CIRET Workshop on Business and Consumer Surveys. With a special focus on Economic Tendency Surveys and financing conditions

Workshops, Konferenzen und andere Veranstaltungen, WIFO, 1030 Vienna, Arsenal, Objekt 20, 13.-14.10.2017
 
Veranstalter: Centre for International Research on Economic Tendency Surveys – Konjunkturforschungsstelle der ETH Zürich – Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung

10th Geoffrey J.D. Hewings Regional Economics Workshop and 10th Summer Conference in Regional Science on Digitalisation, Urban Sprawl and Regional Economics

Workshops, Konferenzen und andere Veranstaltungen, WIFO, 1030 Vienna, Arsenal, Objekt 20, 25.-26.9.2017
The Austrian Institute of Economic Research (WIFO) in cooperation with the Gesellschaft für Regionalforschung (GfR), the German speaking section of the European Regional Science Association, are very pleased to announce their joint International Summer Conference in honor of Geoffrey J.D. Hewings, Professor of Economics at the University of Illinois at Urbana-Champaign and member of WIFO's Scientific Board. This year's workshop will focus on topics around digitalisation, settlement patterns and urbanisation. Additionally, empirical contributions falling in the broader range of regional economics are also welcome. The topics of interest include, but are not limited to, questions related to: regional growth and cohesion – regional specialisation – regional location analyses, spatial location choice and location concepts – geographical impact of economic policy measures – regional labour markets – regional tourism – regional planning.
 
Veranstalter: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – Gesellschaft für Regionalforschung
Online seit: 13.06.2017 0:00

Jour fixe Industriepolitik und Wettbewerbsfähigkeit: Brauchen wir eine Neuausrichtung der Innovationsförderung?

Workshops, Konferenzen und andere Veranstaltungen, WIFO, 1030 Wien, Arsenal, Objekt 20, Kleiner Sitzungssaal, 6.7.2017 17:00
Teilnahme nur auf Einladung (industriepolitik@wifo.ac.at)
 
Veranstalter: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 21.06.2017 0:00

Andrea Kunnert, Bildungsstruktur der österreichischen Bevölkerung und Haushalte bis 2040

WIFO Working Papers, 2017, (538), 62 Seiten
Die Einbeziehung von Humankapital zu Schätzung künftiger demographischer Entwicklungen gewinnt an Bedeutung, da bildungsspezifische Unterschiede in Fertilität, Mortalität und Migration die Entwicklung der Bevölkerung und somit wirtschaftliche Trends (etwa auf dem Wohnungsmarkt) wesentlich beeinflussen. In diesem Beitrag werden bildungsspezifische Unterschiede erstmals auf Ebene der Haushalte für Projektionen für Österreich bis 2040 angewandt. Aufbauend auf einer Multi-State-Bevölkerungsprognose werden mithilfe von Headship-Quoten die Haushaltsprojektionen nach höchster abgeschlossener Ausbildung berechnet. Die vier berücksichtigten Szenarien unterscheiden sich durch Annahmen zur Bildungsentwicklung der Bevölkerung (Basisszenario und Szenario mit Anstieg der höheren Ausbildung) und zu weiteren Entwicklung der Headship-Quoten (konstantes und Trendszenario). Die Zahl der Haushalte wird bis 2040 durch den anhaltenden Rückgang der Haushaltsgröße kontinuierlich wachsen. Der stärkste Anstieg ist in jenem Szenario zu erwarten, bei dem das Bildungsniveau der Bevölkerung steigt und der Trend der Haushaltsformation fortgeschrieben wird: Zwar ist der Bevölkerungszuwachs geringer als im Basisszenario, jedoch wird dies durch den Anstieg des Anteils der Bevölkerung mit Universitätsabschluss und die damit einhergehende Verringerung der Haushaltsgröße in diesem Segment kompensiert. Die Einbeziehung von Humankapital in Haushaltsprojektionen kann somit etwa zur Schätzung der künftigen Entwicklung auf dem Wohnungsmarkt eingesetzt werden.
 
Online seit: 20.06.2017 0:00

Elisabeth Christen, Michael Pfaffermayr, Yvonne Wolfmayr, Decomposing Service Exports Adjustments along the Intensive and Extensive Margin at the Firm-Level

WIFO Working Papers, 2017, (537), 37 Seiten
Using a panel-data set of Austrian service exporting firms this paper examines the determinants of service exports at the firm-destination country level. We implement a random-effects Heckman sample selection firm-level gravity model as well as a fixed effects Poisson model. Expected firm-level service exports are decomposed into the intensive and extensive margins of adjustment as a response to counterfactual changes. We find market demand to be the key determinant. Results also suggest high service export potentials due to regulatory reform in partner countries within the EU. Adjustments at the extensive margin only play a marginal role. Increasing firm size as well as changes in distance related costs are most effective in developing new export relationships in services.
 
Online seit: 14.06.2017 0:00

Michael Klien, Baubewilligungen für neue Wohneinheiten in Österreich. Prognose Sommer 2017 und regionale Entwicklung 2011/2016

Projektberichte (in Arbeit), Juni 2017
Gemäß der Baubewilligungsprognose des WIFO ist 2017 ein Anstieg um 1.800 Einheiten zu erwarten (+3,3%). Dabei wächst der Mehrgeschoßbau mit +4,0% doppelt so schnell wie die Bewilligungen von Ein- und Zweifamilienhäusern mit +2,0%. Obwohl die Zahl der Baubewilligungen auch 2018 hoch sein dürfte, ist gegen Ende des Prognosezeitraumes ein erster Rückgang zu erwarten: Im Mehrgeschoßbau sinkt die Zahl der Bewilligungen um 1,3%, im Ein- und Zweifamilienhausbau um 0,8%.
 
Auftraggeber: Wirtschaftskammer Österreich, Fachverband der Stein- und keramischen Industrie
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung

Franz Sinabell (WIFO), Martin Schönhart, Erwin Schmid (INWE-BOKU), ADAPT-CATMILK – Adaptation in Austrian Cattle and Milk Production

Projektberichte (in Arbeit), Juni 2017
Climate change will pose considerable challenges to Austrian agriculture which will likely be affected by a higher frequency of extreme weather events and more volatile commodity prices. In this project the spatial, economic and social dimension of these threats were explored and expected consequences for the most important agricultural activity in Austria, cattle and dairy farming were evaluated. By aligning scenarios on projections of climate conditions and socio-economic developments with those developed in other EU countries, the results are consistent with state of the art analyses on climate change in Europe. A well established life cycle analysis (LCA) model from the UK was adapted to the Austrian situation in order to quantify upstream emission which are usually not accounted for in sector analyses of green house gas emissions. The results allow policy makers to base their decisions on evidence that is not limited to the Austrian situation but includes spillover effects to foreign countries as well. Farmers are able to benefit directly from results of this project because stakeholders from the farm sector were involved in the analyses from the beginning. An additional benefit of the project is that it was closely integrated to the activities of the international network of researchers working on climate change and food security in Europe and thus contributed to the capacity on climate change research in the EU.
 
Auftraggeber: Klima- und Energiefonds
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – Universität für Bodenkultur Wien, Institut für nachhaltige Wirtschaftsentwicklung

Stefan Ederer, Josef Baumgartner, Marian Fink, Serguei Kaniovski, Effekte eines flächendeckenden Mindestlohnes in Österreich. Vorläufiger Endbericht

Projektberichte (in Arbeit), Juni 2017
Um die Auswirkungen der flächendeckenden Einführung eines Mindestlohnes in Österreich von 1.500 € oder 1.700 € zu schätzen, werden Zunächst mit dem WIFO-Mikrosimulationsmodell die Effekte auf die Personen- und Haushaltseinkommen und deren Verteilung untersucht. Im zweiten Schritt werden die Ergebnisse der Mikrosimulation ins WIFO-Macromod übernommen und die gesamtwirtschaftlichen Effekte berechnet. Wie die Ergebnisse zeigen, würde ein Mindestlohn einen breiten Personenkreis insbesondere am unteren Rand der Einkommensverteilung betreffen und das Einkommen dieser Gruppe deutlich erhöhen. Die Armutsgefährdung würde dadurch merklich sinken. Auf Produktion und Beschäftigung der Gesamtwirtschaft hat die Einführung eines Mindestlohnes hingegen kaum Auswirkungen.
 
Auftraggeber: Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung

Peter Mayerhofer, Oliver Fritz, Michael Klien, Dieter Pennerstorfer, Gerhard Streicher, Peter Huber, Bericht zur Wiener Wirtschaft. Konjunkturbericht Frühjahr 2017

Projektberichte (in Arbeit), Juni 2017
Die Wiener Stadtwirtschaft zeigt deutliche Aufschwungtendenzen. Nach +0,9% im 1. Halbjahr 2016 beschleunigte sich das Wachstum im 2. Halbjahr 2016 erheblich auf +1,3%. Impulse aus der Binnenkonjunktur stärkten den regionalen Dienstleistungsbereich, auch die Bauwirtschaft expandierte wieder. Die regionale Beschäftigungsdynamik verstärkte sich weiter (2. Halbjahr 2016 +1,6%, I. Quartal 2017 +1,8%), der Anstieg der Arbeitslosigkeit kam daher gegen Jahresende zum Stillstand. 2017 ist bei weiter guter Binnenkonjunktur mit einem robusten regionalen Wachstum zu rechnen (+1,7%), mit erheblichen positiven Effekten auf die Arbeitskräftenachfrage. Eine leichte Entspannung der Lage auf dem regionalen Arbeitsmarkt könnte die Folge sein.
 
Auftraggeber: Magistrat der Stadt Wien, MA 23 – Wirtschaft, Arbeit und Statistik – Wirtschaftskammer Wien
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung

Franz Sinabell, Mark Sommer, Mathias Kirchner, Volkswirtschaftliche Analyse der Hochwasserschutzinvestitionen des BMVIT. Aktualisierung

Projektberichte (in Arbeit), Juni 2017
Das BMVIT ist für die Bereitstellung von Hochwasserschutzanlagen entlang der Donau und der Grenzabschnitte von March und Thaya verantwortlich. Gemeinsam mit Beiträgen der Länder und von Interessenten wurden in den vergangenen fünf Jahren zwischen 75 und 142 Mio. € pro Jahr dafür aufgewandt. 2018 werden die Investitionen 182 Mio. € erreichen, für 2023 sind Investitionen von 75 Mio. € zu erwarten. Im Durchschnitt der kommenden Jahre werden um 23 Mio. € pro Jahr mehr ausgegeben werden als bisher geplant. Mit einem dynamischen Input-Output-Modell der österreichischen Wirtschaft werden die volkswirtschaftlichen Auswirkungen der Investitionstätigkeit für die zusätzlichen Ausgaben ermittelt und einer Vorausschau aus 2015 gegenübergestellt. Die Investitionen haben demnach erhebliche Auswirkungen auf Beschäftigung und Wertschöpfung. Gegen Ende des Analysezeitraumes wird durch die Steigerung der Ausgaben gegenüber den bisherigen Plänen eine zusätzliche Wertschöpfung von 29 Mio. € erwartet.
 
Auftraggeber: Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Login-Formular