakkumulation und den dadurch induzierten technischen Fortschritt abgebildet. Eine Phase schwachen Wirtschaftswachstums hat demnach einen direkten negativen Einfluss auf das Produktivitätswachstum und daher den langfristigen Wohlstand und die Wettbewerbsfähigkeit. Angebotsseitige Politikmaßnahmen zur Steigerung der Produktivität sollten daher durch Maßnahmen zur Stärkung der gesamtwirtschaftlichen Nachfrage ergänzt werden.
 
Auftraggeber: Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 20.11.2017 0:00

Thomas Leoni (WIFO), Johanna Schwinger (IfGP), Fehlzeitenreport 2017. Krankheits- und unfallbedingte Fehlzeiten in Österreich – Die alter(n)sgerechte Arbeitswelt

Monographien, November 2017, 141 Seiten
   
Der Fehlzeitenreport gibt eine Übersicht über Entwicklung und Verteilung der gesundheitsbedingten Fehlzeiten in Österreich. 2016 verringerte sich die Krankenstandsquote gegenüber dem Vorjahr leicht, die Beschäftigten verbrachten durchschnittlich 12,5 Kalendertage im Krankenstand, das entspricht einem Verlust an Jahresarbeitszeit von 3,4%. Der aktuelle Bericht behandelt in einem Schwerpunktkapitel das Thema "Die alter(n)sgerechte Arbeitswelt". Die über 50-Jährigen verbringen zwar aufgrund von längeren Krankenstandsfällen im Durchschnitt mehr Zeit im Krankenstand als Jüngere, der Anteil der Personen, die im Jahresverlauf erkranken, ist aber in allen Altersgruppen etwa gleich groß. In Bezug auf Leistungsfähigkeit und Produktivität zeigt sich ein sehr differenziertes Bild, wonach mit zunehmendem Alter Veränderungen, aber keineswegs nur Verschlechterungen eintreten. Die Erwerbsbeteiligung Älterer ist, wie die Ergebnisse der Untersuchung zeigen, in weiten Teilen durch den Einsatz von alters- und alternsgerechten Maßnahmen gestaltbar.
EDV: Georg Böhs
 
Auftraggeber: Bundesarbeitskammer – Wirtschaftskammer Österreich – Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – Institut für Gesundheitsförderung und Prävention
Online seit: 14.11.2017 17:00

84th Euroconstruct Conference: European Construction Market Forecasts to 2020

Workshops, Konferenzen und andere Veranstaltungen, Munich, 23.-24.11.2017, http://www.euroconstruct.org
WIFO's Euroconstruct partner, the ifo Institute, is hosting the 84th Euroconstruct conference in November 2017. The conference deals with European construction market forecasts to 2020. Special lectures on Iran and Mexico will be additionally covered by the Munich programme. A pre-conference event is scheduled on the evening before the conference. The first part of this event is reserved for a key-note speech on European real estate markets and a focus on Germany. This will take place at the University of Munich (LMU). The second part will be a social event with gala dinner at the Olympic Tower.
 
Veranstalter: Euroconstruct
Online seit: 09.08.2017 0:00
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